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Claude Sonnet 4.6 bringt Opus-Leistung zu günstigerem Preis
Auch neue Produktfunktionen werden in dem Post auf Threads hervorgehoben. Das Excel Add in unterstützt nun MCP Connectoren, sodass Claude direkt mit Datenquellen wie S and P Global, PitchBook oder Moody’s arbeiten kann. Auf der API-Seite sollen Web Search und Fetch Tools genauer und token effizienter arbeiten. Zusätzlich werden Features wie Code Execution, Memory, Tool Calling und Tool Search allgemein verfügbar gemacht.
Ein Blick auf die Benchmark-Grafik, die mehrere Tests von Coding über Computer Use bis hin zu Reasoning zusammenfasst, zeigt, wo Sonnet 4.6 im Vergleich zu anderen Modellen steht. Gegenüber Sonnet 4.5 legt es in fast allen Bereichen deutlich zu und schließt in vielen Disziplinen zur Opus-Reihe auf. Im direkten Vergleich mit Modellen wie Gemini 3 Pro oder GPT-5.2 wird deutlich, dass Sonnet 4.6 zwar nicht überall die Spitzenwerte erreicht, dafür aber konstant starke Ergebnisse über viele Aufgaben hinweg liefert. Genau diese Balance aus Leistung und Preis positioniert das Modell als Allround-Option zwischen High-End-Modellen und klassischen Mid-Range-Lösungen.
Parallel hat Anthropic die Schutzmechanismen gegen sogenannte Prompt-Injection-Angriffe verbessert. Dabei platzieren Angreifer:innen versteckte Texte oder Befehle in Websites, Dokumenten oder Formularen. Diese Inhalte sollen die KI beim Lesen beeinflussen. Sonnet 4.6 wurde laut Anthropic so trainiert, solche Manipulationsversuche besser zu erkennen und riskante Inhalte zu filtern. Außerdem soll das Modell sich stärker an die ursprüngliche Nutzer:innenanfrage halten.
1 Million Token Kontext zeigt, wohin sich KI entwickelt
Das Kontextfenster mit bis zu einer Million Tokens sorgt dafür, dass die KI deutlich mehr Inhalte gleichzeitig verarbeiten kann. Statt nur einzelne Dateien zu analysieren, lassen sich ganze Code-Projekte, lange Reports oder mehrere Dokumente in einer Anfrage zusammenführen. Dadurch erkennt Sonnet 4.6 Zusammenhänge schneller. Aufgaben können über längere Strecken hinweg bearbeitet werden, ohne ständig neue Prompts zu schreiben.
Wie sich das in der Praxis auswirken kann, zeigt die Vending Bench Arena, eine Simulation zur Unternehmensführung. Dort plante das Modell zunächst größere Investitionen und wechselte später gezielt auf Profitabilität. Diese Strategie brachte laut Anthropic bessere Ergebnisse als bei anderen Modellen und deutet darauf hin, dass KI zunehmend längere Arbeitsprozesse strukturieren kann statt nur auf einzelne Anfragen zu reagieren.
Auch die Tools rund um Claude werden erweitert. Die Web-Suche kann Ergebnisse jetzt automatisch filtern, damit relevanter Kontext übrig bleibt. In Excel lassen sich über neue MCP Connectoren externe Datenquellen wie S and P Global, PitchBook oder Moody’s direkt einbinden, ohne die Anwendung zu verlassen. Preislich bleibt das Modell unverändert und startet weiterhin bei drei beziehungsweise 15 US Dollar pro Million Tokens.
Insgesamt bewegt sich die Entwicklung weg vom reinen Chat hin zu Systemen, die Aufgaben planen, Software bedienen und Workflows über mehrere Schritte hinweg begleiten.