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5 neue Startups: Patronus Protect, Velth, hey mela, Netz & Werke, Tokura


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Patronus Protect, Velth, hey mela, Netz & Werke und Tokura.

5 neue Startups: Patronus Protect, Velth, hey mela, Netz & Werke, Tokura

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Patronus Protect
Patronus Protect aus Regensburg, von Benedikt Veith, Dominik Hommer und Moritz Trautmann angeschoben, arbeitet an einer Sicherheitslösung für den Einsatz von KI-Anwendungen in Unternehmen. Die Software überwacht Interaktionen mit Sprachmodellen, um sensible Daten, Unternehmenswissen und Nutzerinformationen vor ungewollter Weitergabe oder Manipulation zu schützen.

Velth
Bei Velth aus München, von Alihan Sencan, Anshu Raj, Frederik Tress und Bruno Bauer auf die Beine gestellt, handelt es sich um eine KI-Plattform, „die Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen hilft, die Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG in dreißig Sekunden vorzubereiten“.

hey mela
Die Firma hey mela aus Hannover, von Stephanie Pfeil-Coenen und Alina Eilers ins Leben gerufen, entwickelt nach eigenen Angaben den „weltweit ersten veganen Schwangerschaftstest“. Das Produkt nutzt Antikörper aus Kieselalgen statt tierischer Bestandteile und soll eine tierleidfreie Alternative zu herkömmlichen Tests bieten.

Netz & Werke
Hinter Netz & Werke aus Bremen steckt eine „Job-Plattform und Agenturverzeichnis für die Kreativbranche“. Das von Alexander Eleftherakis und Hannes Köpnick gegründete Startup bündelt Jobs und Agenturen aus Design, Webentwicklung, Branding und Marketing für den DACH-Raum an einem Ort. „Bei uns finden Agenturen, Freelancer und Talente direkt zusammen. Ohne Umwege“, ist zu lesen.

Tokura
Das Berliner HealthTech Tokura, von Daniel Kreter und David Rizor an den Start gebracht, baut eine Infrastruktur für ambulante Chirurgie auf. Dafür kombiniert das Unternehmen Operationszentren, digitale Prozesse und Software, um die Organisation chirurgischer Eingriffe zu vereinfachen. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Baut er das deutsche Polymarket?


Per App sollen Menschen auf Ereignisse in Sport, Politik und Alltag wetten – und so Daten liefern über die Stimmung in der Gesellschaft.

Vincent Betz baut eine App, in der Menschen Wetten auf Sport, Politik und Alltag abschließen sollen.

Vincent Betz baut eine App, in der Menschen Wetten auf Sport, Politik und Alltag abschließen sollen.
Foto: Martin U. K. Lengemann; Collage: Amelie Prusseit

Seinen Exit hat er gerade hingelegt – jetzt programmiert Vincent Betz die nächste App: User sollen damit Vorhersagen treffen über Politik, Sport und den Alltag. Wer wird Fußball-Weltmeister? Bleibt eine Ministerpräsidentin im Amt? Kommt ein bestimmter Zug pünktlich?

„Die Vision ist ein Prediction Market – zunächst für Deutschland, später für Europa“, sagt Vincent. Die Umfragen sollen Stimmungen abbilden in der Gesellschaft und Daten liefern für Medien, Forschende und Unternehmen.

Vincent ist Teilnehmer unseres Startupcamps „Gründerszene sucht die Supergründer“. Zehn Wochen lang bauen acht Fellows mithilfe verschiedener KI-Modelle eigene Consumer-Apps.

Gründerszene sucht die Supergründer“ ist ein zehnwöchiges Startup-Fellowship von Gründerszene. Acht ausgewählte Fellows entwickeln in Berlin mit Künstlicher Intelligenz Consumer-Startups – von der Idee bis zum ersten Produkt. Während des Programms arbeiten die Fellows gemeinsam im Axel-Springer-Hochhaus und werden von erfahrenen Unternehmern, Investoren und Experten begleitet. Partner wie OpenAI, Vercel, Dash0 und DHL unterstützen sie mit Technologie, Know-how und Mentoring. Gründerszene dokumentiert die gesamte Reise mit Artikeln, Videos und Social-Media-Inhalten – und zeigt hautnah, wie heute die nächste Generation von Startups entsteht.

Wetten abschließen per App: auf News, Sport und Alltag

Mit Coding kennt sich Vincent aus. Er studiert fünf Jahre lang Management und Informatik, legt ein Auslandssemester ein in Berkeley. An der Elite-Uni lernt er, wie er Unternehmen sichtbarer macht in KI-Systemen wie ChatGPT. Mit dem Know-how gründet er 2025 ein Startup – und verkauft es vor wenigen Monaten. Das Thema sei spannend, aber “einfach nicht meine Welt”, sagt er.

Nach dem Exit „habe ich jeden Tag mit Menschen aus meinem Netzwerk gesprochen und versucht herauszufinden, welche Themen gerade spannend sind“. Vincent entscheidet sich für Prediction Markets, also Plattformen, die künftige Ereignisse voraussagen sollen. Kicktipp bietet sie als Game an, bei dem User auf Sportergebnisse wetten. Beim Martführer Polymarket setzen hunderttausende User sogar Geld auf bestimmte Ereignisse. „Das zeigt, wie groß das Interesse an solchen spielerischen Wettbewerben sein kann“, sagt Vincent.

Er will das Prinzip in Deutschland ausbauen und um News-Themen ergänzen. Für jede richtige Vorhersage sammeln User Punkte und können sich in Ranglisten oder privaten Ligen mit Freunden messen. Zunächst geht es dabei um den spielerischen Wettbewerb. Langfristig sollen aus den Vorhersagen vieler Nutzer belastbare Daten entstehen, die zeigen, welche Entwicklungen die Gesellschaft für wahrscheinlich hält.

Der wichtigste Faktor für seine künftige App sei Spaß. „Die Menschen müssen Lust haben, darüber zu sprechen und gemeinsam zu diskutieren.“ Menschen könnten um den Dönerpreis wetten. „Fast jeder kennt die Diskussion darüber, dass ein Döner heute sieben oder acht Euro kostet“, sagt Vincent. „Man könnte Vorhersagen dazu machen oder fragen, ob der Preis bis Jahresende über oder unter einem bestimmten Wert liegt. Solche Themen holen viele Menschen ab, weil sie jeder kennt.“ Die Mischung aus Alltag, Humor und Wettbewerb bringe User auf seine Seite.

Vom MVP-Konzept zum Prototyp: So hilft der KI-Agent

Vincent will sein Tool auch auf News-Seiten integrieren. Leser sollen dann unter Artikeln Fragen beantworten, etwa zum Ausgang einer Wahl. Die Verlage würden ihm dafür Geld zahlen, soweit die Idee. „Solche Kooperationen könnten helfen, die Plattform in der Anfangsphase zu finanzieren“, sagt er. Sobald genügend Nutzer aktiv sind, würden die Daten möglicherweise interessant – für Börsen, Investoren oder Marktforschungsunternehmen.

In seiner ersten Woche bei „Gründerszene sucht die Supergründer“ will er „möglichst schnell die richtigen Leute kennenlernen.“ Auch definiert er die kleinstmögliche Version seines Produkts – einem sogenannten Minimum Viable Product (MVP). „Anschließend habe ich alles sehr detailliert dokumentiert. Ich habe für mich selbst ein ausführliches Dokument geschrieben, in dem jeder einzelne Schritt beschrieben war – von der grundlegenden Idee bis zu allen Funktionen, die das Produkt später haben soll.“

Vincent will nach seinem Launch 1000 Nutzer generieren.

Vincent will nach seinem Launch 1000 Nutzer generieren.
Gründerszene

Danach befragt er einen KI-Agenten, den er mit Positiv-Beispielen für Apps und Projektplänen trainiert habe. Das dauere einen ganzen Tag. „Man kann sich das wie eine lange Aufgabenliste mit ungefähr 150 einzelnen Aufgaben vorstellen.“ Darunter: „Baue die Karten für das Frontend“, „richte die Datenbank ein“, „befülle sie mit Beispieldaten“, „implementiere den Google-Login“ oder „verbinde die Anwendung mit einer bestimmten API“.

Anschließend stellt der KI-Agent Rückfragen, „weist auf mögliche Probleme hin und fordert zusätzliche Entscheidungen ein. Erst wenn alle offenen Fragen geklärt sind, zerlegt er das Projekt in viele einzelne Arbeitsschritte.“

Parallel holt er Feedback ein von seinem Mentor, erfahrenen Gründern und Freunden. Nach einer Woche steht die Website für sein Projekt, Prediqu. „Man sitzt gerne hinter dem Laptop und entwickelt immer weiter, weil das Spaß macht. Viel schwieriger ist es, das Produkt früh zu zeigen und ehrliche Kritik auszuhalten. Es kann passieren, dass man drei Tage oder drei Wochen an etwas gearbeitet hat und dann feststellt, dass niemand es braucht. Genau deshalb sollte man so schnell wie möglich veröffentlichen.“

Später könnten User auch auf seiner Plattfomen Wetten abschließen mit Geld-Einsätzen, schlägt Vincent vor. Die Gesetze für Glücksspiel in Deutschland und anderen Ländern muss er zuvor aber prüfen. Erst mal sollen die Nutzer Wetten in einem kostenlosen Punktesystem abschließen.

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Vincents Top-Learning nach einer Woche

Vincents wichtigstes Learning: „Vorher hatte ich kaum Einblick darin, wie Medienunternehmen tatsächlich arbeiten. Genau diese Einblicke fand ich besonders spannend. Am Ende braucht jedes Startup Öffentlichkeit. Außerdem habe ich gelernt, wie kurz die Wege manchmal sein können. Man hat hier plötzlich direkten Zugang zu Menschen, die in ihrem Bereich zu den Besten gehören und einem konkret weiterhelfen können.“

Das erste Fazit: „Wir treffen fast jeden Tag Gründer, CEOs oder CTOs erfolgreicher Unternehmen. Solche Gespräche hat man normalerweise vielleicht ein- oder zweimal im Jahr – wenn überhaupt. Hier passiert das täglich. Deshalb würde ich mich fast schämen, wenn ich diese Gelegenheit nicht vollständig nutzen würde. Für mich bedeutet das, morgens anzufangen, bis spät in die Nacht zu arbeiten und jede einzelne Möglichkeit mitzunehmen. Das ist die beste Art, Wertschätzung für dieses Programm zu zeigen.“

Ziel für die zweite Woche: „Ich möchte den ersten größeren Launch vorbereiten. Bis jetzt habe ich fast meine gesamte Zeit in die Produktentwicklung investiert. Marketing und Content stehen als Nächstes auf der Liste.“ Vor allem über Social-Media-Inhalte wolle er 1000 Menschen animieren, seine Seite zu nutzen.

„Gründerszene sucht die Supergründer“ powered by Dash0DHL, OpenAI & Vercel.





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5 neue Startups: Wakeline, Zapdeck, valueverde, Previty, ROSI


#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Wakeline, Zapdeck, valueverde, Previty und ROSI.

5 neue Startups: Wakeline, Zapdeck, valueverde, Previty, ROSI

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

Wakeline
Die noch frische Düsseldorfer DeepTech-Firma Wakeline, von Tim Gülke, Jan Böggering, Simon Sprünker und Merten Tiedemann an den Start gebracht, arbeitet an KI-Systemen, „die im laufenden Betrieb lernen, statt nur auf historischen Daten zu basieren“.

Zapdeck
Hinter Zapdesk, in Berlin von Frederik Görtelmeyer und Riccardo Tartari gegründet, verbirgt sich eine „KI-gestützte Präsentationssoftware für professionelle Anwender mit hohen Ansprüchen“. Zielgruppe sind insbesondere „Berater, Strategieexperten, Vertriebsteams und Führungskräfte“.

valueverde
Bei valueverde aus Hamburg handelt es sich um ein FinTech für Genossenschaftsanteile für BürgerEnergie Genossenschaften. „In nur 10 Minuten kannst Du mit Deiner Investition regionale Energieprojekte unterstützen und profitierst von attraktiven Renditen – ganz einfach und transparent“, verspricht das von Nathanael Meyer, Jonas Höflich und Marius Hasenheit angeschobene Startup.

Previty
Das junge Unternehmen Previty aus Bruchsal und Karlsruhe, von Daniel Krohmer, Dario Schäfer und Alex Dixon auf die Beine gestellt, hilft Entwicklungsteams bei der automatisierten Analyse von IT-Architekturen und Quellcodes. Die Software identifiziert dabei potenzielle Risiken und Verbesserungspotenziale bereits während des Entwicklungsprozesses.

ROSI
ROSI aus München, von Simon Zilker und Tobias Zilker ins Leben gerufen, unterstützt Restaurants bei der Kommunikation mit Gästen und der Organisation von Reservierungen. Die KI-Lösung übernimmt Anfragen per Telefon, E-Mail und WhatsApp, entlastet Mitarbeitende im Tagesgeschäft und hilft dabei, den Personalmangel in der Gastronomie abzufedern. 

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Europas wertvollstes Rüstungs-Startup: Die unglaubliche Helsing-Story




Eine Finanzierungsrunde macht die Rüstungsfirma wertvoller als seine Konkurrenten. Doch bei Helsing scheiden sich die Geister.



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