Künstliche Intelligenz
Tarifkonflikt bei der Telekom beigelegt
Der Tarifkonflikt für bundesweit rund 60.000 Beschäftigte bei der Deutschen Telekom ist beigelegt. Wie die Gewerkschaft Verdi und die Telekom mitteilten, wurde die Einigung in der vierten Runde nach einem 36-stündigen Verhandlungsmarathon erzielt. Vereinbart wurden nach Angaben beider Seiten höhere Entgelte und ein verlängerter Kündigungsschutz. Laut Verdi gibt es zudem erstmalig einen Mitgliederbonus.
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Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis vor, dass das sogenannte „zusätzliche Monatsentgelt“, eine dauerhafte tarifliche Zulage für Konzernbeschäftigte, ab August von 190 auf 340 Euro angehoben wird. Ab Juli 2027 steigt diese Entgeltkomponente nochmals auf 480 Euro. Ab Juni 2028 werden zudem die Tabellenentgelte um 2,4 Prozent erhöht. Betriebsbedingte Kündigungen werden für die gesamte Laufzeit des Tarifvertrags (33 Monate bis 31. Dezember 2028) ausgeschlossen.
Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
Tarifbeschäftigte, die zum Stichtag 28. Mai 2026 Verdi-Mitglied sind, erhalten nach Gewerkschaftsangaben in diesem Jahr zudem erstmals einen einmaligen Mitgliederbonus in Höhe von 440 Euro; sind sie Ende 2028 weiter Verdi-Mitglieder, erhalten sie einen weiteren Bonus in Höhe von 220 Euro.
Verdi hatte unter anderem eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr verlangt.
„Mehr Geld, mehr Schutz, mehr Anerkennung, mehr Solidarität – das ist ein Vierklang, mit dem wir zentrale Ziele in dieser Tarifrunde erreichen konnten“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Ohne die starke Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen wäre das so nicht möglich gewesen.“ Telekom-Personalvorständin Birgit Bohle sprach von einem „ausgewogenen Abschluss“, der „ein klares Zeichen für Stabilität und Verlässlichkeit“ setze und zugleich den Beschäftigten ein deutliches Gehaltsplus sichere.
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(mho)
Künstliche Intelligenz
CNN verklagt KI-Suchmaschine Perplexity wegen Urheberrechtsverletzung
Der US-Nachrichtensender CNN verklagt das auf KI spezialisierte Suchmaschinenunternehmen Perplexity. Das geht aus einer Klageschrift (Az. 1:26-cv-04427) hervor, die der Sender am Donnerstag bei einem Bundesgericht in New York eingereicht hat. CNN wirft dem Tech-Unternehmen vor, mehr als 17.000 Artikel, Videos und Bilder unerlaubt abgegriffen und für eigene Chatbot-Antworten aufbereitet zu haben.
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Die KI-Suchmaschine präsentiere den Nutzern dabei oft „identische oder im Wesentlichen ähnliche“ Inhalte direkt in den Suchergebnissen, anstatt auf die Originalquelle zu verweisen. Erschwerend komme hinzu, dass Perplexity dabei technische Schutzmaßnahmen gegen Webcrawler umgangen oder ignoriert haben soll.
Ein CNN-Sprecher erklärte in einer Mitteilung des Senders, Perplexity dürfe nicht von den Unternehmen stehlen, die die Originalinhalte erschaffen: „Die Öffentlichkeit verlässt sich auf qualitativ hochwertigen von Menschen gemachten Nachrichtenjournalismus, […] der oft gefährlich und teuer zu produzieren ist.“ Jesse Dwyer, Kommunikationschef von Perplexity, wies die Vorwürfe mit dem Hinweis zurück, man könne Fakten nicht urheberrechtlich schützen.
Gescheiterte Verhandlungen
Laut der Klageschrift scheiterten im vergangenen Jahr Verhandlungen über eine Lizenzvereinbarung zwischen beiden Parteien. Perplexity wusste demnach, dass es nicht auf die Inhalte des Senders zugreifen dürfe. Mit einigen anderen Nachrichtenanbietern hat das Unternehmen hingegen bereits erfolgreich Vereinbarungen geschlossen, darunter das Magazin TIME, die Zeitung Le Monde oder Der Spiegel.
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CNN ist nach bisherigem Kenntnisstand der erste Fernsehsender, der nach erfolglosen Verhandlungen Klage eingereicht hat. Neben ihm befinden sich aber bereits andere Medienunternehmen, etwa die New York Times, News Corp (über ihre Tochterunternehmen Dow Jones und NYP Holdings) und die Chicago Tribune, im Rechtsstreit mit Perplexity.
(egia)
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c’t-Workshop: Microsoft 365 im Team produktiv nutzen
Microsoft 365 gehört in vielen Unternehmen längst zum Arbeitsalltag, doch viele nutzen die Möglichkeiten nur bruchstückhaft. Dateien landen an unterschiedlichen Orten, Aufgaben werden mehrfach bearbeitet und entscheidende Informationen versickern in privaten Chats. Das raubt Zeit und sorgt für Unmut im Team. Wer dagegen verbindliche Strukturen schafft und Abläufe abstimmt, holt deutlich mehr aus den vorhandenen Werkzeugen heraus.
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Im c’t-Workshop „Microsoft 365 im Griff: Teams & Tools produktiv im Team einsetzen“ entwickeln Sie praxisnahe Konzepte, mit denen sich Microsoft 365 einheitlich und teamorientiert einsetzen lässt. Statt einzelne Funktionen technisch zu sezieren, steht die tägliche Zusammenarbeit im Vordergrund.
Teamprozesse sinnvoll gestalten
Referentin Sigrid Hess – Trainerin, Fachautorin und Beraterin für digitale Zusammenarbeit – verbindet kurze Impulsvorträge mit praktischen Übungen. Sie arbeiten gemeinsam mit den anderen Teilnehmern in einem Teams-Team und probieren aus, wie sich tragfähige Strukturen aufbauen lassen.
Am Vormittag klären Sie, welches Werkzeug sich für welche Aufgabe eignet, wie sich Rollen und Zuständigkeiten abbilden lassen und welche Standards die Organisation entlasten. Außerdem geht es um die konkrete Umsetzung: Wie definiert man Kanäle sinnvoll, wie strukturiert man Dateiablagen übersichtlich und wie regelt man Berechtigungen so, dass sie funktionieren?
Apps gezielt einsetzen
Am Nachmittag lernen Sie, gängige Apps wie Planner, Loop, OneNote und im Projektkontext gezielt im Projektkontext zu nutzen. Ein Praxisbeispiel veranschaulicht, wie strukturierte Zusammenarbeit konkret funktioniert. Im Anschluss überlegen Sie gemeinsam, wie Sie das Vorgehen auf Ihr eigenes Team übertragen können. Checklisten, Best Practices und typische Stolpersteine helfen dabei, das Gelernte in den Arbeitsalltag mitzunehmen.
Der Workshop richtet sich an Teamleitungen, Projektverantwortliche und Multiplikatoren, die Microsoft 365 strategisch und methodisch im Team nutzen möchten. Technisches Spezialwissen ist nicht erforderlich. Ziel ist es, die Möglichkeiten von Microsoft 365 über Chats und Videokonferenzen hinaus kennenzulernen und geeignete Strukturen für die Zusammenarbeit zu entwickeln.
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Anmeldung und Teilnahme
- Datum: 24. Juni 2026
- Uhrzeit: 9 Uhr bis 17 Uhr
- Preis: 699,00 Euro
Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Workshop.
(abr)
Künstliche Intelligenz
Magic Keyboard vom Mac: iPadOS 26.5 sorgt für leichtere Verbindung
Apple ist leider nicht bekannt dafür, auskömmliche Beipackzettel zu seinen neuen Betriebssystemenen zu veröffentlichen. Oftmals werden nur einzelne neue Features publiziert, manchmal sogar gar keine – dann heißt es sinngemäß nur, es gebe „Fehlerbehebungen und Verbesserungen bei der Sicherheit, die allen Nutzern empfohlen werden“. In iPadOS 26.5, erschienen vor einem guten halben Monat, versteckt sich nun eine praktische neue Funktion, die die Anbindung von Apple-Tastaturen an Tablets des Herstellers vereinfacht. Es geht dabei um den schnellen Wechsel zwischen Kabel- und Funknutzung, wie man sie bereits von macOS seit vielen Jahren kennt.
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Einmal anstecken, dann Bluetooth
Entdeckt wurde das Feature vom Apple-Blog 9to5Mac. Es betrifft neben für den Mac gedachten Magic Keyboards auch Apple-Trackpads und Apple-Mäuse (Magic Trackpad und Magic Mouse). Auf dem Mac ist es so, dass man sich nicht um das Bluetooth-Set-up kümmern muss, sofern man das „Magic“-Gerät erstmals mittels USB-C-Kabel (oder bei älteren Modellen, USB-C-nach-Lightning-Strippe) mit dem Rechner verbunden hat. Die erste physische Verbindung initialisiert, wenn der Rechner entsperrt ist, gleichzeitig auch die Funkverbindung.
Das merkt man spätestens, wenn man Tastatur, Maus oder Trackpad vom Rechner abzieht, denn macOS zeigt dann an, dass es drahtlos weitergeht. Wer das nicht möchte, muss die Bluetooth-Verbindung wieder löschen. In iPadOS 26.5 ist es laut 9to5Mac nun auch auf Apple-Tablets so. Aufzufinden war das Feature bereits in der ersten Beta von iPadOS 26.5. Die Beschreibung ist einfach: Steckt man ein „Magic“-Zubehör per Kabel ins Tablet, wird Bluetooth automatisch nach der Verbindungstrennung aktiviert. Die Funktion soll auch auf dem iPhone vorhanden sein.
Selbst mit der Magic Mouse geht es
Wer also Apple-Zubehör an Apple-Tablets und iPhones betreiben will, sollte zumindest einmal ein Kabel nutzen. Bei der Magic Mouse funktioniert das ebenfalls, auch wenn diese – berühmt-berüchtigt – nicht bei Kabelverbindung verwendet werden kann.
Auch hier reicht es, die Maus einmal anzustecken und dann wieder zu lösen, damit die Bluetooth-Verbindung hergestellt wird. Wichtig ist, dass das alles nur mit Apple-Zubehör funktioniert, nicht jedoch mit Tastaturen, Trackpads und Mäusen anderer Hersteller.
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(bsc)
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