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Künstliche Intelligenz

Wasserkühlung für die Wohnung: Das bringen Verdunstungskühler


Auf der Suche nach Abkühlung findet man in den großen Online-Shops nicht nur Ventilatoren und Klimaanlagen, sondern häufig auch sogenannte Verdunstungskühler in verschiedenen Größen. Die wecken schon deswegen Interesse, weil sie teils als „mobile Klimaanlage ohne Schlauch“ oder „Tischklimagerät“ beworben werden. Sie sollen also vermeintlich zwei Probleme klassischer Klimageräte lösen, die eher groß und durch den notwendigen Schlauch unflexibel sind.

Die Grundidee des Verdunstungskühlers klingt zudem plausibel: Wasser entzieht der Umgebung bei der Verdunstung Energie, die Luft wird dadurch kälter. Verteilt man diese etwas kältere Luft mithilfe eines Ventilators, sollte sich eine gewisse Abkühlung im Raum ergeben. Zumindest aber sollte sich die Luft kühler anfühlen, wenn sie auf den Körper gepustet wird.

  • Verdunstungskühler werden häufig als mobile Klimaanlagen ohne Schlauch vermarktet.
  • Im Kern sind diese Geräte aber Ventilatoren, die zusätzlich kühle und feuchte Luft im Raum verteilen.
  • Tatsächlich profitiert man von der zusätzlichen Verdunstungskälte, doch die Nachteile können gravierend sein.

Wir haben uns einen solchen Verdunstungskühler ins Büro geholt und geprüft, was man tatsächlich an Kühlung erwarten kann. Im Vergleich zu einer Klimaanlage kommt man wesentlich günstiger weg: Kauft man nicht innerhalb der schlimmsten Hitzewelle, sind kleine Verdunstungskühler schon ab rund 20 Euro erhältlich. Größere Modelle kosten zwar um die hundert Euro, das ist aber auch nur die Hälfte von dem, was mindestens für eine Monoblock-Klimaanlage fällig wird. Die größeren Verdunstungskühler gleichen diesen optisch sogar stark, was zumindest gewisse Erwartungen an die Kühlleistung weckt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wasserkühlung für die Wohnung: Das bringen Verdunstungskühler“.
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KI-Update: Deutschland-App, OpenAI bietet Beteiligung, KI als Chef, Git-KI-Tool


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Die geplante Deutschland-App des Bundesdigitalministeriums soll Bürgern den Zugang zu Verwaltungsleistungen wie Wohngeld, Kindergeld-Weiterbewilligung oder Ummeldung erleichtern. Nach veröffentlichten Mockups sind drei Bedienmodi vorgesehen: eine vereinfachte Formularansicht, ein Chatbot-Dialog sowie ein Gespräch mit einem KI-generierten Video-Avatar, der gesprochene Sprache in Text übersetzt.

Der Produktivbetrieb ist für 2027 geplant, zunächst wohl beschränkt auf eine Auswahl an Leistungen. Klassische Wege wie das Bürgeramt oder das Papierformular bleiben erhalten, eine Pflicht zur Nutzung ist nicht vorgesehen. Den Prototyp bauen Telekom und SAP auf Basis eines bestehenden Vertrags. Eine reguläre Ausschreibung soll folgen.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Die Bundesregierung will ihre KI-Aktivitäten in einer neuen Taskforce für „KI-Nation“ bündeln. Das berichtet Politico unter Berufung auf ein Einladungsschreiben an die Staatssekretäre. Geleitet vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, soll das Gremium mit je einem Staatssekretär aus jedem Ressort Deutschland zu einer „KI-Nation“ formen und die Technik stärker in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung verankern.

Fünf Arbeitsgruppen widmen sich Frontier AI, KI-Sicherheit, Infrastruktur, Gesellschaft und Anwendungen. Auch außen- und sicherheitspolitische Fragen sowie der Aufbau eines KI-Sicherheitsinstituts stehen auf der Agenda. Erste Ergebnisse werden bis Ende September erwartet, eine gemeinsame KI-Strategie will die Regierung beim Digital-Gipfel im November vorstellen.

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Microsoft plant ein weiteres KI-Rechenzentrum im Rheinischen Revier im nordrhein-westfälischen Grevenbroich und hat dafür einen Kaufvertrag über ein 23 Hektar großes Grundstück unterzeichnet. Es wäre nach Bedburg, Bergheim und Elsdorf der vierte Standort im Rheinischen Revier. Die Investitionen könnten bis zu einer Milliarde Euro erreichen, Zielkunden sind primär Industriebetriebe aus NRW.

Landes- und Kommunalpolitik loben das Vorhaben als Hilfe für den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg. Umweltverbände warnen dagegen vor dem hohen Strombedarf und fordern, dass die Anlagen vollständig mit zusätzlich erzeugtem Ökostrom laufen soll.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Die EU-Kommission könnte ihre geplanten Nachhaltigkeitsregeln für Rechenzentren deutlich abschwächen. Laut Financial Times sieht ein neuer Verordnungsentwurf zum geplanten Nachhaltigkeitslabel vor, dass Betreiber Grünstrom-Zertifikate großzügiger anrechnen dürfen. Auch Zertifikate aus Kernenergie könnten künftig zählen. Auf die Lockerung drängten unter anderem Amazon Web Services, Microsoft und der europäische Rechenzentrumsverband EU-DCA.

Kritiker warnen: Ohne strengere Vorgaben könne die Nachfrage nach fossilem Gas steigen, was Energiepreise und Versorgungssicherheit belaste.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

OpenAI verhandelt laut Financial Times mit der US-Regierung über eine Beteiligung von fünf Prozent am Unternehmen. Bei einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar entspräche das mehr als 40 Milliarden US-Dollar. Sam Altman begründet den Vorstoß damit, eine finanzielle Beteiligung der Öffentlichkeit sei der beste Weg, Gewinne aus der KI-Entwicklung zu teilen. Der Plan reicht über OpenAI hinaus: Alle führenden US-KI-Entwickler sollen je fünf Prozent in ein gemeinsames Vehikel einbringen, ähnlich dem Alaska Permanent Fund, der Öleinnahmen investiert und Dividenden ausschüttet.

Nachdem Firmen ihre Angestellten monatelang zu möglichst intensiver KI-Nutzung ihrer Mitarbeiter drängten, folgt nun die Kehrtwende. Wie 404 Media berichtet, sperrte die Großbank Citi ihren Mitarbeitern für mehrere Tage den Zugriff auf neuere Modelle von Anthropic und OpenAI und verwies auf ältere Alternativen.

Bei Atlassian erhalten Angestellte inzwischen Übersichten über ihre Kosten mit dem klaren Wink, sparsamer zu sein. Amazon schaffte seine interne Rangliste der Vielnutzer ab, nachdem Angestellte begannen, mit trivialen Aufgaben Ressourcen zu verbrennen. Kurz darauf führte der Konzern Nutzungslimits ein. Hintergrund sind spürbar gestiegene Preise für KI-Dienste.

Forschende von Meta haben ein KI-System zur Rekonstruktion von Text aus Hirnsignalen vorgestellt, das getippte Sätze allein aus Hirnsignalen rekonstruiert, ohne implantierte Elektroden. Testpersonen hörten einen Satz, merkten ihn sich und tippten ihn anschließend ab, während ein MEG-Helm die magnetischen Felder ihrer Hirnaktivität aufzeichnete. Die KI erhielt nur diese Signale als Eingabe und erzeugte daraus Text.

Beim besten Teilnehmer rekonstruierte das System 78 Prozent der Sätze fehlerfrei, 47 Prozent enthielten höchstens einen Wortfehler, auf Zeichenebene lag die Genauigkeit bei bis zu 80 Prozent. Die Forschenden sehen darin einen Schritt zu nicht invasiven Gehirn-Computer-Schnittstellen für Menschen mit schweren Lähmungen. Alltagstauglich ist das Verfahren nicht: Es braucht ein mehrere Millionen Euro teures MEG-Gerät in einem abgeschirmten Labor.

Forscher der Princeton University haben mit CEO-Bench einen Langzeit-Benchmark vorgelegt, in dem KI-Agenten 500 Tage lang ein fiktives Software-Start-up namens Novamind führen sollten. Von zehn getesteten Modellen brachten nur drei in einem von je drei Läufen mehr als das Startkapital von einer Million US-Dollar auf das Konto. Ein handcodierter, regelbasierter Agent ohne maschinelles Lernen schnitt besser ab als die meisten KI-Modelle. Zum Vergleich: Bei menschengeführten US-Start-ups scheitert rund ein Fünftel im ersten Jahr, bis zu 65 Prozent binnen zehn Jahren.

Forscher der Cybersicherheitsfirma LayerX haben gezeigt, dass sich Browser mit integrierten KI-Agenten mit einem simplen Trick zur Preisgabe sensibler Daten bewegen lassen. Eine manipulierte Webseite präsentiert der KI ein Rätselspiel, in dem sie bewusst falsche Antworten als richtig akzeptieren soll. Hat sie diese Logik übernommen, fordert das Spiel sie auf, Inhalte aus anderen Tabs oder eingeloggten Diensten zu kopieren, darunter Passwörter und SSH-Schlüssel.

Betroffen waren ChatGPT Atlas und Perplexity Comet. OpenAI hat Atlas nachgebessert. LayerX rät, KI-Agenten nur die nötigen Berechtigungen zu geben und nicht benötigte Logins und Tabs vor der Nutzung zu schließen.

Anthropic hat sein Modell Claude Fable 5 nach einer kurzen Pause wieder veröffentlicht, doch die Sicherheitsprobleme bestehen fort. Der Entwickler Alec Armbruster berichtet in einem Blogbeitrag, dass sich das Modell mit einem passenden Prompt dazu bringen ließ, bei der Planung eines Cyberangriffs auf vernetzte Geräte zu helfen. Fable 5 lieferte Hinweise, wie sich IoT-Geräte wie Überwachungskameras, Router oder smarte Steckdosen aufspüren und für ein Botnetz missbrauchen lassen. Andere Modelle verweigerten dieselbe Anfrage.

Armbruster hatte das Szenario als hypothetisch und defensiv dargestellt. Auf Nachfrage räumte Fable 5 ein, die Antwort falsch priorisiert zu haben: Erst kam die ausführliche Anleitung, dann die Sicherheitsbedenken.

Anthropic arbeitet Berichten zufolge an einem eigenen KI-Chip und spricht mit Samsung über die Fertigung. Das Projekt steckt in einem frühen Stadium, Aufgabe und Leistungsprofil sind noch unklar. Chips von AWS, Google und Nvidia sollen zentral bleiben.

Das Unternehmen hat bereits Chip-Ingenieure eingestellt, darunter Clive Chan, der zu den ersten Mitgliedern der Chip-Teams von Tesla und OpenAI gehörte. Auch OpenAI, AWS, Google und Meta entwickeln inzwischen eigene KI-Beschleuniger oder Prozessoren.

Microsoft hat mit der Frontier Company eine neue Geschäftseinheit angekündigt, ausgestattet mit 2,5 Milliarden US-Dollar. Weltweit sollen 6000 Ingenieure direkt bei Firmenkunden vor Ort arbeiten und dort KI-Systeme gemeinsam entwickeln, einführen und optimieren.

Damit folgt Microsoft einem Branchentrend. OpenAI hat eine Beratungseinheit mit über vier Milliarden US-Dollar Kapital gegründet. Anthropic hat gemeinsam mit Blackstone und Goldman Sachs eine Firma angekündigt, die den Mittelstand bei der KI-Einführung begleiten soll.

Wer Software entwickelt, verliert bei größeren Projekten schnell den Überblick über Änderungen im Versionierungswerkzeug Git. Der GitBrowser, ein grafisches Git-Tool, bekommt nun eine KI-Funktion, die geänderte Dateien analysiert und thematisch in Gruppen sortiert. Das hilft besonders, wenn mehrere KI-Agenten parallel am Code arbeiten und der Mensch die Übersicht behalten muss.

Die Gruppierung funktioniert auch innerhalb einzelner Dateien: Enthält eine Datei Änderungen zu verschiedenen Themen, nimmt der GitBrowser nur den passenden Teil in das jeweilige Paket auf. Das Tool ist Freeware, Nutzer müssen aber eigene API-Schlüssel für die KI-Modelle mitbringen.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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(mali)



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Microsofts neue KI-Einheit soll 6.000 Experten direkt bei Kunden einbetten


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft investiert 2,5 Milliarden US-Dollar in eine neue operative Geschäftseinheit namens Microsoft Frontier Company. Sie soll Unternehmen dabei helfen, maßgeschneiderte KI-Systeme mit messbarem geschäftlichem Nutzen zu entwickeln. Dafür will Microsoft 6.000 KI-Ingenieure direkt bei Kunden einsetzen und in deren Arbeitsabläufe einbetten.

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Microsoft verweist auf erste Kundenprojekte, unter anderem mit der London Stock Exchange Group, Unilever und Novo Nordisk. Für die weltweite Skalierung will Microsoft zudem mit Integrationspartnern wie Accenture, Capgemini, EY, KPMG und PwC zusammenarbeiten, schreibt das Unternehmen.

Microsoft folgt mit der Initiative dem von Palantir geprägten Modell des Forward Deployed Engineering (FDE). Dabei setzen Anbieter eigene technische Mitarbeiter direkt bei Kunden ein, um KI-Systeme gemeinsam zu integrieren, statt lediglich Software bereitzustellen oder Beratungsleistungen zu verkaufen. Dieser Ansatz gewann zuletzt an Bedeutung, weil viele Unternehmen zwar KI-Werkzeuge eingeführt haben, deren Nutzen im Alltag aber schwerer zu realisieren ist als erhofft. Oft liegt das daran, dass die Systeme nicht ausreichend in vorhandene Datenbestände, IT-Systeme und Geschäftsabläufe integriert sind.

Microsofts Vorstoß steht damit in einer Reihe ähnlicher Initiativen. Amazon kündigte wenige Tage zuvor eine FDE-Initiative über eine Milliarde US-Dollar an. Auch OpenAI und Anthropic haben im Mai ähnliche Vorhaben gestartet.

Von der Konkurrenz abheben will sich Microsoft in puncto Datenschutz und Wahlfreiheit. Unternehmen sollen ihre Daten, ihr geistiges Eigentum und ihre internen Prozesse für KI-Anwendungen nutzbar machen können, ohne dass diese Informationen laut Microsoft ins Modelltraining einfließen und Wettbewerbern zugutekommen. Zudem verspricht Microsoft, dass Kunden je nach Anwendungsfall Modelle verschiedener Anbieter, Open-Source-Modelle oder spezialisierte Branchenmodelle einsetzen können. Ob diese Modelloffenheit in der Praxis trägt, bleibt allerdings abzuwarten.

Die eigentliche Anbieterbindung könnte hier nicht beim einzelnen KI-Modell entstehen, sondern bei Microsofts Cloud-Infrastruktur, der tiefen Integration in bestehende IT-Systeme und den laufenden Betriebs- und Wartungsleistungen, die für den produktiven Einsatz von KI erforderlich sind. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter könnte dadurch aufwendig und teuer werden.

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Motiviert sind FDE-Programme auch durch die Frage, wie Anbieter aus KI verlässliche Erlöse machen können. Während das Verbrauchergeschäft stark von Reichweite, Abos und Nutzungsfrequenz abhängt, verspricht der Unternehmensmarkt stabile Einnahmen durch Einführung, Integration und laufenden Betrieb. Je stärker sich einzelne KI-Modelle in Leistung und Preis annähern, desto wichtiger wird dieses Dienstleistungsgeschäft. Zugleich soll es die Nachfrage nach der KI- und Cloud-Infrastruktur sichern, in die Microsoft und andere Anbieter massiv investieren.

Für Microsoft steht viel auf dem Spiel: Das Unternehmen verdient traditionell mit Unternehmenssoftware, Cloud-Diensten und Entwicklerwerkzeugen. Genau diese Märkte könnten sich durch KI-Agenten und automatisierte Softwareentwicklung stark verändern.


(tobe)



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Intel verteuert seinen beliebtesten Desktop-Prozessor


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Intel bestätigt eine Erhöhung der Preisempfehlungen bei drei aktuellen Desktop-Prozessoren. Betroffen ist der sogenannte Arrow Lake Refresh in Form des Core Ultra 7 270K Plus, Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 5 250KF Plus (ohne integrierte GPU).

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Intel nennt jetzt bei allen drei Prozessoren neue Preisempfehlungen mit einer Spanne von 10 US-Dollar. Beim teuersten Modell reicht sie von 339 bis 349 US-Dollar. Die Preisempfehlung steigt folglich auf einen Schlag um 13,4 bis 16,7 Prozent; ursprünglich lag sie bei 299 US-Dollar. Auf Nachfrage bestätigte Intel, dass es sich bei den Angaben in der eigenen Datenbank um kein Versehen handelt.

„Die jüngsten Preisänderungen spiegeln die aktuelle Marktdynamik wider, darunter steigende Kosten in der Lieferkette und eine starke Nachfrage nach unseren Intel-Core-Ultra-200S-Plus-Prozessoren“, schreibt Intel in einer Stellungnahme. „Diese Anpassungen stehen im Einklang mit den jüngsten Preiserhöhungen für andere Intel-Produktfamilien, die auf ähnlichen Faktoren beruhen.“

Prozessor Ursprünglicher Preis Neuer Preis Mindest-Steigerung
Core Ultra 7 270K Plus $299 $339-349 13,4%
Core Ultra 5 250K Plus $199 $219-229 10,1%
Core Ultra 5 250KF Plus $184 $204-214 10,9%

Seit Ende 2025 hat Intel Marktbeobachtern zufolge die Produktion von Desktop- und Notebook-Prozessoren verringert, um mehr Server-CPUs herzustellen. Letztere sind aufgrund des Aufkommens von KI-Agenten momentan besonders gefragt: Cloud-Hyperscaler und Serverbetreiber reißen Intel alle Xeon-Prozessoren und AMD alle Epyc-Modelle aus den Händen.

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Die tatsächlichen Euro-Preise im Handel befinden sich typischerweise unter den US-Preisempfehlungen, werden von den Anpassungen aber erfahrungsgemäß beeinflusst. Der Core Ultra 7 270K Plus etwa kostet derzeit 300 Euro. Die bisherige umgerechnete Preisempfehlung von 299 US-Dollar entspräche gut 310 Euro inklusive Mehrwertsteuer (in US-Preisen nicht enthalten). 339 US-Dollar wären mehr als 350 Euro mit Steuern. Irgendwo in der Mitte könnte sich der Prozessor einordnen. Eine kleine Steigerung gab es im Handel bereits jüngst.

Der Core Ultra 7 270K Plus ist der meistgesuchte Desktop-Prozessor von Intel im Preisvergleich. Mit 24 CPU-Kernen für bisher unter 300 Euro ist das Modell besonders attraktiv. Der Core Ultra 5 250K Plus bringt 18 Kerne für derzeit knapp 215 Euro. Die GPU-lose F-Version liegt bei knapp 200 Euro.


(mma)



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