Künstliche Intelligenz
GitHub Copilot erlaubt spezialisierte, User-definierte Agenten
Für den KI-Dienst GitHub Copilot lassen sich nun benutzerdefinierte Agenten (Custom Agents) erstellen. Microsoft, der Mutterkonzern von GitHub, hat das bereits für seine Programmiersprache C# und sein .NET-GUI-Toolkit Windows Forms (WinForms) umgesetzt. Die neuen Agenten sollen unter anderem helfen, Best Practices einzuhalten. Weitere Custom Agents haben schon unter anderem die GitHub-Partner Dynatrace, HashiCorp, Databricks und JFrog erstellt.
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Custom Agents für GitHub Copilot können mit Informationen zu Team-Workflows, Konventionen und individuellen Anforderungen gefüttert werden. Anschließend lassen sie sich durch Prompts, Toolauswahl und das Model Context Protocol (MCP) weiter spezialisieren. Dabei können sowohl Unternehmen als auch Teams oder einzelne Entwicklerinnen und Entwickler einen solchen Agenten erstellen.
Derzeit lassen sich die benutzerdefinierten Agenten auf github.com und im Copilot-CLI verwenden. Künftig soll auch Visual Studio Code folgen. Einen ersten Blick darauf bietet das VS-Code-Insiders-Programm.
KI-Agenten für C# und WinForms
Microsoft hat bereits Custom Agents für C# und WinForms erstellt: unter den Namen C# Expert und WinForms Expert. Der C#-Agent ist darauf ausgelegt, sich wie ein C#-Experte zu verhalten und sauberen, gut designten, fehlerfreien, sicheren, les- und wartbaren Code zu erstellen, der .NET-Konventionen folgt. Der WinForms-Experte folgt analog dazu den Design- und Codingprinzipien von Windows Forms. Unter anderem bevorzugt er beim Erstellen neuer Projekte das anstehende Release .NET 10.0 sowie bekannte, stabile und weitverbreitete NuGet-Pakete in ihrer aktuellsten Stable-Major-Version (zum Beispiel 2.x).
(Bild: coffeemill/123rf.com)

Verbesserte Klassen in .NET 10.0, Native AOT mit Entity Framework Core 10.0 und mehr: Darüber informieren .NET-Profis auf der Online-Konferenz betterCode() .NET 10.0 am 18. November 2025. Nachgelagert gibt es sechs ganztägige Workshops zu Themen wie C# 14.0, künstliche Intelligenz und Web-APIs.
Beide Agenten sind noch experimentell. Um sie zu verwenden, laden Entwicklerinnen und Entwickler die Markdown-Dateien CSharpExpert.agent.md und WinFormsExpert.agent.md aus dem Repository @github/awesome-copilot herunter. Anschließend fügen sie die Dateien zum Ordner .github/agents in ihrem Repo hinzu.
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Dann lässt sich der entsprechende KI-Experte auswählen, etwa im Insider-Programm für Visual Studio Code per Dropdown-Menü:

Der C#-Experte steht für VS-Code-Insider zur Auswahl.
(Bild: Microsoft)
Weitere Informationen zu Custom Agents lassen sich einem GitHub-Blogeintrag entnehmen. Die experimentellen C#- und WinForms-Agenten stellt Microsoft auf seinem Entwicklerblog vor.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Schweden plant Handyverbot an Schulen
Schweden will Handys ab dem kommenden Schuljahr aus allen Grundschulen im Land verbannen. Die Grundschule geht in Schweden bis zur neunten Klasse. Einen entsprechenden Gesetzentwurf legte die Regierung vor. „Die Schüler müssen ihre Handys zu Beginn des Schultags abgeben und bekommen sie an dessen Ende zurück“, sagte die schwedische Bildungsministerin Simona Mohamsson. Das Verbot ab dem 1. August werde auch für die Nachmittagsbetreuung an den Schulen gelten.
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Handys seien aus dem Leben von Schülern nicht mehr wegzudenken, so die Ministerin. „Smartphones und soziale Medien sind aber auch ein Ort, an dem Missbrauch und Mobbing stattfinden.“ Das Verbot, so hofft Mohamsson, könne sowohl dafür sorgen, dass Schüler besser lernen, als auch zu einer besseren psychischen Gesundheit der Kinder führen.
Einer Untersuchung der schwedischen Gesundheitsbehörde und der Medienbehörde von 2024 zufolge verbrachten Schüler der siebten bis neunten Klasse fast sieben Stunden täglich vor dem Bildschirm – die Schulzeit nicht mitgerechnet.
An vielen Schulen gilt schon ein Handyverbot
In der Praxis gilt der Nachrichtenagentur TT zufolge bereits an vier von fünf schwedischen Schulen ein Handyverbot. Denn schon jetzt können Grundschulrektoren selbst darüber entscheiden. Das reiche aber nicht aus, sagte Bildungsministerin Simona Mohamsson.
In mehreren europäischen Ländern wie etwa Frankreich oder den Niederlanden greifen Handyverbote im Unterricht schon länger. Italien verbietet die Smartphonenutzung auch in höheren Klassen.
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(kbe)
Künstliche Intelligenz
c’t-Webinar Passkeys verstehen und im Alltag einsetzen
Wie sicher Online-Konten geschützt sind, hängt maßgeblich von der Stärke und Handhabung ihrer Zugangsdaten ab. Doch klassische Passwörter schwächeln nach wie vor: Nutzer verwenden sie mehrfach, setzen auf einfache Kombinationen oder ignorieren Sicherheitsregeln. Passkeys könnten diesen Missstand beenden, denn sie ersetzen Passwörter durch kryptografische Schlüssel und erhöhen so Komfort und Schutz gleichermaßen.
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Im c’t-Webinar „Passkeys verstehen und im digitalen Alltag nutzen“ erklärt Redakteur Niklas Dierking detailliert, warum genau Passkeys sicherer sind als Passwörter und wie sie sich im Alltag einsetzen lassen. Gleichzeitig räumt das Webinar mit gängigen Mythen und Unsicherheiten rund um die neue Authentifizierungsmethode auf.
Technik und Praxis im Fokus
Passkeys vereinfachen Anmeldevorgänge und lassen viele Phishing-Angriffe ins Leere laufen. Allerdings setzen sie ein gut zusammenspielendes Ökosystem aus Diensten, Browsern und Betriebssystemen voraus, was noch nicht überall reibungslos funktioniert. Das Webinar beleuchtet diese technischen Grundlagen ebenso wie die praktische Einrichtung auf iOS, Android, Windows, macOS und Linux.
Zu den behandelten Themen zählen unter anderem:
- Grundlagen: Was sind Passkeys und wie funktionieren sie?
- Sicherheit im Vergleich zu herkömmlichen Passwörtern
- Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung
- Nutzung mit Passwortmanagern und plattformübergreifend
- Alltagsszenarien: Gerätewechsel, Geräteverlust und Wiederherstellung
Passkeys sicher nutzen
Das Webinar richtet sich an alle, die sich im Netz bewegen und ihre Online-Konten besser schützen wollen. Wie bei c’t-Webinaren üblich, können Teilnehmer Fragen im Live-Chat stellen, die Dierking im Verlauf der Veranstaltung aufgreift und beantwortet; im Anschluss stehen Aufzeichnung und begleitende Materialien bereit.
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Das Webinar findet am 5. März 2026 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Wer sich sein Ticket bis zum 5. Februar sichert, profitiert vom Frühbucherpreis und zahlt nur 59,00 Euro. Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf der Seite zum c’t-Webinar.
(abr)
Künstliche Intelligenz
Neu in .NET 10.0 [8]: Neuerungen für partielle Klassen in C# 14.0
C# kennt seit Version 2.0 partielle Klassen und seit Version 3.0 partielle Methoden. Im Jahr 2024 kamen in C# 13.0 partielle Properties und Indexer hinzu.
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Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.
In C# 14.0 können Entwicklerinnen und Entwickler das Schlüsselwort partial auch auf Konstruktoren und Events in C#-Klassen anwenden.
Folgender Code zeigt Teil 1 der Klasse:
public partial class Person
{
public partial int ID { get; set; } // Partial Property
public partial string Name { get; set; } // Partial Property
public partial void Print(); // Partial Method
public partial Person(int id); // NEU: Partial Constructor
public static partial event Action PersonCreated; // NEU: Partial Event
}
Teil 2 der Klasse findet sich in folgendem Code:
// Teil 2 der Klasse
public partial class Person
{
private int _ID;
public partial int ID
{
get { return _ID; }
set { _ID = value; }
}
private string _Name = "";
public partial string Name
{
get { return _Name; }
set { _Name = value; }
}
// NEU: Partial Constructor
public partial Person(int id)
{
this.ID = id;
Person._PersonCreated?.Invoke(this.ID, this.Name);
}
public partial void Print()
{
Console.WriteLine($"Person-ID: {this.ID} Name: {this.Name}");
}
private static Action _PersonCreated;
// NEU: Partial Event: Implementierung des Partial Events muss add- und remove-Block besitzen
public static partial event Action PersonCreated
{
add
{
Console.WriteLine("Handler für PersonCreated hinzugefügt.");
_PersonCreated += value;
}
remove
{
Console.WriteLine("Handler für PersonCreated entfernt.");
_PersonCreated -= value;
}
}
}
(rme)
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