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Biwin auf der CES: Mini SSD im „SIM-Format“ und bis zu 8 TB über USB 4


Biwin auf der CES: Mini SSD im „SIM-Format“ und bis zu 8 TB über USB 4

Bei Biwin steht die CES im Zeichen der winzigen Mini SSD CL100, die an eine SIM-Karte erinnert. Trotz der Kompaktheit werden bis zu 3.700 MB/s und 2 TB Speicherplatz geboten. Eine schnelle USB4-SSD gibt es mit der PX4000 zu sehen. Außerdem erhält die X570 Pro eine Variante mit Kühler.

Biwin Mini SSD CL100

Bereits im vergangenen Sommer stellte Biwin mit der Mini SSD einen neuen Formfaktor für Flash-Speicher vor, der mit 15 mm Länge und 17 mm Breite deutlich kleiner als eine M.2-2230-SSD ausfällt, aber etwas größer als eine Micro-SD-Karte ist. Die Dicke liegt bei nur 1,4 mm. Ganz ähnlich wie eine SIM-Karte wird die winzige SSD in ein kompatibles Endgerät eingeschoben. Neue Handhelds wie das GPD Win 5 oder OneXPlayer Super X unterstützen das Format bereits.

Biwin CL100 Mini SSD
Biwin CL100 Mini SSD

Zur CES 2026 hat die SSD einen Namen erhalten: Biwin CL100 nennt sich die Serie, die Modelle mit 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicherplatz umfasst. Als Schnittstelle nutzt sie PCIe 4.0 x2 und als Protokoll NVMe 1.4. In der Spitze sollen Datentransferraten von 3.700 MB/s beim Lesen und 3.400 MB/s beim Schreiben möglich sein. Zumindest kurzfristig ist die Miniatur-SSD damit in etwa so schnell wie eine CFexpress-Karte (4.0, Typ B) und deutlich schneller als eine microSD Express Card, die 800 MB/s erreicht.

Biwin CL100 Mini SSD
Biwin CL100 Mini SSD
Biwin CL100 Mini SSD
Biwin CL100 Mini SSD
Biwin Mini SSD Reader RD510
Biwin Mini SSD Reader RD510
Der Einschub für die Mini SSD im GPD Win 5
Der Einschub für die Mini SSD im GPD Win 5

Ähnlichkeiten zu einer Speicherkarte zeigen sich auch daran, dass Biwin einen „Mini SSD Reader“ mit der Kennung RD510 präsentiert. Dieser wird via USB4 mit 40 Gbit/s angebunden. Dass die maximalen Datenraten dort nur mit 3.300 MB/s lesend und 3.000 MB/s schreibend angegeben werden, verwundert allerdings. Zumal darin ein kleiner Lüfter zum Einsatz kommt. Im Benchmark vor Ort mit dem Handheld GPD Win 5 wurden wiederum über 3.500 MB/s erzielt.

Rund 3.500 MB/s wurden live demonstriert
Rund 3.500 MB/s wurden live demonstriert

Biwin Amber PX4000 mit USB4

Nach der überzeugenden Biwin Amber PR2000 (Test) präsentiert Biwin zur CES 2026 eine noch schnellere externe SSD. Die neue Biwin Amber PX4000 nutzt USB4 mit 40 Gbit/s und soll darüber sequenzielle Datentransferraten von bis zu 3.900 MB/s lesend sowie 3.700 MB/s schreibend erreichen.

Die neue externe SSD Biwin Amber PX4000
Die neue externe SSD Biwin Amber PX4000

Bei diesem Modell stehen Speicherkapazitäten von 1 TB, 2TB, 4 TB und 8 TB zur Verfügung. Das eigentliche Gehäuse besteht aus Aluminium, wird aber durch eine Silikonhülle geschützt. Der Marktstart der 96 × 64 × 14 mm messenden PX4000 wird auf das zweite Quartal 2026 datiert.

Ein Kühler für die X570 Pro

Die schnellste SSD von Biwin ist die Black Opal X570 Pro (Test). Zur CES präsentiert der Hersteller eine Variante mit Kühlkörper: die X570H Pro SSD. Die sonst identischen Eckdaten von bis zu 14.000 MB/s lesend und 13.000 MB/s schreibend verraten, dass es sich um dieselbe Technik handelt.

Biwin Black Opal X570H Pro SSD (Bild: Biwin)

Mit dem Kühler steigen die Abmessungen auf 80,5 × 23,2 × 9,5 mm. Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit liegen noch nicht vor.



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Diese Crime-Serie erreicht ihren bisherigen Höhepunkt


Vier Staffeln Anlauf, jetzt der Volltreffer: Eine Crime-Serie auf Paramount+ wird von Kritikern plötzlich gefeiert wie nie zuvor. Sie stammt von einem Schöpfer polarisierender Serien. Was sich geändert hat – und warum gerade Staffel 4 den Wendepunkt markiert.

Manche Serien brauchen Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Sie tasten sich vor, probieren aus, verwerfen Ideen – und treffen irgendwann genau ins Schwarze. Genau das scheint jetzt passiert zu sein. Mit der vierten Staffel von Mayor of Kingstown ist ein Punkt erreicht, an dem aus solider Spannung plötzlich kompromisslose Qualität wird.

Ein perfekter Wert, der nicht aus dem Nichts kommt

Dass Staffel 4 bei Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 100 Prozent erreicht, ist kein Zufall. Zwar basiert der Score auf fünf Kritiken, doch der Kontrast zu den vorherigen Staffeln könnte größer kaum sein: Staffel 3 kam auf 86 Prozent, Staffel 2 auf 50 Prozent und die erste Staffel sogar nur auf 33 Prozent.

Auch das Publikum zieht mit. Die Zuschauerwertung liegt aktuell bei 86 Prozent, basierend auf mehr als 100 Bewertungen. Das Bild ist klar: Die Serie hat sich sichtbar weiterentwickelt und wird dafür endlich auch einhellig anerkannt. Doch Achtung an alle, die die bisherigen Staffeln nicht kennen, ein paar Eckpunkte in diesem Artikel könnte man als Spoiler verstehen.

Warum Staffel 4 so viel besser funktioniert

Kritiker sind sich ungewöhnlich einig: Die vierte Staffel verstärkt genau das, was Mayor of Kingstown schon immer ausgezeichnet hat. Die Bedrohungen wirken persönlicher, die Gewalt konsequenter und die Korruption allgegenwärtiger. Gleichzeitig ist das Storytelling spürbar straffer.

Statt sich zu wiederholen, fokussiert sich die Serie stärker auf ihre Kernthemen. Entscheidungen haben spürbare Konsequenzen, Konflikte eskalieren schneller – und nichts fühlt sich mehr wie bloßes Füllmaterial an. Das Ergebnis ist eine düstere, kontrollierte Erzählweise, die kaum Luft zum Durchatmen lässt.

Die Lage in Kingstown spitzt sich dramatisch zu

Inhaltlich gerät Mike McLusky, gespielt von Jeremy Renner, stärker unter Druck als je zuvor. Nach dem Rückzug der russischen Akteure entsteht ein Machtvakuum, das neue Gruppen gnadenlos ausnutzen wollen. Ein Bandenkrieg droht, die fragile Ordnung der Stadt endgültig zu zerreißen.

Während Mike versucht, das Chaos einzudämmen, geraten ausgerechnet die Menschen in Gefahr, die ihm am nächsten stehen. Die Serie verlagert ihren Fokus damit weg von abstrakten Machtspielen hin zu persönlichen Risiken – ein Schritt, der die emotionale Intensität deutlich erhöht.

Neue Gesichter, neue Konflikte

Frischen Wind bringt Edie Falco als Nina Hobbs, die neue Gefängnisdirektorin von Anchor Bay. Ihre kompromisslose Art kollidiert direkt mit Mikes Vorgehensweise. Gleichzeitig kehrt Lennie James als Gangster Frank Moses zurück und verschärft die ohnehin angespannte Lage. Diese Figuren sind kein Selbstzweck, sondern treiben die Handlung konsequent voran. Konflikte werden klarer gezogen, Fronten härter.

Der bisherige Höhepunkt einer langen Entwicklung

Hinter der Serie steht weiterhin Taylor Sheridan, der mit seinen Produktionen auf Paramount+ regelmäßig polarisiert – und jetzt einen seiner größten Kritikererfolge feiert. Staffel 4 von Mayor of Kingstown wirkt wie das Ergebnis jahrelanger Feinarbeit. Für Euch heißt das: Wenn Ihr der Serie bisher skeptisch gegenüberstandet, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt einzusteigen. Und wenn Ihr schon dabei seid, erlebt Ihr gerade ihren bislang stärksten Moment.



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Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0


Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0

Bild: Corsair

Corsair ist schon länger Besitzer des Streaming-Zubehör-Anbieters Elgato. Beide Unternehmen produzieren nun ein „gemeinsames“ Eingabegerät: Die Corsair Galeon 100 SD kombiniert eine mechanische Tastatur mit einem Stream Deck, bestehend aus Display, Drehreglern sowie LCD-Tasten, und verspricht damit eine neue Ära der Eingabe“.

Der Tastatur-Teil besteht aus einem Aluminium-Gehäuse, das ein wenig an das der Makr 75 erinnert. Darin befinden sich Hot-Swap-Sockel und lineare MLX-Taster, die Corsair als „Hi-Fi-Switches“ vorstellt. Das hat seine Bewandtnis in ihrer Abstimmung. Die mit 45 Gramm Widerstand leichtgängigen MLX Pulse besitzen ein klackendes („Thocky“) Akustikprofil, sollen also hörbare Anschläge produzieren. Sie sitzen in Hot-Swap-Sockeln. Den Schall formen darüber hinaus sechs Schichten Schaumstoff. Welche Materialien genau verwendet werden, ist nicht bekannt.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Abgerundet wird die Ausstattung mit einer Polling-Rate von 8000 Hz, einer magnetisch befestigten Handballenauflage und Unterstützung für Corsairs Web Hub. Darüber lässt sich die Tastatur im Browser konfigurieren. Daten überträgt die Galleon 100 SD ausschließlich per Kabel.

Stream Deck statt Nummernblock

Der ungewöhnliche Teil befindet sich dort, wo normalerweise der Nummernblock sitzt. Corsair hat ihn bei der Galleon 100 SD durch ein Elgato Stream Deck ersetzt. Es besteht hier aus zwei Drehreglern, einem 5″-Display und zwölf LCD-Tasten. Drehregler und Display-Tasten können frei belegt werden, darüber hinaus ihre Funktion auf das Spiel oder Programm angepasst anzeigen – die Beschriftung bestimmt der Benutzer. Sie sind durch diese freie Beschriftungsmöglichkeit quasi Makrotasten der nächsten Generation, wie sie etwa auch die be quiet! Dark Mount (Test) in ihrem Makro-Modul verwendet.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Plugins und Profile finden sich im Elgato Marketplace. Um eigene Profile zu nutzen, wird allerdings die Elgato Stream Deck Software benötigt. Dort kann auch das Display eingebunden werden. Es zeigt Infos zur jeweiligen App beziehungsweise dem Profil an, kann aber auch mit maximal 4 Widgets bestückt werden.

Teure Kombination

Die Kombination von Features und die besonderen Tasten sind eine kostspielige Angelegenheit. Für die Galleon 100 SD verlangt Corsair im eigenen Webshop rund 350 Euro.



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AMD Instinct MI500: CDNA 6 erscheint 2027 mit HBM4E, MI455X debütiert mit Helios


AMD Instinct MI500: CDNA 6 erscheint 2027 mit HBM4E, MI455X debütiert mit Helios

AMD gab auf der CES erneut einen Ausblick auf die kommende KI-Beschleuniger-Serie Instinct MI500. Diese soll weiterhin 2027 erscheinen und nutzt die CDNA-6-Architektur in einem „fortgeschrittenen“ 2-nm-Prozess sowie HBM4E als neuen Speichertyp. Die Leistungsprognose ist absurd hoch, doch wenig aussagekräftig.

MI500 kommt mit CDNA 6

Einen enormen Leistungsschub prognostiziert AMD für die Instinct-MI500-Serie, die bekanntlich 2027 erscheinen soll. Bestätigt wurde nun, dass die GPU-Architektur CDNA 6 zum Einsatz kommt. Ob damit im Grunde der erwarteten Zusammenlegung von RDNA und CDNA als vereinte UDNA-Architektur eine Absage erteilt wird, bleibt abzuwarten. Zumindest hat der Name CDNA weiter Bestand im Profiumfeld.

AMDs aktuelle Instinct Roadmap bis 2027
AMDs aktuelle Instinct Roadmap bis 2027 (Bild: AMD)
Ein fulminanter Ausblick auf AMD Instinct MI500 mit CDNA 6 in 2 nm
Ein fulminanter Ausblick auf AMD Instinct MI500 mit CDNA 6 in 2 nm (Bild: AMD)

Die Fertigung der MI500-Beschleuniger soll erneut in einem 2-nm-Prozess erfolgen. Dies ist zwar schon bei der für dieses Jahr geplanten MI400-Serie der Fall, allerdings spricht AMD von „Advanced 2nm“, was also eine Weiterentwicklung bedeuten kann. Bei MI500 soll zudem erstmals HBM4E zum Einsatz kommen.

Die Leistungsprognose von einer wahnwitzig hohen Steigerung um mehr als den Faktor 1.000 gegenüber Instinct MI300X darf an dieser Stelle erwähnt werden, lässt sich aber mangels Details nicht einordnen.

Zwischen MI430X und MI455X ist noch Platz: MI440X kommt

Dass zwischen der erst kürzlich vorgestellten Instinct MI430X für den HPC-Bereich und der Instinct MI455X als AI-Beschleuniger auch noch Platz ist, beweist AMD mit der nun neu vorgestellten MI440X. Dabei handelt es sich laut Hersteller um eine „On-Premises-Lösung mit 8 GPUs für Enterprise KI (Training, Feintuning und Inferenz), die sich nahtlos in bestehende Infrastrukturen integriert“.

Das Helios Rack in ganzer Pracht

Vor Ort auf der CES 2026 in Las Vegas konnte die Redaktion die Helios-Plattform mit MI455X und Epyc Venice (Zen 6) in voller Größe in Augenschein nehmen.

AMD Helios Rack mit Redakteur
AMD Helios Rack mit Redakteur

Darin kommen jene 72 MI455X zum Einsatz, die für 2,9 ExaFLOPS an KI-Leistung sorgen sollen. Die Epyc-Prozessoren der nächsten Generation kommen zusammen auf 4.600 Kerne und die 31 TB an HBM4 sollen vereint für 43 TB/s Durchsatz sorgen.

AMD Instinct MI455X
AMD Instinct MI455X (Bild: AMD)
AMD Helios Rack
AMD Helios Rack (Bild: AMD)
AMDs Data Center Portfolio
AMDs Data Center Portfolio (Bild: AMD)

Ein komischer Vergleich* mit MI455X

Nicht zum ersten Mal sorgen AMDs Präsentationsfolien für Stirnrunzeln. Auf einer wird von einer 10-fachen KI-Leistung der Instinct MI455X im Vergleich zum Vorgänger Instinct MI355X gesprochen und auf eine Fußnote mit weiteren Details zu dieser Aussage verwiesen. Doch diese Fußnote am Ende der Präsentation macht die Verwirrung komplett, denn dort wird vom Vergleich von 72 MI355X mit 8 MI455X gesprochen – was bereits dem Faktor 9 entspricht. Das soll allerdings nicht korrekt sein, der Vergleich sei auf Basis von einzelnen Beschleunigern angestellt worden – ein großes Fragezeichen bleibt.

AMD Instinct MI455X im „komischen“ Vergleich mit MI355X (Bild: AMD)

Nach weiteren Details zur MI500-Leistungsprognose gefragt, blieb AMD vor Ort verschlossen und es ist stark davon auszugehen, dass hinter dem Leistungszuwachs um den Faktor 1.000x der Vergleich von Datenformaten steckt, den die alte MI300X-Plattform noch gar nicht unterstützt. Hinzu kommt die dann wahrscheinlich fast drei bis vierfache TDP zuzüglich unzähliger weiterer Verbesserungen.



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