Entwicklung & Code
Deno Deploy ist allgemein verfügbar
Deno Deploy ist nun allgemein verfügbar, nachdem im Juni 2021 die erste Beta-Version erschienen war. Die Serverless-Plattform dient dazu, JavaScript- und TypeScript-Anwendungen ins Web zu deployen. Sie kann mit beliebten Webframeworks wie Next.js umgehen und nutzt den Node.js-Konkurrenten Deno als Runtime.
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Framework-Support für Next.js, Nuxt & Co.
Wie das Deno-Team in der Ankündigung hervorhebt, soll Deno Deploy das Deployment einer Webanwendung so einfach machen, als würde diese lokal laufen. Es sind weder Adapter oder Build-Konfigurationen noch anbieterspezifische Konfigurationsdateien nötig, denn Deno Deploy lässt sich mit gängigen JavaScript- und TypeScript-Frameworks out-of-the-box nutzen. Diese sind laut der Dokumentation Next.js, Astro, Nuxt, SolidStart, SvelteKit, Fresh, Lume und – noch experimentell – Remix.
Das Deno-Team weist darauf hin, dass auch andere Frameworks mit Deno Deploy funktionieren können, jedoch eine weitergehende Konfiguration erfordern. Entwicklerinnen und Entwickler können Frameworks via Discord-Channel oder per Mail an den Deno-Support vorschlagen.
(Bild: jaboy/123rf.com)
Die enterJS 2026 wird am 16. und 17. Juni in Mannheim stattfinden. Das Programm dreht sich rund um JavaScript und TypeScript, Frameworks, Tools und Bibliotheken, Security, UX und mehr. Vergünstigte Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.
Continuous Delivery mit Deno Deploy
Das Verbinden eines GitHub-Repos mit Deno Deploy soll Continuous Delivery ohne weitere Konfiguration ermöglichen. Entwicklerinnen und Entwickler erhalten eine Live-Vorschau für jeden Commit, und jeder Pull Request wird als „Timeline“ getrackt. Via User Interface lassen sich Änderungen in Produktion geben oder rückgängig machen.
Als neuer Service von Deno Deploy steht die Deno Sandbox bereit. Mit ihr lassen sich Linux-microVMs – leichtgewichtige virtuelle Maschinen – verwenden, die in der Deno-Deploy-Cloud laufen, um Code sicher auszuführen. Der Hintergrund besteht darin, dass Deno-Deploy-Kunden zunehmend Plattformen entwickeln, auf denen User mithilfe von Large Language Models (LLMs) Code erzeugen, der unverzüglich und ohne menschliche Review ausgeführt wird. Das Deno-Team hat die Sandbox eingeführt, um dies zu verhindern. Aus der Sandbox heraus lässt sich der Code in die Produktion deployen.
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Kostenpunkt: Free, Pro oder Enterprise
Deno Deploy lässt sich in einer kostenlosen Free- oder einer kostenpflichtigen Pro-Version für 20 US-Dollar pro Monat nutzen. Die Free-Version ist begrenzt auf eine Million Requests pro Monat (Pro: fünf Millionen), ebenso wie auf eine Egress-Bandbreite von 100 GB (Pro: 200 GB) und eine CPU-Zeit von 15 Stunden (Pro: 40 Stunden). Wer zusätzliche Ansprüche an Sicherheit, Support und Performance stellt, kann ein individuelles Enterprise-Angebot anfragen. Die Deno-Sandbox-Nutzung wird separat berechnet.
(mai)