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AMD Epyc Venice: Massenproduktion von 2-nm-Chips für AMD bei TSMC gestartet


AMD Epyc Venice: Massenproduktion von 2-nm-Chips für AMD bei TSMC gestartet

Bild: AMD

AMD hat heute verkündet, dass TSMC die Produktion von 2-nm-Chips für Venice gestartet hat. Das geschieht heute in Taiwan, in Zukunft aber auch in den USA, betont AMD dabei direkt. TSMC in Arizona baut diese Fabrik-Erweiterungen aber erst, bis N2 dort wirklich als Serienprodukt vom Band läuft, vergehen noch Jahre.

Venice ist das erste HPC-Produkt, welches in einer N2-Fertigung bei TSMC in Serie gefertigt wird. Parallel dazu gibt es erste mobile Chips, die den Weg einschlagen, aber im Bereich High-Performance-Computing, was Prozessoren genauso wie GPUs und AI-Beschleuniger einschließt, ist AMDs Chip der erste.

Ramping ‘Venice’ on TSMC 2nm process technology marks an important step forward in accelerating the next generation of AI infrastructure. As AI and agentic workloads scale rapidly, customers need platforms that can move from innovation to production faster. Our deep partnership with TSMC is helping AMD bring leadership compute technologies to market with the speed and scale required to meet this moment.

Lisa Su, Chair und CEO, AMD

We are pleased to see AMD continue to make strong progress with its next-generation EPYC processor on our advanced 2nm process technology. Our close collaboration with AMD reflects the importance of pairing leadership process technology with advanced design innovation to enable the next era of high-performance and AI computing.

C.C. Wei, Chairman und CEO, TSMC

Bereits vor einem Jahr waren TSMC und AMD medial in Erscheinung getreten und hatten Venice als Produkt der N2-Familie bestätigt. Zum Start wird es dabei laut letzten Gerüchten wohl die 256-Kern-Version aus der „Vanilla“-N2-Fertigung geben, quasi den Nachfolger von Turin Dense. Erst etwas später soll „Venice classic“ mit 96 Kernen erscheinen, diese könnten dann wohlmöglich aber für mehr Leistung direkt in N2P gefertigt sein.

AMD wirft parallel den Blick direkt auch weiter nach vorn und bestätigt erneut Verona als Teil der Familie der sechsten Generation Epyc, mit Fokus auf den Einsatz von LPDDR und weiteren Optimierungen.

AMD Epyc Venice dürfte damit seinen zuvor bereits benannten möglichen Starttermin Ende Juli einhalten, denn im dritten Quartal dürften die ersten Chips dann auch ausgeliefert werden. Ende Juli hält AMD sein wichtigstes Event dieses Jahres ab, AMD Advancing AI 2026. Dabei geht es nicht nur um Prozessoren allein, die Instinct-Serie wird wachsen, dazu das erste große Rackscale-Design von AMD, Helios, in die Welt entlassen.

Zukunftsinvestitionen in Taiwan

Apropos Helios und die AI-Zukunft. AMD kündigt heute auch an, mehr als 10 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur in Taiwan stecken zu wollen. Dieses Geld wird in Partner unterschiedlichster Art investiert, vom Substrat über neue wafer-based 2.5D bridge interconnect mit Panel-based innovation bis hin zum Advanced Packaging.





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Retro-Handheld: Anbernic bringt den Play Store auf das RG Vita Pro


Retro-Handheld: Anbernic bringt den Play Store auf das RG Vita Pro

Bild: Anbernic

Anbernic hat die Firmware-Version 1.14 für das RG Vita Pro veröffentlicht, die dem Retro-Handheld erstmals native Unterstützung für den Google Play Store spendiert. Besitzer des Geräts sind damit künftig nicht mehr auf alternative App-Stores angewiesen, zusätzlich bringt das Update weitere Optimierungen und Fehlerkorrekturen.

Bislang fehlte dem RG Vita Pro ab Werk der Google Play Store. Vielen Nutzern dürfte dies allerdings kaum aufgefallen sein, da zahlreiche Besitzer direkt nach dem Kauf alternative Systeme wie die zeitgleich mit dem Handheld veröffentlichte neue Version von GammaOS Next installiert hatten.

Warum Anbernic das eigene Android-Build ursprünglich nicht direkt mit Googles App-Marktplatz ausgeliefert hat, ist bislang nicht bekannt. Mit der neuen Firmware liefert der auf Retro-Gaming spezialisierte Hersteller die Unterstützung nun aber nach. Darüber hinaus will das chinesische Unternehmen weitere, nicht näher benannte Optimierungen am System vorgenommen sowie verschiedene Fehler behoben haben.

Die neue Firmware wird ab sofort per OTA-Update („Over The Air“) verteilt, dafür muss lediglich die FOTA-Update-App aufgerufen werden. Vielerorts dürften Besitzer eines RG Vita Pro die Benachrichtigung zur Aktualisierung bereits erhalten haben.



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ExplorerPatcher 26100.8457.70: Abstürze unter Vorschau-Builds von Windows 11 be­hoben


Mit dem Update auf Build 26100.8457.70 wollen die Entwickler des ExplorerPatcher Abstürze einzelner Komponenten unter bestimmten Beta- und Experimental-Versionen von Windows 11 behoben haben. Gleichzeitig bringt die neue Version auch an anderen Stellen zahlreiche weitere Fehlerkorrekturen und Verbesserungen mit sich.

Der ExplorerPatcher bringt das aus Windows 10 bekannte Startmenü sowie die klassische Taskleiste auch unter Windows 11 zurück. Darüber hinaus ermöglicht das Tool zahlreiche Anpassungen der Desktop-Umgebung, die sich mit den Bordmitteln des Betriebssystems nicht umsetzen lassen.

Behobene Abstürze bei Insider-Versionen von Windows 11

Unter den vorherigen Versionen soll es insbesondere unter der Beta-Version 26220.8474 sowie der experimentellen Ausgabe 26300.8493 von Windows 11 zu Abstürzen der Windows-10-Taskleiste und des Windows-10-Startmenüs gekommen sein. Diese Probleme sollen mit dem Update nun behoben worden sein. Die Entwickler empfehlen deshalb, den ExplorerPatcher zeitnah zu aktualisieren, um die reibungslose Funktion zukünftiger Updates sicherzustellen. Andernfalls startet explorer.exe nicht mehr gemeinsam mit der Windows-10-Taskleiste und StartMenuExperienceHost.exe wird nicht ausgeführt, sofern das Windows-10-Startmenü aktiviert ist.

Gleichzeitig wurden in der neuen Version verbliebene Bestandteile des Windows-10-Startmenüs aus der Datei StartTileData.dll entfernt. Entsprechend wurde die Option für das Windows-10-Startmenü in diesen sowie zukünftigen Builds entfernt, da die dafür benötigten Elemente innerhalb der DLL fehlen.

Wer dennoch nicht auf die Funktion verzichten möchte, kann die Datei StartTileData.dll unter C:\Windows\System32 manuell durch eine Version aus 26xxx.8457 ersetzen. Die Entwickler weisen allerdings darauf hin, dass sie nicht davon ausgehen, dass dieser Workaround dauerhaft funktionieren wird. Gleichzeitig zeigen sie sich zuversichtlich, dass dies noch lange nicht das Ende des Windows-10-Startmenüs bedeute.

Verbesserungen bei der Taskleiste

Auch an anderer Stelle bringt das Update zahlreiche Fehlerkorrekturen in der Anwendung mit sich. So wurde ein Absturz des Windows-10-Akku-Flyouts unter Build 25951+ behoben, als Nebeneffekt mussten allerdings die Schaltflächen des Netzwerk-Flyouts auf den Stand vor 24H2 zurückgesetzt werden. Dafür werden Änderungen an der „Position der primären Taskleiste auf dem Bildschirm“ innerhalb der Eigenschaften nun unmittelbar übernommen. Ebenso verändert sich die automatische Ausblendung der Windows-11-Taskleiste beim Start des Explorers nicht länger. Darüber hinaus wurde der Code zur Mustererkennung aktualisiert, um auch neuere Builds zu unterstützen, was insbesondere für Build 26H1 ARM64 gilt.

Darüber hinaus unterstützt der ExplorerPatcher jetzt alle 43 Sprachen von Windows 11. Laut den Entwicklern soll das Tool mit den Windows-11-Builds 22621.4317, 22631.7079, 26100.6899, 26100.8037, 26200.8246, 26200.8457, 26300.8493 sowie 28000.2113 kompatibel sein. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen und Neuerungen findet sich wie gewohnt in den ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Der ExplorerPatcher 26100.8457.70 steht ab sofort auf der Projektseite bei GitHub zum Download bereit. Alternativ lässt sich die neue Version wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung aufgeführten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase herunterladen.

Downloads

  • ExplorerPatcher

    4,7 Sterne

    ExplorerPatcher ermöglicht die Anpassung des Windows-Desktops im Stil von Windows 10 in Windows 11.

    • Version 26100.8457.70.1 Deutsch



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Shelly Pro Sensor Add-on: Zubehörmodul macht Shelly-Pro-Geräte zum Sensor-Hub


Shelly Pro Sensor Add-on: Zubehörmodul macht Shelly-Pro-Geräte zum Sensor-Hub

Bild: Shelly

Shelly erweitert sein Pro-Portfolio um ein neues Zubehörmodul für anspruchsvollere Automatisierungen: Das Shelly Pro Sensor Add-on ist ab sofort im Shelly-Shop verfügbar und richtet sich vor allem an Nutzer, die Shelly-Pro-Geräte nicht nur zum Schalten und Messen, sondern auch als zentrale Sensoreinheit einsetzen möchten.

Technisch handelt es sich um ein galvanisch getrenntes DIN-Schienen-Add-on für kompatible Shelly-Pro-Geräte. Damit bleibt Shelly seiner Pro-Linie treu, die sich besonders für Verteilerkästen, gewerbliche Installationen und semi-professionelle Smart-Home-Projekte eignet. Das Modul erlaubt den Anschluss unterschiedlicher Sensortypen, darunter DS18B20- und DHT22-Sensoren, 0–10-Volt-Analogsensoren, ±15-Volt-Digitaleingänge sowie potenzialfreie Kontakte. Shelly beschreibt das Gerät als Schnittstelle, mit der sich ein Pro-Gerät zu einem Multi-Sensor-Hub für Überwachung und Automatisierung ausbauen lässt.

Shelly Pro Sensor Add-on
Shelly Pro Sensor Add-on (Bild: Shelly)

Vielfältige Einsatzszenarien

Interessant ist das Add-on vor allem deshalb, weil Shelly damit eine Lücke zwischen klassischer Aktorik und datenbasierter Automatisierung schließt. Während ein Shelly Pro 1, Pro 2 oder Pro 4PM typischerweise Relais- und Messfunktionen übernimmt, kann das Sensor Add-on zusätzliche Umwelt- oder Zustandsdaten liefern. Dadurch lassen sich Automationen nicht mehr nur zeit- oder App-gesteuert auslösen, sondern anhand realer Messwerte. Shelly nennt als Beispiele unter anderem Landwirtschaft, Lagerüberwachung, Solarparks und Fabrikautomation. In diesen Szenarien können etwa Temperatur-, Feuchte-, Licht-, Wind- oder Kontaktsensoren eingebunden werden.

Ein mögliches Einsatzszenario ist ein Technikraum oder kleines Lager. Dort könnte ein Shelly-Pro-Gerät im Verteilerkasten bereits Lüfter, Entfeuchter oder Warnleuchten steuern. Mit dem neuen Sensor Add-on ließen sich zusätzlich Temperatur- und Luftfeuchtesensoren anschließen. Steigt die Luftfeuchtigkeit über einen definierten Grenzwert, aktiviert Shelly automatisch einen Entfeuchter oder sendet eine Benachrichtigung. Wird gleichzeitig eine kritische Temperatur erreicht, kann ein Lüfter zugeschaltet oder ein Alarm ausgelöst werden. In einem gewerblichen Lager könnten solche Automationen helfen, empfindliche Waren, Elektronik oder Werkzeuge besser vor Feuchtigkeit und Überhitzung zu schützen.

In Verbindung mit geeigneten Sensoren kann ein Shelly-Pro-System etwa Bewässerungspumpen anhand von Bodenfeuchte steuern, Wetterdaten für Markisen- oder Beschattungslogik nutzen oder Umgebungswerte in einem Solarpark erfassen. Shelly selbst beschreibt für das Add-on unter anderem „Precision Agriculture & Remote Irrigation“, „Smart Environmental Monitoring in Warehouses“ und „Solar Park Environmental Monitoring“ als typische Anwendungsfelder.

Shelly Pro Sensor Add-on
Shelly Pro Sensor Add-on (Bild: Shelly)

Sensorzentrale im Schaltschrank

Für Smart-Home-Enthusiasten dürfte das Shelly Pro Sensor Add-on vor allem dann spannend sein, wenn Installationen zentral im Schaltschrank aufgebaut werden. Statt viele einzelne Funksensoren im Gebäude zu verteilen, können Sensorleitungen an einer Stelle zusammengeführt und in Automationen eingebunden werden. Die galvanische Trennung ist dabei besonders in gemischten Installationen ein Pluspunkt, da sie angeschlossene Komponenten besser voneinander entkoppeln kann.

Mit dem Shelly Pro Sensor Add-on erweitert der Hersteller seine Pro-Serie um ein Zubehör, das weniger spektakulär wirkt als ein neuer Schaltaktor, in der Praxis aber deutlich mehr Flexibilität schaffen kann. Wer bereits Shelly-Pro-Komponenten nutzt und seine Automationen stärker an reale Messwerte koppeln möchte, bekommt damit eine kompakte Sensor-Schnittstelle für die DIN-Schiene.



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