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Arista VESPA: Controllerloses WLAN für riesige Campus-Netze


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Arista Networks stellt mit VESPA (Virtual Ethernet Segment with Proxy ARP) eine neue WLAN-Architektur vor, die speziell für die Anforderungen großer Campus-Netzwerke entwickelt wurde. Sie basiert auf Arista EOS und nutzt EVPN im Campus, um bis zu 30.000 Access Points (APs) und 500.000 WLAN-Clients ganz ohne klassische WLAN-Controller zu verwalten.

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Klassische WLAN-Umgebungen sind mit zentralen WLAN-Controllern aufgebaut und WLAN-Access-Points tunneln per CAPWAP den Datenverkehr an die Controller. Dort wird der Datenverkehr in das jeweilige VLAN ausgeleitet oder bei Gast-Datenverkehr gegebenenfalls an weitere Controller in einer DMZ weitergeleitet und dort ausgeleitet. Beim Roaming zwischen Access Points und auch zwischen unterschiedlichen Controllern sollte die IP-Adresse des Clients erhalten bleiben, um keine Unterbrechung der Datenflüsse zu erhalten. Dazu brauchte es innerhalb sogenannter Mobility Domains Tunnel zwischen den Controllern, wenn das bisherige IP-Netz nicht am neuen Controller bereitstand. Wechsel zwischen Mobility Domains mit mehreren Controllern waren nur mit Unterbrechung möglich. Die Spreizung von VLANs über multiple Standorte empfiehlt sich jedoch aufgrund des Risikos von Layer-2-Schleifen und weiteren Gefährdungen nicht.

VESPA nutzt bei der Architektur bekannte Prinzipien der standardbasierten Technologiekombination EVPN-VXLAN, wie es der Marktführer im Rechenzentrums-Switching auch in großen Rechenzentren einsetzt. EVPN bildet die Control Plane und VXLAN die Data Plane ab. Dazu setzt VESPA auf VXLAN-Tunnel zwischen den Access Points und zentralen Arista-Switches auf, die als WLAN-Gateways fungieren. Einen zentralen WLAN-Controller braucht es dafür nicht. Das Kernnetz kann dabei geroutet sein und muss nicht von Arista kommen.

Für das MAC-Learning und die Verteilung der Erreichbarkeitsinformationen kommt EVPN zum Einsatz. Proxy-ARP und MAC-Rewrites auf den Access Points reduzieren Broadcast-Flutungen. Wenn Pakete am AP eintreffen, generiert dieser einen Ethernet Segment Identifier (Typ 6 ESI) mit der VTEP-IP des APs. Die Switches verteilen die Adressinformationen anschließend über EVPN Typ-2-Routen (MAC/IP-Routen). Dies soll laut Arista CTO Ken Duda eine Aktiv/Aktiv-Redundanz ermöglichen und eine effiziente Skalierung der Gateways bieten, die so Hunderttausende von Clients unterstützen können. Arista nennt eine Skalierung von bis zu 30.000 Access Points und 500.000 Clients für große verteilte Campus Netzwerke.

Das KI-Tool AVA erhält nun agentische Funktionen. AVA ermöglicht nach Informationen von Arista eine Multi-Domain-Ereigniskorrelation, die kabelgebundene und kabellose Netzwerke, Rechenzentren sowie Sicherheitslösungen miteinander verknüpft. Zudem sollen kontinuierliche Überwachungen und automatisierte Ursachenanalyse für eine proaktive Erkennung von Störungen sorgen, bevor diese sich auswirken.

Arista erweitert zudem sein Switch-Portfolio um zwei neue robuste Plattformen namens 710HXP-28TXH und 710HXP-20TNH. Sie sind speziell für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konzipiert. Das Angebot umfasst einen 20-Port-Hutschienen-Switch mit IP50-Schutzart sowie einen 24-Port-Switch mit einer Höheneinheit und IP30-Schutzart. Beide Plattformen sind für extreme Bedingungen wie hohe Temperaturen, Vibrationen und Stöße ausgelegt. Zudem bieten Sie Multi-Gigabit Ethernet und 90W-PoE-Ports, um beispielsweise Wi-Fi-7-Access-Points zu befeuern. Durch das einheitliche Betriebssystem Arista EOS und die Managementplattform CloudVision bieten die Switches ein einheitliches Betriebsmodell.

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Zunächst stellt sich die Frage, ob diese massive Skalierung in vielen Umgebungen benötigt wird. Der EVPN-basierte Ansatz erscheint dennoch attraktiv, da immer mehr Hersteller, wie auch Cisco, EVPN für Campus-Netzwerk anbieten. Zur Verfügbarkeit der neuen Softwarefunktionen und Switche nennt Arista in der Ankündigung das erste Quartal 2026.


(fo)



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Humanoider Roboter Optimus arbeitet nicht produktiv bei Tesla


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Teslas Roboter Optimus ist doch nicht so nützlich, wie bisher immer behauptet. Das hat Tesla-Chef Elon Musk bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen zugegeben. Dennoch will Tesla in diesem Jahr die Serienfertigung des humanoiden Roboters starten.

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Im Sommer 2024 kündigte Musk an, den Roboter ab 2025 in der Produktion einzusetzen. Er hat eingestanden, dass er damit zu voreilig gewesen sei: Statt der Anfang 2025 versprochenen 10.000 Exemplare des Optimus hat Tesla deutlich weniger gebaut. Auch Musks Ankündigung, die Roboter würden nützliche Arbeiten in der Fabrik ausführen, war übertrieben.

Der Roboter werde derzeit nur in geringfügigem Maße in den Tesla-Fabriken eingesetzt und lerne noch, sagte Musk in der Telefonkonferenz mit Analysten und Anlegern. Eine große Hilfe für die Arbeiter waren sie dabei aber offensichtlich nicht: „Wir haben Optimus ein paar einfache Aufgaben in der Fabrik erledigen lassen.“

Damit scheint er nicht weiter zu als Mitte 2024: In einem Video, das Musk bei der Jahreshauptversammlung zeigte, war ein Optimus zu sehen, der Akkuzellen in eine Kiste einsortierte. Der Roboter stehe noch am Anfang, gab Musk zu. „Er ist noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.“

Die aktuelle Optimus-Version 2.5, hat Probleme mit den Händen. Im ersten Quartal 2026 soll laut Musk der Nachfolger kommen. Optimus Gen 3 werde „große Upgrades“ bekommen. Dazu gehöre unter anderem eine neue Hand. Mit der Einführung von Gen 3 werde Tesla die älteren Roboter ausmustern.

Optimus Gen 3 ist dann auch die Version des humanoiden Roboters, die Tesla in Serie bauen will. Die Serienfertigung soll Ende des Jahres starten. Geplant sei, sagte Musk, eine Million Exemplare im Jahr zu bauen.

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Die Roboter sollen im Tesla-Stammwerk in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut werden. Dafür wird im zweiten Quartal 2026 die Produktion des Model S und des Model X beendet. Tesla hat im Jahr 2025 zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatzrückgang verzeichnet: Der Gewinn lag um 46 Prozent unter dem des Vorjahres.


(wpl)



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Russische Drohnen mit Starlink-Antennen: Ukraine nennt SpaceX Lösungsvorschläge


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Nach vermehrten Berichten darüber, dass Russland für Angriffe auf die Ukraine genutzte Drohnen inzwischen über Starlink-Verbindungen fernsteuert, hat die Regierung in Kyjiw Gespräche mit SpaceX aufgenommen, um das Problem zu beheben. Das hat der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram publik gemacht und dabei auch Elon Musk persönlich gedankt. Der hat vorher den polnischen Außenminister beschimpft, nachdem dieser Gegenmaßnahmen gegen die Starlink-Nutzung durch das russische Militär gefordert hatte. Die Drohnenfernsteuerung über Starlink könnte für die Ukraine ohne Gegenmaßnahmen durch SpaceX zu einem erheblichen Problem werden.

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4/ Russian forces are increasingly using Starlink satellite systems to extend the range of BM-35 strike drones to conduct mid-range strikes against the Ukrainian rear.

— Institute for the Study of War (@thestudyofwar.bsky.social) 27. Januar 2026 um 02:44

Dass Russland bei seinen Drohnenangriffen auf die Ukraine Starlink-Verbindungen nutzt, um die Drohnen auch noch in der Luft über der Ukraine steuern zu können, hat unter anderem der US-Think-Tank ISW (Institute for the Study of War) publik gemacht. Damit können fast überall in der Ukraine Ziele angegriffen werden, hieß es in einem Bericht. Ein Berater von Fedorow hat auf Telegram Fotos einer sichergestellten Starlink-Antenne öffentlich gemacht. Für die Ukraine ist das ein Problem, weil sich die Starlink-Verbindung nur schwer stören lässt. Genau deshalb ist Starlink beim ukrainischen Militär besonders beliebt, aber auch hinter der Front ermöglicht der Dienst einen Austausch, wo alle anderen Kommunikationsnetze unterbrochen sind.

Auf das Problem hat auch der polnische Außenminister Radosław Sikorski aufmerksam gemacht, auf dem Kurznachrichtendienst X hat er Starlink-Chef Elon Musk persönlich angesprochen. Geschrieben hat er dort, „Hey großer Mann […], Geschäfte mit Kriegsverbrechen könnten deine Marke beschädigen.“ Diese polemische Kritik wollte der US-Milliardär offensichtlich nicht auf sich sitzen, in einer Antwort hat er den Politiker als „sabbernden Idioten“ bezeichnet. Der wisse wohl nicht, dass Starlink das Rückgrat der ukrainischen Militärkommunikation sei. Weiter hat er geschrieben, dass die Nutzungsbedingungen von Starlink keine offensive militärische Nutzung erlauben würden. Wie er das russische Militär dazu bringen will, sich daran zu halten, hat er aber nicht ausgeführt.

Dass die Ukraine im Verteidigungskampf gegen den russischen Angriffskrieg besonders stark auf Starlink angewiesen ist, ist seit Jahren bekannt. Das Satelliteninternet hat längst einen großen Teil der Kommunikationsinfrastruktur ersetzt, die durch die Kämpfe zerstört wurde. Nicht nur die Truppen des Landes sind auf das Funktionieren der Technik angewiesen, sondern auch Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen kommunizieren darüber. Insgesamt hat die Ukraine laut einem Bericht aus dem Herbst seit den ersten Starlink-Antennen kurz nach dem russischen Einfall Anfang 2022 mehr als 50.000 weitere erhalten, mehr als die Hälfte davon wurde demnach von Polen gestellt.

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(mho)



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Flughafen Frankfurt: Mit Auracast keine Ansage mehr verpassen


Am Flughafen Frankfurt können Passagiere Ansagen jetzt auch über Bluetooth-Kopfhörer oder kompatible Hörgeräte hören. Am Mittwoch fiel der Startschuss für eine zweimonatige Pilotphase, während der Flughafenbetreiber Fraport und das Frankfurter Unternehmen Sittig Technologies die Bluetooth-Technik Auracast an den Lufthansa-Gates A16 und A17 im Terminal 1 testen.

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Auracast ist Teil von Bluetooth LE Audio und ermöglicht Kopfhörern oder anderen Empfangsgeräten den Empfang von ungerichteten Audiostreams ohne vorheriges Pairing. So können mehrere Empfänger an einem Ort einen Stream empfangen. Die Kopfhörer oder Smartphones, die zum Empfang verwendet werden, müssen die Technik unterstützen.

Hersteller wie Earfun, Creative Labs, JBL, Samsung, Sennheiser und Sony bieten entsprechende Hardware schon länger an. Auch verschiedene Smartphones können das, Android 16 unterstützt es inzwischen nativ. Apple arbeitet dran. Teilweise ist es nicht ganz einfach herauszufinden, ob das eigene Gerät Auracast unterstützt. Mal heißt der Standard Shared Audio (Microsoft), mal Audio Sharing (Samsung, Google) oder auch nur Broadcast (Creative Labs).



Flughafen-Frankfurt: Das Telecoil-Logo mit dem „A“ weist auf Auracast hin. Den QR-Code können Android-Nutzer scannen.

(Bild: Andreas Sebayang/heise medien)

Öffentliche Ansagen sind ein Szenario, das die Bluetooth Special Interest Group (SIG) als typisches Einsatzfeld für Auracast-Technik sieht. Während es Bluetooth LE Audio schon eine Weile gibt, gibt es erst jetzt erste praktische Anwendungen.

Die Firma Sittig Technologies, die zahlreiche Flughäfen mit Ansagetechnik für Flugsteige und Terminals ausstattet, hat Auracast in der Anlage am Frankfurter Gate nachgerüstet. Unterstützt wurden sie dabei durch Google, die eigens zwei Entwickler aus den USA zur Präsentation schickten.

Samsung schickte Vertreter aus Südkorea nach Frankfurt – ungewöhnlich für den Start einer Bluetooth-Funktion. Die Südkoreaner stellen Smartphones und Kopfhörer für den Test. In Samsungs neuer Smartphone-Oberfläche One UI 8.5 ist Auracast einfach verfügbar.

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Auracast ist ein Hoffnungsträger im Bereich der Barrierefreiheit. Im Vergleich zu Telecoil-Anlagen (T-Spule) ist die Installation simpel und bauliche Gegebenheiten müssen kaum beachtet werden (Distanz Sender/Empfänger). Der Auracast-Sender kann einfach in eine existierende Sprechanlage integriert werden.

Auracast ist aber keine Technik, die nur für Menschen mit Höreinschränkungen genutzt werden soll, auch wenn die Hörgeräte-Industrie hier sehr weit ist: Vom klassischen Hörgerät bis zum vorbereiteten Cochlea-Implantat, dessen Audioprozessor irgendwann Auracast per Firmware-Update bekommt.

Bei der Veranstaltung zum Auftakt der Pilotphase am Mittwoch gab es kaum Probleme mit der Technik. Nur die Firmware von Sennheiser erwies sich als wackelig. Sittig Technologies empfiehlt daher, die Beta-Version der Sennheiser-Firmware zu nutzen.

Das Thema Barrierefreiheit wird an deutschen Flughäfen oft stiefmütterlich behandelt. Auracast wird von Fraport daher auch als Chance verstanden, hier etwas zu ändern. Es gibt Auracast aber nicht nur an Flughäfen oder Bahnhöfen. Die Berliner Philharmonie testet die Technik seit Herbst 2025 in zwei Sälen. Münchens neue S-Bahn der Baureihe 1420 wird Ansagen ebenfalls per Auracast ausstrahlen.


(vbr)



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