ComputerBase hat die PC-Version von Anno 117: Pax Romana im Detail getestet, Analysen erstellt sowie Grafikkarten-Benchmarks durchgeführt. Im Test weiß die Grafik bis auf wenige Ausnahmen zu gefallen, darüber hinaus ist die Performance hoch – und die CPU spielt eine deutlich kleinere Rolle als noch in Anno 1800.
Anno 117: Pax Romana: Die Technik der PC-Version
Das ist keine einfache Aufgabe: Anno 1800 ist das finanziell erfolgreichste Spiel der Anno-Serie und gilt sowohl bei Fachpresse als auch bei vielen Spielern zudem als der beste Teil. Der Nachfolger Anno 117: Pax Romana muss also hohe Hürden überspringen. Ob das spielerisch gelungen ist, klären andere Magazine, ComputerBase kümmert sich wie gewohnt um die Technik der PC-Version. Und hier gibt es eigentlich durchweg gute Nachrichten; Anno 117 schneidet eigentlich überall besser ab als der Vorgänger.
Große Upgrades mit Upsampling und Raytracing-Beleuchtung
Ubisoft Mainz hat die hauseigene Anno-Engine bei Anno 117: Pax Romana in vielerlei Hinsicht überarbeitet: Eine temporale Kantenglättung und damit erstmals DLSS, FSR sowie XeSS sind vorhanden, Hardware-Raytracing hat es in das Spiel geschafft und sämtliche Grafikoptionen lassen sich erstmals ohne einen einzigen Neustart ändern. Auch bei der Grafik selbst gibt es viele positive Nachrichten.
Anno-Spiele sind seit Anno 1602 aus dem Jahr 1998 immer mit die schönsten Aufbauspiele und daran ändert auch Anno 117: Pax Romana nichts. Ganz im Gegenteil, vermutlich handelt es sich um das generell schönste Aufbauspiel. Es ist sichtbar viel Liebe ins Detail gesteckt worden. Die beiden verschiedenen Grafiksets des Spiels, die in den unterschiedlichen Gegenden Latium und Albion genutzt werden, bieten unglaublich viele unterschiedliche Details, die für so eine Art Spiel sehr ungewöhnlich sind. Man kann mit der Kamera richtig nahe an die Figuren und Gebäude heranzoomen und auch dann bleibt Anno 117 richtig schön.
Die GPU ist allentscheidend für die Anno-Performance
Vor allem in Verbindung mit der Raytracing-Beleuchtung – die qualitativ ein absolutes Must-have ist – spielt Anno 117: Pax Romana grafisch in der aktuellen Oberliga und gehört zu den schönsten Spielen überhaupt. Und so viel sei schon einmal verraten, auch bei der Performance hat es große Veränderungen gegeben. Zwar ist die Grundlast auf der Grafikkarte höher als in Anno 1800 und die Framerate damit niedriger. Jedoch hat es Ubisoft geschafft, das in bisher allen Anno-Teilen mit länger werdender Spielzeit immer größer werdende CPU-Limit massiv zu reduzieren, auch bei großen Städten bleibt die Grafikkarte für die Framerate verantwortlich. Und in diesem Szenario läuft Anno 117 deutlich besser als die anderen Teile.
Die technischen Merkmale
Upsampling (Nvidia DLSS / AMD FSR) in der Analyse
Anno 117: Pax Romana unterstützt als Upsampling DLSS 4 (aktuelles Transformer- und altes CNN-Modell auswählbar), FSR 3.1 sowie XeSS 2. Natives FSR 4 hat es derweil nicht in das Spiel geschafft, doch lässt sich dieses problemlos mittels AMP-Treiber-App erzwingen. Erwähnenswert ist, dass sich Ubisoft Mainz aus unerklärlichen Gründen bei FSR und XeSS zwar an die offiziellen Namensempfehlungen von AMD und Intel hält, bei DLSS aber nicht. „Quality“ heißt dort „Max. Quality“ und „Performance“ „Max. Performance“, was nicht nur verwirrend ist, sondern zudem eben auch noch falsch: Mit DLAA und Ultra Performance gibt es noch Modi, die über beziehungsweise unter den beiden anderen liegen, das „maximal“ ist also falsch.
Frame Generation gibt es leider nicht
Was es in Anno 117: Pax Romana leider auch in die finale Version nicht geschafft hat, ist Frame Generation. Weder Nvidias noch AMDs oder Intels Technologie ist mit dabei, was sehr schade ist. Denn ein Aufbaustrategiespiel wie Anno 117: Pax Romana ist quasi der Best-Case für Frame Generation: Man erhält alle Vorteile der Technologie, von den Nachteilen wie einer schlechteren Latenz und von eventuellen Grafikfehlern bekommt man jedoch nichts mit. Das sollten die Entwickler noch ändern.
DLSS 4 vs. FSR 4 vs. FSR 3.1 – Anno 117
Zurück zu Super Resolution: Wie sollte es auch anders sein, DLSS 4 (Transformer-Modell) und FSR 4 erzeugen die besten Ergebnisse in Anno 117: Pax Romana, die auch denen der nativen Auflösung mitsamt der spieleigenen Kantenglättung überlegen sind. Denn letztere hat mit ein paar Artefakten zu kämpfen und erzeugt beim Scrollen einen ziemlich unscharfen Matsch. DLSS 4 und FSR 4 können dies deutlich besser.
Wird die Kamera nicht bewegt, sind die Unterschiede zwischen DLSS 4 und FSR 4 gering. Ist diese dagegen in Bewegung, kann DLSS 4 mit einem sichtbar schärferen Bild punkten – das ist generell die größte Schwachstelle von FSR 4 beziehungsweise der große Vorteil von DLSS 4. Nvidias Technologie hat dagegen ein paar mehr Probleme bei der Darstellung von Wasser, hier neigt das Transformer-Modell wie in vielen anderen Spielen zu Grafikfehlern. Auch wenn mancher Grafik-Content extrem zum Flimmern neigt, erledigt dies FSR 4 besser. Dennoch behält DLSS 4 schlussendlich die Nase vorn.
FSR 3.1 und XeSS 2 liegen abgeschlagen zurück
FSR 3.1 und XeSS können nicht im Ansatz mit den beiden anderen Technologien mithalten. FSR 3.1 flackert zwar überraschend wenig, ist jedoch als „Ausgleich“ durchweg sehr unscharf. XeSS ist für gewöhnlich eine bessere Alternative, nicht so aber in Anno 117: Pax Romana. XeSS ist zuweilen noch unschärfer als FSR 3.1 und hat darüber hinaus auch mehr Probleme mit der Bildstabilität als FSR 3.1. Das gilt sowohl für die überall lauffähige DP4a-Version als auch die XMX-Variante auf Intel-Arc-GPUs.
XeSS 2 vs. FSR 4 vs. FSR 3.1 – Anno 117
Raytracing in der Analyse
Anno 117: Pax Romana unterstützt Hardware-Raytracing für die globale Beleuchtung und die Reflexionen. Das Feature lässt sich in drei verschiedenen Qualitätsstufen aktivieren: „Hoch“ nutzt beide Features, „Mittel“ nur die globale Beleuchtung, während „Niedrig“ eine qualitativ schlechtere Variante der globalen Beleuchtung einsetzt.
Bei Tageslicht profitiert die Grafikqualität deutlich von der globalen Beleuchtung mittels Raytracing: Ohne wirkt die Beleuchtung flach, viele Schatten fehlen. Das macht sich in beiden Welten und sowohl in den Städten als auch auf Feldern und Wiesen deutlich bemerkbar. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob man nahe heranzoomt oder gemütlich mit maximalem Zoom die Stadt aufbaut, der Effekt ist immer deutlich zu sehen.
Bei Nacht sind die Vorteile der Raytracing-Beleuchtung dann deutlich kleiner als bei Tageslicht, bleiben aber vorhanden. Was dagegen kaum einen Unterschied macht, ist, ob die maximale oder die minimale Qualität der RT-GI benutzt wird. Beide Varianten zeigen kaum Unterschiede in der Leistung, weswegen durchweg die hübschere genutzt werden sollte.
RT-GI kostet kaum bis gar keine Performance
Apropos Performance: Die Raytracing-Beleuchtung kostet in Anno 117: Pax Romana im Vergleich zur Rasterizer-Beleuchtung nur geringfügig bis gleich gar keine FPS. Vor allem Radeon-GPUs sind bärenstark und verlieren mit der hohen RT-Beleuchtung quasi keinerlei Performance. GeForce-Karten gelingt dies interessanterweise nicht ganz, der Leistungsunterschied ist aber gering (7 % auf einer RTX 5070 Ti, 1 % auf einer RX 9070 XT). Ganz gleich, welche Grafikkarte im Rechner steckt, RT-GI sollte durchweg auf der hohen Stufe aktiviert sein.
Raytracing Aus
Bild 1 von 24
Die RT-Reflexionen haben Vorteile und Probleme
Die RT-Reflexionen sind in Anno 117: Pax Romana ein zweischneidiges Schwert. Zweifelsohne, diese bringen die hübschesten und detailliertesten Reflexionen in Anno 117 auf den Bildschirm, die Rasterizer-Reflexionen können da nicht mithalten. Das Spiel übertreibt es mit den Reflexionen auch nicht, ganz im Gegenteil: Diese sind meistens gar nicht zu sehen und spielen primär auf dem Wasser eine Rolle.
Aus Optimierungsgründen nutzen die Entwickler die Reflexionen offenbar jedoch nur bei recht kurzer Entfernung zum reflektierenden Objekt, was zur Folge hat, dass weiter entfernte Objekte gänzlich von der BVH-Struktur ignoriert werden. Dann kann es passieren, dass eine nahe Insel sich hübsch im Wasser reflektiert, eine weiter entfernte aber gar keine Reflexionen wirft – und es gibt auch keinen Fallback auf Screenspace-Reflexionen, die es ohne die RT-Reflexionen aber gibt. In dem Szenario fehlen mit RT-Reflexionen also gleich alle Reflexionen, während es bei Rasterizer-Optik Screenspace-Reflexionen gibt.
Das ist etwas, was die Entwickler unbedingt noch ändern müssen: Wenn das zu reflektierende Objekt zu weit entfernt ist, muss es auch bei Raytracing-Reflexionen einen Rasterizer-Fallback geben.
RT-Reflexionen: Da ist auch (noch mehr) Beleuchtung mit dabei!
Die RT-Reflexionen sind noch mehr als nur Reflexionen. Denn mit der Einstellung wird offenbar auch die Raytracing-Beleuchtung noch einmal weiter ausgefahren. So zeigt sich in mehreren Szenen, dass mit Raytracing Hoch gegenüber Raytracing Mittel die RT-Beleuchtung auf zusätzliche Objekte ausgeweitet wird, die mit RT Mittel noch nicht erfasst werden – obwohl es laut Optionsbeschreibung bezüglich der Beleuchtung eigentlich keinerlei Unterschied zwischen den Optionen geben sollte.
In manchen Szenen ist der Unterschied gering, kann in anderen jedoch auch groß sein. Unter anderem deswegen, weil RT Hoch die Beleuchtung auch auf weiter entfernte Objekte anwendet, während bei RT Mittel offenbar nur eine recht einfache Iteration genutzt wird.
Etwa 22 Prozent der Bildrate gehen auf einer modernen GeForce beim Nutzen von RT Hoch gegenüber RT Mittel verloren, beim Radeon-Gegenstück sind es geringfügig höhere 25 Prozent. Würde es den Unterschied nur bei den Reflexionen geben, wäre dies zu viel. Doch da auch die Beleuchtung noch einmal einen sichtbaren Schritt nach vorne macht, ist RT Hoch eine sinnvolle Option, wenn genügend Grafikleistung zur Verfügung steht.
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
21:9-Format
Bild 1 von 2
16:9-Format
Die offiziellen Systemanforderungen
Anno 117 PC-Systemanforderungen (Bild: Ubisoft)Das Grafikmenü der PC-Version
Die Ladezeiten
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
So schnell lädt das Spiel
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.
Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Anno 117: Pax Romana bekanntgegeben.
Seite 1/3 Nächste Seite Benchmarks (WQHD, UWQHD & UHD), Frametimes und VRAM
Wer die zeitaufwendige Bodenpflege größtenteils abgeben möchte, findet aktuell bei Amazon eine spannende Gelegenheit. Dort ist ein Saugroboter von Ecovacs inklusive Wischfunktion und All-in-One-Station deutlich im Preis gesenkt. Durch einen Rabatt von 50 Prozent fällt der Preis auf unter 400 Euro.
Ecovacs gehört seit Jahren zu den führenden Marken im Bereich smarter Haushaltshelfer. Für den Deebot T50 Omni Gen 2 werden üblicherweise rund 800 Euro fällig, doch Amazon reduziert den Preis momentan massiv. Dadurch spart Ihr etwa 350 Euro im Vergleich zum unverbindlichen Verkaufspreis. Welche Ausstattung der Reinigungsroboter mitbringt und ob sich das Angebot tatsächlich lohnt, zeigt ein genauer Blick.
Hohe Saugkraft, intelligente Wischtechnik und automatische Pflege
Der Deebot T50 Omni Gen 2 ist noch nicht lange erhältlich, weshalb der starke Preisnachlass besonders überrascht. Mit einer Saugleistung von bis zu 21.000 Pascal reinigt er sowohl harte Böden als auch Teppiche gründlich. Eine ausfahrbare Seitenbürste erreicht selbst schwer zugängliche Ecken, während eine spezielle Hauptbürste effektiv verhindert, dass sich Haare verfangen.
Neben dem Saugen übernimmt das Gerät auch die Nassreinigung: Zwei rotierende Wischmops beseitigen selbst hartnäckige, angetrocknete Verschmutzungen. Erkennt der Roboter Teppichflächen, hebt er die Wischmops automatisch an, sodass Textilböden trocken und sauber bleiben. Dank moderner 3D-Hinderniserkennung navigiert der Saugroboter sicher durch Eure Wohnräume und weicht Möbeln sowie herumliegenden Gegenständen zuverlässig aus. Die mitgelieferte All-in-One-Station nimmt Euch zusätzlich fast die komplette Wartung ab. Sie füllt frisches Wasser nach, sammelt den Schmutz ein, reinigt die Wischmops selbstständig und trocknet sie anschließend, um Geruchsbildung und Schimmel zu vermeiden. Bei besonders stark verschmutzten Bereichen kehrt der Roboter automatisch zurück und reinigt diese erneut.
Starker Deal mit hohem Sparpotenzial
Amazon reduziert den Preis des Ecovacs Deebot T50 Omni Gen 2 aktuell um 50 Prozent auf nur noch 399 Euro. Für einen Saugroboter dieser Klasse inklusive vollautomatischer Reinigungsstation ist das ein äußerst spannendes Angebot. Der Versand erfolgt kostenfrei, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen. Wie lange der reduzierte Preis verfügbar bleibt, ist nicht bekannt – wer Interesse hat, sollte daher nicht allzu lange zögern.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
WireView Pro II: Neue Firmware und Software mit vielen Verbesserungen
Thermal Grizzly hat für das WireView Pro II (Test) eine neue Firmware und auch eine überarbeitete Software zur Verfügung gestellt. Vor allem letztere funktioniert nun deutlich besser, doch auch die neue Firmware bringt spürbare Vorteile mit sich. WireView Pro II dient dem Schutz des 12V-2×6-Grafikkartensteckers.
Firmware und Software machen einen spürbaren Schritt
Die Software hört nun auf die Version 1.0.3 und erlaubt unter anderem einen deutlich einfacheren Flash-Vorgang für die Firmware. Nun ist es nicht mehr nötig, eine manuelle Installation vorzunehmen, der gesamte Vorgang funktioniert in der Software. Damit lässt sich das WireView Pro II innerhalb weniger Sekunden auf die aktuelle Firmware „v03“ aktualisieren.
Thermal Grizzly nennt genau drei Änderungen für die neue Software. So soll die Messgenauigkeit verbessert worden sein, dasselbe gilt für die Bildung des Durchschnittswerts, den das Tool ausgeben kann. Darüber hinaus wurde die „Imbalanced Warning“ von 30 Prozent auf 40 Prozent zwischen den sechs Stromadern und zugleich die Mindeststromstärke, bevor es eine Warnung gibt, von 5 auf 6 Ampere erhöht. Bei recht vielen Nutzern hat das WireView Pro II eine solche Imbalanced-Warnung ausgegeben, obwohl diese an sich keine Gefahr darstellt – so ist es auch im Test auf ComputerBase passiert.
Firmware v03 des WireView Pro II
Bild 1 von 4
Firmware v03 des WireView Pro II
Das Display lässt sich nun abschalten
Darüber hinaus kann das WireView Pro II nun das Display eigenständig komplett abschalten. Zwar gab es bereits bei der Release-Firmware einen Schlafmodus, doch hat dieser die Displayhelligkeit nur auf bis zu 10 Prozent reduziert. Mit der Firmware v03 kann der Schlafmodus das Display auch komplett abschalten.
Die neue Software 1.0.3 bringt ebenso einige Neuerungen mit sich, was auch nötig gewesen ist. Die Launch-Version war noch eine Beta-Fassung mit zahlreichen Problemen. Auch die neue Version ist nicht perfekt, arbeitet nun aber deutlich fehlerfreier und auch zuverlässiger – darüber hinaus sind neue Features hinzugekommen.
Software 1.0.3 des WireView Pro II
Bild 1 von 7
Software 1.0.3 des WireView Pro II
So kann nun auch die Software Warnmeldungen ausgeben, was bis jetzt nicht möglich gewesen ist. Darüber hinaus kann die Logging-Funktion des Tools ausgelesen und es kann auch eine CSV-Datei erstellt werden. Auch die Diagrammfunktion des Tools funktioniert deutlich besser. Was dagegen nach wie vor ein Problem darstellt, ist die GPU-Last der Software, wenn diese geöffnet und aktiv auf dem Monitor dargestellt wird. Dann wird die Grafikkarte nach wie vor stark belastet, was Thermal Grizzly auch als Fehler angibt. Hier soll es zu einem späteren Zeitpunkt Verbesserungen geben. Ist das Tool gestartet und wird minimiert im Hintergrund ausgeführt, erzeugt es keine GPU-Last.
Ab 120 Euro verfügbar mit 5 bis 6 Wochen Lieferzeit
Das WireView Pro II kann aktuell für 120 Euro bei Thermal Grizzly erworben werden. Es ist eine Lieferzeit von fünf bis sechs Wochen angegeben. Die Firmware v03 und die Software 1.0.3 können direkt beim Hersteller heruntergeladen werden.
Ihr sagt Eurem Smart Home, wie Ihr Euch fühlen wollt, und die perfekte Lichtstimmung erscheint wie von Geisterhand. Genau das verspricht die neueste Steuerungsmöglichkeit bei Philips Hue im aktuellen Update.
Viele Hue-Fans haben monatelang darauf gewartet. Die smarte Lichtsteuerung per natürlicher Sprache verstehen und umsetzen zu können, ohne sich durch Menüs zu klicken oder Szenen mühselig selbst zu bauen.
Neue Steuerungsmöglichkeit für Hue-Geräte
Mit der Version 5.60.1 der Hue-App erscheint unten rechts auf der Startseite ein neues Icon. Direkt dort, wo früher die Suche war. Dahinter verbirgt sich der Hue-AI-Assistent, der Lichtstimmungen, Szenen und Automatisierungen auf Zuruf oder per Texteingabe erstellt. So könnt Ihr etwa ein warmes Licht einstellen oder für eine produktive Arbeitsbeleuchtung sorgen.
Änderung für Hue-Nutzer Bildquelle: nextpit / Thomas Kern
Der KI-Assistent kann echte Automatisierungen erstellen, komplexe Szenen vorschlagen und sogar auf Eure Stimmung eingehen. Und genau das liefert der AI-Assistent jetzt in Deutsch, Spanisch und Niederländisch. Wer also bisher an der Sprachbarriere gescheitert ist, kann jetzt endlich loslegen.
Was den Assistenten besonders macht: Er versteht nicht nur simple Kommandos. Ihr könnt ihm komplexe Verhaltensweisen beschreiben, etwa „Schalte jeden Abend um 20:30 Uhr das Licht im Wohnzimmer auf warm und dimm es um 50 % herunter“. Die KI-Hilfe setzt das in eine Automation um, die Ihr vor der Aktivierung noch feinjustieren könnt.
Was Ihr jetzt benötigt und was noch kommt
Die neue Funktion ist direkt nach dem Update verfügbar, sofern Ihr die aktuelle Hue-App installiert habt und ggf. auch Eure Hue Bridge (Pro) auf den neuesten Stand bringt. Danach könnt Ihr den Assistenten sofort nutzen, per Tippen oder Spracheingabe. Solltet Ihr den KI-Assistenten nicht nutzen wollen, lässt er sich über die Drei-Punkte-Menüoption problemlos wieder deaktivieren.
Jetzt weiterlesen
Neues Update: Was sich für alle Philips-Hue-Nutzer ändert