Entwicklung & Code

GPT-5.3-Codex: OpenAI stellt neues Coding-Modell vor


OpenAIs GPT-5.3-Codex erscheint nur knapp zwei Monate nach Veröffentlichung von GPT-5.2-Codex, das Mitte Dezember veröffentlicht wurde. Laut Entwickler vereint die neue Version die Coding-Fähigkeiten von GPT-5.2-Codex mit den Denk- und Wissensfähigkeiten von GPT-5.2. Dabei sei es um 25 Prozent schneller als sein Vorgänger.

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Weiter sagt OpenAI in der Ankündigung, dass GPT-5.3-Codex in vier Leistungstests für Programmierung und praktische Anwendungen auf zwei der vier Benchmarks neue Bestwerte erreiche (SWE-Bench Pro, Terminal-Bench) und bei den anderen beiden (OSWorld, GDPval) starke Leistung zeige.

Laut OpenAI ist GPT‑5.3‑Codex das erste Modell des Unternehmens, „das maßgeblich an seiner eigenen Entwicklung beteiligt war“. Dafür nutzte das Codex-Team frühe Versionen, „um sein eigenes Training zu debuggen, seine eigene Bereitstellung zu verwalten und Testergebnisse und Bewertungen zu diagnostizieren“ – es habe damit dazu beigetragen, seine eigene Entwicklung zu beschleunigen, heißt es.

Ferner erläutert OpenAI, dass GPT-5.3-Codex im agentischen Coding-Benchmark Terminal-Bench 2.0 seinen Vorgänger als auch das neu erschienene Claude Opus 4.6 (65,4 Prozent) um etwa zwölf Prozent übertreffe – OpenAIs neues Tool erreichte in dem Benchmark 77,3 Prozent. Dabei verbrauche das Modell weniger Token als die Codex-Vorgänger.



GPT-Codex-5.3 im Benchmark-Vergleich mit dem Vorgänger und GPT 5.2.

(Bild: OpenAI)

OpenAI will GPT-5.3-Codex für zahlende ChatGPT-Nutzer in allen Codex-Umgebungen bereitstellen: in der App, über die CLI, in der IDE und im Web. Zudem arbeite OpenAI daran, „bald einen sicheren API-Zugriff zu ermöglichen“. Zudem hatte Apple vor wenigen Tagen angekündigt, KI-Coding-Agenten wie Claude und Codex direkt in die Entwicklungsumgebung Xcode ab Version 26.3 einzubinden.

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Die Entwicklungsumgebung nutzt dafür das quelloffene Model Context Protocol (MCP), das den KI-Agenten Zugriff auf Projektstruktur, Build-Logs und Apples Dokumentation ermöglicht. Die neuen Funktionen knüpfen an die Integration von externen Large Language Models (LLMs) in Xcode 26 an, die es schon ermöglichte, Quelltexte automatisch ohne Copy & Paste an GPT und Claude weiterzugeben. Auch GitHub kündigte die Integration der beiden Coding-Agenten an.


(afl)



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