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Künstliche Intelligenz

Grok 4.1 soll emotionaler, kreativer und faktentreuer sein


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Das Large Language Model Grok soll nach einem Update auf Version 4.1 mehr emotionales Einfühlungsvermögen mitbringen, kreativer, faktentreuer und schneller sein. Das verspricht zumindest Entwickler xAI und verweist auf Benchmarks wie LMArena, laut denen das KI-Modell besser als bekannte Mitbewerber wie GPT 5 von OpenAI oder Claude Sonnet 4.5 von Anthropic abschneidet. Bemerkenswert ist dabei, dass sich das schnellere Modell ohne Reasoning-Schritt ebenfalls vor anderen Modellen mit Reasoning platzieren konnte.

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Grok 4.1 soll weniger oft Unsinn erzählen, sich im Gespräch angenehmer anfühlen, kreativer schreiben und schneller antworten. Laut xAI wurde das Modell in Blindtests von Nutzern gegenüber Grok 4 bevorzugt. In rund 65 Prozent der Fälle fanden sie demnach die neue Version besser.

xAI verspricht auch eine höhere Faktentreue. Das Non-Reasoning-Modell halluzinierte nur noch in 4,2 statt 12 Prozent der Fälle. Der Entwickler selbst spricht von „erheblichen Verbesserungen für die praktische Anwendbarkeit von Grok“. Das Modell ist in den USA zum Beispiel in Tesla-Fahrzeugen als Assistent integriert. Für das Training habe man auf die gleiche Infrastruktur zurückgegriffen, die auch bei Grok 4 im Einsatz war. Dieses Mal hätten jedoch die Optimierung des Stils, der Persönlichkeit und Hilfsbereitschaft sowie die Ausrichtung des Modells im Fokus gestanden.

Im LMArena-Test nahm das Thinking-Modell Platz 1 ein, was einen bedeutenden Sprung nach vorn darstellt, da Grok 4 dort noch auf Platz 33 stand. Die emotionale Intelligenz wurde mit EQ-Bench gemessen. Auch hier konnte sich Grok von Version 4 (1206 Punkte) auf Version 4.1 (1586 Punkte) deutlich verbessern. Beim kreativen Schreiben platzierte sich Grok 4.1 hinter der Preview-Version von GPT 5.1. Offenbar ist das Modell aber recht empfänglich für manipulative Prompts. Laut der Model Card habe Grok 4.1 im MakeMeSay-Test schlecht abgeschnitten. Allerdings sehen die Entwickler hierin kein großes Risiko.

Grok 4.1 ist in den Varianten Thinking (Codename quasarflux) und Non-Thinking (Codename tensor) ab sofort verfügbar auf grok.com, im Kurznachrichtendienst X sowie in den iOS- und Android-Apps. Es kann kostenlos von allen Nutzern verwendet werden und ist automatisch vorausgewählt. Zahlende Nutzer haben weniger Limits.

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(mki)



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Künstliche Intelligenz

Samsungs kugeliger KI-Roboter Ballie hat wohl ausgerollt


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Der knallgelbe, kugelige Roboter mit dem passenden Namen Ballie von Samsung sollte eigentlich ab Sommer 2025 als Haushaltsassistent auf den Markt kommen. Nun scheint der südkoreanische Hersteller das Projekt, das seit Jahren auf der CES immer wieder präsentiert wurde und als ein Messe-Highlight galt, endgültig eingestampft zu haben.

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Sechs Jahre nach der ersten Vorstellung einer ersten Version und dem Versprechen des Konzerns zur CES 2025, den Roboter im Laufe des ersten Halbjahres 2025 auf den Markt zu bringen, hat der Konzern einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg die Ausrichtung für Ballie geändert.

Unter Berufung auf eine Mail eines Unternehmenssprechers sagt Bloomberg, dass Ballie intern auf unbestimmte Zeit „zurückgestellt“ wurde. „Nach mehreren Jahren praktischer Tests liefert es weiterhin wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung räumlich bewusster, kontextbezogener Erlebnisse durch Samsung, insbesondere in Bereichen wie Smart-Home-Intelligenz, Umgebungs-KI und Privacy by Design“, heißt es weiter in der Stellungnahme.

Überdies bezeichnete Samsung den KI-Roboter nicht mehr als Haushaltshelfer, sondern als „aktive Innovationsplattform“.

Zuletzt sollte Ballie als persönlicher Assistent im Heim einsetzbar sein und dort verschiedene Aufgaben erledigen können. Ballie war mit zwei Kameras ausgerüstet: einer 4K-Kamera vorn und einer 2K-Kamera auf der Rückseite. Überdies waren verschiedene Sensoren wie ein Lidar-Modul (Light Detection and Ranging) an Bord, die den Roboter autonom in Haushaltsumgebungen navigieren lassen und etwa für Überwachungsaufgaben in Wohnungen tauglich machen. Auffälligkeiten inklusive Bilder meldet er dann über eine App auf dem Mobiltelefon. Ferner bewegte sich Ballie auf drei Rädern fort, was auch bedeutet, dass er nicht für den Einsatz über mehrere Etagen ausgelegt war – es sei denn, Nutzer schleppen ihn selbst ins nächste Stockwerk.

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Ein weiteres Ausstattungsmerkmal von Ballie ist ein integrierter Laserprojektor, der Videos, Fotos und Informationen an Wände und auf Fußböden projizieren kann. Die Projektionseinheit ist dazu beweglich integriert. Ballie soll auch Buttons auf dem Fußboden anzeigen, die dann per Fußdruck Funktionen auslösen sollen. Im April 2025 erklärte Samsung, dass der KI-Kugelroboter mit Google Gemini statt mit Bixby ausgerüstet werden sollte.

Auf der CES 2026 glänzte Ballie schließlich mit Abwesenheit, allerdings haben verschiedene Hersteller die Technikmesse dazu genutzt, ihre eigenen Roboter – auch für den Haushalt – zu präsentieren. LGs humanoider Roboter CLOiD soll gar kochen, Wäsche waschen und diese zusammenlegen können – LG hat jedoch bislang weder Preis noch Verkaufstermin genannt, was wiederum an Ballies Schicksal erinnert.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

Bequemer heizen: 9 smarte Heizkörperthermostate im Test


[Update: Wir haben das Eve Thermo 5 nachgetestet und es anstelle des Eve Thermo 2024 eingesetzt. Außerdem haben wir bei Tado kleine Änderungen im Text vorgenommen.]

Heizen ist teuer geworden und belastet oftmals durch das Verbrennen von fossilen Rohstoffen das Klima. Dagegen gibt es neben Wärmedämmung und Frieren auch die Möglichkeit, durch smarte Heizkörperthermostate Energie zu sparen, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Wir vergleichen neun Regler mit Anbindung an iOS, sieben von ihnen sollen sich außerdem in Apples HomeKit integrieren lassen. Alle besitzen ein Display mit Temperaturanzeige und können auch mit der Hand bedient werden, falls kein Smartphone zur Verfügung steht. Die Preise reichen von 40 bis 100 Euro pro Gerät, hinzu kommen bei den meisten Kandidaten die Kosten für eine Funk-Bridge pro Wohnung.

Während die Zentralheizung Sache des Vermieters oder eines Fachmechanikers ist, gestaltet sich das Auswechseln eines Heizkörperthermostats nicht komplizierter, als eine Lampe anzubringen, und ist zudem komplett ungefährlich. Man benötigt höchstens eine Rohr- oder Wasserpumpenzange. Am einfachsten stellt man das alte Thermostat auf die höchste Stufe und schraubt es beherzt ab. Dann sollte man zügig den neuen Regler anbringen, da der Heizkörper ansonsten voll bollert.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Bequemer heizen: 9 smarte Heizkörperthermostate im Test“.
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Künstliche Intelligenz

Microsoft bestätigt: Telefonische Windows-Aktivierung ist passé


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Seit Kurzem gibt es Diskussionen und Mutmaßungen dazu, dass Windows nicht telefonisch aktivierbar ist. Beim Versuch erhält man den Hinweis, dass das „derzeit“ nicht möglich sei. Microsoft bestätigt, dass das so gewollt ist. Das Unternehmen macht die Zwangsaktivierung des Betriebssystems damit noch komplizierter.

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Am Wochenende ließ sich verifizieren, dass Windows sich nicht telefonisch aktivieren lässt. Beim Versuch ertönt lediglich eine Bandansage. Die verkündet, dass der Anruf „derzeit“ nicht bearbeitet werden kann, und verweist lediglich auf support.microsoft.com – also Microsofts allgemeine Support-Startseite. Zu dem Zeitpunkt war jedoch unklar, ob es sich um eine (längere) Störung handelt oder ob Microsoft die Möglichkeit dauerhaft eingestampft hat. Auch zum Meldungszeitpunkt steht die Anleitung zum Aufruf der telefonischen Aktivierung weiterhin auf Microsofts Webseiten online.

Auf der englischsprachigen Webseite hingegen hat Microsoft die Option in der Anleitung bereits entfernt. „Microsoft modernisiert die Aktivierung für unbefristete Lizenzen“, erklärt das Unternehmen dort.


Webseite mit Hinweis auf Entfernung der Option

Webseite mit Hinweis auf Entfernung der Option

Auf der englischen Webseite hat Microsoft die Telefonaktivierung bereits aus der Anleitung entfernt.

(Bild: heise medien)

„Ab dem 3. Dezember 2025 wird der traditionelle automatisierte Produktaktivierungsprozess mittels Telefon ins Internet verlagert. Kunden müssen stattdessen das Produktaktivierungsportal nutzen“, erklärt Microsoft weiter. „Der neue digitale Workflow bietet eine sicherere, zuverlässigere und benutzerfreundlichere Aktivierungserfahrung und hilft, Betrug zu verhindern. Obwohl der Prozess aktualisiert wurde, werden Offline-Aktivierungsfunktionen weiterhin unterstützt. Kunden, die sich auf die herkömmliche Offline-Aktivierung verlassen, können diese ohne Änderungen an ihrer Umgebung weiterhin nutzen.“

Microsoft erklärt, dass das Portal zur Produktaktivierung einen Log-in erfordert. Das dafür genutzte Konto wird jedoch nicht automatisch mit den zu aktivierenden Lizenzen verknüpft. Im Portal lässt sich aussuchen, welches Produkt man aktivieren möchte – Windows, Office, Windows Server und so weiter. An Windows-Versionen geht die Liste dann von aktuellem Windows 11 bis zum eigentlich nicht mehr unterstützten Windows XP zurück. Damit soll eine Aktivierung von Software auch ohne Internetverbindung des Zielgerätes möglich sein. Es ist jedoch ein zweites Gerät mit Internetanbindung dazu nötig, um auf das Aktivierungsportal zuzugreifen, etwa ein Smartphone, Tablet oder Computer.

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(dmk)



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