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Captain Obvious?: Käufer interessieren sich laut Dell nicht für AI-PCs

Als Microsoft im Frühjahr 2024 die Copilot+ PCs vorstellte, verknüpfte man die AI-PCs mit der Erwartung, dass diese dem PC-Markt neuen Schwung geben. PC-Hersteller werben seitdem mit den KI-Funktionen. Dell räumte nun aber ein, dass diese die Verkäufe nicht ankurbeln.
Keine Rolle im Handel
Für die Käufer spielt das AI-Label keine Rolle, erklärte Dells Produktchef Kevin Terwilliger in einem Gespräch mit PC Gamer im Rahmen der CES 2026. Im letzten Jahr dominierte AI noch bei den Produktankündigungen. Was Dell im Laufe des Jahres aber gelernt habe: Bei den Endkunden ist AI – als Geräteeigenschaft – kein Kaufgrund. Stattdessen verwirre es die Kunden eher, weil diese nach Ansicht von Terwilliger nicht wirklich verstehen, was für einen konkreten Nutzen die KI-Funktionen haben.
Bei Dell hat man daher das Marketing angepasst. „Eine Sache, die man bemerkt, ist die Kommunikation rund um unsere Produkte, die nicht mehr auf AI-First ausgelegt ist“, so Terwilliger.
Technisch will man aber weiterhin auf dem KI-Kurs bleiben. Praktisch jedes Gerät, das Dell auf der CES vorgestellt habe, beinhalte eine NPU.
Keine Vorteile durch AI, stattdessen Speicherknappheit
In dem Briefing im Vorfeld der CES sprach bereits Dell COO Jeff Clarke von erfüllten KI-Versprechen. Die neuen Funktionen würden die Nachfrage bislang nicht antreiben. Stattdessen starte das Jahr 2026 mit einer Speicherknappheit. Und die Speicherpreise steigen maßgeblich durch die enorme Nachfrage, die durch den Ausbau der KI-Rechenzentren besteht.
Krise beim Marketing: Welche Vorteile haben AI-PCs?
Was Dell anspricht, ist inhaltlich wenig überraschend. Schon im letzten Jahr zeichnete sich ab, dass die neuen AI-PCs den Markt nicht befeuern. Microsofts Copilot+-Konzept verfängt bislang nicht. Erstaunlich ist eher, wie offen Dell über die Probleme spricht.
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Extreme Pro & Portable V3: Sandisk beschleunigt seine tragbaren SSDs teils deutlich

Sandisk erneuert sein Portfolio an externen SSDs der Serie Extreme Portable, Extreme Pro und Portable. Zum Teil werden die V3-Versionen doppelt so schnell wie ihre Vorgänger (V2). Am äußeren Erscheinungsbild und auch bei den Produktnamen bleibt fast alles beim Gleichen.
Sandisk Extreme beschleunigt auf 2.000 MB/s
Bisher setzte die Sandisk Extreme Portable (V2) auf USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s für rund 1.000 MB/s Spitzenleistung. Bei der Neuauflage (V3) wird der Durchsatz dank USB 3.2 Gen 2×2 auf 2.000 MB/s verdoppelt. Laut Hersteller ist die neue Serie ab sofort zu folgenden Preisen erhältlich:
- Sandisk Extreme Portable SSD V3 500 GB: erst im zweiten Halbjahr 2026
- Sandisk Extreme Portable SSD V3 1 TB: 259,99 USD
- Sandisk Extreme Portable SSD V3 2 TB: 459,99 USD
- Sandisk Extreme Portable SSD V3 4 TB: 919,99 USD
Die 500-GB-Version soll aber erst im zweiten Halbjahr den Markt erreichen.
Es bleibt beim grundlegenden Design, allerdings nun mit roten statt orangenen Akzent und dem neuen Sandisk-Logo.
Ein gewisser Schutz vor Staub und Wasser wird mit einer IP65-Zertifizierung bescheinigt. Zudem soll die SSD Stürze aus 3 Metern Höhe überstehen. Daten lassen sich via 256-Bit-AES verschlüsseln. All dies gab es aber auch schon beim Vorgänger, sodass die verdoppelte Geschwindigkeit die wesentliche Neuerung darstellt. Eine Option auf 8 TB gibt es aber beim Nachfolger vorerst nicht.
Sandisk Extreme Pro mit USB4
Ebenfalls im angepassten Look erscheint die Sandisk Extreme Pro V3 nahezu unverändert. Statt zuvor maximal 3.800 MB/s stehen jetzt aber bis zu 4.000 MB/s im Datenblatt. Sandisk könnte also noch etwas mehr Leistung am Limit von USB4 mit 40 Gbit/s herausgekitzelt haben. Gab es den Vorgänger mit maximal 4 TB, gibt es hier die neue Option auf 8 TB. Damit umfasst die Reihe Modelle mit 2 TB, 4 TB und 8 TB.
Preise liegen allerdings noch nicht vor, denn der Marktstart soll erst im zweiten Halbjahr 2026 erfolgen. AES 256 Bit und IP65 bietet auch diese Serie.
Sandisk Portable SSD
Unterhalb der „Extreme“-Serien bildet die Sandisk Portable SSD wie gewohnt den Einstieg. Auch hier gibt es mit der neuen Version V3 ein Geschwindigkeitsupdate: Statt zuvor maximal 520 MB/s werden mit der Neuauflage bis zu 1.000 MB/s versprochen. Eine Zertifizierung nach Schutzklasse IP65 gibt es hier allerdings nicht. Und die „Drop Protection“ wird mit nur 2 Metern Fallhöhe angegeben.
Die Sandisk Portable SSD V3 wird in der zweiten Jahreshälfte mit Speicherkapazitäten von 500 GB, 1 TB und 2 TB erscheinen. Preise liegen für diese Serie ebenfalls noch nicht vor.
Hoffentlich mit besserer Qualitätskontrolle
Der Ruf der externen Sandisk-SSDs ist angeschlagen, denn bei den älteren Modellen gab es schwerwiegende Probleme, durch die sogar ein kompletter Datenverlust drohte. Sandisk hatte auf ein Firmware-Problem verwiesen, doch eine Datenrettungsfirma nannte ein Hardware-Problem als Ursache.
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Dieser Star ist in der 3. Staffel der Horror-Serie dabei
Die Gerüchteküche in der Nevermore Academy brodelt heftiger als jeder Hexenkessel. Für die dritte Staffel von „Wednesday“ hat Tim Burton ein Ass im Ärmel, das die Herzen aller Gothic-Fans höherschlagen lässt. Macht euch bereit für eine nostalgische Reunion.
„Wednesday“ hat sich längst von der einfachen Serie zum globalen Popkultur-Phänomen entwickelt, das die Ästhetik einer ganzen Generation prägt. Seit dem Debüt im Jahr 2022 thronte die Geschichte rund um die eigenwillige Addams-Tochter wiederholt wochenlang an der Spitze der Netflix-Charts und brach sämtliche Rekorde für englischsprachige Produktionen. Während die zweite Staffel im August 2025 diesen Erfolg eindrucksvoll zementierte, blicken wir nun gespannt auf die im Februar 2026 angekündigte Fortsetzung, die mit einem sensationellen Cast-Update aufwartet. Wie Netflix berichtet, wird die düstere Welt von Nevermore noch einmal massiv erweitert. Was damit gemeint ist, seht Ihr in diesem ersten Trailer, der Euch die Besetzung verrät:
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Die Rückkehr zu Tim Burton
Ja, richtig gesehen: Netflix hat offiziell bestätigt, dass Winona Ryder dem Ensemble für die dritte Season beitritt. Die Ikone, die ihr aus Burton-Meilensteinen wie „Edward mit den Scherenhänden“ oder als Joyce Byers aus „Stranger Things“ kennt, wird laut aktuellen Berichten in die Rolle eines Charakters namens Tabitha schlüpfen. Besonders reizvoll ist dabei die Meta-Ebene für euch Fans: Nachdem Ryder und Jenna Ortega in Burtons letztem Kino-Hit „Beetlejuice Beetlejuice“ noch als Mutter und Tochter glänzten, dürfen wir nun gespannt sein, wie sich ihre Chemie unter den Vorzeichen des neuen Mysteriums entfaltet. Ryder ist jedoch nicht das einzige Highlight der Besetzungsliste. Neben Eva Green, die als Morticias geheimnisvolle Schwester Ophelia besetzt wurde, kehrt mit Chris Sarandon eine wahre Legende ins Burton-Verse zurück. Für die Nerds unter Euch ist er unvergessen als die markante Sprechstimme von Jack Skellington aus „The Nightmare Before Christmas“ – ein Casting-Geniestreich, der die atmosphärische Tiefe der Serie perfekt unterstreicht.
Wer ist Tabitha?
Für die Showrunner Al Gough und Miles Millar ist Ryders Verpflichtung die logische Konsequenz einer Serie, die das „Anderssein“ zelebriert. Sie bezeichnen Winona Ryder als die „GOAT“ (Greatest of All Time) unter den Außenseiter-Rollen, deren legendäre Partnerschaft mit Burton das moderne Fantasy-Kino definiert hat. Auch der Regisseur selbst sparte nicht mit Emotionen und betonte in einem Statement, dass Winona eine „liebe Freundin“ sei, die schlichtweg „perfekt in diese Welt passt“. Diese strategische Erweiterung verknüpft die nostalgische Kraft alter Kult-Klassiker mit der Energie der neuen Schauspieler:innen-Generation.
Ein offizieller Release-Termin für die neuen Folgen steht zwar noch aus, und wir wissen auch noch nicht, was es mit dieser mysteriösen Tabitha auf sich hat. Alles, was wir wissen: Winona ist dabei und die Produktion der dritten Staffel hat begonnen. Die Chancen stehen also gut, dass wir dieses Mal nicht wieder drei Jahre auf eine neue Staffel warten müssen!
Was sagt Ihr: Glaubt Ihr, dass Winona Ryders Charakter Tabitha eher eine Verbündete oder doch eine Gefahr für Wednesday sein wird?
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Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop

Wen interessiert King of Meat? Die Antwort lautet: Absolut niemanden. Amazon stellt das Spiel deshalb sang- und klanglos ein. Der Vorstoß des Konzerns in den Gaming-Markt ist damit um einen weiteren Fehlschlag reicher. King of Meat scheitert sogar härter als Sonys Concord.
Kaum mehr als vier Monate hat King of Meat am Markt Bestand gehabt. Das Prinzip des Dungeon Crawlers klang eigentlich solide. Als Teilnehmer einer verrückten TV-Show werden Spieler maximal zu viert in unterschiedliche Dungeons geschickt. Der rund 30 Euro teure Titel mit Ingame-Shop mischte Hack’n’Slay, Plattforming und Party-Spiel, dessen Entwickler mit 100.000 gleichzeitigen Spielern rechneten.
Geworden sind es nur ein Bruchteil davon: Laut SteamDB waren kurz nach Veröffentlichung am meisten Spieler gleichzeitig online – und zwar ganze 320. Selbst Sonys Concord hatte doppelt so viele Nutzer. In den letzten Monaten waren es nur noch mittlere zweistellige Zahlen, in den vergangenen Wochen zogen kaum über 30 Spieler zugleich durch die Welten von King of Meat. Ein Metacritic-Durchschnitt von 70 Punkten spricht von keinem besonders spannenden Spiel, es fehle an Tiefgang. Noch düsterer sieht es auf Steam aus. Dort sind die Bewertungen „größtenteils positiv“, es sind aber nur 357 Stück. Interesse sieht anders aus.
Es ist damit ein weiteres Spiel der Amazon Games Studios, das so richtig niemand wollte. Zuletzt hatte die Spielesparte des Unternehmens das zeitweilig solide laufende MMO New World beerdigt, seinen bislang größten „Erfolg“. Denn von echtem Erfolg kann bei nur soliden Spielerzahlen, riesigen Investitionssummen und hohen Ansprüchen kaum eine Rede sein. Die Ambition war, ein „Big Player“ zu werden.
Noch zwei Monate spielbar
Der Kauf von King of Meat oder der Ingame-Währung ist bereits jetzt nicht mehr möglich, die Server werden am 9. April endgültig abgeschaltet – was nur eine Handvoll Menschen überhaupt bemerken dürfte. In Anbetracht der geringen Nachfrage ist die Entscheidung nachvollziehbar.
Weitere Summen in die Entwicklung und den Betrieb zu stecken, ergibt mangels Spielern offenkundig keinen Sinn. Das steht nun auch knapp in der Produktbeschreibung. Alle Käufer werden in den nächsten Wochen den gesamten Kaufpreis erstattet bekommen, wobei unklar ist, ob auch Ingame-Käufe erstattet werden.
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