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Das Indiecon Festival 2025 › PAGE online


Vom 5.-7. September findet in Hamburg erneut die Indiecon statt. Ein Muss für jeden, der sich für Indiemags und für spannende Ideen interessiert. Aus der ganzen Welt sind die Macher:innen live vor Ort. Darunter the one and only Anja Charbonneau. Und auch Keanu Reeves ist beteiligt.

Das Indiecon Festival 2025 › PAGE online

Seit 2014 ist die Indiecon, die jetzt erneut im Oberhafen Hamburg stattfindet, eine Größe der Independent Publishing Festivals.

Mehr als 130 Publisher:innen aus über 30 Ländern sind vor Ort, aus Nigeria und Kanada, Japan, China, Singapur oder den USA und um die 2.500 Festivalbesucher:innen werden bei dem kostenlosen!! Festival erwartet.

Where do we go from here? heißt das diesjährige Motto. Und da denkt man natürlich sofort an die politischen und an die technologischen Herausforderungen unserer Zeit, an Autokraten und die neuen Tech-Oligarchen, an die Bedrohung der Freiheitsrechte und der freien Presse sowieso. Und daran, was dem entgegenzusetzen ist.

Auch deshalb wird das Festival sich damit beschäftigen, wie Verlangen und Ästhetik zu Kräften des Widerstands werden, mit »so called Women:s Magazines«, mit neuen Wirtschaftserzählungen. Und das in Talks, in Gesprächen und Workshops.

Und sowieso auf dem Festival selbst, wenn man durch die schönen Hallen im Oberhafen schlendert und live mit den Macher:innen sprechen kann, die ihre Magazine präsentieren, ihre Bücher, Podcasts, Zines, Websites, Newsletter und was sonst noch zum unabhängigen Publizieren gehört.

Reise um die Welt

Auf der diesjährigen Indiecon kann man neue Magazine wie Troublemakers aus Japan kennenlernen, Icarus Complex aus Luxemburg, das neue gegründete Umweltmagazin atmos, das von ehemaligen Redakteuer:innen des Greenpeace Magazins herausgebracht wird, das Kunstbuch-Kollektiv 51Personae aus Shanghai oder das Mode-und Gesellschaftsmagazin Yonderland aus Lagos, Nigeria.

Wer noch tiefer in das Geschehen eintauchen möchte, der kann sich um eins der kostenpflichtigen und auf 100 limitierten Trade-Visitor-Tickets bemühen, das Zugang zu Workshops, Roundtables, Expert:innen-Talks und zum gemeinsamen Frühstück im Breakfastclub ermöglicht.

Stars der Szene

Ansonsten ist das Festival umsonst – und auch der Talk von Anja Charbonneau, einer der Größen der Szene, die mit dem Broccoli Magazin, das sich, weit entfernt vom schnöden Kiffertum, auf superstylische und innovative Weise Marihuana gewidmet hat. Und das sehr erfolgreich.

Jüngst hat die Kanadierin es dennoch eingestellt. Und das, weil sie sich starker den zahlreichen anderen unabhängigen Projekten widmen möchte, mit denen sie schon lange in den besten Museumsstores der Welt und in anderen hippen und spannenden Läden zu finden ist.

Darunter das Catnip Magazin (schon der Titel ist genial), Mushroom People oder zahlreiche Oracle Decks –  mit Katzen, Feen, Kristallen oder Muscheln – die sie herausbringt. Und natürlich neuen Magazinen.

Wie Broccoli zum Kompost für das alles wird, schildert sie in ihrem Talk.

Besuch aus Hollywood

Darüber hinaus kann man alles über Circus Mags erfahren, über hæßlig, ein Magazin für Handyfotografie, über das wunderbar gestaltete Meantime, das längst vergessene Geschichten dokumentiert oder The Paper, das sich dem ganz Alltäglichem widmet.

Und genau. Dann ist da noch X Artist Books aus Los Angeles, das kleine Publishing House der Künstlerin Alexandra Grant und ihrem Lebensgefährten Keanu Reeves, das Künstlerbücher herausbringt, die selbst kleine Kunstwerke sind und sich mit den unterschiedlichen Themen beschäftigen.

Indiecon 2025: Where do we go from here?, 5.-7. September 2025, Oberhafen Hamburg

Mehr unter: Die besten Indie-Mags

 



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Adobe Firefly Boards › PAGE online


Konzeption mit KI-Assistenz von Firefly, ChatGPT und Flux – alles in einem Tool. Wir testen die Neuentwicklung von Adobe

Ein Screenshot eines Boards mit eine Vielzahl von Bildern, die unregelmäßig angeordnet sindFirefly Boards ist in der Public Beta und mit einigen neuen Features versehen, die wir so noch nicht von Adobe kennen: darunter erstmals die Integration von Adobe-fremden KI Modellen, (fast) endloser Zeichenfläche und neuen Kollaborationstools.

Was ist Firefly Boards?

Erstmals auf der Adobe MAX 2024 in Miami als Project Concept vorgestellt, soll Firefly Boards die Adobe-Produktpalette jetzt als Kollaborationstool ergänzen. Ähnlich wie etwa bei Miro basiert das Tool auf einer endlosen Zeichenfläche, auf der verschiedene Bildformate gesammelt, angeordnet, kommentiert und weiterbearbeitet werden können.

Boards ist dabei aber speziell auf die Konzeption und auf Moodboarding ausgerichtet und mit verschiedenen Features der Firefly KI ausgestattet. Darunter Bildgenerierung, Remix verschiedener Bilder, Firefly Video und integrierter Content Credentials für jedes generierte Bild.

Das neue Concept tool Interface mit verschiedenen Bildvariationen, die alle aus einem Bild entstanden sind
Project Concept in der Live Demo auf der Adobe MAX 2024

Use Cases

Zum Launch präsentierte Adobe fünf verschiedene Use Cases in Kollaboration mit Designer:innen und Artists, die Firefly Boards in ihren Prozessen testeten. Darunter ein Coffeeshop-Branding vom Briefing bis zur Brand Guideline, ein Industrial Design Entwurf für eine Möbelreihe und das Storyboard für einen Kurzfilm. Die Beispiele findet ihr im Adobe Blog.

Die Kreativen setzten Firefly Boards dabei an verschiedenen Stellen im Prozess ein. Brand Designerin Gizem Akdağ etwa nutzt Boards vorrangig um schnell verschiedene visuelle Richtungen mit ihren Kund:innen abstimmen zu können. Interior Designer Vojtek Morsztyn dagegen nutzt Boards vor allem zur Exploration von Materialien und zur Inspirationssammlung für seine Möbelstücke.

Bild: Vojtek Morsztyn, Adobe

AI Features und Modelle

KI spielt in Firefly Boards die Hauptrolle. Zentral unten im Interface ist ein Prompting-Feld platziert, in dem Text- und Bildprompts kombiniert werden können. Firefly analysiert außerdem automatisch jedes Bild auf dem Board, sodass mit einem Rechtsklick einzelne Attribute für einen neuen Prompt ausgewählt werden können.

Für Komposition und Style gibt es im Prompting-Feld das Pipetten-Tool, mit dem sich einfach Referenzbilder auswählen lassen.

Das Interface-Panel für Prompting in Firefly Boards

Für die Generierung lassen sich verschiedene Firefly-Modelle anwählen – aber auch Partner-Modelle. Darunter Flux, Googles Imagen und Runway. In einer Preview sagte uns Danielle Morimoto, Adobe Group Design Manager, dass diese Entwicklung eine direkte Reaktion auf Feedback aus der Community gewesen sei.

Die Besonderheit: Firefly Boards kombiniert als eines der ersten Tools verschiedene Modelle in einem Interface – ohne zusätzliche Anmeldung in verschiedenen Accounts nötig zu machen. Etwa wie CogniWerk.

Wichtig: die Partner Modelle sind nur als Premium Feature nutzbar. Dazu muss ein Adobe Account vorliegen und ein Firefly Abo abgeschlossen sein. Die Adobe-fremden Features sind also nicht in ein klassisches Cloud Abo integriert.

Unser Test Case: Brand

Um Firefly im Workflow zu testen, arbeiten wir nach einem fiktiven Briefing für die Artisanal Bakery »Bread & Thistle«, die zwischen Backhandwerk und Kunst Parallelen ziehen will. Für den Launch braucht die Brand ein kleines Designsystem, Anmutung für die Bildwelt und das Interieur.

Angenommen, wir haben Brand Strategy und Markenworkshop hinter uns und eine klare Idee von der Anmutung – jetzt geht es ans visualisieren verschiedener Richtungen und die Abstimmung eines Look&Feel.



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Durex ändert Logo und Packaging erneut


Der Kondomhersteller Durex hat erneut ein Logowechsel vollzogen. Auch die Verpackungen haben ein neues Design erhalten, zum dritten Mal in nur fünf Jahren. Kommuniziert wurde der neuerliche Wechsel seitens des Herstellers bislang nicht.

Die Marke Durex wurde 1929 in Großbritannien ins Leben gerufen und gehört seit 2010 zum Portfolio des britischen Konsumgüterkonzerns Reckitt Benckiser, unter dessen Dach auch Marken wie Calgon und Sagrotan geführt werden. Heute ist Durex mit Kondomen, Gleitgelen und weiteren Produkten im Bereich der sexuellen Gesundheit in über 180 Märkten weltweit vertreten.

Drei Rebrandings in fünf Jahren. Anfang 2020 hatte Durex ein Rebranding verpasst bekommen. Drei Jahre später wurde der Markenauftritt grundlegend verändert (dt berichtete). Und schon nach zwei Jahren ändert sich das Markendesign von Durex erneut. Gründe hierfür wurden von Reckitt Benckiser bislang nicht genannt.

Rückläufige Umsatzzahlen, abnehmende Konsumenten-Akzeptanz oder eine veränderte strategische Ausrichtung der Marke können Gründe sein, ein Rebranding vorzunehmen. Auch personelle Veränderungen und/oder neue Zuständigkeiten im Unternehmen können ein Rebranding nach sich ziehen. Was Durex betrifft, so beschreibt das derzeit vorgenommene Rebranding eine Kehrtwende um 180 Grad.

Durex Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Durex, Reckitt Benckiser Group, Bildmontage: dt
Durex Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Durex, Reckitt Benckiser Group, Bildmontage: dt

Im neuen Logo ist der Name wieder in dem für die Marke bekannten abgerundeten Korpus eingebunden. Gleichzeitig entspricht die Wortmarke im neuen Logo jener Wortmarke, wie sie vor zwei Jahren eingeführt wurde, abgesehen von den die beiden Diagonalen beim „x“, die entfernt wurden. Hier im dt wurde die Darstellung des „x“, der zerschnittenen Anmutung der Diagonalen wegen, vielfach von Lesern kritisiert.

Durex Performa – vorher und nachher, Bildquelle: Durex, Reckitt Benckiser Group, Bildmontage: dt
Durex Performa – vorher und nachher, Bildquelle: Durex, Reckitt Benckiser Group, Bildmontage: dt

Auch am Packaging, den Produktverpackungen, ist die Kehrtwende ablesbar. Logo und Keyvisual knüpfen nun wieder stärker an die Optik aus dem Jahr 2020 an. Das damals vom Kampagnenmotto „Intersexion“ abgeleitete diagonal durchtrennte Keyvisual wurde bei allen Produkten entfernt, und das ursprüngliche Motiv reaktiviert, in stilistisch veränderter Form.

Der britische Webauftritt unter durex.co.uk wurde bereits im Februar 2025 einem weiteren Relaunch unterzogen und mit dem neuen Logo ausgestattet. Im deutschsprachigen Webauftritt unter durex.de ist aktuell noch das alte Logo zu sehen. Die zugehörigen Social-Media-Accounts (Facebook, Instagram, YouTube) haben im Juli hingegen das neue Logo erhalten, wie schon die englischsprachigen Accounts. Auch in den von Reckitt Benckiser veröffentlichten Geschäftsberichten wurde das Logo mit betonter X-Symbolik ausgetauscht.

Wie inkonsistent und unstimmig das Markenbild von Durex ist, lässt sich auch daran ablesen, dass beispielsweise unter durex.co.uk das neue Logo zwar als Markenabsender des Webauftritts verwendet wird, auf den dort gelisteten Produkten jedoch ausschließlich das alte Logo abgebildet ist (Screenshot). Ähnlich divergent ist das Bild, das Durex derzeit im Handel hinterlässt.

Als 2023 das letzte Rebranding von Durex hier im dt thematisiert wurde, hatte ich auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die Entwicklung rund um Twitter respektive X auch die Rezeption der Marke Durex beeinflussen kann, da auch hier eine X-Symbolik im Mittelpunkt steht. Damals schrieb ich: „Ich wäre jedenfalls nicht überrascht, würde das Markendesign von Durex in zwei, drei Jahren erneut signifikant verändert werden.“ Die Lockerung der Moderationsrichtlinien hatte bei X dazu geführt, dass Hass, Hetze, extremistische und gewaltverherrlichende Inhalte stark zugenommen haben. Die Hemmschwelle für Beleidigungen und Gewaltandrohungen ist weiter gesunken, polarisierte und toxische Debatten sind alltäglich geworden.

Inwieweit das Image der Marke X auf die breite gesellschaftliche Wahrnehmung einer allgemeinen X-Symbolik abfärbt, ist bislang nicht untersucht. Markenforschung zeigt jedoch, dass ein negatives Markenimage die Wahrnehmung verwandter Symbole und Assoziationen beeinflussen kann und diesen eventuell einen negativen Beigeschmack verleiht. Ein möglicher Grund also, weshalb Reckitt Benckiser der Marke Durex erneut ein Rebranding verpasst und hierfür finanzielle Mittel in die Hand genommen hat. Hinzu kommt die bereits angesprochene überwiegend negative Konnotation der diagonalen Linien in diesem Kontext.

Im wahrsten Sinne des Wortes einschneidende Veränderungen, die bei Durex in den letzten Jahren zu beobachten sind. Verlässlichkeit kann die Marke aufgrund der sprunghaften Maßnahmen so jedenfalls nicht vermitteln.

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Das Falafel Humanity Shirt › PAGE online


Gemeinsam mit den Artdirektor:innen Golnar Kat Rahmani aus dem Iran und Liad Shadmi als Israel hat Nikolai Dobreff das Falafel Humanity Shirt gestaltet, deren Gewinne an die Friedens-Initiative Women Wage Peace gespendet werden.

Das Falafel Humanity Shirt › PAGE onlineBild: Michael Kohls

Das Gemeinsame betonen, den Zusammenhalt und die Solidarität – und das mit etwas, das für alle Kulturerbe ist: aus dieser Idee heraus entstand das Falafel Humanity Shirt.

Umgesetzt hat das der Hamburger Grafikdesigner und Artdirektor Nikolai Dobreff mit den Kolleg:innen Golnar Kat Rahmani, die ursprünglich aus dem Iran stammt, und mit Liad Shadmi, der aus Israel stammt.

Entstanden ist es aus der Idee heraus, dass Falafel Kulturerbe sind – und das sowohl in Israel als auch in arabischen Ländern, wie Palästina oder dem Iran.

Falafel bringen Menschen zusammen, heißt es von den Kreativen und so soll das Falafel Humanity Shirt Solidarität mit allen Menschen in Israel, dem Iran, Palästina und anderen Krisengebieten bekunden.

Frauen für den Frieden

Das Falafel Humanity Shirt betont Gemeinsamkeiten von Menschen und Kulturen, setzt sich für Zusammenhalt ein und von den Kreativen heißt es: »Falafel sind Frieden!«

So ist das Shirt mit dem arabischen, hebräischen und lateinischen Schriftzug von Falafel gestaltet, der per handgemachtem Siebdruck auf feste Bio-Baumwoll-Shirts von Stanley Stella gedruckt wird.

Erhältlich ist es im Website-Shop von Nikolai Dobreff und alle Gewinne werden an die unabhängige Friedens-Initiative Women Wage Peace gespendet.

Seit 2014 setzt diese sich für eine gewaltfreie und respektvolle Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ein und war 2024, gemeinsam mit ihrer palästinensischen Schwesterorganisation Women of the Sun für den Friedensnobelpreis nominiert war.

Bild: Michael Kohls

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