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Amazfit T-Rex 3 Pro im Test: Outdoor-Fitness für jedermann
Widerstandsfähig. Intelligent. Gebaut für die freie Natur. Der Amazfit T-Rex 3 Pro bietet die Gesundheits- und Fitnessfunktionen von Premium-Wearables zu einem Bruchteil des Preises. Sein wachsendes Ökosystem an Begleitgeräten, wie ein kleineres Armband oder sogar ein Ring für die Schlafüberwachung, sorgt dafür, dass sich die Gesundheitsüberwachung natürlich und ununterbrochen anfühlt. Aber es gibt wichtige Kompromisse, und nicht jeder wird damit leben wollen. Würdet Ihr den Schritt wagen?
Pro
- Funktionale physische Tasten
- Helles, farbenfrohes AMOLED-Display
- Präzises Dual-Band-GPS
- Funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS
- Zuverlässige automatische Aktivitätserkennung
- Unterstützt Offline-Karten und -Routen
- Wochenlange Akkulaufzeit
Contra
- Das Design wirkt weniger hochwertig als bei der Konkurrenz
- Einige Softwarefunktionen überschneiden sich
- Keine Mobilfunkunterstützung (LTE oder 5G)
- Keine Satellitennachrichten- oder SOS-Funktion
- Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Privatsphäre


Amazfit T-Rex 3 Pro: Alle Angebote
Design, Display und Haltbarkeit
Der T-Rex 3 Pro bleibt der robusten DNA der T-Rex-Reihe treu und hat ein ähnliches Design wie der T-Rex 3, den ich letztes Jahr getestet habe. Wenn ihr einen tieferen Einblick in das Aussehen, die Hardware, die Software und die Funktionen haben wollt, werft einen Blick auf meinen vollständigen T-Rex 3 Test — hier konzentriere ich mich auf die Neuerungen.
Im Jahr 2025 gibt es die T-Rex endlich in zwei Größenvarianten, 48 mm und 44 mm, was sie für verschiedene Handgelenkgrößen zugänglicher macht. In diesem Jahr hat Amazfit die Lünette und die Knöpfe aus Titan Grad 5 gefertigt, um sie noch widerstandsfähiger zu machen. Das AMOLED-Display ist durch Saphir geschützt und hat jetzt eine Spitzenhelligkeit von 3000 nits, was die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich verbessert.
Die Navigation erfolgt über vier physische Tasten (Auf, Ab, Auswählen und Zurück), die bei Kälte, Nässe oder mit Handschuhen die Rettung sind. Es gibt immer noch keine drehbare Krone, also ist dies eher eine Fortsetzung der T-Rex Formel als eine komplette Neuentwicklung.
Ich habe die 48-mm-Version getestet, die mir ehrlich gesagt zu groß für mein Handgelenk ist. Zum Glück macht das wachsende Ökosystem von Amazfit dies weniger zu einem Problem. Anstatt mit der Uhr zu schlafen, habe ich sie über Nacht mit dem Amazfit Helio Strap (Testbericht) gekoppelt und am Morgen wieder zur Uhr gewechselt. Diese Übergabe funktionierte nahtlos, und obwohl die Kombination 399 Euro für die Uhr und 99 Euro für das Armband kostet, fühlt sie sich wie eine gut durchdachte Lösung zur Gesundheitsüberwachung an. Man hat das Gefühl, dass Amazfit die Verantwortung für Eure gesamte Gesundheitsreise übernehmen will – und nicht nur für das, was Ihr am Handgelenk tragt.
Ich habe den T-Rex 3 Pro auch auf einer Fahrradtour durch die österreichischen Alpen getragen. Trotz ihrer Größe blieb sie sicher an ihrem Platz und rutschte nicht herum, selbst wenn ich schwitzte. Für eine so klobige Uhr sitzt sie viel besser am Handgelenk, als ich erwartet hatte.
Aber hier kommt der erste Nachteil: Obwohl sie sich durch das Titan-Upgrade hochwertiger anfühlt als frühere Modelle, kann sie immer noch nicht mit einer Apple Watch Ultra 3 (Test) oder sogar einer Huawei Watch GT 6 Pro (Test) mithalten. Andererseits kostet die T-Rex etwa halb so viel wie die Apple Ultra und bietet ein umfangreicheres Ökosystem als die GT-Serie von Huawei, die in den USA nicht einmal erhältlich ist. Letztendlich wird die T-Rex 3 Pro ein bestimmtes Segment von Nutzern ansprechen, die eine robuste Ästhetik und Langlebigkeit für den Außeneinsatz einer eleganten Luxusuhr vorziehen.
Software & Kompatibilität
Das T-Rex 3 Pro läuft auf ZeppOS 5, dem proprietären Betriebssystem von Amazfit. Sein größter Vorteil ist die Kompatibilität mit Android- und iOS-Geräten, was in meinen Augen immer ein Gewinn ist. Allerdings fühlt es sich etwas fragmentiert an, da separate Apps wie Zepp Pay erforderlich sind, um alle Funktionen freizuschalten. Und obwohl ZeppOS nicht so butterweich ist wie watchOS 26 oder Wear OS 6, bietet es den Jungs dennoch Zugang zu einem leistungsfähigen App-Ökosystem.
Insgesamt ist ZeppOS unkompliziert und einfach zu bedienen. Sowohl die Begleit-App als auch die Oberfläche der Uhr sind intuitiv und schnell zu navigieren. Obwohl Amazfit bestimmte Softwaredienste wie Aura und Fitness kostenpflichtig anbietet, sind die meisten Kernfunktionen auch ohne Abonnement verfügbar.

Eine große Einschränkung ist die Musik. Ihr könnt nicht direkt von der Uhr aus streamen. Das heißt, Ihr müsst MP3-Dateien manuell hochladen, wenn Ihr sie offline abspielen wollt. Die gute Nachricht ist, dass Ihr Eure Musik direkt von der Uhr aus steuern könnt, wenn sie mit Eurem Handy gekoppelt ist.
Zepp hat eine solide Erfolgsbilanz bei Firmware-Updates, die oft neue Funktionen hinzufügen, und App-Updates werden regelmäßig über den App Store und Google Play veröffentlicht.
Hier ist der zweite Nachteil: die Transparenz der Privatsphäre. Amazfit gehört neben Xiaomi zu den am wenigsten transparenten Smartwatch-Herstellern, wenn es um den Datenschutz geht, während Google und Apple in Sachen Datenschutz ganz oben stehen.
Positiv ist, dass Amazfit mir in der Vergangenheit mitgeteilt hat, dass sich die Server für Nutzer/innen außerhalb des chinesischen Festlandes in Deutschland und den USA (AWS) befinden. Außerdem ist das Unternehmen GDPR-konform. Der T-Rex 3 Pro verfügt außerdem über Datenschutzeinstellungen für GPS-Daten: Ihr könnt zwischen permanenter Cloud-Speicherung, temporärer Cloud-Speicherung, keinen Cloud-Uploads oder der kompletten Deaktivierung von GPS wählen. Zepp unterstützt außerdem mehrere Backup-Methoden, darunter E-Mail, Cloud, lokaler mobiler Speicher und die Möglichkeit, Trainingsdaten zu exportieren.
Wellness, Sicherheit & Fitness Merkmale
Die Amazfit T-Rex 3 Pro unterstützt mehr als 170 Sportmodi und wird von einem zuverlässigen Herzfrequenzsensor und Dual-Band-GPS unterstützt, damit die Trainingsdaten genau sind. Was die Gesundheit betrifft, so zeichnet der rückseitige Sensor Blutsauerstoff, Schlaf, ganztägige Herzfrequenz, HRV, Ruheherzfrequenz, Hauttemperatur und Atemfrequenz auf. In meinen Tests stimmten die Messwerte gut mit denen meines Wahoo-Brustgurts überein, den ich immer als Benchmark verwende.
Wie der Helio Strap verwendet auch der T-Rex 3 Pro jetzt das BioCharge-System anstelle des älteren Readiness-Wertes. Readiness lieferte eine einzige Momentaufnahme der Erholung am Morgen, während BioCharge eine kontinuierliche Echtzeit-Ansicht liefert, wie bereit Euer Körper den ganzen Tag über ist.
Als ich den Helio Strap zum ersten Mal getestet habe, fand ich BioCharge etwas verwirrend, verglichen mit der Einfachheit der täglichen Bereitschaftsanzeige. Ich persönlich ziehe es immer noch vor, nach dem Aufwachen eine klare Zahl zu sehen, anstatt die App mehrmals zu überprüfen, um die Anstrengung zu verfolgen. Dennoch kann ich den Wert erkennen. Die kontinuierliche Überwachung zeigt unerwartete Einbrüche oder Spitzen in der Leistungsbereitschaft während normaler Aktivitäten auf und gibt den Athleten mehr Flexibilität und mehr Möglichkeiten, das Training oder die Erholung anzupassen. Für mich kann BioCharge die Einfachheit einer morgendlichen Auswertung nicht vollständig ersetzen, aber ich verstehe, dass es für Nutzer, die ein Echtzeit-Feedback wünschen, attraktiv ist.
Auch die GPS-Leistung war beeindruckend. Während einer 525 km langen Radtour durch die österreichischen Alpen – durch dichte Wälder, auf Radwegen in der Nähe von Autobahnen und auf Autobahnen selbst – kartierte das T-Rex 3 Pro meine Routen genau. Das Höhentracking war besonders präzise und mir gefiel, dass man Routen direkt über die Zepp-App erstellen und synchronisieren kann, ähnlich wie bei Komoot. Die GPS-Anbindung dauerte nur 3 bis 8 Sekunden und wenn ich vergessen habe, eine Fahrt manuell zu starten, hat die Uhr sie automatisch übernommen.

Die automatische Aktivitätserkennung bleibt eine der Stärken von Amazfit. Der T-Rex 3 Pro hat Gehen, Laufen, Radfahren und Schwimmen ohne manuelle Eingabe erkannt, was ich sehr schätze, da ich oft vergesse, ein Training zu beginnen.
Beim Thema Sicherheit hinkt Amazfit hinterher. Die T-Rex 3 Pro bietet weder automatische Sturzerkennung noch eine Notrufsirene – Funktionen, die Premium-Modelle wie die Apple Watch Ultra 3 oder die Garmin Fenix 8 Pro bieten. Sogar günstigere Geräte wie die Huawei Watch GT 6 Pro oder die Google Pixel Watch 4 haben solche Features.
Das bringt uns zum dritten Kompromiss der T-Rex 3 Pro: Sicherheit. Es gibt keine LTE- oder 5G-Konnektivität, keine Satellitennachrichten und keine SOS-Funktion.
Dafür gibt es eine eingebaute SOS-LED-Taschenlampe, die beim nächtlichen Training sehr nützlich ist. Ansonsten müsst Ihr Euch auf Euer Telefon verlassen, wenn es um Notfallfunktionen wie SOS-Warnungen, Sturzerkennung oder Unfallerkennung geht.
Batterielebensdauer & Aufladen
Das T-Rex 3 Pro hat einen 700-mAh-Akku in dem 48-mm-Modell, das ich getestet habe. Er bietet eine beeindruckende Ausdauer. Laut Amazfit hält er bei normaler Nutzung bis zu 25 Tage und bei starker Nutzung etwa 10 Tage.
Um diese Angaben zu testen, habe ich den T-Rex 3 Pro auf eine 525 km lange Fahrradtour mitgenommen, um zu sehen, wie weit der Akku reicht. Da ich ihn nicht zum Schlaftracking verwendet habe, habe ich ihn nachts ausgeschaltet. Bei ununterbrochener Nutzung am Tag konnte ich etwa 328 km aufzeichnen, was 19 Stunden und 43 Minuten GPS-Nutzung entspricht – von Innsbruck in Österreich bis nach Gauting in Deutschland. Damit habe ich vier volle Tage mit einer einzigen Akkuladung geschafft, wobei ich die Hälfte dieser Zeit das Always On Display aktiviert hatte. Ziemlich beeindruckend.
Das Aufladen ist genauso praktisch. Das T-Rex 3 Pro braucht etwa 100 Minuten, um sich vollständig aufzuladen, was für eine 700-mAh-Zelle angemessen ist. Ihr könnt 80 % in nur 45 Minuten erreichen. Auf meiner Reise musste ich ihn nur einmal aufladen. Das Ladegerät selbst ist kompakt, verwendet magnetische Pogo-Pins und wird über USB-C ohne Kabel angeschlossen, sodass ich es direkt an meinen iPhone 16-Ladeadapter (20 W) anschließen konnte. Wenn man mit leichtem Gepäck reist, ist dieses Design wirklich praktisch.
Als ich von der Reise zurückkam und einen weniger anspruchsvollen Tagesablauf hatte, konnte ich die Uhr mit einer einzigen Ladung bis zu 14 Tage lang nutzen. Für Outdoor-Abenteurer ist die T-Rex 3 Pro dank dieser Zuverlässigkeit ein zuverlässiger Begleiter.
Technische Daten
| Amazfit T-Rex 3 Pro | |
|---|---|
| Display |
|
| Gesundheitsüberwachung |
|
| GPS |
|
| Speicher |
|
| Akku (je nach Hersteller) |
|
| Konnektivität |
|
| IP/WR-Einstufung |
|
| Materialien |
|
| Abmessungen und Gewicht |
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| Farben |
|
| Kompatibilität |
|
Solltest du das Amazfit T-Rex 3 Pro kaufen?
Der T-Rex 3 Pro hat einiges zu bieten. Mit seinem robusten Design richtet es sich eindeutig an die Outdoor-Sportler. Er ist in zwei Größen erhältlich, funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS und profitiert von einer soliden Update-Politik. Außerdem erhaltet Ihr Zugang zum breiteren Amazfit-Ökosystem. Darüber hinaus sind die Workouts dank Dual-GPS besonders granular und genau. Die Akkulaufzeit ist für ein Sportgerät zuverlässig.
Allerdings gibt es auch Abstriche zu machen. Zepp wurde in Studien wegen mangelnder Transparenz in Bezug auf die Privatsphäre kritisiert. Die Uhr bietet außerdem nur begrenzte Sicherheits- und Konnektivitätsfunktionen und geht bei der Verarbeitungsqualität einige Kompromisse ein. Außerdem läuft sie mit proprietärer Software, was bedeutet, dass Ihr möglicherweise mit sich überschneidenden Diensten leben müsst. Bei einem Einführungspreis von 399 US-Dollar sind jedoch einige Abstriche zu erwarten, um Premium-Outdoor-Funktionen zu einem erschwinglicheren Preis anbieten zu können.
Wenn man die Vor- und Nachteile abwägt, überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile die Nachteile. Die eigentliche Frage ist: Seid Ihr bereit, ein paar Kompromisse einzugehen, wenn Ihr dafür mehr Outdoor-Leistung bekommt?
Wo du das Amazfit T-Rex 3 Pro kaufen kannst
Die Amazfit T-Rex 3 Pro ist ab sofort im offiziellen Store sowie bei verschiedenen Einzelhandelspartnern ab 399 Euro erhältlich. Damit ist sie eine konkurrenzfähige Wahl für alle, die eine robuste Sport-Smartwatch für den Outdoor-Einsatz suchen.
Amazfit T-Rex 3 Pro
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Diese Kult-Serien verschwinden bald von Netflix
Nach fast zehn Jahren endet eine Ära für Sci-Fi-Fans. Kult-Serien verschwinden Anfang 2026 von Netflix – und zwingen Euch zu einer Entscheidung zwischen neuem Abo oder Last-Minute-Marathon. Diese Gelegenheit solltet Ihr nicht verpassen.
Wenn Ihr Star Trek bislang ganz selbstverständlich bei Netflix geschaut habt, solltet Ihr jetzt kurz innehalten. Denn Anfang 2026 wird es spürbar leerer im Katalog. Die bekannten Serien verschwinden – nicht leise, sondern geschlossen. Der Grund liegt in auslaufenden Lizenzen, die nach rund zehn Jahren ihr Ende erreichen. Für Euch heißt das: jetzt handeln oder umdenken.
Warum Star Trek Netflix verlässt
Netflix war seit 2016 so etwas wie der sichere Hafen für Trekkies. Doch dieser Hafen wird geschlossen. Rechteinhaber Paramount zieht seine Inhalte konsequent zum eigenen Dienst Paramount+ ab. In den USA ist dieser Schritt längst Realität, nun folgt Europa.
Das ist kein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Trends. Streaming-Anbieter setzen zunehmend auf Exklusivität, um ihre Plattformen attraktiver zu machen. Für Euch bedeutet das: Inhalte sind nicht mehr überall verfügbar, sondern wandern dorthin, wo sie dem Anbieter strategisch am meisten bringen.
Diese Star-Trek-Serien verschwinden Anfang 2026
Wenn Ihr die Klassiker noch einmal sehen wollt, bleibt Euch nur noch wenig Zeit. Netflix markiert die Titel bereits mit „Letzte Chance“ – deutlicher wird es kaum. In der ersten Januarwoche 2026 werden folgende Serien von Netflix entfernt:
- Raumschiff Enterprise (3 Staffeln)
- Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (7 Staffeln)
- Star Trek: Deep Space Nine (7 Staffeln)
- Star Trek: Raumschiff Voyager (7 Staffeln)
- Star Trek: Enterprise (4 Staffeln)
- Star Trek: Prodigy (20 Folgen)
- Die Enterprise (2 Staffeln)
Eure Optionen: Abo, Kauf oder Nostalgie-Regal
Wenn Ihr Star Trek weiterhin streamen wollt, führt künftig kaum ein Weg an Paramount+ vorbei. Alternativ könnt Ihr einzelne Staffeln digital kaufen oder auf DVD und Blu-ray setzen. Beides funktioniert, fühlt sich aber weniger bequem an als das bisherige All-in-one-Abo. Der Wechsel zeigt vor allem eines: Die Zeit, in der ein einzelner Streamingdienst fast alles abdeckte, ist längst vorbei. Wer bestimmten Franchises treu bleiben will, muss flexibler werden – oder selektiver schauen.
Neuer Nachschub für Trekkies ist schon unterwegs
Ganz leer geht Ihr bei Paramount+ allerdings nicht aus. Am 15. Januar 2026 startet dort mit Star Trek: Starfleet Academy eine neue Serie. Sie rückt die Ausbildung junger Rekruten an der Sternenflotten-Akademie in den Fokus und spielt im 23. Jahrhundert. Das Timing ist kein Zufall: Während Netflix alte Inhalte verliert, baut Paramount sein Star-Trek-Universum weiter aus.
Fazit: Jetzt entscheiden statt später ärgern
Wenn Ihr die klassischen Star-Trek-Serien noch einmal sehen wollt, ist jetzt der richtige Moment. Entweder Ihr nutzt die letzten Tage bei Netflix – oder Ihr stellt Euch auf einen Plattformwechsel ein. Sicher ist nur: Star Trek bleibt – nur der Ort ändert sich. Auch künftige Serien des Franchises werden wohl ihr Zuhause eher in Paramount+ als auf anderen Streamingportalen finden.
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Linux Jahresrückblick 2025 – ComputerBase
Große Veränderungen gab es für Linux-Nutzer und spannende Ankündigungen für jene, die es noch werden wollen: Valve wagt eine neue Steam Machine, Wayland ist jetzt der Quasi-Standard für den Desktop, FSR 4 läuft und auch der freie Nvidia-Treiber hat große Fortschritte gemacht. Drama gab es auch und natürlich Benchmarks.
Wayland wird zum Standard
2025 war das Jahr, in dem sich Wayland weitestgehend auf dem Linux-Desktop durchgesetzt hat. Wayland bietet insbesondere für Spieler große Vorteile: Moderne Features wie VRR und HDR. Auch verspricht Wayland mehr Sicherheit von Haus aus. Dennoch kann der Display-Server nicht alles, was X11 geboten hatte. Auch die Kompatibilität mit alter Hardware oder Software lässt einen Wechsel zu Wayland nicht immer zu. Daher haben auch Entwicklungen wie X11Libre dieses Jahr viel Zuspruch erhalten, da damit der in die Jahre gekommene X11-Server einer Frischzellenkur unterzogen wird. Die großen alternativen Desktop-Umgebungen GNOME und KDE hatten das Ende von X11 bereits eingeleitet.
Valves Steam Machine 2.0
Valves Ankündigung der neuen Steam Machine hat hohe Wellen geschlagen.
Dabei handelt es sich nicht um Valves ersten Versuch einer stationären Steam-Linux-Konsole. Denn vor gut 10 Jahren gab es bereits den ersten Anlauf – damals noch mit Maxwell-Grafik und Intel-CPU.
Gebaut wurden sie von Partnern und nicht von Valve selbst. Und 2015 sah auch das Gaming-Ökosystem in der Linux-Welt noch anders aus: Kein DXVK, kein Proton, Vulkan hieß noch Mantle. Die Gaming-Performance und vor allem die Kompatibilität der Spiele waren schlecht – es liefen nur nativ für Linux entwickelte Titel mit niedrigem Tempo.
Doch seit dem Steam Deck hat Linux-Gaming einen enormen Schub erhalten. Über 20.000 Windows-Spiele laufen oder sind sogar verifiziert. Projekte wie d7vk bauen den Spielekatalog sogar noch weiter aus in Richtung Retrotitel.
Und die Steam-Machine-Hardware selbst? Valve verspricht: Der Spieler erhält den Leistungsdurchschnitt der aktuelle auf Steam registrierten Hardware. Mit schlankem Betriebssystem in Form von SteamOS und (Stand heute) FSR-3-Upscaling soll auch ein 4K-Fernseher befeuert werden können. Doch inoffiziell funktioniert sogar die FP8-Variante von FSR 4 auf RDNA 3 unter Linux. Was am Ende offiziell kommt, bleibt noch abzuwarten. FSR 4 würde bedeuteten, dass AMD es dann doch noch auf RDNA 3 freigibt.
FSR 4 und DLSS
Nach dem Release der RDNA-4-Grafikkarten der Radeon-RX-9000-Serie hat es eine Weile gedauert bis FSR 4 auch unter Linux zur Verfügung stand – inoffiziell. Doch inzwischen erlauben es speziell angepasste Proton-Versionen den neuen Radeons, das KI-basierte Upsampling auch abseits von Windows zu nutzen. Experimente der Linux-Community erlaubten sogar das Ausführen der FP8-Variante unter RDNA 3. Auch erste Features aus dem Redstone-Update wie Frame Generation laufen dank einem Trick mit der RX-7000-Serie unter Linux.
Doch auch Nvidia-Nutzer gingen nicht leer aus. Nicht nur hat sich seit dem Treiber-Split auf eine „offenere“ Version des proprietären Treibers die Kompatibilität mit Wayland und vielen Desktop-Umgebungen gebessert, auch hat die Entwicklung eines freien Treibers für Nvidia wieder Fahrt aufgenommen. Selbst DLSS konnte mit dem freien Vulkan Treiber „NVK“ in Mesa zum Laufen gebracht werden.
CachyOS feiert Erfolge
Auch für die Distribution CachyOS war es ein erfolgreiches Jahr. Nicht nur konnte sich das Team um neue Mitglieder erweitern, auch zog die Distribution große Sponsoren wie Framework an Bord. Die Arch-Linux-basierte Distribution erscheint dabei neben dem Desktop-PC auch für Konsolen wie das Lenovo Legion Go (S) und ROG Xbox Ally (X). Neu ist auch die Ankündigung einer Server-Edition beispielsweise für Workstation-Systeme.
Ein erster Test von Phoronix sieht CachyOS in Verbindung mit einem 96-Kern-Prozessor vom Typ AMD EPYC 9655P teils deutlich vor anderen Systemen.
COSMIC-Desktop nach langer Entwicklung veröffentlicht
Zusammen mit Pop!_OS 24.04 ist auch der COSMIC-Desktop erschienen. Hierbei handelt es sich um eine eigenständige Neuentwicklung und zugleich um den wohl ersten in Rust geschriebenen Desktop. Viele Komfortfunktionen wie anpassbares Tiling sind mit wenigen Klicks erreichbar. Eigene Apps wie Terminal, Texteditor und Dateimanager sollen für ein einheitliches Benutzererlebnis sorgen.
Pop!_OS selbst hat aber auch Überarbeitungen erfahren. Neben aktualisierten Paketen ist die ARM-Variante die große Neuerung am Betriebssystem.
GeForce Now für das Steam Deck
Das inzwischen im Kern über vier Jahre alte Steam Deck ermöglicht es Tausende Windows-Spiele für Steam in die Hosentasche zu packen, doch nicht immer genügt die Leistung noch. Insbesondere (neuere) grafisch anspruchsvolle Titel, aber auch Spiele mit AntiCheat wie Fortnite laufen aktuell nicht mit Valves mobiler Konsole.
Doch im Jahr 2025 präsentierte Nvidia eine (kostspielige) Lösung dafür: Die native GeForce-Now-App für das Steam Deck, also Cloud-Gaming. Fortnite und Raytracing-intensive Titel wie Indiana Jones werden so mit maximaler Grafikpracht möglich – eine entsprechende Internetverbindung vorausgesetzt.
AMD setzt auf Open Source
AMD ist bekannt dafür, viele seiner Technologien unter Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen, aber auch beim Thema Treiber dem Linux-Kernel beizusteuern. Dieses Jahr hat AMD nun auch beschlossen, die eigentlich proprietäre Radeon Software für Linux auf Mesa umzustellen. Der direkt von AMD stammende amdvlk-Treiber ist damit Geschichte. Auch in puncto Hardware-Beschleunigung setzt AMD auf VA-API und nicht mehr auf das eigene AMD Media Framework.
Das Bcachefs-Drama ist vorüber
Seit 2024 konnte man die Streitigkeiten zwischen Kent Overstreet, dem Erfinder von Bcachefs, und Linus Torvalds, dem Linux-Urvater, online mitverfolgen. Doch diese haben mit
Mit dem Kernel 6.18 doch noch ein Ende gefunden, denn das Dateisystem wurde aus dem Kernel verbannt und wird ab sofort extern als DKMS-Modul betreut. Gleichzeitig schrumpft der Linux-Kernel dadurch um 117.000 Codezeilen. Torvalds hat sich am Ende also durchgesetzt. Der Streit hatte im Kern zwei Ursachen:
- Torvalds bestand darauf, dass neue Features nur im Merge-Window landen und Release-Candidate-Updates echte Bugfixes bleiben sollen. Overstreet reichte aber wiederholt Änderungen ein, die Torvalds als zu groß oder zu riskant beziehungsweise als neue Funktionalität „durch die Hintertür” bewertete.
- Darüber hinaus warf Torvalds Overstreet auch eine mangelhafte Zusammenarbeit mit den Maintainern/Reviewern vor.
Großer Windows vs. Linux Vergleich
Dem Thema Windows-Spiele unter Linux spielen hat ComputerBase in diesem Jahr nicht nur einen großen Artikel gewidmet um die Frage zu klären: Welche Grafikkarten-Hersteller schlagen sich wie unter Linux? Angetreten sind im Artikel Linux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce die AMD Radeon RX 9070 XT und die Nvidia GeForce RTX 5070 Ti mit verschiedenen Treibern sowie in Spielen mit und ohne Raytracing.
Das (immer noch gültige) Fazit lautete: AMD ist aktuell weiterhin die Empfehlung für Linux-Gamer und jene, die es noch werden wollen. Die Treiber-Integration in den Kernel und Open-Source im User-Space bereiten in der Regel weniger Kopfzerbrechen für den (unerfahrenen) Nutzer. Features wie FSR 4 benötigen zwar aktuell noch händisches Eingreifen, dennoch ist das Nutzererlebnis und die Leistung insgesamt besser.
Nvidia läuft auch! Doch die Kompatibilität, insbesondere bei neuen Spielen, ist nicht immer gut oder gegeben. Auch ist ein Bug, der teilweise für 25 bis 30 Prozent weniger Leistung im Vergleich zu Windows sorgt, noch im Treiber enthalten. Dafür funktionieren Raytracing und Features wie DLSS oft besser.
Auch im Bereich der Schnittstellen – wie sich zuletzt bei der Steam Machine gezeigt hat – kann Nvidia (dank) dem proprietären Treiber besser abdecken.
Wer das Thema gerne auf die Ohren hätte, findet in CB-Funk-Podcast #128: Linux vs. Windows auf Radeon und GeForce im Vergleich einen passenden Inhalt zum Jahreseinstieg.
Ein Ausblick auf das Jahr 2026
Für viele PC-Gamer ohne pauschale Linux-Aversion dürfte die Steam Machine 2.0 mit SteamOS-Linux klar der erste waschechte Höhepunkt des kommenden Jahres sein. Generell dürfte die Steam Machine viel Bewegung in die Linux-Welt bringen.
Mit Blick auf die steigenden Speicherpreise wird im Fahrwasser der Valve-Bugwelle auch die Anzahl jener steigen, die einfach gern aus alter Hardware ihre eigene „Steam Machine“ zusammenbauen – ohne die Hardware-, Lizenz- und „AI-Anforderungen“ von Windows 11. SteamOS oder eine vergleichbar einfache und zugängliche Linux-Distribution ist hier schnell die perfekte Wahl, die Steam Machine macht vor, wie es geht.
FSR 4 und weitere Techniken werden im Jahr 2026 dann hoffentlich auch standardmäßig in Proton integriert. Verbesserungen an HDR und der Farbdarstellung auf dem Linux-Desktop wären ebenfalls gut. Wünschenswert wäre auch eine Umsetzung von HDMI 2.1 für AMD-Grafikkarten auf dem freien Betriebssystem.
So oder so ist eine weitere Nutzermigration zu Linux zu erwarten. Mehr Nutzer bedeuten in der Regel auch höhere Anreize für Softwareunternehmen angepasste Programme zu bringen.
Insbesondere auch (Software-)Autonomie-Bewegungen in Europa könnten den Einsatz von Open-Source-Software und damit auch Linux weiter befördern.
Was erwartet ihr für den Linux-Desktop im Jahr 2026? Habt ihr konkrete Pläne Linux in euren Alltag zu integrieren. Erzählt uns in den Kommentaren davon – oder berichtet alternativ, warum ihr weiterhin um Linux einen Bogen macht.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.
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Gaming-Event: Das Summer Game Fest 2026 steigt ab 5. Juni in LA

Das Summer Game Fest 2026 hat einen Termin: Entwickler und Publisher werden ab dem 5. Juni 2026 ihre Neuigkeiten „aus LA“ präsentieren. Das vorrangig virtuelle Event startet mit einem großen Eröffnungs-Livestream aus Los Angeles, Publisher werden im Anschluss aber auch eigene Settings nutzen, um ihre Ankündigungen zu machen.
Details gibt es dazu vorerst noch nicht, eine umfassende Agenda dürfte im Frühling folgen.
Das Summer Game Fest wurde erstmals im Jahr 2020 parallel zur E3 als Livestream-Event für Publisher und Entwickler abgehalten und bot eine immer attraktivere und auch geläufigere Alternative zur etablierten Fachmesse – Ankündigungen ließen sich per Stream (teuer, aber dennoch kostengünstiger) platzieren.
Nach dem Aus der E3 verbleibt die Gamescom in Köln als größte und wichtigste internationale Gaming-Fachmesse. Im Jahr 2026 wird die Veranstaltung am 26. August starten.
Wer das Summer Game Fest 2025 Revue passieren lassen will, findet auf der Themenseite alle relevanten Inhalte. Große Ankündigungen umfassten The Outer Worlds 2, CoD: BO7, The Witcher IV, oder auch das ROG Xbox Ally (X).
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