Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Flugzeugabsturz: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist tot


Flugzeugabsturz: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist tot

Bild: Ubisoft

Claude Guillemot, einer der fünf Mitgründer von Ubisoft, ist bei einem Flugzeugabsturz in Westfrankreich ums Leben gekommen. Der 69-Jährige saß mutmaßlich in der zweimotorigen Cessna, die am Freitagabend nahe La Baule abstürzte.

Absturz beim Landeanflug

Der Absturz ereignete sich nach Angaben der Behörden am Freitagabend in der Nähe des Flugplatzes von La Baule-Escoublac an der französischen Atlantikküste. Das Kleinflugzeug war demnach aus Rennes gestartet und stürzte im Anflug auf den Flugplatz auf einem Feld ab. An Bord befanden sich zwei Personen, die beide ums Leben kamen. Die genaue Ursache des Unglücks ist bislang nicht bekannt. Die zuständige Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ein. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll Guillemot Eigentümer der Maschine gewesen sein.

Ubisoft bestätigt den Tod Guillemots

Ubisoft bestätigte den Tod seines Mitgründers in einer Stellungnahme. Das Unternehmen erklärte, man habe mit großer Trauer vom Tod Claude Guillemots erfahren. Weitere Angaben wollte Ubisoft zunächst nicht machen und verwies auf die Angehörigen.

Guillemot gründete Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen Brüdern Christian, Gérard, Michel und Yves Guillemot. Aus dem Familienunternehmen wurde in den folgenden Jahrzehnten einer der bekanntesten Publisher der Spielebranche. Ubisoft ist unter anderem für Reihen wie Assassin’s Creed, Far Cry, und die Tom-Clancy-Spiele bekannt.

Drei der wertvollsten Franchises von Ubisoft liegen nun in den Händen von Vantage Studios
Drei der wertvollsten Franchises von Ubisoft liegen nun in den Händen von Vantage Studios (Bild: Ubisoft)

Während Yves Guillemot bis heute als CEO das öffentliche Gesicht von Ubisoft ist, galt Claude Guillemot als eine wichtige Figur hinter den Kulissen. Er war zudem Chef der Guillemot Corporation, die unter anderem Zubehör für Computerspiele vertreibt. Zu den bekannten Marken des Unternehmens gehören Hercules und Thrustmaster.

Ubisoft in schwieriger Phase

Der Tod Guillemots trifft Ubisoft in einer ohnehin angespannten Phase. Der Konzern steht seit längerer Zeit unter wirtschaftlichem Druck und arbeitet an einer neuen Struktur für wichtige Marken. Erst im vergangenen Jahr hatte Ubisoft unter anderem eine neue Tochtergesellschaft mit Beteiligung von Tencent angekündigt, in der die großen Spielereihen gebündelt werden sollen.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support


Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support

Bild: Adobe

Adobe hat die Systemanforderungen für Premiere Pro mit Stand vom 21. Januar 2026 angepasst. Auf Windows-PCs wird Windows 11 24H2 künftig zur Mindestvoraussetzung, sodass sich neue Versionen nicht mehr unter Windows 10 installieren lassen. Unter macOS wird ab sofort das nicht einmal drei Jahre alte macOS Sonoma zur Pflicht.

Windows 10 geht, ARM kommt

Während Premiere Pro 25 noch unter Windows 10 ab Version 22H2 lauffähig war und Microsoft das Betriebssystem für zahlende Kunden noch für einen begrenzten Zeitraum weiterpflegt, entfällt die Unterstützung mit Premiere Pro 26. Die neue Hauptversion setzt für den Start mindestens Windows 11 24H2 voraus. Nutzer berichten bereits von entsprechenden Warnhinweisen beim Start der Software unter Windows 10. Damit endet die Unterstützung noch vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows 10 im Oktober 2026.

Mit Premiere Pro 26 streicht Adobe jedoch nicht nur ältere Plattformen, sondern erweitert zugleich die Unterstützung. Die Videoschnittsoftware lässt sich künftig auch auf Windows-11-Systemen mit ARM-Prozessoren nutzen. Voraussetzung ist Build 26100.2033, unterstützt werden derzeit allerdings ausschließlich Qualcomm-Snapdragon-X-Prozessoren.

Ach Mac-Nutzer betroffen

Auch Mac-Anwender müssen sich auf höhere Anforderungen einstellen. Während Premiere Pro 25 noch mindestens macOS Ventura (Version 13) voraussetzte, verlangt Premiere Pro 26 nun macOS Sonoma (Version 14). Als empfohlene Plattform nennt Adobe weiterhin Apple-Silicon-Systeme ab dem M1 Pro.

Hardware-Einstieg unverändert gering

An den technischen Mindestanforderungen selbst hat Adobe hingegen nichts verändert. Mit 8 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Grafikspeicher fallen diese weiterhin vergleichsweise moderat aus. Für anspruchsvollere Projekte empfiehlt der Hersteller allerdings mindestens 32 GB RAM, 8 GB Grafikspeicher sowie schnelle SSDs für Anwendung, Cache und Mediendaten.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Windows 11 und M365 Business: Microsoft will Copilot erneut zwangsweise installieren


Microsoft lockert an anderer Stelle den Kontozwang und fährt gegenüber Nutzern zuletzt fast eine Charme-Offensive. In anderen Bereichen fällt der Software-Konzern jedoch erneut in alte Muster zurück: Ab Juni soll die Copilot-App auf berechtigten Windows-11-Geräten mit Microsoft 365 Business wieder automatisch installiert werden.

Microsofts erneuter Versuch

Die Verteilung des KI-Assistenten soll bereits begonnen haben und noch bis Mitte Juli andauern. Unternehmen, die eine (erneute) Installation nicht wünschen, müssen der Maßnahme aktiv widersprechen. Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum sind derzeit noch ausgenommen, was allerdings keine Garantie dafür darstellt, dass Microsoft ähnliche Schritte nicht auch hierzulande plant.

Ohne Wissen des Nutzers

Die Installation soll laut einem Bericht von Windows Latest auf „geeigneten“ Geräten mit Microsoft-365-Desktop-Anwendungen erfolgen. Das Update wird dabei nicht über den Microsoft Store verteilt, sondern über den bestehenden Aktualisierungsmechanismus der Microsoft-365-Apps. Dadurch erfolgt die Installation ohne Zutun des Anwenders.

Ab Juni 2026 werden wir die automatische Installation der Microsoft 365 Copilot-App auf berechtigten Geräten mit den Microsoft-365-Desktop-Apps wieder aufnehmen“, erklärte Microsoft in einem aktualisierten Dokument. Laut dem Konzern sollen die Änderungen den Zugriff auf Copilot vereinfachen und sicherstellen, dass Nutzer „produktivitätssteigernde Funktionen leicht entdecken und nutzen können“.

Schaltflächen werden wieder eingeführt

Parallel dazu verstärkt Microsoft die Präsenz von Copilot innerhalb der Office-Anwendungen. Entsprechende Schaltflächen erscheinen wieder in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams sowie in Microsoft 365 im Web. Zwar betrifft die aktuelle Ankündigung zunächst nur die eigenständige Copilot-App, die Verteilung fügt sich jedoch in die breiter angelegte Strategie ein, Copilot weiter in die gesamte Produktpalette zu integrieren.

Versuche, die Installation oder die Funktionen von Copilot über Registry-Eingriffe oder andere inoffizielle Methoden zu blockieren, gelten derzeit als wenig erfolgversprechend. Microsoft verweist stattdessen auf verschiedene Verwaltungsebenen wie das Microsoft-365-Apps-Admincenter, integrierte Apps, Datenschutzeinstellungen und einzelne Anwendungsoptionen.

Anwender nicht ganz wehrlos

Dennoch haben Anwender laut Windows Latest einige Möglichkeiten, Microsofts Assistenten zumindest an die Leine zu nehmen und dessen Spielraum einzuschränken. In einzelnen Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint oder OneNote lässt sich Copilot über die jeweiligen Optionen deaktivieren, die Änderung wird nach einem Neustart der Anwendung wirksam. Die Anpassungen müssen allerdings in jeder Anwendung separat vorgenommen werden und bleiben nicht immer dauerhaft erhalten.

In den Datenschutzeinstellungen des jeweils verwendeten Kontos lässt sich zudem die Funktion „Verbundene Funktionen“, die Inhalte analysiert, abschalten. Diese Einstellung betrifft allerdings nicht ausschließlich Copilot, sondern wirkt sich auch auf andere Funktionen wie Antwortvorschläge in Outlook aus. Administratoren haben darüber hinaus die Möglichkeit, Copilot über Gruppenrichtlinien zu deaktivieren.

Firewall-Sperren gegen einzelne Microsoft-Dienste werden hingegen nicht empfohlen, da dadurch zahlreiche weitere Cloud-Funktionen von Microsoft 365 beeinträchtigt werden können.

Software-Riese lernt nichts aus alten Fehlern

Microsoft setzt seine KI-Offensive trotz früherer Kritik somit fort und macht Copilot erneut zu einem Standardbestandteil von Microsoft 365. Ob der Konzern damit die Akzeptanz des KI-Assistenten steigern kann, erscheint fraglich. Im Unterschied zu früheren Integrationen besteht inzwischen jedoch für Unternehmen die Möglichkeit, Copilot gezielt zu deaktivieren – zumindest dann, wenn Administratoren rechtzeitig aktiv werden.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Retro-Handheld: Ayaneo wird nächste Woche den Pocket Micro 2 vorstellen


Retro-Handheld: Ayaneo wird nächste Woche den Pocket Micro 2 vorstellen

Bild: Ayaneo

Ayaneo will den Nachfolger seines kompakten Retro-Handhelds Pocket Micro bereits am 26. Juni 2026 vorstellen. Noch hält sich der Hersteller mit Details bedeckt, einige Neuerungen gelten jedoch bereits als gesichert und deuten auf größere Veränderungen hin, als zunächst erwartet.

Neuauflage des beliebten Handhelds

Das ursprüngliche Pocket Micro Classic genießt unter Retro-Fans einen besonders guten Ruf. Das Metallgehäuse, die Glasfront und das hochauflösende Display, das GBA-Titel in vierfacher, pixelgenauer Auflösung darstellen kann, sorgten für große Beliebtheit bei Retro-Fans.

Nur wenig bekannt

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Ayaneo eine Neuauflage des Pocket Micro 2 in Aussicht gestellt, konkrete Informationen lässt der Hersteller aber weiterhin vermissen. Laut einem Bericht von Retrododo gilt bislang lediglich die Vergrößerung des Akkus von 2.600 auf 3.950 mAh sowie der Wechsel von der bisherigen Helio-G99-CPU zu einem Snapdragon-SoC der zweiten Generation als gesichert. Über das verbaute Display gibt es ebenfalls noch keine Informationen. Bestätigt sind hingegen ein USB-C-Anschluss, ein integriertes Mikrofon sowie ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Letzterer fehlte beim 2024 erschienenen Vorgänger und gehörte zu den meistgewünschten Ergänzungen.

Offen bleibt bislang jedoch, wofür die zusätzliche Rechenleistung genutzt werden soll. Sollte Ayaneo ein größeres Display oder analoge Sticks integrieren, könnte sich das Gerät deutlich stärker von seinem kompakten, am Game Boy Advance orientierten Konzept entfernen und in direkte Konkurrenz zu anderen Modellen des Herstellers wie dem Pocket Air Mini oder Pocket S Mini treten. Aussagen des Herstellers zu Features wie „verbesserte Ergonomie“, „starke Leistung“ und „komfortablere Bedienelemente“ lassen jedenfalls auf umfassendere Änderungen schließen, als zunächst erwartet worden war.



Source link

Weiterlesen

Beliebt