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Amazon könnte AI Marketplace für Publisher starten


Unternehmen wie OpenAI, Google und Co. haben bereits eine Reihe von isolierten Deals mit Publishern oder Content-Plattformen wie Reddit abgeschlossen, um journalistische Inhalte oder User-Generated Content im großen Stil für das Training von Modellen wie GPT-5.2 oder Gemini 3.0 nutzen zu dürfen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Klagen gegen diese KI-Unternehmen, die ihnen unlautere Content-Übernahmen vorwerfen. Das betrifft Publisher, Video-Creator, Autor:innen und sogar riesige Plattformen wie Reddit. Ihr Bestreben ist deutlich: Wer ihre Inhalte für das KI-Training nutzen möchte, soll dafür auch zahlen.

Genau das möchte Amazon mit dem möglichen Start eines Publisher Content Marketplace ermöglichen. Offiziell hat Amazon diesen noch nicht angekündigt. Gegenüber TechCrunch hat der Konzern diese Lösung aber auf Anfrage auch nicht dementiert und vage auf die Beziehungen zu Publishern verwiesen:

Amazon has built long-lasting, innovative relationships with publishers across many areas of our business, including AWS, Retail, Advertising, AGI, and Alexa. We are always innovating together to best serve our customers, but we have nothing specific to share on this subject at this time.

Amazons Marketplace könnte bei einem etwaigen Launch dem Vorbild von Microsofts Publisher Content Marketplace folgen. Dieser Content Marketplace soll Publisher bezahlen, wenn ihre Inhalte von AI-Diensten wie dem Microsoft Copilot oder anderen Diensten genutzt werden. So unterstützt zum Beispiel Yahoos neue KI-Search-Lösung Yahoo Scout diesen Marktplatz bereits. Bei Microsofts Marktplatz stellte sich für Publisher zunächst die Frage, ob er eine Insellösung bleiben würde. Startet aber Amazon einen ähnlichen Marketplace für den Austausch von Inhalten gegen Gebühren, könnte das auf eine größere Entwicklung hin zu lizenzierten KI-Trainingsdaten hindeuten, die Publishern entgegenkommt – und womöglich noch weitere Marktplätze hervorbringt. Die Marktplatzbetreiber:innen könnten schließlich gar von einer Deal-Beteiligung profitieren.

Traffic-Sorgen und Googles Antwort

Unterdessen machen sich Publisher große Sorgen um ihren organischen Traffic, der aus Suchmaschinen gespeist wird. Denn ein verändertes Suchverhalten, bei dem häufig KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity und Claude zum Einsatz kommen, bei dem aber ebenso auf Googles Lösungen wie den AI Mode und die AI Overviews zurückgegriffen wird, schwächt die Click-Through-Rate. Eine Analyse von Ahrefs offenbarte jüngst sogar die Minimierung der Klickrate um 58 Prozent für auf Position eins gerankte Seiten bei Google, wie mit dem Aufkommen von AI Overviews korreliert.

Problematisch sind nicht nur die KI-Zusammenfassungen Googles, sondern auch der AI Mode. Im konversationellen Suchmodus werden zwar ebenfalls Quellen angezeigt, doch die User müssen nicht unbedingt auf Seiten klicken, um Informationen zu erhalten, sondern können einfach mit Follow-up-Fragen zu ihren Antworten gelangen. Da hilft es zwar den Usern, nicht aber den Publishern, dass Google den unmittelbaren Übergang von AI Overviews in den AI Mode inzwischen auf die mobile Nutzung ausgeweitet hat.

Google selbst ist wohl kaum daran gelegen, für die in der Suche präsentierten Inhalte eine andere Gegenleistung als die Sichtbarkeit in Form von Impressions und den Traffic, wenngleich teilweise schwindend, zu bieten. Zudem möchte das Unternehmen Publishern künftig noch mehr Kontrolle über die eigene Darstellung geben. Einen Opt-out aus AI Overviews und dem AI Mode zieht Google in Erwägung. Das würde Publishern tatsächlich mehr Freiheit bei der Content-Abbildung in der Suche geben, doch solch ein Opt-out würde auch die Sichtbarkeit enorm einschränken.

KI-Suchkontexte machen Publishern weiter das Leben schwer

Mit dem Problem der KI-Zusammenfassungen müssen sich die Publisher indes langfristig auseinandersetzen. Sie sind gekommen, um zu bleiben. Und sogar im Bereich Google Discover, der für viele Medien seit langer Zeit ein wichtiger Traffic-Treiber ist, hat Google KI-Zusammenfassungen eingeführt. Aktuell beschäftigt die Seitenbetreiber:innen in diesem Kontext zudem ein Discover Core Update, das Clickbait-Inhalte weniger und authentischem Content mehr Sichtbarkeit verschaffen soll. Hoffnung gibt es für die Publisher also im Digitalraum auch in Zeiten der KI-Ära. Doch sie kommt in Teilen sehr spät, denn wenn aufwendig aufbereitete Inhalte bereits millionenfach und ohne Gegenleistung für das KI-Training genutzt worden sind, wirken Programme wie Content Publisher Marketplaces und Lizenzierungs-Deals im Nachhinein wie Reparaturbemühungen.


Google erwägt Opt-out für AI Overviews und AI Mode

Schwarzer Hintergrund mit dem Schriftzug „Hello, AI Mode“ – offizielles Ankündigungsbild von Google zum globalen Start des Search AI Mode.
© Google via Canva





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Globale Kampagne „Behind Every Original“: Levi’s feiert den Po als USP


Die Marke Levi’s ist zweifellos wertvoll, aber besonders viel Wert hatte sie schon immer bei der Präsentation des Allerwertesten der Jeans-Träger. Genau diese Botschaft will die neue von TBWA\Chiat\Day Los Angeles kreierte globale Kampagne vermitteln. Das Resultat ist eine Hommage an die langen Blicke auf den verlängerten Rücken.

Nachdem es Levi’s vor einem Jahr gelang, mit Werbebotschafterin Beyoncé eines der berühmtesten Hinterteile der Welt in den eigenen Jeans zu platzieren, hebt nun die neue globale Markenkampagne offiziell die Kehrseite auf die Titelseite. Die während des Super Bowls präsentierte Kampagne „Behind Every Original“ spielt augenzwinkernd mit der Doppelbedeutung des englischen „Behind“, das sowohl „dahinter“ wie auch „Hintern“ bedeuten kann.
Der Kampagnen-Film „Backstory“ (Regie: Kim Gehrig) zeigt sowohl weltbekannte Persönlichkeiten (unter anderem Toy-Story-Cowboy Woody) als auch Alltagsfiguren ausschließlich von hinten, um die Botschaft zu vermitteln, dass sich mit dem Po der Menschen große Geschichten erzählen lassen – solange sie in einer Jeans von Levi’s stecken.
Die Modemarke bleibt damit ihrer Werbetradition treu, die sich seit den 1980er Jahren immer wieder auf das Sex-Appeal ihres Traditionsprodukts verlässt. Kenny Mitchell, Global Chief Marketing Officer von Levi Strauss & Co: „Die Kampagne erzählt eine Geschichte, die nur Levi’s erzählen kann. Sie feiert unsere zentrale Rolle in der Musik-, Sport- und Modekultur – ebenso wie unseren festen Platz in den Kleiderschränken von Generationen.“ Dabei leistet sie sich auch ein Zitat eines der wohl berühmtesten Albumcover der amerikanischen Musikgeschichte und zitiert die Rückenansicht von Bruce Springsteens 80er Jahre Klassiker „Born in the USA“.
Der Film „Backstory“ zeigt unter anderem die Grammy-prämierte Künstlerin Doechii, die neuseeländische Sängerin Rosé, den kanadischen Profi-Basketballer Shai Gilgeous-Alexander, den Filmemacher, Künstler und DJ Questlove sowie das deutsche Model und „GNTM“-Siegerin Stefanie Giesinger.

Parallelen zu American Eagle

Beyoncé und Levi’s liefern Werbekult vom Allerfeinsten

Während die Debatte um die American-Eagle-Kampagne mit Sydney Sweeney unverändert anhält, hat Levi’s das letzte Kapitel seiner „Reimagined“-Kampagne mit Superstar Beyoncé gestartet. Der von TBWA/Chiat/Day kreierte 90-Sekünder hat einmal mehr Kultpotenzial.

Nach dem Super Bowl geht die Kampagne nun in ihre Social-Media-Phase und stellt die Protagonistinnen und Protagonisten in kurzen Reveal-Filmen vor. „Behind Every Original“ wird über Social Media, digitale Kanäle, den stationären Handel sowie über Außenwerbung ausgespielt. In Deutschland dürfte dabei die deutsche Werbebotschafterin Stefanie Giesinger eine besonders prominente Rolle in der lokalen Ausspielung der Kampagne übernehmen.



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Quadratisch, lecker, rechtswidrig?: Warum Ritter Sport einem kleinen Onlineshop den Marken-Krieg erklärt


Ritter Sport sieht im „Monnemer Quadrat Bio Riegel“ eine Markenrechtsverletzung

Wenn David gegen Goliath antritt, dann hat der Herausforderer meist das Publikum auf seiner Seite. So scheint es auch im Markenrechtsstreit zwischen Ritter Sport und dem Mannheimer 30-Personen-Betrieb Wacker zu sein. Doch der Schoko-Riese hat vor Gericht gute Argumente, wie ein Markenrechtsexperte bestätigt.

Ein Kommentar wie dieser wird auf Firmen-Websites selten toleriert: „Oh Mann. Ihr habt es wohl nötig?“, macht sich ein Leser namens „Michi“ unter

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Mit Meta AI Profilbilder und Posts animieren


Dank der Meta AI können Facebook Creator jetzt ihre Profilbilder und Posts animieren und sogar Stories und Memories mit Prompts und Templates restylen.

Gute Nachrichten für alle Facebook Creator. Die Plattform mit über drei Milliarden monatlich aktiven Usern und einer anhaltenden Relevanz für die Creator-Ökonomie bietet neue, KI-basierte Features für die Optimierung der eigenen Darstellung und der Kreation von Inhalten. Unterstützt von der Meta AI kommen Funktionen zum Animieren von Bildern, um mehr Aufmerksamkeit zu schaffen, und zur Transformation von Stories und Memories mit dem von Edits und Instagram bekannten Restyle Feature.


Konto wiederherstellen wird einfacher:

Endlich besserer Support für Instagram und Facebook

Bild von Facebook-Profil einer Frau vor gestreiftem Hintergrund
© Meta via Canva

Diese neuen Meta AI Features stehen für Facebook bereit

Auf dem eigenen Blog erklärt Meta, dass für Facebook graduell neue Funktionen ausgerollt werden. Dabei handelt es sich um Meta AI Features, die mehr Dynamik in die Profile und Feeds der User bringen. Denn neu ist einerseits die Funktion, das eigene Profilbild von einem statischen Bild in eine Animation zu verwandeln. User können dazu auf voreingestellte Optionen wie Natural, Confetti, Wave, Heart und Party Hat zugreifen. Neue Optionen sollen im Laufe des Jahres hinzukommen.

So sieht die Profilbildanimierung aus, © Meta, GIF
So sieht die Profilbildanimierung aus, © Meta

Die Nutzer:innen können Fotos aus dem eigenen Archiv bearbeiten oder bereits hochgeladene auf Facebook einsetzen. Wir selbst konnten im Test bisher noch nicht auf die Option zugreifen.

Facebook rät dazu, ein Foto mit nur einer Person zu nehmen, die in die Kamera schaut. Die fertigen Animationen sind dann im Profil zu sehen, lassen sich aber auch im Feed teilen. Dort können Creator zudem neuerdings Animationen zu Text-Posts hinzufügen, um diesen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Als Scroll Stopper sollen sie fungieren, wenn User über das neue Regenbogen-Icon im Post Composer ein Visual aus der Auswahl von Animationen und Bildern auswählen, etwa fallend Blätter oder den Wellengang.

Animationen in Text-Posts sollen diesen mehr Aufmerksamkeit im Feed verleihen, © Meta, GIF
Animationen in Text-Posts sollen diesen mehr Aufmerksamkeit im Feed verleihen, © Meta

Zu guter Letzt ermöglicht Facebook mithilfe der Meta AI noch den Einsatz des Restyle Features für Stories und Memories auf der Plattform. Die Funktion Restyle wurde vor einiger Zeit bereits für Instagram eingeführt. Sie ermöglicht eine KI-basierte Anpassung von Inhalten. Dabei können User auf voreingestellte Style-Optionen, etwa Anime, zurückgreifen oder mit eigenen Prompts Anpassungen für die integrierten Visuals vornehmen. Möglich sind unter anderem Anpassungen von Farben, Belichtung, Stimmungen im Bild und Hintergründen.

Das Restyle Feature für die Stories, © Meta, GIF
Das Restyle Feature für die Stories, © Meta

Da der Roll-out der neuen Funktionen Schritt für Schritt erfolgt, könnte es einige Zeit dauern, ehe sie für alle User – auch in Europa – verfügbar sind.


Instagram bringt Restyle für Stories:

Mit KI Objekte entfernen und Szenen ändern

Instagram Restyle Feature für Stories
© Instagram via Canva





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