Digital Business & Startups
Amazon-Gründer Jeff Bezos investiert in diese fünf KI-Startups
Jeff Bezos Family Office sicherte sich im Juni Beteiligungen an fünf KI-Startups – vom Roboterhirn bis zur KI für Chemieforschung.
Jeff Bezos macht keine Sommerpause, zumindest nicht mit seinem Geld. Wie der US-Wirtschaftssender CNBC unter Berufung auf Daten der Analyseplattform Fintrx berichtet, hat das Family Office des Amazon-Gründers im Juni in gleich fünf KI-Startups investiert. Damit ging im Juni jeder zehnte Startup-Deal eines Family Offices auf das Konto von Bezos Expeditions.
Fünf KI-Deals und ein Milliardenprojekt
Den größten Deal machte Bezos praktisch mit sich selbst, denn sein Family Office beteiligte sich an der Series-B-Finanzierungsrunde von Prometheus, die laut CNBC zwölf Milliarden US-Dollar einsammelte. Das Startup hat Bezos selbst mitgegründet. Er führt es als CEO. Inzwischen wird es mit 41 Milliarden Dollar bewertet.
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Prometheus entwickelt nach eigenen Angaben einen „künstlichen Ingenieur“, der künftig Produkte schneller entwickeln soll, von Flugzeugtriebwerken bis zu Medikamenten. Damit die Künstliche Intelligenz das kann, braucht sie allerdings jede Menge Rechenleistung und Daten. Das hat seinen Preis, denn mehr als 18 Milliarden Dollar hat das Startup dafür bereits eingesammelt.
Vier neue Wetten auf KI
Doch Prometheus war längst nicht der einzige KI-Deal auf Bezos‘ Einkaufsliste. Darunter waren ebenfalls General Intuition, CuspAI, Generalist und Flourish. Die Unternehmen verfolgen dabei sehr unterschiedliche Ansätze.
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CuspAI entwickelt KI-Modelle für die Chemieforschung, Flourish arbeitet an neuronalen Netzwerken, die sich am menschlichen Gehirn orientieren. Generalist baut KI für Roboter, die immer komplexere Aufgaben übernehmen sollen. General Intuition wiederum trainiert räumliche KI-Modelle mithilfe von Millionen Stunden Videospielmaterial. An dessen Finanzierungsrunde beteiligte sich wohl auch Hillspire, das Family Office des früheren Google-Chefs Eric Schmidt.
Bezos sieht keine Gefahr durch eine KI-Blase
Von einer möglichen KI-Blase lässt sich Bezos jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen. Dem Sender CNBC erklärte er bereits im Mai, selbst wenn sich der Markt überhitzen sollte, würden die hohen Investitionen langfristig Innovationen hervorbringen. Gute Ideen würden am Ende die vielen gescheiterten Projekte mitfinanzieren.
Mit bislang acht Direktinvestments in private Unternehmen ist Bezos Expeditions laut dem Nachrichtensender zitierten Fintrx-Daten in diesem Jahr das aktivste Family Office im KI-Sektor.
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KI schreibt fast den gesamten Code – doch der Boom hat seinen Preis
In Startups entsteht fast jede Zeile Code mit KI – doch mit der neuen Geschwindigkeit wächst auch ein unerwartetes Problem.
Bei Alma, einer KI-App für Ernährungscoaching, wird inzwischen nahezu jede Zeile Code von künstlicher Intelligenz geschrieben. „Ich übertreibe nicht“, sagt Mitgründer und CEO Rami Alhamad. „Fast alles, was wir veröffentlichen, wird von KI generiert.“
Mit Alma ist das Unternehmen nicht allein. In einer Umfrage unter mehr als zwei Dutzend Startup-Gründern und Venture-Capital-Investoren stellte Gründerszene fest, dass KI sich innerhalb kürzester Zeit zum wichtigsten Autor von Startup-Code entwickelt hat. Das mit Abstand bevorzugte Werkzeug: Claude Code von Anthropic.
Milliarden fließen in KI-Programmierer
Programmieren entwickelt sich gerade zum vielleicht wichtigsten Anwendungsfall generativer KI. Investoren stecken Milliarden in Startups wie Lovable, Replit und Cursor.
Vergangene Woche kündigte SpaceX an, Cursor für 60 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Anthropic hat zudem die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht, der noch in diesem Jahr erwartet wird.
„KI hat jedem eine Kreissäge in die Hand gedrückt“
Für Dan Lorenc, Mitgründer und CEO des Cybersicherheitsunternehmens Chainguard, ist der Wandel enorm.
„KI hat jedem eine Kreissäge in die Hand gedrückt“, sagt er. „Man arbeitet viel schneller, aber es ist auch deutlich einfacher, sich dabei einen Finger abzuschneiden. Im Moment versucht jeder herauszufinden, welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, um diese Technologie verantwortungsvoll einzusetzen.“
Lorenc lässt inzwischen seinen gesamten Code von Claude Code erzeugen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei rund 60 Prozent.
„Damals hat man den Code noch selbst geschrieben, und die Sprachmodelle haben einem höchstens etwas Tipparbeit abgenommen“, sagt er. „In den vergangenen vier bis sechs Monaten sind die Modelle und die Entwicklungswerkzeuge so gut geworden, dass man sie hauptsächlich noch steuert. Was früher Wochen oder Monate dauerte, lässt sich heute in Stunden oder wenigen Tagen erledigen.“
Entwickler schreiben kaum noch selbst
Ähnlich sieht es bei Wordsmith AI aus, einer KI-Plattform für Rechtsteams. „Menschen schreiben nur noch sehr wenig Code direkt selbst“, sagt CTO und Mitgründer Volodymyr Giginiak. „Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, wer den Code schreibt, sondern wie viel Eigenständigkeit die KI dabei besitzt.“
Aktuell erledigt KI nach seiner Einschätzung etwa zehn Prozent aller Aufgaben vollständig autonom. In einem Jahr könnten es bereits 80 bis 90 Prozent sein.
„Softwareentwicklung verschwindet nicht – sie wird grundlegend neu organisiert“, sagt er. „Die wertvollsten Entwickler werden diejenigen sein, die den richtigen Kontext schaffen, damit KI effektiv arbeiten kann.“
Der Preis für das höhere Tempo
Doch die neue Geschwindigkeit hat ihren Preis. Viele Gründer berichten von fehlerhaftem, schlecht wartbarem oder unnötig kompliziertem KI-Code. „Der Trend, den ich für 2026 sehe: Die ,Vibe-Coding‘-Blase wird eine Welle fragiler und kaum wartbarer Produkte hervorbringen, die von Menschen entwickelt wurden, die sie nach dem Launch gar nicht langfristig betreuen können“, sagt Zukunftsforscher Jason Alan Snyder.
Investoren sprechen bereits von einer „Cleanup Tax“
Auch Almas Investor Menlo Ventures warnt vor den Schattenseiten. In einem Bericht aus dem vergangenen Dezember bezeichnet die VC-Firma das Phänomen als „Cleanup Tax“.
Die Produktivitätsgewinne beim Schreiben von Code könnten durch den zusätzlichen Aufwand für Fehlerbehebung und Qualitätssicherung teilweise wieder verloren gehen. Das führe zu einem „ROI-Paradox“: KI macht Entwickler zwar deutlich schneller, erzeugt aber gleichzeitig neue Arbeit.
Menschliches Urteilsvermögen wird wichtiger
Auch bei Blueprint, einem Startup für KI-Software im Gesundheitsbereich, wird inzwischen fast der gesamte Code von KI geschrieben. Im August vergangenen Jahres lag dieser Anteil noch bei 40 Prozent.
CEO Danny Freed sieht darin vor allem einen Vorteil: Neue Ideen lassen sich heute deutlich günstiger und schneller testen. Dennoch seien menschliche Entwickler wertvoller denn je. „Geschmack und Urteilsvermögen sind heute entscheidender als jemals zuvor“, sagt Freed. „Nur weil etwas gebaut werden kann, heißt das noch lange nicht, dass es auch gebaut werden sollte.“
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Sieben neue Unicorns: Diese deutschen Startups sind jetzt Milliarden wert
Sieben deutsche Startups wurden 2026 zu Unicorns, andere verloren den Milliardenstatus. Welche Einhörner wachsen, welche Jobs schaffen – und wo der Personalaufbau stockt.
Die erste Hälfte des Jahres ist vorbei – und die deutsche Startup-Szene zählt einige neue Einhörner. Ein Zwischenfazit: Sieben Startups haben 2026 erstmals die Milliardenbewertung erreicht, während andere ihren Einhorn-Status wieder verloren haben.
Diese Startups sind seit 2026 Einhörner
Den Anfang machte im Januar das Mannheimer Software-Startup Osapiens, das erstmals mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wurde.
Im März folgte Dash0: Das Startup für KI-Kontrollsoftware erreichte nach einer Finanzierungsrunde über 110 Millionen US-Dollar ebenfalls die Milliardenbewertung und wurde damit zum zweiten deutschen Einhorn des Jahres.
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Und es brodelte die Gerüchteküche: Laut Insidern gab es bereits im Februar eine Finanzierungsrunde für das Berliner Rüstungs-Startup Stark Defence sowie einen 270 Millionen Euro schweren Auftrag, um sogenannte Kamikazedrohnen für die Bundeswehr zu produzieren. Damit wurde auch Stark zum Unicorn und verdreifachte mutmaßlich im Juni seine Bewertung mit einer weiteren Runde, bei der das Startup eine halbe Milliarde Euro einsammelte.
Der bayrische Batteriespeicheranbieter CMBlu ist seit April ein Einhorn – bei Investoren sammelte das Startup 50 Millionen Euro frisches Kapital ein, die Bewertung kletterte auf mehr als eine Milliarde Euro. Im Mai schloss sich das deutsche Fusions-Startup Focused Energy an, sichert sich 240 Millionen US-Dollar und knackte die Milliarden-Bewertung.
Die Rekordsumme von 1,4 Milliarden Dollar kassierte Neura Robotics Anfang Juni. Die Bewertung: sieben Milliarden Dollar und damit Einhorn-Status.
Der jüngste Zugang im Unicorn-Club ist das Mobility-Startup Finn: Ende Juni gab CEO Maximilian Wühr bekannt, dass das Unternehmen 140 Millionen Euro angesammelt hat und damit die Milliarden-Bewertung erreicht.
Wer den Unicorn-Status in diesem Jahr verloren hat
Wiederum haben andere Einhörner ihren Status verloren. Dazu gehört die Versicherungsfirma Clark aus Frankfurt. 2021 hatte das Startup die Milliardenbewertung erreicht. Laut einem Bericht des Manager Magazins sei nun der Umsatz eingebrochen – statt Gewinnen schreibe die Firma Verluste. Die Clark-Investoren sollen das Startup bereits abgewertet haben.
Einen Exit gab es für das Berliner Startup Contentful: Der Anbieter für Content-Management-Plattformen wurde von dem US-Softwarekonzern Salesforce übernommen, wie das ehemalige Unicorn im Juni selbst bekannt gab.
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Wer wächst – und wen die Einhörner suchen
Ob ein Unternehmen aber tatsächlich wächst, zeigt sich oft an anderer Stelle: beim Personal. Gemeinsam mit den Arbeitsmarktexperten von Indeed analysiert Gründerszene deshalb einmal im Monat, welche Einhörner in Deutschland einstellen und welche Fachkräfte besonders gefragt sind. Zur Jahresmitte zeigt sich dabei ein klarer Trend – auch wenn sich die Datengrundlage durch neue und ausgeschiedene Einhörner verändert hat und die Ergebnisse, insbesondere auf Branchenebene, nur eingeschränkt mit den Vormonaten vergleichbar sind.
Von den insgesamt 1.915 in Deutschland ausgeschriebenen Stellen entfällt der Großteil seit Jahresanfang weiterhin auf die beiden Energie-Unicorns 1Komma5° und Enpal. 1Komma5° erhöht seine Ausschreibungen im Monatsvergleich dabei um 2,61 Prozent und Enpal sogar wieder um 43,90 Prozent, zeigt die Indeed-Analyse. Der Energie-Sektor bietet dementsprechend nach wie vor am meisten Möglichkeiten für den Jobeinstieg.
Auf den Plätzen dahinter folgen die beiden Defense-Startups Helsing und Quantum Systems mit jeweils 103 offenen Stellen. Helsing und Quantum Systems gehören mittlerweile mit zu den größten Arbeitgebern im Unicorn-Umfeld, sagt Frank Hensgens. Zusammen mit Stark Defence bildet DefTech die zweitstärkste Branche für Neuanstellungen. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Stellenangebot bei deutschen Unicorns zwar wieder leicht wächst, dieses Wachstum aber stark konzentriert ist. Mehr als jede zweite ausgeschriebene Stelle entfällt auf die Branchen Energy und DefTech, die besonders kapitalintensiv sind und zugleich eine hohe industrie- und sicherheitspolitische Relevanz haben“, ordnet Indeed-Chef Frank Hensgens ein.
„Wie relevant Defense auch bei Startups derzeit wird, zeigt der Vergleich zum Beginn unseres Trackers: Seit Februar hat der DefTech-Sektor um 20 Prozent zugelegt, während alle anderen Branchen um sechs Prozent nachgegeben haben“, so Hensgens. Ein klarer Trend laut dem Arbeitsmarkt-Experten: „Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr, dass Personalaufbau derzeit vor allem dort stattfindet, wo Geschäftsmodelle von strukturellen Investitionen, politischer Priorität und konkreter Nachfrage profitieren.“
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Diese zwei Einhörner stellen nicht ein
Zwei Einhörner fallen in der Analyse der Zahlen besonders durch fehlende Einstellungsaktivität auf. Das Kölner KI-Startup DeepL schrieb ab Mai plötzlich keine Stellen mehr für Deutschland aus. Hensgens sieht diese Entwicklung als Warnsignal: „Wenn ein deutsches KI-Unternehmen Stellen vor allem hierzulande abbaut und zugleich internationale Standorte ausbaut, ist das auch ein Warnsignal. Für die deutsche Wirtschaft wird es entscheidend sein, ob innovative Unternehmen ihre nächste Wachstumsphase in Deutschland durchlaufen – oder ob Wertschöpfung, Talente und operative Funktionen zunehmend in andere Märkte abwandern.“
DeepL baute zuletzt rund ein Viertel seiner Belegschaft ab und strich etwa 250 Stellen. Das Unternehmen nennt als Grund eine Neuausrichtung hin zu kleineren, effizienteren Teams und einer stärkeren Integration von KI in interne Arbeitsprozesse. Damit reagiere DeepL auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck im globalen KI-Markt.
Aber auch das Tech-Startup Choco verzeichnet im Mai für den deutschen Standort keine Jobangebote, zeigen die Daten. Choco war 2018 als WhatsApp-Dienst für Gastronomen gestartet – nur zweieinhalb Jahre später erreichte die Berliner Firma die Milliardenbewertung und ist nun eine Plattform für den Lebensmittelgroßhandel.
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„Rückgänge in den Bereichen FoodTech, E-Commerce und Software sowie der vollständige Wegfall offener Stellen bei Unternehmen wie DeepL zeigen, dass auch bei Unicorns kein automatisches Wachstum garantiert ist“, meint dazu der Indeed-Chef. „Gerade im KI-Umfeld ist die Entwicklung ambivalent. Einerseits gilt KI als zentrales Zukunftsfeld, andererseits zeigt das Beispiel DeepL, dass technologische Stärke nicht zwangsläufig zu mehr Beschäftigung in Deutschland führt.“
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+++ Climentum Capital +++ CODE Capital +++ Prima Beta +++ Senovo +++ EnBW New Ventures +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Climentum legt zweiten Fonds (100 Millionen) auf +++ Gründerhochschule legt CODE Capital (10 Millionen) auf +++ Prima Beta: Startupper gründen Angel-Allianz +++ Senovo schließt vierten Fonds (100 Millionen) +++ So investiert EnBW in Startups +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 3. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Climentum Capital
+++ Frisches Geld für ClimateTech-Startups! Der deutsch-dänische Frühphasen-Investor Climentum Capital verkündet das First Closing seines zweiten Fonds (60 Millionen Euro). Langfristig soll der neue Fonds auf 100 Millionen Euro anwachsen. Der erste Fonds des Investors war 150 Millionen Euro schwer. Das Team um Dörte Hirschberg, Morten Halborg, Yoann Berno und Stefan Maard investiert weiterhin gezielt in europäische ClimateTech- und HardTech-Startups mit Schwerpunkten auf Energie, Industrie und Lieferketten. Das erfolgreiche First Closing ist ein positives Signal für den ClimateTech-Markt, in dem sich Startups und Investoren zuletzt deutlich schwerer taten, frisches Kapital einzuwerben. In Deutschland finanzierte Climentum bislang unter anderem Scale Energy, ecoLocked und one.five. Das Team investiert in der Regel zwischen 1 und 5 Millionen Euro in aufstrebende Startups. Mehr über Climentum Capital
CODE Capital
+++ Ein Fonds für CODE-Gründer:innen! Die Berliner Gründerhochschule CODE legt mit CODE Capital einen eigenen Frühphasen-Fonds (Zielvolumen: 10 Millionen Euro) auf. Der Fonds investiert als sogenannter First-Check-Investor zwischen 50.000 und 100.000 Euro in Startups aus dem Umfeld der privaten Hochschule, die 2017 gegründet wurde. Initiiert wurde CODE Capital von den Seriengründern Stephan Schambach und Younes Ouaqasse. Geführt wird der Fonds von Entrepreneurship-Professorin Julia Köhn. Im Fokus des Fonds, der europaweit investiert, stehen unter anderem KI-Software für Industrie und Gesundheitswesen, Infrastrukturtechnologien sowie Lösungen rund um quantensichere Verschlüsselung. Mit CODE Capital folgt die Berliner Gründerhochschule einem Trend, den zuletzt auch das Münchner CDTM mit seinem eigenen Venture Fund aufgegriffen hat. Mehr über die Code University
Prima Beta
+++ Die nächste Angel-Allianz! Der ehemalige SquareOne-Investor Pablo Karnbaum gründet gemeinsam mit Dennis Agidigbi (Founding Chief of Staff bei Zauber) und Alexander Worbs (Chief of Staff bei Tacto) das Angel-Kollektiv Prima Beta. Hinter Prima Beta steckt eine Gruppe aus mehr als 20 erfahrenen Operators – also Führungskräften aus erfolgreichen Startups (ElevenLabs, Mercor, Lovable, Langdock, Parloa, Mistral, HappyRobot, Isar Aerospace). Gemeinsam investiert das Prima Beta-Team jeweils 10.000 Euro in Pre-Seed- und Seed-Startups. Bislang unterstützte die Gruppe zehn Jungfirmen – darunter Zauber, Taste Labs und Bayshore. Prima Beta reiht sich in den Trend ein, dass sich erfahrene Führungskräfte zunehmend zu Investmentkollektiven zusammenschließen, um Kapital, Know-how und Netzwerke zu bündeln. Zuletzt etwa startete Lakestar-Partner Enrico Mellis mit der Animal Syndication Company ein eigenes Angel-Investmentvehikel. Mehr über Prima Beta
Senovo
+++ Mehr Geld für B2B-Startups! Der Münchner Frühphasen-Investor Senovo schließt seinen vierten Fonds (100 Millionen US-Dollar). Anfang 2025 hatte der Investor zunächst ein First Closing über 80 Millionen Euro vermeldet. Senovo investierte in den vergangenen Jahren in aufstrebende Unternehmen wie Parloa, HiveMQ und Quantilope. Der B2B-Geldgeber investiert in der Regel zwischen 1 und 5 Millionen Euro (Seed und Series A). Das Team setzt vor allem auf KI- und Enterprise-Software für mittelständische und große Unternehmen. Mehr über Senovo
EnBW New Ventures
+++ InvestorsToWatch! Mit EnBW New Ventures mischt auch der Energieversorger EnBW seit einiger Zeit als Investor in der Startup-Szene mit. Der Corporate-Venture-Capital-Ableger investiert mit seinem 100 Millionen Euro schweren Evergreen-Fonds in europäische Startups, die Infrastruktur digitaler und nachhaltiger machen. Zuletzt investierte das Team in das Berliner KI-Startup Elephant Company. Zum Portfolio des Geldgebers gehören zudem Unternehmen wie Sunhat, Holo-Light, enspired, Spoor, Deepomatic und Intigriti. Seit dem Start blickt EnBW New Ventures auf 24 Startup-Investments, 8 Exits und 4 Fondsbeteiligungen (unter anderem Auxxo) zurück. Zu den erfolgreich veräußerten Beteiligungen gehören unter anderem gridscale, replex, Greenbird und Deepomatic. EnBW New Ventures investiert in der Regel zwischen 1 und 10 Millionen Euro in Series-A- und Wachstumsrunden. Im Fokus stehen insbesondere Themen wie Energie, Mobilität, Batterien, Netzinfrastruktur, Dekarbonisierung und Enterprise Software. Mehr über EnBW New Ventures
Automatisierung
+++ Die besten Automatisierungs-Quickwins beantworten Leads schneller, sortieren Support sauberer und machen Reporting entscheidungsfähiger. Startups sollten mit einem Workflow beginnen, der täglich nervt. Mehr im Gastbeitrag von Theodore Bergqvist
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ DefenseTech Quantum Systems erhält 1,2 Milliarden +++ Sophora Unternehmerkapital investiert in Squer +++ Livekindly Collective übernimmt Veggie-Startup Greenforce. Mehr im Deal-Monitor
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Agile Robots
+++ Unser Job des Tages! Agile Robots sucht einen (Senior) Robotics Software Engineer – Reinforcement Learning (m/f/d). Agile Robots SE is an international high-tech company based in Munich, Germany with a production site in Kaufbeuren and more than 2300 employees worldwide. Our mission is to bridge the gap between artificial intelligence and robotics by developing systems that combine state-of-the-art force-moment-sensing and world-leading image-processing technology.
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