Künstliche Intelligenz
Faszinierende Augenblicke – die Bilder der Woche 45
Von der weiten Savanne bis zu stillen Küstenlandschaften und ausdrucksstarken Porträts, unsere Bilder der Woche fangen flüchtige Momente und Emotionen ein. Sie spielen mit Licht, Struktur und Perspektive und erzählen kleine Geschichten der Begegnung zwischen Mensch und Natur. Jedes Motiv nutzt eine ganz eigene Stimmung, mal grafisch und reduziert, mal lebendig und emotional, und lädt dazu ein, genauer hinzusehen.
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Im letzten Licht

Im letzten Licht
(Bild: Pham Nuwem)
Stefan Weber war auf Safari, als er zum Abschluss des Tages diese Topi-Antilopen entdeckte. „Wie bei jeder Tierfotografie gehört das notwendige Glück dazu, dass die Tiere (und das Wetter) so stehen, wie der Fotograf es gerne hätte. Man muss sich immer mit dem arrangieren, was die Natur bietet,“ so der Fotograf. Die Silhouette der Herde zeichnet sich scharf vor dem orangefarbenen Himmel ab, das Gegenlicht reduziert die Formen auf den Moment und die Haltung, die die einzelnen Tiere dabei einnehmen. Der Horizont liegt tief, wodurch der orange Himmel dominiert und die Szene wie ein Scherenschnitt wirkt.
Das Blümchen vor dem Haus

Das Blümchen vor dem Haus
(Bild: Carl-Peter Herbolzheimer)
Die Blüte öffnet ihre violetten Blätter im sanften Licht, vor einem gleichmäßig warmen Hintergrund. Die Schärfe liegt präzise auf den Blütenblättern, der Rest verschwimmt in Farbe und Form. Ein klassisches, harmonisches Motiv von Carl-Peter Herbolzheimer.
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Die Schönheit des Ostens

Die Schönheit des Ostens
(Bild: Gast (82b1a424))
Weiches Licht trifft auf ruhiges Wasser und lässt Himmel und Meer ineinanderfließen. Die lange Belichtungszeit glättet die Wellen zu einer malerischen Fläche. Der Steg zieht den Blick in die Tiefe und gibt dem Bild eine klare Struktur. Ein Moment stiller Balance zwischen Technik und Natur.
IT’S A HARD WAY

IT’S A HARD WAY
(Bild: actioreactio)
Eine kleine Schnecke erklimmt eine glänzende Linie, die sich elegant durch das Schwarz windet. Das minimalistische Setting lenkt die Aufmerksamkeit auf Struktur und Form. Licht und Schatten formen ein beinahe abstraktes Motiv. Am Anfang ihres Weges blickt die Schnecke scheinbar auf die vor ihr liegenden Hürden, der Betrachter kann ihre Emotionen fast spüren. Das Bild von actioreactio erzählt eine deutliche Geschichte, die auf eine präzise Umsetzung trifft.
Eine haarige Sache mit dem Altern

Eine haarige Sache mit dem Altern
(Bild: Otto Hitzegrad)
Das Licht fällt von der Seite auf das Gesicht und betont so jede Falte und jede Linie. Durch die Schärfe wirkt das Porträt ruhig und nahbar. Durch ihre Kontraste und den großen Dynamikumfang wirkt die Aufnahme schnörkellos und ehrlich. Otto Hitzegrad erzählt über sein Porträt: „Hier habe ich mal wieder einen alten Freund besucht, zu dem Zeitpunkt lebte er noch zu Hause. Wir saßen im Garten, tranken ein Bier und schnackten über alte Zeiten. Es war ein wenig windig, mir fiel auf, dass er ständig versuchte, sein Haar zu richten. Da ich immer meine Kamera dabei habe, bat ich um ein Foto. Leichtes Teleobjektiv, später habe ich am PC bewusst einen extrem engen Ausschnitt gewählt und das Foto in Schwarz-Weiß umgewandelt, weil wie ich meine, dass das Wesentliche so besser zur Geltung kommt. Ein halbes Jahr später verstarb er, Gott hab ihn selig!“
Kullen Västra Lighthouse

Kullen Västra Lighthouse
(Bild: Lula)
Das warme Licht der untergehenden Sonne taucht diese Klippen in Schweden in ein intensives Orange und Rot. Der kleine Leuchtturm steht hoch oben auf dem Felsen. Er wirkt wie ein ruhiger Beobachter über dem Meer. Die klare Komposition mit der Sonne im linken Drittel und dem Turm als Gegengewicht in der Mitte schafft eine schöne Balance im Bild – ein Moment zwischen Tag und Nacht, eingefangen von Lula mit perfektem Timing.
Gracie

(Bild: Regina Feicht)
Zwischen den zerknitterten Papierbahnen blitzen die gelben Augen der British-Kurzhaar-Katze Gracie neugierig hervor. Das weiche, indirekte Licht sorgt für eine ruhige Stimmung und betont das graue Fell.
Fast wirkt das Bild, als hatte die Fotografin alles außer den Augen in Schwarz-Weiß umgewandelt, doch der Eindruck täuscht, Umgebung und Fell zeigen ihre natürlichen Farben. Diese Momentaufnahme vermittelt Nähe und eine Prise Humor. Die Fotografin Regina Feicht berichtet: „Ein Paket kommt an, wird geöffnet, ausgepackt und schon sitzt eine Katze im Karton oder tollt, wie auf dem Foto, im Packpapier herum. Zufälligerweise war die Kamera griffbereit, und so entstand dieser und weitere Schnappschüsse. Hier folgt die Fotografie ganz dem Motiv.“
(caru)
Künstliche Intelligenz
AirDrop-Support für Android: Google weitet Verfügbarkeit auf weitere Geräte aus
Googles Quick Share und Apples AirDrop arbeiten seit dem 21. November 2025 zusammen, sodass Daten zwischen iPhones, Macs und Android-Geräten nahtlos ohne zusätzliche Software übertragen werden können. Den Startschuss machte Google mit den eigenen Pixel-10-Geräten. In diesem Jahr soll der Datenaustausch für weitere Android-Geräte freigegeben werden. Unter anderem bestätigte Nothing den Einzug der Funktion.
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AirDrop-Support für mehr Android-Geräte
Im Zuge einer Veranstaltung bestätigte Eric Kay, Vice President of Engineering für die Android-Plattform, gegenüber Android Authority, dass die AirDrop-Interoperabilität in diesem Jahr weit über Pixel-Smartphones hinaus ausgeweitet werden soll.

Verstehen sich: Quick Share auf Android-Smartphone mit AirDrop auf iPhone.
(Bild: Google)
Weiter erläuterte er: „Wir haben viel Zeit und Energie investiert, um sicherzustellen, dass wir etwas entwickeln konnten, das nicht nur mit dem iPhone, sondern auch mit iPads und MacBooks kompatibel ist.“ Nachdem Google gezeigt habe, dass dies funktioniere, arbeitet das Unternehmen mit seinen Partnern daran, die Interoperabilität „auf den Rest des Ökosystems auszuweiten“. Nutzerinnen und Nutzer könnten sich „schon bald auf einige spannende Ankündigungen freuen“, sagte Kay.
Der Google-Manager nannte noch keine Partner für den AirDrop-Support, allerdings kündigte Nothing-CEO Carl Pei schon im November an, diese Funktion auf den eigenen Smartphones zu integrieren. Ferner deutete Qualcomm auf X an, AirDrop-Unterstützung auf Smartphones mit Snapdragon-Chip zu bringen.
Offenbar war die Interoperabilität zwischen Quick Share und Apples AirDrop kein Projekt, das nur für die eigenen Pixel-Geräte bestimmt war. Denn Google hatte die AirDrop-Interoperabilität nicht an eine bestimmte Systemkomponente für Pixel-Geräte gekoppelt. Stattdessen hat Google die Quick-Share-Erweiterung von einem System-App-Stub zu einer vollständigen APK mit eigenem Play-Store-Eintrag erweitert. Durch diese Entwicklung hat Google den AirDrop-Support zu einer vollen Quick-Share-Funktion gemacht. Ob die Erweiterung jedoch für sämtliche Geräte mit Quick-Share-Unterstützung angeboten wird, ist noch unklar.
Leichterer Umstieg zwischen iOS und Android kommt
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Zusätzlich zur kommenden AirDrop-Interoperabilität für Android-Geräte bemüht sich Google laut Kay darum, den Umstieg auf Android für iPhone-Nutzer zu vereinfachen: „Wir werden auch daran arbeiten, den Umstieg für diejenigen zu vereinfachen, die sich dafür entscheiden, ihre Daten zu übertragen, und sicherzustellen, dass sie alles haben, was sie von ihrem alten Telefon hatten. Es gibt also noch viel mehr zu tun.“
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Schon im Dezember 2025 bestätigten Google und Apple, dass sie hinsichtlich eines einfacheren Datentransfers zwischen Android und iOS enger zusammenarbeiten. Dabei sollen mehr Dateiformate als bisher von einem aufs andere Betriebssystem übertragen werden können. Unter anderem sollen Kontakte, Kalenderereignisse, Nachrichten, Fotos, Dokumente, WLAN-Netzwerke, Passwörter und auch Daten aus Apps von Drittanbietern transferiert werden können. Im Unterschied zu den bisherigen Lösungen soll der optimierte Weg auch drahtlos ablaufen. Die EU begrüßte bereits Apples und Googles Pläne, einen nahtloseren Datenumzug zwischen iPhone und Android-Geräten zu ermöglichen.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Grafikkarten: Spielern könnte eine jahrelange Durststrecke bevorstehen
PC-Spieler könnte eine mehrjährige Grafikkarten-Durststrecke erwarten. Laut The Information hat Nvidia nicht nur die Neuauflage GeForce RTX 5000 Super fürs Jahr 2026 eingesackt. Auch die Nachfolgegeneration GeForce RTX 6000 soll Nvidia ins Jahr 2028 verschoben haben.
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Laut The Information wäre Nvidia selbst nach ursprünglicher Planung schon mit den GeForce RTX 6000 spät dran gewesen. Die Serienproduktion sollte demnach erst Ende 2027 starten. Wenn sie wie berichtet frühestens Anfang 2028 beginnt, ist mit einer Markteinführung erst ab dem Sommer 2028 zu rechnen. Hinter der Generation dürfte sich der Codename Feynman verbergen. KI-Beschleuniger mit Feynman-Architektur stehen ebenfalls für das Jahr 2028 an.
Die GeForce-Modelle RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super sollten eigentlich schon 2025 erscheinen. Nach mehreren Verzögerungen bringt Nvidia sie laut mehreren Quellen auch im Jahr 2026 nicht mehr. Fraglich ist, ob die Neuauflage 2027 noch erscheint. Das wäre zwei Jahre nach der Markteinführung der ursprünglichen RTX-5000-Grafikkarten.
Der Grund liegt auf der Hand: Die Super-Varianten sollten 50 Prozent mehr Speicher erhalten als die bisherigen Modelle. Allerdings ist das notwendige DRAM knapp. Die hohe Nachfrage durch KI-Rechenzentren hat eine weitreichende Speicherkrise ausgelöst. Schon alle bisherigen Gaming-Grafikkarten sind in den vergangenen Wochen erheblich teurer geworden.
Der KI-Kunde ist König
Sowohl Nvidia als auch AMD konzentrieren sich auf KI-Beschleuniger. Die Topmodelle mit High-Bandwidth Memory (HBM) kosten 20.000 Euro aufwärts und bringen den Firmen riesige Margen ein. Nvidia lag zuletzt bei einer Bruttomarge von über 73 Prozent. Die neue Rubin-Generation soll nur für Rechenzentren erscheinen und für Hyperscaler noch 2026 verfügbar sein.
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Die Grafikchips der GeForce-Serie RTX 5000 und dessen GDDR7-Speicher setzt Nvidia derweil auch bei den teureren Servermodellen wie der RTX Pro 6000 Blackwell (ab 8400 €) ein (nicht zu verwechseln mit der kommenden GeForce-Serie RTX 6000).
AMD-Chefin Lisa Su sagte in der Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen offen: „Unser Schwerpunkt ist Enterprise und weiter im Premium-Segment am oberen Ende des Marktes zu wachsen.“ Wann die nächsten Radeon-Grafikkarten erscheinen, ist unbekannt.
Update
06.02.2026,
13:04
Uhr
Anmerkung zu Feynman eingefügt.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Jetzt in der Make 1/26: 3D-Druck-Slicer im Vergleich
Slicer wandeln CAD-Modelle mit wenigen Klicks in druckbare Pfade um – doch sie können längst viel mehr. Praktische Werkzeuge unterstützen beim Bearbeiten von Modellen, ohne dass man dafür 3D-Software beherrschen muss. Doch welche Funktionen lohnen sich wirklich? Und spielt die Wahl des Slicers überhaupt eine Rolle? Diesen Fragen gehen wir in der Make 1/26 nach.
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Zunächst widmen wir uns dem OrcaSlicer, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Das Community-Projekt unterstützt bereits mehr als 320 Drucker, vereint Funktionen von Ultimaker Cura, PrusaSlicer und BambuStudio und bringt zahlreiche eigene Verbesserungen mit: von Baumstützen über versteckte Nähte, bis hin zu verbesserten Fuzzy-Skin-Mustern. Um zu verstehen, was den OrcaSlicer für Anfänger und auch 3D-Druck-Veteranen so interessant macht, werfen wir einen Blick auf auf seine Wurzeln und die Beziehung zu den anderen großen Slicern.

Streifen auf PETG-Drucken lassen sich mit einer Einstellung im Slicer vermeiden.
Für alle, die nach der Theorie gleich loslegen wollen, haben wir nützliche Funktionen zusammengetragen, mit denen sich schneller, schöner und stabiler drucken lässt – und die sich in unserem Redaktions- und Maker-Alltag bewährt haben: Wir zeigen etwa, was gegen Streifenbildung bei PETG hilft, wie Wände und die Ausrichtung sich auf die Stabilität auswirken oder was man mit Modifiern anstellen kann. Da jeder von uns seinen Drucker und Slicer verschieden verwendet, ist eine vielseitige Sammlung an Tipps und Tricks entstanden.
Die aktuelle Make: Am Kiosk und online erhältlich
Die Ausgabe 1/26 ist online und am Kiosk erhältlich. Mit einem unserer Abos lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem können Sie die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellen – bis zum 20.02. sogar versandkostenfrei. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das in unseren Apps für iOS und Android. Online finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis der Make 1/26.
(akf)
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