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Apples neues bestes Quartal: Dank iPhone zu neuen Rekorden bei Umsatz und Gewinn


Apples neues bestes Quartal: Dank iPhone zu neuen Rekorden bei Umsatz und Gewinn

Das 1. Quartal im Fiskaljahr 2026 war für Apple einmal mehr ein Rekordquartal: Der Dreimonatszeitraum, der am 27. Dezember 2025 endete, brachte Rekordumsätze und Rekordgewinne. Treibende Kraft waren das iPhone und die Dienstleistungen, zu denen Apples zahlreiche Abo-Modelle und die Provisionen aus dem App Store gehören.

Fast 150 Mrd. US-Dollar in einem Quartal

Mit erstmals über 140 Mrd. US-Dollar Umsatz in nur drei Monaten war die 150-Mrd.-USD-Schwelle im 4. Quartal greifbar. Auch der schwächere US-Dollar, der dazu führt, dass im Ausland getätigte Umsätze in USD höher ausfallen, hat dazu beigetragen.

Apple: Umsätze und Gewinne seit Q1/2000

iPhone und Services mit starkem Wachstum

Aber der eigentliche Treiber war die Kategorie iPhone, deren Umsatz von 69 auf 85 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Jahr anstieg – ein Plus von 23 Prozent.

Kein Umsatzwachstum zeigten dagegen die Segmente Mac (-7 Prozent), iPad (-6 Prozent) und Wearable, Home and Accessories (-2 Prozent), deren kombinierter Umsatz dank starkem Wachstum (+14 Prozent) inzwischen von der Sparte „Services“ übertroffen wird.

Die seit Jahren durchaus kritische Abhängigkeit des Konzerns aus Cupertino ist zuletzt also wieder gewachsen – aktuell zur Zufriedenstellung der Aktionäre, an die Apple über die Zahlung von Dividenden und den Rückkauf eigener Aktien im Quartal 32 Milliarden US-Dollar ausgezahlt wurden.

2,5 Milliarden aktive Geräte weltweit

Einen neuen Rekord konnte Apple auch bei der so genannten „Installed Base“ erzielen: Weltweit waren erstmals über 2,5 Milliarden Apple-Endgeräte von iPhone über AirPods bis hin zum Mac gleichzeitig aktiv, gab CEO Tim Cook im anschließenden Conference Call bekannt.

Apple – Umsatz nach Segment


Kaum Auswirkungen durch Speicherpreise

Die zuletzt explodierten Speicherpreise hatten laut Apple nur einen minimalen Einfluss auf die Brutto-Marge (Gewinn nach Abzug variabler Kosten), die gegenüber dem 1. Quartal im Fiskaljahr 2025 sogar um einen Prozentpunkt auf 48,2 Prozent stieg. Das verwundert allerdings nicht, denn Apple fertigt iPhones für das Weihnachtsgeschäft über Monate im Voraus und hat langfristige Verträge mit Speicherherstellern abgeschlossen.

We expect gross margin to be between 48% and 49%.

Für das 2. Quartal erwartet Apple einen etwas größeren Einfluss, die Brutto-Marge wird den aktuellen Erwartungen zufolge allerdings erneut zwischen 48 bis 49 Prozent liegen. Entweder bleibt der Einfluss auf der Kostenseite also weiterhin klein, oder Apple plant noch mit einer Preiserhöhung. Aktuell ist eher davon auszugehen, dass Apple Speicher noch vergleichsweise günstig beziehen kann.



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