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Künstliche Intelligenz

Adobe Acrobat: PDF-Dokumente mit KI-Agenten bearbeiten und teilen


Adobe baut die KI-Werkzeuge der PDF-Software Acrobat aus. Mit dem „Productivity Agent“ kündigt das Unternehmen eine Reihe von Funktionen an, die typische Büro- und Kommunikationsaufgaben automatisieren.

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Mit dem KI-Agenten können Nutzer Dokumente in natürlicher Sprache mit Anweisungen wie „Kürze die Zusammenfassung“ oder „Verschiebe die Seite mit den Zahlungsbedingungen ans Ende“ bearbeiten. Auch Änderungen zwischen Dokumentversionen soll die KI automatisch erkennen und hervorheben.

Adobe beschreibt den Productivity Agent als Teil einer größeren Strategie rund um sogenannte agentenbasierte KI-Systeme. Sie sollen Arbeitsabläufe verstehen, Aufgaben eigenständig erledigen und dabei mit weiteren spezialisierten KI-Agenten zusammenarbeiten. Dazu gehört auch der angekündigte Kreativ-Agent, der typische kreative Aufgaben eigenständig ausführt.

Adobe will sogenannte „PDF Spaces“ einführen, Sammlungen aus Dokumenten, Links, Präsentationen und Audioinhalten. Ein eingebetteter KI-Assistent beantwortet Fragen und gibt Empfehlungen zu den eingebetteten Inhalten.

Adobe nennt dafür mehrere Einsatzszenarien. Immobilienmakler könnten ihren Kunden solche interaktiven Informationsräume zu Stadtteilen und Immobilien bereitstellen. Personalabteilungen könnten neue Mitarbeiter mit digitalen Onboarding-Bereichen versorgen. Vertriebsteams sollen Interessenten Informationen anbieten können. Auch Marketingkampagnen oder Produkt-Roadmaps ließen sich auf diese Weise strukturieren.

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Als Beispiel für PDF Spaces nennt Adobe Immobilien-Portfolios.

(Bild: Adobe)

Darüber hinaus plant Adobe Funktionen, die Inhalte automatisch in andere Formate umwandeln. So soll der Productivity-Agent aus Dokumenten Audiozusammenfassungen erzeugen können, die sich wie Podcasts anhören lassen. Ebenso sollen aus Rechercheunterlagen automatisch Präsentationen entstehen, die sich für Meetings oder Managementrunden eignen.

Langfristig will Adobe Inhalte automatisch auf unterschiedliche Zielgruppen zuschneiden. In einem Beispiel beschreibt das Unternehmen einen Verkaufs-Pitch, bei dem die KI Varianten erstellt: ein kurzes Video für Führungskräfte, eine visuelle Story für Nachhaltigkeitsverantwortliche und eine interaktive Umsatzsimulation für Sales.

Die neuen Funktionen werden über ein neues Angebot namens „Acrobat Express“ sowie über „Acrobat Studio“ bereitgestellt. Einen konkreten Veröffentlichungstermin nennt Adobe bislang nicht.


(akr)



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Moderner Leierkasten: DIY-Spieldose im Eigenbau


Von Kindertagen an üben Drehorgeln eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass diese Geräte es auch einem musikalischen Analphabeten wie mir auf wundersame Weise ermöglichen, zauberhafte Melodien hervorzubringen. Diese Faszination überträgt sich bei mir ebenfalls auf die Drehorgel des kleinen Mannes, namentlich Spieldosen.

Deren Funktionsprinzip basiert darauf, dass unterschiedlich lange Stahlzinken, die Tonzungen, jeweils gestimmt auf eine bestimmte Note, über eine Stiftwalze oder -platte gleiten und durch kleine Erhebungen zum Schwingen angeregt werden. Angetrieben wird das Ganze durch eine Kurbel, die meist über ein Schneckengetriebe die Walze zum Drehen bringt.

  • Töne erzeugen mit Piezo-Lautsprecher
  • Motor als Generator zur Stromversorgung
  • PIC16-Mikrocontroller programmieren

Checkliste

Zeitaufwand: 1 Tag

Kosten: 10 Euro

Werkzeug

Material

  • Mikrocontroller PIC16F18346 oder PIC16F18326
  • DC-Getriebemotor 3  V, 50 RPM
  • 4 × Schottky-Dioden
  • 1 × Zener-Diode 5,1 V
  • Kondensatoren 1 × 1000 µF Elektrolyt, 1 × 0,1 µF Keramik
  • RGB-LED (alternativ drei einzelne LEDs)
  • Widerstand 470 Ω
  • Taster
  • Piezo-Buzzer
  • Flanschkupplung passend zum Motor
  • M3-Hardware Schrauben, Muttern, Scheiben
  • Leim, Heißkleber, Superkleber
  • 3D-Druck-Filament PLA/PETG, ggf. TPU
  • Sperrholz zum Lasern

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Inzwischen gibt es Walzenspieldosen für wenig Geld bei den üblichen Online-Marktplätzen zu erwerben. In der Regel werden sie in einem Holzgehäuse, aber auch als blankes Spielwerk angeboten. Vor einiger Zeit hielt ich es für eine gute Idee, eine Vielzahl an unterschiedlichen Spieldosen aus China zu importieren. „Ein nettes Geschenk für diverse Anlässe“ war mein Hintergedanke. Allerdings breitete sich nach Erhalt der Instrumente schnell Ernüchterung aus, da bei einem Großteil der Teile die beworbene Melodie unkenntlich und bestenfalls zu erahnen war. So reifte in mir der Entschluss, das doch selbst besser hinzubekommen.


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Bit-Rauschen: Microsoft verzettelt sich bei KI für Windows


Auf der Computex in Taipeh kam Anfang Juni endlich die Ankündigung: Mit einem guten Jahr Verspätung sollen ab Herbst 2026 Windows-11-Notebooks mit dem Nvidia RTX Spark zu kaufen sein. Hinter RTX Spark verbirgt sich der unter dem Namen N1X entwickelte CPU-GPU-Kombichip von Nvidia und MediaTek. Er ähnelt stark dem GB10 aus der Nvidia-Workstation DGX Spark. Alle großen Notebook-Hersteller und auch Microsoft selbst bringen RTX-Spark-Geräte auf den Markt und Microsoft auch einen damit ausgerüsteten Mini-PC.

Gleichzeitig mit der Computex lief die Windows-Entwicklerkonferenz Build, auf der Microsoft hochtrabende neue Pläne für agentische KI auf Windows-Rechnern präsentierte. Und zwar ausdrücklich am Beispiel der kommenden RTX-Spark-Systeme. Von Copilot – noch 2024 als neue Strategie für KI unter Windows herausposaunt – war weniger die Rede. Microsoft verzettelt sich immer stärker bei seinen KI-Ambitionen für Windows. Eine klare Botschaft an potenzielle Käufer ist nicht zu erkennen, außer „irgendwas mit KI“. Noch laufen aber nur sehr wenige KI-Funktionen lokal auf einem Windows-11-Notebook oder -PC, die attraktive Vorteile bringen. Die kostenpflichtigen Copilot-KI-Funktionen von Microsoft 365 hingegen berechnet irgendwo eines der riesigen Microsoft-Azure-Rechenzentren und nicht die Hardware des jeweiligen Nutzers.


Aufmacher: Prozessor-Kolumne Bit-Rauschen

Aufmacher: Prozessor-Kolumne Bit-Rauschen

Frankreich meldet IT-Investitionsvorhaben im Gesamtwert von insgesamt rund 110 Milliarden Euro über die nächsten Jahre. Der größte Brocken wiegt 75 Milliarden Euro, die der japanische Konzern SoftBank in Kooperation mit mehreren französischen Firmen investieren will, vor allem in KI-Rechenzentren. SoftBank hält die Mehrheit am CPU-Entwickler ARM und ist am KI-Projekt Stargate in den USA beteiligt. Zunächst sollen bis 2031 rund 45 Milliarden Euro in drei Rechenzentren im Norden Frankreichs fließen, die zusammen 3,1 Gigawatt Kapazität für KI-Server bereitstellen. Eines davon entsteht am Fährhafen Dünkirchen, also am Ärmelkanal. Dort befindet sich eines der größten Atomkraftwerke Europas, Gravelines. Seine sechs Reaktoren leisten zusammen 5,46 Gigawatt und nutzen Meerwasser zur Kühlung. Außerdem sind im Ärmelkanal große Windkraftanlagen mit mehreren Gigawatt Leistung im Bau oder in Planung.


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Tado ergänzt Smart-Home-App um Lademanagement für E-Autos von 15 Marken


Wenn die PV-Anlage gerade viel Sonnenlicht umwandelt oder der dynamische Stromtarif aktuell günstige Preise bietet, ist der Akku des E-Autos ein sinnvoller Abnehmer für den Energieüberschuss. Mithilfe von Software lässt sich derart kostensparendes Tanken besser timen. Tado will das automatisierte Lademanagement von privaten Elektrofahrzeugen für die eigene Smart-Home-Kundschaft noch einen Tick einfacher machen.

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Das, was bisher eine separate „Smart Charging“-App des Herstellers bot, ist ab heute in dessen „normaler“ Anwendung für Android und iOS verfügbar. Darin kann man bisher neben Heiz- und Kühlthermostaten ohnehin schon Stromtarife managen. Nun lassen sich dort zusätzlich für E-Autos Ladeautomatiken für Zeiten mit besonders niedrigen Strompreisen aktivieren. Dazu brauchte man zuvor die Smart-Charging-App. Wie dort sollen in Tados Hauptanwendung abrufbare Profile kompatibler Fahrzeugmarken den Vorgang vereinfachen. Autos von 15 Herstellern seien kompatibel, darunter Audi, Mercedes, Tesla, Volkswagen sowie BMW respektive Mini.

Um Smart Charging zu nutzen, wählt man in der Tado-App eine Fahrzeugmarke aus und legt eine gewünschte Abfahrtszeit fest. Ein Algorithmus analysiert dann die Preise der kommenden Tage und plant den Ladevorgang während der günstigsten und grünsten Zeitfenster, verspricht Tado. Damit man nicht im Ungewissen bleibt, soll ein eingeblendeter Ladeplan transparent prognostizieren, wann der Akku voll ist.

Anders als bisher knüpft Tado das Feature an ein Bezahlmodell. Nach einer sechsmonatigen, kostenlosen Testphase werden 2,99 Euro pro Monat fällig. Nichts extra überweisen muss, wer bereits einen Stromtarif des Anbieters gebucht hat, entweder einen der Marke Tado Energy oder der Firma aWATTar, die zu Tado gehört. Die zusätzlichen Kosten werden dann eben darauf umgelegt.

Inwiefern und zu welchen Konditionen die Smart-Charging-App verfügbar bleibt, ließ das Unternehmen zunächst offen. Auf Nachfrage erklärte der Anbieter, dass die Smart-Charging-App am 30. Juni eingestellt wird. Über die Funktionsübernahme in die Hauptanwendung freut sich, wer tief in der Tado-Welt steckt und vom gleichen Hersteller auch vernetzte Thermostate für klassische Heizungen und Wärmepumpen sowie Infrarot-WLAN-Funkbrücken für Klimaanlagen nutzt. Für alles, was Tado bietet, reicht nun eine Bedienoberfläche.

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(dahe)



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