Künstliche Intelligenz
Fotografien voller Tiefe, Stimmung und Ausdruck: Die Bilder der Woche 40
In dieser Woche laden die Fotografinnen und Fotografen unserer Galerie nicht nur zum Staunen ein, sondern erzählen auch kleine Geschichten, die über das Sichtbare hinausreichen. Die Motive ermutigen dazu, genauer hinzusehen und die feinen Spannungen zwischen Licht, Form und Stimmung zu entdecken. Dabei entstehen Eindrücke, die nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar werden und uns einen Zugang zu Atmosphäre, Vergänglichkeit und Innerlichkeit eröffnen. So werden Momentaufnahmen zu visuellen Erzählungen, die stille Fragen stellen und eigene Antworten ermöglichen.
Bläuling vor der untergehenden Sonne

Bläuling vor der untergehenden Sonne
(Bild: ek3108)
Ein Schmetterling ruht auf einem Grashalm, während die untergehende Sonne als leuchtende Scheibe dahinter eine gelungene Bühne schafft. Fotografin Elisabeth Krimmer lässt den zarten Bläuling mit der warmen Abendstimmung verschmelzen. Für dieses Bild war sie an mehreren Abenden auf einer lokalen Wiese unterwegs, wo sich Insekten die Halme als Schlafplatz suchen. Unterstützt durch den kamerainternen Blitz, der den Schmetterling leicht aufhellt, gelang es ihr, die zarten Details hervorzuheben. Die große Blendenöffnung lässt die Sonne so eindrucksvoll ins Bild rücken.
Siesta

Siesta
(Bild: mko800)
In einer engen, gepflasterten Gasse fährt ein Fahrradfahrer dem Licht entgegen. Die hohen Wände der alten Häuser werfen lange Schatten und schaffen so eine ruhige, beinah zeitlose Atmosphäre. Blumen auf den Balkonen und dekorative Laternen verleihen der Szene einen Hauch von Nostalgie, der durch den Schwarz-Weiß-Effekt noch verstärkt wird.
Nadine

Nadine
(Bild: M.Schröder)
In warmes Abendlicht getaucht, entsteht die Silhouette der Artistin Nadine, die in einer kunstvollen Pose am Vertikaltuch schwebt. Die Sonne steht perfekt hinter ihr und erzeugt einen dramatischen Strahlenpunkt. Der Kontrast zwischen der klaren Kontur ihrer Körperhaltung und den weichen Goldtönen des Hintergrunds verleiht dem Bild eine malerische Qualität. Ein Foto, das künstlerische Ästhetik und akrobatische Präzision vereint.
Seestern

Seestern
(Bild: AenneWinter)
Galeriefotografin AenneWinter entdeckte auf dem nassen Sand einen hellen Seestern, der sich gerade auf der Flucht zu befinden schien. Die Spuren im feinen Sediment deuten auf eine langsame, aber zielstrebige Bewegung in feuchtere Gebiete hin – ein stiller Wettlauf gegen die Zeit, während das Meer sich zurückzieht. Kleine Muschelsplitter und Körner umrahmen die Szene und verstärken den rauen, maritimen Eindruck.
Red wall – blue stripes

Red wall – blue stripes
(Bild: Addi Beck)
Starke Farbflächen und klare Linien dominieren dieses Foto und verleihen ihm einen klaren grafischen Charakter. Die vertikalen blauen und weißen Streifen treten in einen spannungsvollen Dialog mit der roten Fassade und ihrer horizontalen Struktur. Die kleine Lampe mit ihrem markanten Schatten setzt einen Akzent und durchbricht die Strenge der geometrischen Flächen. Durch die Reduktion von Addi Beck auf wenige Elemente entsteht ein minimalistisches Bild, das Architektur und Fotografie in eine abstrakte Bildsprache überführt.
Der Fotograf berichtet über seine Aufnahme: „Ich hatte bewusst auf die große Kamera verzichtet und nur mein Redmi Note 11Pro mitgenommen, um ein wenig damit das Fotografieren zu üben. An unserer Gemeinschaftshalle fielen mir diese Kontraste auf, ich machte mehrere Bilder. Einige davon sind in meinem Account zu sehen. Die Aufnahmen wurden im ‚Handy-Raw-Format‘ gemacht. Am PC habe ich sie in das TIF-Format umgewandelt und im Adobe-Raw-Converter bearbeitet, ausgerichtet und zugeschnitten. Die abschließenden Anpassungen erfolgten in Photoshop.“
Simply red

simply red
(Bild: analoochjehtooch)
Intensiv orange-rote Federn beherrschen dieses Tierfoto. Das gelbe Auge des Kubaflamingos sticht kontrastreich hervor und bildet einen Fixpunkt im Bild. Die sanften Übergänge der Federfarben von kräftigem Rot bis zu zarten Rosa- und Weißtönen verleihen der Komposition eine harmonische Tiefe. Die enge Rahmung reduziert jegliche Ablenkung und rückt die Eleganz des Tieres eindrucksvoll in den Vordergrund.
Sein Bild kommentiert Galeriefotograf Jörg Franzen wie folgt: „Die Kubaflamingos im Kölner Zoo bilden einen hervorstechenden Farbtupfer auf der ihnen zugewiesenen Wiese. Am Tag der Aufnahme standen sie sehr nah am niedrigen Zaun. Zudem sind sie in ihrer Ruheposition mit einem eingefahrenen Bein dankbare Fotomotive. Das Tier im Bild fiel mir durch seinen fast schon entsetzten Blick auf. Hinzu kam der Flamingo im Hintergrund, der auch den Rest des Bildes in ein Rosarot tauchte. Mit dem Telezoom konnte ich einen passenden Zuschnitt gestalten.“
Der einsame Baum

Der einsame Baum
(Bild: Dont-Panic-42)
Ein steiler Felsen ragt eindrucksvoll in den Himmel und wird von einem einsamen Baum gekrönt. Die Schwarz-Weiß-Fotografie betont die harten Konturen des Gesteins sowie die feinen Strukturen der Baumkrone und erzeugt so einen starken Kontrast. Besonders eindrucksvoll ist die Kombination aus der massiven, erdverbundenen Felswand und dem an ihrer Spitze befindlichen, fragil wirkenden Gewächs.
Die Bilder der Woche im Überblick:

ek3108
)

(caru)
Künstliche Intelligenz
Digitalminister Wildberger: Bei Staatsmodernisierung „brutal fokussieren“
Nach acht Monaten im Amt als erster Bundesdigitalminister sieht Karsten Wildberger (CDU) Deutschland auf gutem Weg bei der Staatsmodernisierung, spricht aber von einer Daueraufgabe. „Sie gehen ja auch nicht ein Jahr ins Gym und sagen dann: ‚Jetzt bin ich fertig’“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Staatsmodernisierung sei ein Dauerprojekt, weit über eine Legislaturperiode hinaus und unabhängig von Personen.
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Der Minister zeigte sich optimistisch, dass im neuen Jahr für die Bürger positive Veränderungen spürbar werden. Es seien viele „Dinge in der Pipeline“, weitere würden auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung hatte unter Wildbergers Federführung im Herbst eine Modernisierungsagenda für den Bund beschlossen, die Bundesländer später auch für die Länderebene. Geplant sind mehr als 200 Vorhaben zur Modernisierung der Verwaltung mit Vereinfachungen für Bürger und Unternehmen.
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Vereinfachungen bei Ausweisen und Steuererklärungen
Dabei geht es zum Beispiel um das Pass- und Meldewesen: Die Notwendigkeit der Aktualisierung des Wohnortes im Reisepass soll gestrichen werden, Personalausweise für über 70-Jährige sollen künftig unbefristet gültig sein. Vorausgefüllte und automatisierte Steuererklärungen, wie Hessen sie bereits testet, sollen sukzessive ausgeweitet werden.
Im Geschäftsverkehr mit Behörden sollen in vielen Fällen künftig einfache E-Mails ausreichen und KI soll in der Verwaltung beim Sortieren und Prüfen von Anträgen helfen, um Sachbearbeiter zu entlasten. Auch ihre Zuständigkeiten wollen Bund und Länder verändern, um Abläufe zu beschleunigen, etwa bei der Kfz-Zulassung, im Pass- und Ausweiswesen und im Meldewesen.
Perso auf dem Handy im kommenden Jahr
Im kommenden Jahr, am 2. Januar 2027, ist außerdem der Start der digitalen Brieftasche (Wallet) geplant. Auf dieses konkrete Datum hatte sich Wildberger zuletzt öffentlich festgelegt. Personalausweis und Führerschein und später auch andere Dokumente können dann auf dem Smartphone gespeichert werden und werden bei Kontrollen anerkannt. Die Plastikkarten können zu Hause bleiben.
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Zu Skepsis in Deutschland gegenüber Digitalisierungsprozessen wie dem Ausweis auf dem Smartphone oder der elektronischen Patientenakte, sagte Wildberger: „Wir stellen oft zuerst die Frage nach den Risiken. Ich wünsche mir, dass wir die Begeisterung für Neues und für Technologie, die Deutschland immer ausgemacht haben, wieder entdecken und wieder freilegen.“
Wenn Menschen erlebten, dass immer mehr alltägliche Prozesse, wie eine Kontoeröffnung, der Abschluss eines Mobilfunkvertrags oder Altersverifikation einfacher würden, verschiebe sich die Frage weg von: „Brauche ich das? Wie sicher ist das?“ zur Feststellung, „dass diese Dinge einem das Leben einfacher machen können“.
Bürger sollen Bürokratie-Probleme melden
Wildberger holt sich für seinen Job auch Anregungen aus der Bevölkerung. Seit kurzem können Bürger auf der extra eingerichteten Onlineplattform „Einfach machen“ melden, an welchen Stellen es in der Verwaltung hakt. Die Hinweise sollen dabei helfen, Dinge zu priorisieren.
So beschreibt Wildberger auch seine eigene Arbeitsweise in dem ganzen Prozess: „Wenn man Dinge verändern will, ist eines der wichtigsten Themen brutal zu fokussieren. Sie können nicht alles machen und müssen, wenn Sie sich an einem Ziel orientieren, Dinge, die Sie potenziell ablenken, ein Stück weit ausblenden.“
Wildbergers Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung wurde mit dem Antritt der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Mai neu aufgebaut. Merz hatte den früheren MediaMarktSaturn-Chef in sein Kabinett geholt und ihm die Aufgabe aufgetragen, Verwaltungsprozesse in Deutschland zu vereinfachen, zu beschleunigen, zu digitalisieren und Bürokratie abzubauen – im komplexen System der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen ein Megaprojekt.
Über die föderale Modernisierungsagenda berichtet c’t auch in der aktuellen Ausgabe des Newsletters D.digital. Den Newsletter können Sie hier kostenlos abonnieren.
(cwo)
Künstliche Intelligenz
c’t-Webinar – Wärmepumpentechnik für Einsteiger erklärt
Wärmepumpen sind eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen, da sie den CO₂-Ausstoß reduzieren und steigenden Heizkosten entgegenwirken. Dennoch zögern viele, sich für diese Technik zu entscheiden. Häufig genannte Gründe sind Zweifel an der Eignung für ältere Gebäude, Unsicherheiten hinsichtlich der Effizienz ohne Fußbodenheizung und als hoch wahrgenommene Anschaffungskosten.
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Im Webinar erhalten Sie eine herstellerunabhängige Einführung in die Wärmepumpentechnik. c’t-Redakteur Georg Schnurer erklärt, wie verschiedene Wärmepumpentypen arbeiten und welche Schritte nötig sind, um ihre Eignung für das eigene Haus oder die Wohnung realistisch einzuschätzen.
Vorurteile unter die Lupe nehmen
Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger ohne Vorkenntnisse. Schnurer nimmt gängige Vorurteile unter die Lupe, zeigt technische Grenzen auf und erklärt, was hinter dem Schlagwort Effizienz im Zusammenhang mit Wärmepumpen steckt. Sie erfahren außerdem, wie Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen zusammenspielen und welche Investitionskosten Sie grob einkalkulieren sollten.
Das Webinar ersetzt zwar keine persönliche Energieberatung, da eine fundierte Entscheidung stets eine detaillierte Gebäudeanalyse erfordert. Dennoch vermittelt das rund zweistündige Webinar Ihnen das nötige Wissen, um Angebote von Heizungsbauern besser beurteilen zu können. Im Anschluss bleibt in einer 45-minütigen Fragerunde Raum für individuelle Fragen.
Frühbucherrabatt sichern
Der Crashkurs findet am 29. Januar 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr online statt und kostet 69,00 Euro. Bis zum 9. Januar profitieren Kurzentschlossene zudem vom Frühbuchervorteil und sparen zehn Prozent. Sie erhalten das Ticket für 59,00 Euro. Ein aktueller Browser reicht für den Livestream aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie auf der heise-academy-Seite zum Webinar.
(abr)
Künstliche Intelligenz
VW ID.Polo Interieur zitiert den ersten Golf
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Alles sollte anders werden, doch der erste Wurf ging gründlich daneben. Als der erste ID.3 auf den Markt kam, drückten Verarbeitung, Materialauswahl und Software überdeutlich aus, unter welch enormem Druck die Verantwortlichen gestanden haben müssen. Jahre gingen ins Land, und das Auto reifte zu einem empfehlenswerten Modell. Mit dem ID.Polo soll sich dieses Desaster nicht wiederholen. Ein erster Einblick in den Innenraum vermittelt den Eindruck, dass dies gelungen ist.
Stoff verteilt
Auch der ID.Polo wurde unter einer straffen Kostenvorgabe entwickelt. Das Basismodell soll für rund 25.000 Euro angeboten werden. Dennoch sollte der Kleinwagen innen auf keinen Fall billig wirken. VW hat sich dafür eines alten, bewährten Tricks beholfen und zahlreiche Flächen mit Stoff bezogen. In den teuren Ausstattungsvarianten sind die Seitenflächen der Mittelkonsole ebenfalls mit weichem Textil bedeckt. Billiger Kunststoff blitzt kaum einmal irgendwo durch. Im Erstkontakt wirkt das sehr gekonnt gemacht.
Auch funktional gibt es ein paar gelungene Rückschritte in die richtige Richtung. Jeder Fensterheber hat wieder eine eigene Taste. Von der Idee, Teile der Klimatisierung in den Lichtschalterblock zu verfrachten, hat sich VW ebenfalls verabschiedet. Statt über eine Wischfläche kann die Lautstärke mit einem Drehregler eingestellt werden. Auf dem Lenkrad gibt es Tasten, die eindeutig beschriftet sind. Mit einer Reihe von Schaltern unter den Lüftungsdüsen sind wichtige Funktionen direkt zu erreichen. Noch ein wenig überfrachtet wirkt der linke Lenksäulenhebel, doch insgesamt hat VW zu einer lange vermissten Funktionalität zurückgefunden.
Auf Wunsch im Look von vorgestern
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Das allein würde selbstverständlich nicht reichen. Kombiinstrument und Teile der Oberfläche des Infotainmentsystems sind in einem abwählbaren Retro-Look gestaltet, der an den ersten VW Golf erinnert. Die Einwickler haben sich reichlich Mühe gemacht: Der Leistungsmesser rechts zittert sogar ein wenig, wenn der Antrieb voll gefordert wird. Auf dem knapp 13 Zoll großen Touchscreen erscheint ein klassisches Radio mit Skala. Verbindet der Fahrer sein Smartphone mit dem Infotainmentsystem, kommt die Darstellung eines Kassettendecks dazu. Selbst die Karte des Navigationssystems hat einen Falz, wie man das von der Papierversion kennt.

Volkswagen
)
Unverändert hat der Nutzer die Möglichkeit, sich die Bedienung einiger favorisierter Funktionen an die Oberfläche zu holen, was die alltägliche Bedienung enorm erleichtert. Dazu hat die Software einen Reifegrad erreicht, mit dem sich die meisten Nutzungsanforderungen locker abdecken lassen. Beim ersten Probesitzen lief alles stabil und auch flott. Das System glänzt nicht mit unüberschaubarer Funktionsvielfalt, doch was installiert ist, scheint gut zu sein.
Mehr zur Marke VW
(mfz)
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