Beyond Meat führt in Europa neues Verpackungsdesign ein
Beyond Meatist ist derzeit dabei neue Verpackungen in Europa einzuführen, beginnend in den Niederlanden und Großbritannien. Das gesamte europäische Sortiment erhält ein neues Verpackungsdesign. Auch das Markenlogo wurde in diesem Zuge angepasst.
Beyond Meat ist ein US-amerikanisches Unternehmen, 2009 gegründet, das pflanzliche Fleischersatzprodukte produziert, die Geschmack und Textur von tierischem Fleisch nachahmen. Das Unternehmen ging 2019 an die Börse und ist seitdem ein führender Anbieter pflanzlicher Fleischprodukte weltweit.
Seitens des Unternehmens wurde die Umstellung zwar angekündigt, nähere Informationen und Bildmaterial könne man derzeit jedoch nicht zur Verfügung stellen, wie die für Beyond Meat in Deutschland zuständige Pressestelle gegenüber dem dt auf Anfrage erklärt. Erste Verpackungen im neuen Design werden jedoch bereits in Onlineshops gelistet.
Beyond Meatist ist derzeit dabei neue Verpackungen in Europa einzuführen, beginnend in den Niederlanden und Großbritannien. Das gesamte europäische Sortiment erhält ein neues Verpackungsdesign. Auch das Markenlogo wurde in diesem Zuge angepasst.
Beyond Meat ist ein US-amerikanisches Unternehmen, 2009 gegründet, das pflanzliche Fleischersatzprodukte produziert, die Geschmack und Textur von tierischem Fleisch nachahmen. Das Unternehmen ging 2019 an die Börse und ist seitdem ein führender Anbieter pflanzlicher Fleischprodukte weltweit.
Seitens des Unternehmens wurde die Umstellung zwar angekündigt, nähere Informationen und Bildmaterial könne man derzeit jedoch nicht zur Verfügung stellen, wie die für Beyond Meat in Deutschland zuständige Pressestelle gegenüber dem dt auf Anfrage erklärt. Erste Verpackungen im neuen Design werden jedoch bereits in Onlineshops gelistet.
Vernel, eine zum Unternehmen Henkel gehörende Weichspüler-Marke, hat ein Rebranding vollzogen. Im Zuge der Überarbeitung des Packaging-Designs wurden neben dem Flaschenformat auch das Markenlogo selbst modifiziert. Zudem wurde die Produktlinie durch neue Wäschepflegeprodukte-/düfte erweitert.
Die Marke Vernel wurde erstmals 1969 im deutschen Markt lanciert, als einer der ersten Weichspüler. Heute ist die Marke Vernel in vielen europäischen Märkten präsent. Die nun vollzogene Erneuerung des Markenauftritts erfolge im Hinblick auf eine klarere Varianten-Differenzierung sowie mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, so das Unternehmen. Der Flaschenkörper bestehe nunmehr aus 100 % recyceltem Plastik. Dank veränderter Formel sei Vernel Weichspüler nun erstmals für alle Textilien geeignet.
Die Gestaltung der Verpackung wurde dezent überarbeitet. Bei grundsätzlich ähnlichem Aufbau wurden Visualisierungen/Renderings stilistisch neu interpretiert und die unterschiedlichen Elemente wie Produktnamen (z.B. „Frischer Morgen“) und Piktogramme neu arrangiert.
Vernel Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Henkel, Bildmontage: dt
Auch das Markenlogo, eine zweizeilige scriptuale Wortmarke, wurde dezent angepasst: der Blauton ist nun etwas dunkler, der umgebende helle Schein wurde entfernt. Auf Verpackungen der neu geschaffenen Produktlinie Aromatherapie ist der Vernel-Schriftzug zudem in gold statt in dunkelblau abgebildet (siehe Produktsortiment).
Der neue Flaschenkörper ist im Vergleich zum bisherigen Format etwas kleiner jedoch sichtbar breiter. Die Füllmenge wurde von bisher 858 ml auf 1.100 ml angehoben. Die Weichspülermenge reicht nun, wie es die auf der Vorderseite abgebildete Kennzeichnung ausweist, für 50 statt für 39 Wäschen.
Bei der Drogeriekette DM wurde der Preis von 1,95 € (Literpreis 2,27 €) auf 2,95 € (Literpreis 2,68 €) angehoben (siehe Abb. unten). Auch bei anderen Händlern sind ähnliche Preisanstiege zu beobachten.
Vernel Relaunch – im Onlineshop von DM, Quelle: DM
Das neue Vernel Portfolio soll laut Henkel ab dem 4. Februar 2026 im Handel erhältlich sein.
Neues zum Thema, wie und wo sich Agenturen vermarkten, legt eine GWA-Umfrage offen. Spannend ist, dass ganze 92 % der Befragten für 2026 gleich viele oder mehr Mitarbeitende im Team Kommunikation + Marketing einplanen wollen!
Schon den morgigen LinkedIn-Post geplant oder die nächste Fachpublikation verfasst? Viele Agenturen nutzen diese Kanäle für ihre Vermarktung, was eine neue GWA-Umfrage herausgearbeitet hat. Aber auch das Analoge steht im Fokus guter Agenturvermarktung – und zwar in Form von Events.
LinkedIn, Fachpublikationen & Events
Der Grund liegt auf der Hand: Auf LinkedIn und mittels Fachpublikationen lassen sich sehr gezielt die richtigen Zielgruppen erreichen, also die, die es wirklich interessiert. Da ist LinkedIn zwischen den zahlreichen Social-Media-Portalen mittlerweile das Netzwerk der Wahl, wenn es ums (Agentur)Business und deren Lead-Generierung geht.
Und ebenso mit tiefergreifenden Fachpublikationen können Agenturen sich positionieren und ihre Expertisen streuen.
Ein anderer, aber analoger Kanal ist das Event. Auch hier finden Kommunikation und Vermarktung statt. Agenturen vermitteln mit wohldurchdachten Veranstaltungen nicht nur Expertise, sie treten ebenso in den direkten, persönlichen Kontakt mit Businesspartner:innen, der Kundschaft, möglichen Auftraggeber:innen.
Ein weiterer Kanal ist das E-Mail-Marketing.
Was ist knapp? Welche Hürden gibt es?
All diese Kanäle zu bedienen, dürfte denjenigen, die Marketing und Kommunikation als Beruf gewählt haben, zwar Freude bereiten, aber es braucht auch sehr viel Zeit und Budget. Beides ist im Agenturalltag nicht nur knapp bemessen, es mangelt daran. Die GWA-Umfrageergebnisse verdeutlichen das.
Dabei ist natürlich das Verfassen, Anlegen und Planen eines LinkedIn-Posts weit weniger zeitaufwendig und kostenintensiv als die Planung und Durchführung eines ganzen Events. Zeit und Budget müssen sich hier die Waage halten.
Eine der größten Hürde ist laut Ergebnissen eine geringe Öffnungs- und/oder Antwortrate, gefolgt von veralteten Daten, bei denen der Aufwand der Pflege sehr hoch sei. Unvollständige oder fehlende Kontaktdaten zählen ebenso dazu.
92 % planen gleich viele oder mehr Leute im Team
Aber: So oder so ergaben die Ergebnisse zusätzlich, dass 92 % der Befragten für 2026 gleich viele oder mehr Mitarbeitende im Team Kommunikation + Marketing einplanen. Eine ganze Menge.
Weitere Key Facts der Umfrage sind, dass Künstliche Intelligenz am meisten Einfluss auf die Vermarktung hat – und zwar perspektivisch gesehen bis hin zum Jahr 2027. Genannte Stichworte: AI: GEO, AI/Generative KI. Das betrifft auch die Arbeitsweisen, vor allem im Bereich der Content-Produktion durch und mit KI.
Der Erfolg der Vermarktung wird außerdem vor allem anhand von konkreten Geschäftsanfragen bemessen sowie der KPIs (Engagement, Conversion). Und die Eigenkommunikation ist größtenteils unter dem C-Level aufgehängt.
Die Zielgruppe der Befragung waren Mitglieder des GWA-Forums Agenturvermarktung, der Befragungszeitraum lief vom 1. bis zum 31. Oktober 2025.
Wie sieht es in der Branche mit der Verwendung von KI aus? Wie beeinflusst KI die Kreativität? Und wie die Zufriedenheit? Für ihre neue Studie hat Figma 906 Designer:innen weltweit befragt, zeigt einen Berufsstand im Wandel – und, dass gerade in Europa Unzufriedenheit herrscht.
Einmal mehr hat Figma sich unter ihren User:innen umgehört, wie es ihnen und ihrer Praxis geht. Durchgeführt hat die Online-Erhebung das Marktforschungsinstitut NewtonX – und erneut ist KI das große Thema.
Es geht darum, wie KI die eigene kreative Arbeit beeinflusst, die Zusammenarbeit mit anderen, die Experimentierfreude und Kreativität und den Blick der Designenden auf die Zukunft.
Es geht um das Handwerk selbst, um die eigene Zufriedenheit mit der Arbeit, darum, wie die Kreativen das Wachstum der Unternehmen einschätzen und um den »Stand der Designbranche«
Befragt wurden 906 Digital Designer:innen aus Australien, Neuseeland, Südkorea, Singapur und Japan, aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien und Chile, aus den USA und Kanada und UAE, Saudi Arabien und der Turkey.
72 Prozent der Designenden nutzen generative KI und 98 Prozent von ihnen haben ihre Verwendung im letzten Jahr gesteigert. 89 Prozent sagen, dass generative KI ihnen hilft, schneller zu arbeiten, 80 Prozent, dass sie die Zusammenarbeit effektiver macht und 91 Prozent, dass sie die Qualität ihres Outputs steigert.
Weniger Verunsicherung mit KI
In den Befragungen war aber auch festzustellen, dass mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Tools auch die Ängste zunehmen.
Auch wenn mit 43 Prozent die gängigste Meinung ist, dass KI ein hilfreiches Werkzeug ist, das Designer nicht ersetzen wird, äußert ein Viertel der Befragten Sorgen, wie sich KI auf die Designberufe auswirken wird.
Gleichzeitig spiegeln die Daten wider, wie es von Figma heißt, dass manche Designende sich einem neuen Druck ausgesetzt sehen, KI in ihre Arbeitsabläufe einzubauen und diese umzustellen und zudem Angst haben, Fehler zu machen.
40 Prozent der Kreativen, deren KI-Nutzung stagniert, sagen, dass sich ihre Arbeit verschlechtert hat, während nur 18 Prozent derer, die ihre KI-Nutzung gesteigert haben, eine Verschlechterung der eigenen Arbeit feststellt.
Auch beim Unternehmenswachstum sind Kreative, deren Einsatz von KI sich erhöht hat, positiver. 41 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen wächst, während von denjenigen, deren KI-Nutzung unverändert geblieben oder zurückgegangen ist, nur 33 Prozent ein Wachstum sehen.
Figma sieht darin eine entscheidende Erkenntnis: nämlich, dass dieses Wachstum offenbar »nicht auf Kosten des handwerklichen Könnens oder der Autonomie geht« – und dass KI den Prozess der Sondierung zwar beschleunigen kann, während die kreativen Kernentscheidungen bei den Designer:innen bleiben.
Handwerk ist zentral
Auf die Frage, wie Kreative in Zeiten von KI, in denen jeder prompten kann, das Handwerk selbst definieren, antworteten 58 Prozent der Kreativen, es sei »Optische Veredelung/Aufwertung« und 47 Prozent es sei »durchdachte Problemlösung«.
Gleichzeitig aber ist festzustellen, dass Designende, die Handwerk mit Emotionen und visueller Qualität verbinden, zufriedener und auch erfolgreicher mit ihrer Arbeit als Kreative sind als diejenigen, die Handwerk als Problemlösung definieren.
Legen die Auftraggebenden Wert auf handwerkliches Können, sind 67 Prozent der Kreativen zufriedener mit ihrer Arbeit und 60 Prozent sind es, wenn ihre Vorgesetzten ihre handwerklichen Fähigkeiten schätzen.
Auch fördert die Wertschätzung des Handwerks die positive Einschätzung des Wachstums der Unternehmen und Auftraggebenden und die positive Sicht auf die Situation des Berufs.
Kreative Freiheit und Zufriedenheit
Eigentlich ist es keine Überraschung, dass Designer:innen am glücklichsten sind, wenn sie kreative Freiheit haben. Für 20 Prozent ist es der wichtigste Aspekt für ihre Zufriedenheit.
Dabei geht es darum, neue Wege beschreiten zu können und mutige Ideen zu verfolgen. Und das gerade in Zeiten von KI, in denen der Output in der Regel zu generisch wirkt.
87 Prozent der Designer:innen sagen, dass kreative Freiheit ihnen hilft, ihre beste Arbeit zu leisten.
Gleichzeitig aber profitieren sie auch von klaren Zielen und Erwartungen, die an ihre Arbeit gestellt werden, wie es von 91 Prozent der Befragten heißt.
Und wie steht es um den Beruf selbst?
36 Prozent sagen, dass sich die Lage des Berufsstands verbessert hat, 35 Prozent, dass sie sich verschlechtert habe und 29 Prozent, dass sie gleich geblieben sei.
So ausgeglichen die Einschätzungen zwischen positiv, negativ und neutral sind, variiert die Stimmung nach Region und Wirtschaftslage.
Während die digitale Wirtschaft im Nahen Osten boomt und die Designer:innen dort sind am optimistischsten sind, stellen gerade die Kreativen in Nordamerika (63 Prozent) und Europa (59 Prozent) fest, dass sich der Arbeitsmarkt sich verschlechtert hat. Was vermutlich auch auf die anhaltenden Entlassungen zurückzuführen ist.
Gleichzeitig sind Designende in Regionen mit wachsenden Technologiebranchen mit ihrer Arbeit am zufriedensten: Im Nahen Osten zu 63 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika zu 56 Prozent, während es in Nordamerika und Europa jeweils nur 38 Prozent sind.
Gleichzeitig geben Kreative in Nordamerika zu 42 Prozent an, dass sich ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz nicht verändert hat, während Europa mit 26 Prozent den stärksten Rückgang der Zufriedenheit hat.
Figma schlussfolgert, dass der Beruf des Designers sich im Wandel, aber nicht im Niedergang befindet. Und dass Designende gerade lernen müssen, sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden und dabei gleichzeitig Optimismus und Unsicherheit herrschen und dieser Kontext zunehmend das Selbstvertrauen prägt.
Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?
KI ist zentral, heißt es von Figma und dass Designende, die neue Tools nutzen, von der »Geschwindigkeit, Klarheit und kreativer Bandbreite« profitieren und nicht nur ihre Arbeitsabläufe, sondern auch ihre Erwartungen daran, was Design kann, neu gestalten.
Die meisten sind überzeugt, dass KI das Design nicht ersetzt, sondern dass Anpassungsfähigkeit entscheidend ist und KI ein Katalysator sein kann.
Handwerkliches Können ist eine Kernkompetenz. In Zeiten, in denen Tools sich rasant weiterentwickeln, besinnen sich die Kreativen umso stärker auf ihr Handwerk, auf Qualität, Ideenfindung und die emotionale Resonanz, das Menschliche in ihrer Arbeit.
Kreative Freiheit ist unerlässlich für die eigene Zufriedenheit, aber auch mehr Klarheit in einem Arbeitsprozess, an dem durch KI immer mehr Personen beteiligt sein können.
Gibt es also Grund, auch in Europa zuversichtlicher zu sein?