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Valve und AMD: Auch die Steam Machine soll FSR 4 unterstützen

Gleichzeitig zu ersten Tests der Steam Machine hat Valve bestätigt, dass die neue PC-Konsole „bald“ auch AMDs Upscaling-Technologie FSR 4 unterstützen wird. Details dazu, wie die Zusammenarbeit mit AMD hierbei abläuft oder wie der weitere Zeitplan aussieht, nennt das US-amerikanische Unternehmen jedoch noch nicht.
Noch bis zum 25. Juni kann die neue Steam Machine im Rahmen eines Losverfahrens vorbestellt werden. Der Preis liegt bei rund 1.040 Euro für die 512-GB-Variante ohne Steam Controller, während die 2-TB-Version mit Controller bei fast 1.430 Euro liegt. Zum Marktstart wird die RDNA-3-basierte GPU in der Steam Machine AMDs aktuelles Upsampling-Verfahren FSR 4 aber anscheinend nicht zwangsläufig unterstützen. Gegenüber The Verge hat sich Valve zum Fall des NDAs am gestrigen Abend zu dieser Problematik geäußert.
Valve arbeitet mit AMD an FSR 4 für die Steam Machine
Demnach arbeite Valve zusammen mit AMD, um FSR 4 schon „bald“ auf die neue Steam Machine zu bringen. Allerdings erklärt ein Valve-Entwickler im gleichen Atemzug, dass er „zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr dazu sagen kann“. Wann genau FSR 4 für Valves kompakten Wohnzimmer-PC also im Detail erscheint und wie die Unterstützung aussehen wird, bliebe somit noch offen.
Allerdings ist die Situation aktuell ohnehin ein wenig unklar: Einerseits sind Valves entsprechende Aussagen mutmaßlich noch vor AMDs gestriger, überraschender Ankündigung für RX-7000-Grafikkarten gefallen, andererseits begründet The Verge die Wartezeit auf FSR 4 im Fall der Steam Machine darüber, dass die Valve-Konsole über eine iGPU auf RDNA-3-Basis verfüge. Tatsächlich kommt neben einer Ryzen-CPU aber ein separater GPU-Chip zum Einsatz.
Gegenüber PC Gamer gab Valve zudem zu Protokoll, dass „sie sich schon darauf freuen, wenn es [FSR 4] auf den Presse-Mustern der Steam Machine ausprobiert werden kann“. Und weiter heißt es: „Es sollte eine deutliche Verbesserung der grafischen Qualität des Upscalings bieten“. Angemerkt sei, dass Valve hier von einer besseren Darstellungsqualität von FSR 4 spricht, aber noch nichts zur möglichen Leistung sagt.
Aktuell ist noch einiges unklar
Hintergrund: Erst gestern Nachmittag hat AMD überraschend das eigentlich erst für Juli 2026 geplante FSR 4.1 für Radeon-RX-7000-GPUs veröffentlicht, wobei diese Grafikkarten wie die Steam Machine auf der RDNA-3-Generation aufbauen. Während die KI-Einheiten von RDNA-4-GPUs jedoch FP8-Berechnungen unterstützen, muss für RDNA 3 der Umweg über INT8 gegangen werden.
Es stellt sich aktuell noch die Frage, wie sich das gegenüber FSR 3.1 etwas leistungshungrigere FSR 4 auf die Leistung der Steam Machine auswirken wird, die mit einer angepassten RDNA-3-GPU mit 28 CUs ausgestattet ist. ComputerBase arbeitet aktuell an einem umfangreichen Vergleichstest der Bildqualität und Leistung von FSR 4.1 auf RX-7000-Grafikkarten sowie einer Gegenüberstellung mit nativem FSR 4.1 auf RDNA-4-GPUs. Darüber hinaus hat die Redaktion bei Valve um eine Stellungnahme zur FSR-4-Unterstützung der Steam Machine gebeten. Bislang steht eine Rückmeldung aus.
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Erstmals 7 Jahre Garantie: Eizo bringt neue Business-Monitore EV3851X und EV3451X

Der Monitorhersteller Eizo ist bekannt für hohe Qualität und eine mit 5 Jahren überdurchschnittlich lange Garantie. Für sechs Monitore der Familie FlexScan EV gibt es jetzt sogar 7 Jahre Garantie. Das ist branchenweit die neue Höchstmarke. Die Ultrawide-Modelle EV3851X und EV3451X sind dabei neu.
Erstmals 7 Jahre Garantie bei Monitoren
Während die meisten Monitorhersteller bis zu 3 Jahre Garantie auf ihre Produkte geben, bietet der japanische Hersteller Eizo seit über 20 Jahren 5 Jahre Garantie. Das gilt aktuell sogar für alle 59 Modelle von Eizo, die im Preisvergleich aufgeführt werden.
Da das Thema Nachhaltigkeit gerade für Unternehmen immer wichtiger wird und sich die Zyklen für den Wechsel auf neue Hardware verlängern, geht Eizo jetzt noch einen Schritt weiter. In der EV-Serie werden künftig 7 Jahre Garantie geboten. Das gilt zunächst rückwirkend für die bereits eingeführten Modelle EV2740S, EV2720S, EV2410R und EV2400R sowie für die Neuheiten EV3851X und EV3451X. In Zukunft sollen alle neuen Modelle der EV-Serie mit 7 Jahren Garantie versehen sein.
EIZO betrachtet die langfristige Nutzbarkeit als einen zentralen Produktwert, auf den nun auch die neue 7-Jahres-Garantie einzahlt. Möglich wird diese durch die hauseigene Produktentwicklung und eine strenge Qualitätssicherung. Jeder Schritt von Komponentenauswahl und Schaltungs-Design bis hin zur Fertigung und Qualitätskontrolle wird mit hohem Engagement im eigenen Haus unter eng definierten Rahmenbedingungen durchgeführt. Das klare Ziel: Langlebigkeit. Die Produkte von EIZO durchlaufen umfangreiche Tests und Kontrollen, um eine gleichbleibende Leistung selbst bei jahrelangem Einsatz sicherzustellen.
Eizo
- FlexScan EV3851X (neu)
- FlexScan EV3451X (neu)
- FlexScan EV2740S
- FlexScan EV2720S
- FlexScan EV2410R
- FlexScan EV2400R
EV3851X und EV3451X
Die ersten Neuheiten mit 7 Jahren Garantie sind die Business-Monitore FlexScan EV3451X und FlexScan EV3851X. Beide besitzen ein gebogenes IPS-Panel und gehören zur Gattung „UltraWide“. Eine automatische Helligkeitssteuerung soll Energie einsparen, die entspiegelte Oberfläche und der Paper-Modus wiederum die Augen schonen. Kunden haben die Wahl zwischen einer weißen oder schwarzen Ausführung und können das Display optional auch ohne Standfuß erwerben.
Der größere FlexScan EV3851X macht dabei den Anfang. Sein IPS-Panel ist im Radius von 2,3 Metern gebogen und liefert 3.840 × 1.600 Pixel im seltenen 24:10 Format. Die Bildpunktdichte liegt aufgrund einer Bilddiagonale von 37,5 Zoll bei rund 111 ppi. Das Panel wird mit 16,7 Millionen Farben (8 Bit) angegeben und soll mit bis zu 300 cd/m² leuchten sowie einen für IPS hohen Kontrast von 2.000:1 liefern. Die Look-Up-Tabelle arbeitet mit 14 Bit. Die Bildwiederholrate liegt bei lediglich 60 Hz und die Reaktionszeit bei 5 ms (GtG).
Videosignale werden über DisplayPort, HDMI (2 Ports) oder den USB-C-Upstream-Port mit DP Alt Mode und 94 Watt eingespeist. Ein weiterer USB-C-Anschluss dient als Downstream mit 15 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen, ein 2,5-GbE-LAN-Anschluss und ein gängiger Audioausgang. Mehr Details liefern die Produktseiten bei Eizo. Der FlexScan EV3851X wird ab sofort ausgeliefert und kostet 1.784 Euro.
Beim FlexScan EV3451X kommt die UWQHD-Auflösung mit 3.440× 1.440 Pixeln im 21:9-Format zum Einsatz. Auf 34,1 Zoll Diagonale ergibt das eine Bildpunktdichte von 109 ppi. Das Panel ist im Radius von 3,8 Metern gebogen und damit nur sehr leicht gekrümmt. Helligkeit und Kontrast werden mit 350 cd/m² und 1.000:1 angegeben. Die Reaktionszeit liegt bei 5 ms (GtG) und die Farbtiefe bei 8 Bit. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 101 Hz.
Als Videoeingänge sind zweimal HDMI und einmal DisplayPort sowie einmal USB-C mit DP Alt Mode vertreten. USB-C gibt es einmal als Upstream mit 5 Gbps und 94 Watt sowie einmal im Downstream mit 5 Gbps und 5 Watt. Hinzu kommen drei USB-A-Buchsen mit ebenfalls 5 Gbps; schnellere USB-Ports gibt es also nicht. Dafür arbeitet der Netzwerkanschluss (RJ-45) mit 2,5 Gbit/s relativ zügig.
Weitere Informationen zum EV3451X liefern die Produktseiten beim Hersteller. Der Marktstart ist für den Herbst 2026 geplant. Ein Preis wurde nicht genannt.
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Futter für die Steam-Wunschliste: Valve nennt die 50 meistgespielten Next-Fest-Demos

Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Juni-Ausgabe des Next Fests ging gestern Abend zu Ende. Im Nachgang nennt Valve jetzt die 50 meistgespielten Spiele-Demos des Events. Fast alle sind noch verfügbar.
Valve listet die beliebtesten Demos des Next Fests
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher Spiele anspielen können, die erst in ferner Zukunft verfügbar sein werden. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell laufen derartige Events bloß eine Woche, gestern Abend um 19:00 Uhr war Schluss. Viele Indie-Publisher und -Entwickler lassen ihre Demo-Versionen aber noch einige Wochen oder gar Monate länger online. So ist es auch dieses Mal – und zwar sogar in der überwältigenden Mehrheit der Fälle.
Zumindest, wenn der Blick auf die 50 beliebtesten, sprich von den meisten Spielern heruntergeladenen und gespielten Demo-Versionen des Events fällt. Diesen hat Valve eine eigene Übersichtsseite im Steam-Store gewidmet. Die beliebtesten Spiele finden sich dort in absteigender Reihenfolge sortiert in einer Liste. Die allermeisten Spieler verzeichnete demnach die Demo zum Koop-Partyspiel Bombanana!, gefolgt von der Dieselpunk-Militärsimulation Iron Nest: Heavy Turret Simulator und dem JRPG Echoes of Aincrad. Die Demo-Versionen aller drei Spiele sind aktuell auch nach dem Ende des Next Fests noch herunterlad- und spielbar.
Fast alle Demos sind noch online
Das gleiche gilt für immerhin 43 der übrigen 47 beliebtesten Next-Fest-Spiele. Wer in den vergangenen sieben Tagen also nicht dazu kam, die zahlreichen Demo-Versionen auszuprobieren, kann das bei den allermeisten Spielen noch nachholen. Wie lange die Demos jedoch noch angeboten werden, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel – und ist oftmals gar nicht konkret bekannt.
Das Gros der im Rahmen der Juni-Ausgabe des Steam Next Fests kuratierten Spiele erscheint im Laufe der kommenden Sommermonate regulär. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Ende Oktober 2026 an.
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Arc G3 Extreme vs. Z2 Extreme
Intel Arc G3 Extreme und Arc G3 sind explizit auf den Einsatz in Gaming-Handheld optimierte Panther-Lake-Prozessoren („Core Ultra 300“). Sie sollen die Dominanz der AMD Ryzen Z1/Z2 (Extreme) in diesem Segment brechen. Ob das gelingt? Für den Test stand ComputerBase ein MSI Claw 8 EX AI+ zur Verfügung – seit Samstag…
Intel Arc G3 Extreme im Test
Intel hatte die SoC Arc G3 Extreme und Arc G3 im Vorfeld der Computex 2026 enthüllt. Das Datum der Ankündigung war ausgewählten Medien vorab bekanntgegeben worden, weitere Informationen gab es vorab aber nicht. Auch nicht auf Anfrage. Der Grund? Unbekannt. Tests sollte es aber ohnehin erst später geben.
Weniger als zwei Werktage Zeit
Heute ist es so weit und das Embargo auf Tests ist gefallen, erste Produkte kommen auf den Markt. Und in diesem Fall gab es auch ein Muster vorab. Rund lief es – zumindest in Europa – aber auch dieses Mal nicht. Denn zugestellt wurde das Muster erst am vergangenen Samstag, an dem allein das Einspielen aller Windows- und System-Updates und das Einrichten der Tests die restliche (Frei)Zeit verschlang. Effektiv blieben damit Sonntag und Montag, denn am Montagnachmittag ging es für den Autor zu einem Event am Dienstag in Prag. Der Test zur Akkulaufzeit lief deshalb im Auto auf dem Weg von Berlin in die Hauptstadt Tschechiens, der nächste in der Nacht im Hotel. Zeitmanagement war Trumpf.
Wie schnell der Intel Arc G3 Extreme ist, wie laut das MSI Claw 8 EX AI+ wird und wie lange es in zwei Power-Settings bei normierter Display-Helligkeit durchhält, kann an dieser Stelle deshalb trotz wenig Zeit trotzdem bereits beantwortet werden. Alle Details im weiteren Test.
Intel Arc G3 (Extreme) im Überblick
Die neue „Intel Arc G-Serie“ umfasst spezielle Varianten von Intel Panther Lake für Handheld-Gaming-Konsolen, die AMD Ryzen Z2 stark unter Druck setzen sollen. Sie verzichten gegenüber den bisher verfügbaren Core Ultra 300 auf CPU-Kerne und Takt, bringen aber die großen Xe3-iGPUs Arc B390 und Arc B370 mit.
Die bisher verfügbaren Panther-Lake-Prozessoren mit großer Grafikeinheit (drei Mal mit 12 CU als „X-Serie“, einmal mit 10 CU ohne X-Zusatz) boten 12 bis 16 Prozessorkerne, darunter vier Performance-Kerne. Das führte dazu, dass die Leistung bei sehr geringer TDP stark einbrach, weil die CPU anteilig sehr viel Leistung aufnahm (siehe: Gaming-Benchmarks: So schnell ist die Intel Arc B390 bei nur 10 Watt TDP.
Für die Handheld-Varianten der Arc-G3-Serie kombiniert Intel die große iGPU jetzt mit weniger Kernen. Das sollte in der Regel nicht zu Leistungseinbußen führen, weil die iGPU trotz deutlich gestiegener Grafikleistung der Flaschenhals bleibt. Bis hinunter auf 8 Watt soll die Leistung in Spielen nicht ins Bodenlose fallen, so wie das beim Core Ultra 300 bisher der Fall war.
Vorerst gibt es zwei Varianten: Intel Arc G3 Extreme und Intel Arc G3. Beide SoCs nutzen den gleichen CPU-Tile, den Unterschied macht die Ausbaustufe des großen iGPU-Tiles. Mit LPDDR5X-8533 ist auch der maximale RAM-Takt gegenüber den Notebook-Modellen leicht abgesenkt worden, dasselbe gilt für die CPU- und GPU-Taktraten und wohl auch für die NPU. Dies wiederum hilft jedoch die Leistungsaufnahme im Zaum zu halten, denn die letzten Megahertz an der Spitze werden bekanntlich oft durch überproportional viel Energie erkauft, während die Effizienz darunter viel höher ausfällt.
MSI Claw 8 EX AI+ im Überblick
MSI gehörte zu den ersten Anbietern eines Intel-Handhelds überhaupt und ist auch bei Arc G3 (Extreme) ganz vorne mit dabei. Intel selbst hat für den Test der neuen Arc-G3-Serie weltweit nur das neue Handheld von MSI verteilt.
MSI Claw 8 EX AI+ heißt die dritte Generation Gaming-Handheld von MSI mit Intel-SoC. Im Claw 8 AI+ steckte zuvor ein Intel Core Ultra 200V „Lunar Lake“, der erste Claw basierte auf Intel Meteor Lake.
Das MSI Claw 8 EX AI+ übernimmt beim Design und unter der Haube größtenteils die DNA des Vorgängers. Das IPS-Display ist damit weiterhin 8 Zoll groß und löst mit 1.200p bei 500 Nits und bis zu 120 Hz auf. Im Kern tauscht MSI nur die CPU samt zugehöriger Komponenten aus, sogar das Gesamtgewicht des Handhelds ist mit 795 Gramm exakt identisch zum Vorgänger mit Lunar Lake. Im Vergleich zum ROG Xbox Ally X von Asus und Microsoft mit AMD Ryzen AI Z2 Extreme ist das MSI Claw noch einmal deutlich größer – die Display-Fläche aber eben auch.
Testergebnisse
Intel stellt für Gaming-Handhelds mit Arc G3 Extreme bei 35 Watt eine um 42 Prozent höhere Leistung in Aussicht, als sie bisher mit AMD Ryzen AI Z2 Extreme (im ROG Xbox Ally X (Test)) zur Verfügung stand. Alternativ soll das eigene SoC bei 17 Watt dieselbe Leistung wie die Konkurrenz bei 35 Watt erreichen – also „doppelt so effizient“ sein.
ComputerBase hat den Arc G3 Extreme im MSI Claw 8 EX AI+ und den AMD Ryzen AI Z2 Extreme im ROG Xbox Ally X nachfolgend miteinander verglichen. Alle Benchmarks des ROG Xbox Ally X wurden dabei im Juni 2026 mit aktuellem Software-Stand neu erstellt.
Beim ROG Xbox Ally X kamen die verfügbaren Profile Turbo (35 Watt am Netzteil, 25 Watt im Akku-Betrieb), Leistung (immer 17 Watt) und Leise (immer 13 Watt) zum Einsatz. Der Intel Arc G3 Extreme wurde analog betrieben: Mit 35, 25, 17 und 13 Watt – die Einstellung der TDP ist über MSIs Overlay in 1-Watt-Schritten jederzeit möglich.
Gaming-Leistung
Im Notebook kann sich die große Arc B390 bei ca. 50 Watt TDP um fast 80 Prozent von AMDs schneller iGPU absetzen, im Handheld hat Intel 42 Prozent bei 35 zu 35 Watt in Aussicht gestellt. Im – zugegebener Maßen aus Zeitgründen sehr eingeschränkten – Parcours sind es im Test knapp 60 Prozent. Der Leistungssprung gegenüber dem bisherigen Status quo ist zweifelsohne enorm groß.
Aber der Arc G3 Extreme liefert auch bei weniger Watt ab und kann Intels Versprechen, „doppelt so effizient“ zu sein, im kompakten Testparcours ebenfalls einlösen: Bei 17 Watt ist das System im Durchschnitt über die Tests sogar schneller als der Ryzen AI Z2 Extreme bei 35 Watt. Im Vergleich 17 zu 17 Watt und 13 zu 13 Watt liegt das Intel-System jeweils gut 30 Prozent in Front – der Vorsprung bei 35 Watt ist also am größten.
Nicht berücksichtigt wurde in den Benchmarks Frame Generation oder das zurzeit nur für Intel Arc G3, nicht aber für AMD Ryzen Z2 (Extreme) verfügbare Multi Frame Generation. Auch lief Cyberpunk 2077 mit Preset „Steam Deck“ auf beiden Systemen mit FSR 2.1, obwohl AMD FSR 3, Intel sogar das optisch bessere XeSS nutzen könnte. In dieser Disziplin hat Intel vor der Veröffentlichung von FSR 4.1 auf RDNA 3.5 zweifelsohne die Nase vorne.
Lautstärke beim Gaming
Das voluminöse MSI Claw 8 EX AI+ wird unter Last bei 35 Watt TDP genau so „laut“ wie das kleinere Xbox ROG Ally X. Der Geräuschpegel ist dabei nie unangenehm, zumal man lediglich das gleichmäßige Lüfterrauschen hört.
Bei geringerer TDP senkt das MSI Claw 8 EX AI+ mit der im Test installierten Firmware die Lautstärke nur gering, das ROG Xbox Ally X läuft bei nur 13 Watt TDP hingegen mess- und hörbar leiser.
Akkulaufzeit beim Gaming
Die Akkulaufzeit wurde bei auf 200 Nits normierter Display-Helligkeit und 60 statt 120 Hertz (alle Power-Saving-Features deaktiviert) in einer Schleife im 3DMark Steel Nomad Light ermittelt.
Bei 13 Watt TDP übertrifft das MSI Claw 8 EX AI+ das Niveau des ROG Xbox Ally X mit 13 Watt TDP. Beide verfügen über einen 80 Wh großen Akku, aber das Display des MSI Claw ist sogar größer (8“ FHD+ vs. 7“ FHD).
Die Laufzeit bei 17 Watt TDP beträgt 3:19 Stunden und liegt damit 64 Prozent höher als die Laufzeit des ROG Xbox Ally X mit 25 Watt – gegenüber dessen in etwas gleich schnellen 35-Watt-Modus, der im Akkubetrieb aber nicht zur Verfügung steht, sollte der Gaming-Handheld mit Arc G3 Extreme also wirklich bei gleicher Leistung gut doppelt so lange durchhalten.
Fazit
Der Intel Arc G3 Extreme als Handheld-Ableger von „Panther Lake“ ist schneller als der AMD Ryzen Z2 (AI) Extreme, die Leistung im Gaming-Handheld wird durch die starke Panther-Lake-iGPU Arc B390 auf ein neues Level gehoben. Das lag schon auf Basis der Tests dieser iGPU in Core-Ultra-300-Notebooks auf der Hand, darf jetzt aber auch für den angepassten großen G3-SoCs als bestätigt angesehen werden. Der kleinere Arc G3 wird langsamer sein, könnte die Konkurrenz aber weiterhin schlagen – Tests bleiben abzuwarten.
Nutzer können die höhere Leistung des Arc G3 Extreme für neuere Spiele, höhere Details oder ein FHD+-Display wie im MSI Claw 8 EX AI+ nutzen. Oder sie senken die TDP und spielen mit der Leistung des AMD Ryzen Z2 Extreme fast doppelt so lang. Intel hat in diesem Punkt nicht zu viel versprochen, Panther Lake liefert beim Spielen im Gaming-Handheld ab. Tests zur Anwendungs-Leistung waren aus Zeitgründen noch nicht möglich, sollen aber noch nachgeholt werden.
Im Vergleich zu AMDs aktuellen Handheld-SoCs verfügt Intel mit XeSS zudem über das bessere Upscaling, denn FSR 4 gibt es von AMD für diese Leistungsklasse noch nicht. Ob es noch kommt, bleibt abzuwarten. Und Multi Frame Generation, je nach Spiel auch im Handheld-Format ein nützliches Hilfsmittel um das Bild sichtbar flüssiger zu machen, gibt es bei AMD ebenfalls nicht.
Also alles in Butter? Nein, denn die Arc-G3-Handhelds haben ein Problem: den Preis. 1.799 US-Dollar vor Steuern wollen MSI und Intel für das getestete Handheld haben. Das ist, großes FHD+-Display, sehr hohe Leistung, moderne Features zum Trotz, extrem viel Geld für das Gebotene und deutlich mehr, als man aktuell für früher gefertigte Lagerware mit AMD Ryzen Z2 Extreme zahlen muss: Das Asus ROG Xbox Ally X gibt es ab 899 Euro.
Auch diese Geräte werden noch wesentlich teurer werden, wenn sie als Neuware frisch aus der Fabrik kommen, aber aktuell hat diese Plattform den Preis als sehr starkes Argument auf der Seite. Und FSR 4? Wird hoffentlich noch werden…
ComputerBase hat das MSI Claw 8 EX AI+ von Intel leihweise unter NDA zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Bericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin. Die Zustellung erfolgte drei Tage vor Ablauf der Frist.
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