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UX/UI & Webdesign

Kreativität ist mehr als ein Prompt › PAGE online


Adobe begleitet die Kreativbranche seit Jahrzehnten. Gerade im KI-Zeitalter wird deutlich: Nicht Technologie allein macht den Unterschied, sondern die Fähigkeit, aus Ideen Bedeutung zu schaffen.

Kreativität ist mehr als ein Prompt › PAGE onlineBild: AdobeVierzig Jahre PAGE bedeuten auch vierzig Jahre Diskurs über Gestaltung, Kreativität und Wandel. Genau deshalb gratulieren wir PAGE nicht nur zu einem Jubiläum, sondern zu einer starken journalistischen Leistung, die die Kreativbranche bis heute prägt.

PAGE hat kreative Entwicklungen nie nur dokumentiert. Das Magazin hat sie eingeordnet, hinterfragt und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Gerade heute ist das wichtiger denn je. Die Branche erlebt einen technologischen Wendepunkt. KI verändert Prozesse, Werkzeuge und Erwartungen. Viele Kreative erleben diese Entwicklung mit Neugier, andere mit Unsicherheit. Umso relevanter sind Plattformen, die Orientierung geben, statt nur Geschwindigkeit zu feiern.

PAGE schafft es seit Jahren, Trends verständlich zu machen, ohne ihnen unkritisch hinterherzulaufen. Das Magazin betrachtet Gestaltung nicht als Oberfläche, sondern als kulturelle, strategische und kommunikative Disziplin. Dieser Blick ist wertvoll. Denn Kreativität war noch nie nur Produktion. Sie entsteht aus Haltung, Erfahrung, Experiment und bewussten Entscheidungen.

»Genau dafür steht auch Adobe. Und genau deshalb schätzen wir die Rolle, die PAGE seit Jahrzehnten für die Kreativbranche einnimmt.«

Wir glauben daran, dass Kreativität der entscheidende Motor für Fortschritt ist. Technologie soll diesen Prozess unterstützen, nicht ersetzen. Gerade im Zeitalter von KI zeigt sich, wie wichtig menschliche Kreativität bleibt. Es war noch nie so einfach, visuell überzeugende Ergebnisse zu erzeugen. Gleichzeitig war es selten so schwer, wirklich hervorzustechen.

Eric Snowden, Senior Vice President of Design und Head of Adobe Design, beschreibt diesen Wandel treffend: Gute Gestaltung entsteht nicht durch Zufall oder per Knopfdruck. Sie entsteht im Prozess. Im Ausprobieren. Im Arbeiten selbst. Designerinnen und Designer gestalten deshalb nicht nur Ergebnisse. Sie schaffen Orientierung, entwickeln Strategien und prägen Kommunikation.

Genau diesen Blick auf Gestaltung brauchen wir heute. Und genau deshalb sind Medien wie PAGE so wichtig. Sie zeigen nicht nur neue Werkzeuge und Trends, sondern zeigt die Kreativen Köpfe dahinter. Sie macht sichtbar, welche Rolle Kreativität, Haltung und gestalterische Qualität in einer sich wandelnden Branche spielen.

Was uns 2026 Zuversicht gibt, ist deshalb nicht allein technologische Entwicklung. Es ist die Erkenntnis, dass kreative Qualität wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Generische Ergebnisse werden austauschbar. Bedeutung, Haltung und Originalität dagegen gewinnen an Wert.

Die steigende Messlatte fordert die Branche heraus. Gleichzeitig eröffnet sie neue Chancen. Kreative müssen heute nicht weniger gestalten, sondern bewusster. Neue Werkzeuge und Arbeitsweisen helfen dabei, Ideen präzise und mit gestalterischer Kontrolle umzusetzen. Dadurch wird die Rolle von Designerinnen und Designern nicht kleiner, sondern relevanter.

Für die Zukunft wünschen wir uns, dass PAGE diesen Blick weiter schärft. Denn gute Gestaltung beginnt nicht mit einem Tool. Sie beginnt mit einer Idee.



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Schon Weltmeister: Die Kampagne von Ikea Kanada zum FIFA World Cup › PAGE online


Sieht gut aus bei den Kanadiern: Während die deutsche Mannschaft abgereist ist und der Trainer gefeuert, spielen die Kanadier heute Abend im Achtelfinale gegen Marokko. Champion aber ist bereits die Kampagne, die Dentsu zur Fußball-WM für Ikea Kanada entwickelt hat.

Schon Weltmeister: Die Kampagne von Ikea Kanada zum FIFA World Cup › PAGE online
©Dentsu, Ikea Canada

So oft sind es die Ikea-Kampagnen, die mit kleinen Twists eine große Wirkung haben.

So auch die von der international aufgestellten Agentur Dentsu zur Fußballweltmeisterschaft.

Für Ikea Kanada haben die Kreativen die Kampagne »Assemble The World« entwickelt, in der sie die Welt, beziehungsweise deren Flaggen, auf ganz eigene Weise zusammensetzen.

Und das mit Ikea-Produkten, die sie in 18 Nationalflaggen von teilnehmenden Mannschaften der Fußball-WM verwandeln.

©Dentsu, Ikea Canada

Teelicht als Wappen

Zwei hellblaue Sofas und ein Oktopus, die Tentakel wie eine Sonne ausgestreckt, werden zur Flagge Kasachstans, Frankreich ist gestreift wie ein Kinderzelt, die Schweiz setzt sich aus weißen Regalen mit roten Aufbewahrungskörben zusammen, die so das Kreuz ergeben.

Kanada selbst wird von einem speziell gefalteten Frottee-Handtuch mit zwei Plastikunterlagen an den Seiten dargestellt, auch zur Deutschlandflagge stapeln sich Handtücher. Die Flagge Portugals hingegen setzt sich roten und grünen Kisten und einem speziellen Teelichthalter zusammen, der das Symbol des republikanischen Landes zitiert.

©Dentsu, Ikea Canada

So verspielt kann Werbung sein

Auflaufformen kommen zum Einsatz, Gartentische, Bambuspflanzen und Läufer.

Und man könnte die einzelnen Flaggen sogar ausdrucken und ans Fenster kleben, wie die Kreativen schwärmen.

Auf jeden Fall aber ist es eine Freude zu sehen, wie verspielt auch diese Ikea Kampagne sind. Ganz so wie die Kampagne, in der sich die schwedischen Möbel in hohe Kunst verwandeln, von großen Gefühlen erzählen, frech angekackt werden oder, ein absoluter Klassiker von Mother London, eine Geister-Party feiern.

Auf jeden Fall aber sind die Flaggen in den Ikea-Kanälen, auf Social Media und OOH zu sehen.

Mehr zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Die wohl schönste WM-Kampagne; BBC feiert Fankultur; Timothée Chalamet läutet für adidas den FIFA World Cup ein

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Xerox präsentiert neues Logo – Design Tagebuch


Mit der Vorstellung eines neuen Logos vollzieht Xerox den nächsten sichtbaren Schritt nach der Übernahme von Lexmark. Das neue Logo behält den seit 2008 verwendeten roten Schriftzug bei, ergänzt ihn jedoch um eine eigenständige Bildmarke.

Der US-amerikanische Anbieter von Druck-, Dokumenten- und Workflow-Lösungen Xerox wurde 1906 in Rochester (New York) gegründet. Das Unternehmen prägte den Kopiermarkt im 20. Jahrhundert maßgeblich und zählt heute zu den weltweit führenden Anbietern von Managed Print Services. In den letzten Jahren prägte vor allem die Übernahme von Lexmark, abgeschlossen 2025, die Entwicklung des Unternehmens. Im Rahmen der Vorstellung der ersten Drucker-Modelle nach Zusammenführung von Lexmark und Xerox ändert das Unternehmen sein Logo.

Xerox Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Xerox, Bildmontage: dt

Gestalterisch steht die Überarbeitung für Kontinuität. Die markentypische Farbwelt und die bekannte Wortmarke bleiben erhalten. Von der Anfang 2008 eingeführten Bildmarke in Globus-Stilistik (dt berichtete) hatte sich das Unternehmen bereits im Frühjahr 2018 getrennt. Die seit 2008 verwendete Wortmarke wird künftig durch eine Stern-Darstellung (Sparkle) ergänzt (linksseitig vorgestellt beziehungsweise oberhalb der Wortmarke zentrisch platziert).

Inhaltlich soll die neue visuelle Identität die Zusammenführung von Xerox und Lexmark sichtbar machen. Das Unternehmen beschreibt das Rebranding als Ausdruck der gebündelten Kompetenzen beider Marken und als Grundlage für die weitere Transformation vom klassischen Druckerhersteller zum breiter aufgestellten Technologieanbieter. Das Logo fungiert dabei weniger als ästhetische Zäsur denn als strategisches Signal für die Integration zweier traditionsreicher Marken unter einem gemeinsamen Auftritt.

Mediengalerie



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30 Days of UX › PAGE online


Wie UI/UX-Designer und Typograf Philip Trautmann in einem Selbstexperiment lernte, für das räumliche Betriebssystem der Apple Vision Pro zu gestalten

30 Days of UX › PAGE online
Tag 3: Smart-Home-Schnellzugriff // Konzept: Smart-Home-Lampen per Blick steuern. // Lösung: Interface-Schnellzugriff, der via Blickkontakt aktiviert wird. // Learning: KI-gestützte Workflows liefern optimale Hintergrundbilder für realistische Raumvisualisierungen

30 Tage, 30 Spatial-App-Designs. Der Düsseldorfer Designer Philip Trautmann startete Ende 2024 ein Experiment, das seine UX-Praxis von Grund auf veränderte. Ausgangspunkt war die Frage, wie er sich am besten auf die Zukunft vorbereiten könnte – und welche Geschäftsfelder in den kommenden Jahren an Relevanz gewinnen würden.

»Noch nie war es so wichtig, am Ball zu bleiben«, sagt Trautmann. »Die gute Nachricht: Die nächste große Plattform ist bereits da – auch wenn das vielen noch nicht bewusst ist.« Gemeint ist visionOS, das Betriebssystem der Apple Vision Pro. Trautmann ist überzeugt, dass es in Zukunft vielfältige neue Möglichkeiten für Unternehmen und Kreative eröffnet.

Obwohl Apple erste Guidelines und Anwendungsideen veröffentlicht hat, fehlen bisher tiefgehende Tutorials und Lernressourcen. Also beschloss Trautmann, sich das Gestalten für visionOS in nur einem Monat selbst beizubringen. »Um sich weiterzuentwickeln, muss man Zeit in neue Technologien investieren. Wenn etwas völlig neu ist, liegt darin eine Chance – man wird gezwungen, die eigene Denkweise zu verändern.«



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