Künstliche Intelligenz
Dienstag: SpaceX scheitert mit Klage, Salesforce kauft ein
KI-Betreiber xAI, der mittlerweile zu SpaceX gehört, ist mit seiner Klage gegen OpenAI wegen angeblicher Verletzung von Geschäftsgeheimnissen endgültig gescheitert. Das angerufene US-Bundesbezirksgericht hat die Klage zum zweiten Mal zurückgewiesen. Das US-Softwareunternehmen Salesforce will seine Position im umkämpften KI-Markt stärken und übernimmt für 3,6 Milliarden US-Dollar die KI-Kundenservice-Plattform Fin. Und die Speicherkrise treibt die Preise für Smartphones weiter in die Höhe – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Dass Mitbewerber OpenAI Personal seines KI-Start-ups xAI abwarb, hat Firmenchef Elon Musk gar nicht gefallen. Zumal der KI-Experte Xuechen Li Geschäftsgeheimnisse von xAI zu OpenAI mitgenommen haben soll. Das zumindest der Vorwurf, mit dem das mittlerweile zu SpaceX gehörende xAI im September 2025 eine Klage gegen OpenAI anstrengte. Im ersten Anlauf wurde die Klage im Februar zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien nicht plausibel und würden nicht OpenAI belasten, so das Gericht. Jetzt schlug auch der zweite Versuch fehl. KI-Geheimnisse: SpaceX scheitert mit Klage gegen OpenAI
Angesichts der rasanten Entwicklung von KI-Agenten fragen sich viele Kunden und Marktbeobachter, ob künftig KI-Lösungen zu großen Teilen die Softwareentwicklung übernehmen werden. Das hat den Druck auf klassische Softwareunternehmen wie Salesforce massiv erhöht. Um seine Position in dem umkämpften KI-Markt zu stärken, erwarb Salesforce im vergangenen Jahr den US-amerikanischen Anbieter von Datenintegrationssoftware Informatica und zahlte dafür rund acht Milliarden US-Dollar. Für 3,6 Milliarden US-Dollar kommt nun ein Anbieter KI-gestützter Kundenservice-Agenten hinzu. Milliardendeal: Salesforce übernimmt KI-Kundenservice-Plattform Fin
Doch nicht nur klassische Softwareentwickler stehen durch den Vormarsch künstlicher Intelligenz unter Druck. Der KI-Boom hat auch die Nachfrage nach Speicherchips grundlegend verändert. Dieselben Speicher, der in Smartphones verwendet werden, komme auch in KI-Rechenzentren zum Einsatz. Der starke Anstieg der Nachfrage nach Rechenleistung hat zu einem starken Anstieg der Speicherpreise geführt. Das wirkt sich auf die Preise für Smartphones aus. Der beste Zeitpunkt, in diesem Jahr ein neues Smartphone zu kaufen, sei schon vorbei, sagt Carl Pei, Carl Pei, Mitgründer von OnePlus und Nothing. Die Preise werden weiter steigen, glaubt er. Speicherkrise treibt Smartphonepreise weiter in die Höhe
Erst vor wenigen Tagen sorgte ein nächtlicher Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen für einen großflächigen Stromausfall. Die Ermittler fanden einen möglichen Brandbeschleuniger. Nach Einschätzung von Sicherheitsexperten könnte der Brand gezielt gelegt worden sein. Auch in Berlin war es im September und im Januar zu mutmaßlichen Anschlägen auf die Stromversorgung gekommen. Der Schutz kritischer Infrastrukturen vor extremistischen Angriffen war denn auch Thema der Frühjahrstagung der Justizministerkonferenz in Hamburg. Die Minister von Bund und Ländern fordern eine deutliche Verschärfung des Strafrechts sowie erweiterte Befugnisse für die Ermittlungsbehörden. Justizminister: Großer Lauschangriff gegen Sabotage an kritischer Infrastruktur
Die elektronische Patientenakte (ePA) soll Befunde, Arztbriefe und andere Gesundheitsdaten leichter verfügbar machen. Gleichzeitig wird mit den Plänen für das Gesetz für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) bereits über die nächsten Ausbaustufen diskutiert. Doch wie erleben Patientinnen und Patienten die ePA im Alltag? Welche Bedenken gibt es bei Datenschutz und Zugriffsrechten? Und welche Folgen könnten neue Regelungen für die Nutzung sensibler Gesundheitsdaten haben? Darüber hat heise online mit Susanne Berwanger und dem Juristen Jan Frederichs vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gesprochen: „Viele Patienten sind überrascht, wer alles ihre ePA einsehen kann“
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(akn)