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Mehr Friends, weniger Battleground: Algorithmus-Update auf X


X setzt mehr auf Community im Feed, weniger auf Konfrontation und zeigt dir künftig mehr Content von gefolgten Accounts an. Diese Algorithmusänderung wünschen sich viele User auch auf anderen Plattformen.

Die Social-Media-Plattform X ist nicht erst seit der Übernahme durch Elon Musk im Wandel begriffen, verändert sich seit Jahren jedoch drastisch. Inzwischen firmiert die Plattform mit ihren über 550 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen unter der Brand SpaceXAI und darf dank der Datencenter des Unternehmens und der KI-Entwicklungen rund um Grok auf immer neuen AI Support für die Plattform hoffen. Mit Grok 4.5 wurde gerade erst ein hochleistungsfähiges neues Modell vorgestellt.

Die Social-Media-Komponente der Plattform wird ebenfalls immer wieder um neue Aspekte erweitert. Jüngst führte X einen neuen Video-Editor für die App ein und erweiterte die Verfügbarkeit der Standalone-Kommunikation über den XChat. Jetzt kommt ein Algorithmus-Update hinzu, das die gesamte Feed-Erfahrung verändern und verbessern soll. Ein Update, das sich viele User auf diversen Plattformen wünschen.


Was auf X gut funktioniert, hat die Plattform im vergangenen Jahr aufgezeigt.

X-Algorithmus offengelegt:

So performt dein Content auf der Plattform

Smarthone Mockup mit X-Plattform und Video, Sterne in dunklem Himmel im Hintergrund
© X via Canva

Mehr von Mutuals sehen: Inhalte im X Feed sollen freundlicher werden

Auf der eigenen Plattform gibt der Head of Product von X, Nikita Bier, die Veränderung am Algorithmus der Plattform bekannt. Er erklärt, dass damit die Sichtbarkeit der Inhalte von Mutuals gefördert werden soll. Mutuals bezeichnen Accounts, denen ein User folgt, die aber auch diesem User folgen – ein Mutual Following also.

Bisher seien die Beiträge von Mutuals, oft als Freund:innen auf Social Media bezeichnet, selten im Feed aufgetaucht. Daher hätten auch die Kommentarbereiche in den Replies mitunter eher „Schlachtfeldern“ geähnelt, weil User ohne Kontakt zueinander hitzig diskutierten. Dass X seit Jahren die Moderation von Content auf der Plattform zurückstellt und auch hochproblematische Inhalte kaum aussortiert, bleibt unerwähnt. Doch dieser Umstand könnte ebenso zu Biers Aussage vom „Battleground“ beigetragen haben.

Jetzt aber sollen mehr Inhalte von Mutuals zu sehen sein, was zudem mehr Interessen-Cluster hervorrufen könnte, so Bier weiter. Das wäre für Werbekund:innen nicht uninteressant.

Auch auf anderen Plattformen wünschen sich User seit einiger Zeit einen Algorithmus, der ihnen vor allem Inhalte von gefolgten Accounts oder Mutuals ausspielt. Auf TikTok oder Instagram gibt es zwar dedizierte Feeds für Following Content, die neben dem For You Feed oder Main Feed stehen. Doch auch in letzteren möchten User oft Inhalte bekannter Accounts sehen. In diesem Sinne hat Meta kürzlich für die X-Konkurrenz Threads das Feature Your Algorithm bereitgestellt. Damit können User den Algorithmen der Plattform mitteilen, von welchen Themen sie mehr sehen möchten, nicht direkt aber, von welchen Accounts.

Your Algo gibt dir mehr Kontrolle über Inhalte, die du sehen möchtest, © Threads
Your Algo gibt dir mehr Kontrolle über Inhalte, die du sehen möchtest, © Threads

Dieses Feature ist auf Instagram ebenfalls verfügbar und kommt nun nach dem Reels Feed und Explore-Bereich ebenso in den Main Feed.


XChat startet auf Android:

Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

X hat die Standalone App XChat nach dem iOS-Start auch für Android veröffentlicht. Die Messaging App bietet unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats, Sprach- und Videoanrufe sowie den Versand großer Dateien und soll langfristig mit WhatsApp, Telegram und Signal konkurrieren.
© X via Canva

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Redesign: Das ist der neue Markenauftritt von Instagram


Das neue Instagram-Schriftzug

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Instagram seine Wortmarke verändert hat. Aus Sicht von Adam Mosseri war es jetzt dringend Zeit für ein Refresh. Wie der Chef der Meta-Plattform ankündigt, bekommt Instagram ein Redesign. Der Schriftzug ist aber längst nicht das einzige CI-Element, das überarbeitet wird. Das sind die Änderungen.

Die 2,3 Milliarden Menschen, die sich jeden Monat auf Instagram herumtreiben, müssen jetzt ganz stark sein. Grund: Das Social Network bekomm

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GPT-5.6 Sol wird ultrafast und ChatGPT smarter


Codex and ChatGPT can now understand the context of your recent work.

Opt into Computer History to give ChatGPT richer context, so it can pick up where you left off, understand patterns in your work, and suggest skills or scheduled tasks for work you repeat. pic.twitter.com/bWbA7A6QrT

— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) August 13, 2026

Computer History kann außerdem wiederkehrende Abläufe erkennen und dazu passende Skills oder Scheduled Tasks vorschlagen. Das macht die Funktion nicht nur zu einer Art Arbeitsgedächtnis: Sie soll aus wiederholten Tätigkeiten auch Workflows ableiten, die sich künftig einfacher automatisieren lassen.

Was Computer History tatsächlich erfasst

User entscheiden selbst, welche Apps und Websites in Computer History einfließen. Screenshots, Bildschirmaufnahmen, Mikrofoneingaben oder Systemaudio zeichnet die Funktion nicht auf. Stattdessen erfasst sie Interaktionen wie Klicks, Eingaben, Tastaturkürzel und App-Wechsel sowie Kontext, den macOS über sein Accessibility-System bereitstellt. Private Browser Sessions bleiben außen vor.

Die Erfassung lässt sich jederzeit pausieren, einzelne Apps und Websites können ausgeschlossen und Einträge wieder gelöscht werden. Voraussetzung ist außerdem, dass Memories aktiviert sind.

Bei der Datenspeicherung lohnt sich ein genauerer Blick: Die Interaktionsereignisse werden zunächst temporär auf dem Mac gespeichert. Zur Erstellung der Erinnerungen verarbeitet OpenAI sie anschließend in einer kurzlebigen Codex Session auf den eigenen Servern. Die Event-Dateien danach nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet, betont OpenAI. Auf dem Mac werden die temporären Dateien spätestens nach 48 Stunden gelöscht; daraus erstellte Memory-Dateien bleiben lokal erhalten, bis der User sie entfernt.

In Deutschland kommt die Funktion später

Computer History wird zunächst in der ChatGPT Desktop App für Mac für Pro, Business und Enterprise ausgerollt. Bei Business und Enterprise muss ein Admin den Zugang für den Workspace vorab freigeben. Aktiviert wird Computer History dadurch noch nicht automatisch – jeder User entscheidet anschließend selbst, ob die Funktion genutzt werden soll.

Deutschland gehört zum Start noch nicht dazu. Im Europäischen Wirtschaftsraum, in Großbritannien und in der Schweiz ist Computer History zunächst nicht verfügbar. OpenAI kündigt den Zugang für diese Regionen in den kommenden Wochen an.


ChatGPT Work:
OpenAIs Super-Agent verbindet Codex und GPT-5.6 für deine Arbeit

dunkler Hintergrund, Interface von ChatGPT Work
© OpenAI via Canva

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Deutlicher Rückgang im Juli: Deutscher TV-Werbemarkt rutscht noch tiefer ins Minus


Die TV-Werbung steckt in der Krise

An den Börsen reiht sich trotz globaler Krisen ein Rekord an den anderen. Der Werbemarkt ist deutlich labiler. Auch in Deutschland setzt sich das Auf und Ab bei den Spendings fort. Nachdem die Brutto-Ausgaben zuletzt gestiegen waren, gab es im Juli wieder einen Rückgang. Das liegt vor allem an der kriselnden TV-Werbung.

Beim Blick auf die Gesamtentwicklung bleibt der große Schrecken noch aus: Gut 2,4 Milliarden Euro haben hiesige Unternehmen im Juli fü

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