UX/UI & Webdesign

Adobe Firefly Boards › PAGE online


Konzeption mit KI-Assistenz von Firefly, ChatGPT und Flux – alles in einem Tool. Wir testen die Neuentwicklung von Adobe

Firefly Boards ist in der Public Beta und mit einigen neuen Features versehen, die wir so noch nicht von Adobe kennen: darunter erstmals die Integration von Adobe-fremden KI Modellen, (fast) endloser Zeichenfläche und neuen Kollaborationstools.

Was ist Firefly Boards?

Erstmals auf der Adobe MAX 2024 in Miami als Project Concept vorgestellt, soll Firefly Boards die Adobe-Produktpalette jetzt als Kollaborationstool ergänzen. Ähnlich wie etwa bei Miro basiert das Tool auf einer endlosen Zeichenfläche, auf der verschiedene Bildformate gesammelt, angeordnet, kommentiert und weiterbearbeitet werden können.

Boards ist dabei aber speziell auf die Konzeption und auf Moodboarding ausgerichtet und mit verschiedenen Features der Firefly KI ausgestattet. Darunter Bildgenerierung, Remix verschiedener Bilder, Firefly Video und integrierter Content Credentials für jedes generierte Bild.

Project Concept in der Live Demo auf der Adobe MAX 2024

Use Cases

Zum Launch präsentierte Adobe fünf verschiedene Use Cases in Kollaboration mit Designer:innen und Artists, die Firefly Boards in ihren Prozessen testeten. Darunter ein Coffeeshop-Branding vom Briefing bis zur Brand Guideline, ein Industrial Design Entwurf für eine Möbelreihe und das Storyboard für einen Kurzfilm. Die Beispiele findet ihr im Adobe Blog.

Die Kreativen setzten Firefly Boards dabei an verschiedenen Stellen im Prozess ein. Brand Designerin Gizem Akdağ etwa nutzt Boards vorrangig um schnell verschiedene visuelle Richtungen mit ihren Kund:innen abstimmen zu können. Interior Designer Vojtek Morsztyn dagegen nutzt Boards vor allem zur Exploration von Materialien und zur Inspirationssammlung für seine Möbelstücke.

Bild: Vojtek Morsztyn, Adobe

AI Features und Modelle

KI spielt in Firefly Boards die Hauptrolle. Zentral unten im Interface ist ein Prompting-Feld platziert, in dem Text- und Bildprompts kombiniert werden können. Firefly analysiert außerdem automatisch jedes Bild auf dem Board, sodass mit einem Rechtsklick einzelne Attribute für einen neuen Prompt ausgewählt werden können.

Für Komposition und Style gibt es im Prompting-Feld das Pipetten-Tool, mit dem sich einfach Referenzbilder auswählen lassen.

Für die Generierung lassen sich verschiedene Firefly-Modelle anwählen – aber auch Partner-Modelle. Darunter Flux, Googles Imagen und Runway. In einer Preview sagte uns Danielle Morimoto, Adobe Group Design Manager, dass diese Entwicklung eine direkte Reaktion auf Feedback aus der Community gewesen sei.

Die Besonderheit: Firefly Boards kombiniert als eines der ersten Tools verschiedene Modelle in einem Interface – ohne zusätzliche Anmeldung in verschiedenen Accounts nötig zu machen. Etwa wie CogniWerk.

Wichtig: die Partner Modelle sind nur als Premium Feature nutzbar. Dazu muss ein Adobe Account vorliegen und ein Firefly Abo abgeschlossen sein. Die Adobe-fremden Features sind also nicht in ein klassisches Cloud Abo integriert.

Unser Test Case: Brand

Um Firefly im Workflow zu testen, arbeiten wir nach einem fiktiven Briefing für die Artisanal Bakery »Bread & Thistle«, die zwischen Backhandwerk und Kunst Parallelen ziehen will. Für den Launch braucht die Brand ein kleines Designsystem, Anmutung für die Bildwelt und das Interieur.

Angenommen, wir haben Brand Strategy und Markenworkshop hinter uns und eine klare Idee von der Anmutung – jetzt geht es ans visualisieren verschiedener Richtungen und die Abstimmung eines Look&Feel.



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen