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Günstige ideale Gaming-PCs: Steigende Preise bringen Intel Arc erstmals in die Empfehlung

Während zuletzt die steigenden RAM-Preise die Gaming-PCs insgesamt getroffen haben, trifft es auch immer stärker die schon teuren GPUs. Intel Arc gibt es dadurch erstmals als Empfehlung, da sie die einzige Möglichkeit für den günstigen 800-Euro-PC ist.
Weitere Preissteigerung vor Stagnation
Während die RAM-Preise zwar langsam eine Stabilisierung zeigen, aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau stagnieren, legen verstärkt SSD-Preise zu, nachdem GPU-Preise zum Jahreswechsel noch einmal ordentlich angestiegen sind.
Und auch wenn die ersten Grafikkarten langsam im Preis sinken, reicht dieser Trend nicht aus, um die Einsteigerkonfiguration von 800 Euro mit Empfehlungen aus dem vergangenen Jahr zu halten. Der einzige Ausweg für Spieler? Intel Arc.
Mein Name? Arc, Intel Arc
Die hohen Preise führen dazu, dass das erste Mal eine Arc B570 als Empfehlung genannt wird. Schließlich ist dieser Einstieg mit aktuell 215 Euro für eine Sparkle Arc B570 mit 10 GB günstiger, als eine XFX Radeon RX 9060 XT mit 8 GB und 330 Euro.
Mittlerweile hat auch XeSS 3 Multi Frame Generation alle Arc-Generationen erreicht, so dass hier ein weiterer Geschwindigkeits-Boost möglich ist.
Im Gegenzug muss die Einstiegskonfiguration bei mittlerweile 16 GB RAM starten.
800-Euro-Konfiguration mit DDR4
Aufgrund der Preisexplosion bei DDR4, setzt der 800-Euro-Gaming-PC nur noch auf 16 GB RAM.
Erst die 1.200-Euro-Konfiguration setzt neben einer stärkeren GPU vom Schlage der Radeon RX 9060 XT wieder auf 32 GB RAM:
1.200-Euro-Konfiguration mit DDR4
Sämtliche Konfigurationen
Tipps für den Gebraucht-Komponenten-Kauf
Da nicht jeder Neuteile erwerben, oder (parallel) eventuell doch auf Konsolen zurückgreifen möchte, gibt es weitere Tipps für den Gebraucht- oder Konsolenmarkt sowie Cloud-Gaming.
Folgendes ist beim Gebrauchtkauf zu beachten, um das Risiko defekte oder teildefekte Hardware zu erhalten möglichst weit zu reduzieren.
- Hardware abholen und vor Ort vorführen lassen
- Einige Benchmarks laufen lassen und mit Ergebnissen aus dem Internet abgleichen (Bei Grafikkarten: 3DMark Timespy und Firestrike, ggf. etwa 10 Minuten Stress Test mit Furmark, Bei CPUs: Prime95, AIDA64 Stresstest)
- Über vorherige Umbaumaßnahmen informieren (z.B. Wechsel des Kühlers der Grafikkarte)
Na Krul
Vorsicht: DDR4 birgt Risiken!
Mit DDR4 und den dazugehörigen alten Plattformen kann man also in der Tat noch ein paar Euro sparen, aber in Sachen Leistung steht das System leider eher nur ausreichend dar. Deswegen sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Gerade mit Blick auf die 1.200-Euro-Konfiguration, die bereits ein kräftiges Loch in der Haushaltskasse zurücklassen kann. Deswegen gilt: Auch wenn AMD die Plattform AM4 bis 2025 mit neuen CPU-Modellen auf Basis alter Ryzen-5000-Architektur versorgt hat, sind AM4 und LGA 1700 bei den Herstellern immer weniger im Fokus. Dass OEMs noch BIOS-Updates veröffentlichen, darf nicht als gesetzt angesehen werden. Das endgültige Support-Aus ist je nach Modell entweder schon erfolgt, oder steht kurz bevor.
Weniger (DDR5-)RAM oft die bessere Wahl für die FPS
Was bereits im Dezember galt, gilt auch noch heute: Wer wirklich alles neu kaufen will oder muss, sollte daher eher zu einer aktuellen Plattform greifen, auch wenn das aktuell einen Aufpreis bedeutet. Sinnvoller erscheint in diesem Fall dann allerdings, erst mit dem damit möglichen Minimum an RAM zu starten (2 × 8 GB oder 1 × 16 GB). Das reicht im Einstieg immer noch für die allermeisten Spiele aus, und durch die Möglichkeit, ein einzelnes RAM-Modul zu nutzen, ergeben sich eventuell weitere Einsparpotenziale und ein einfacheres Aufrüsten, zu einem späteren Zeitpunkt.
Empfehlung der Redaktion
Unser immer emsig testender Resortleiter für CPU-Architekturen fand dann auch deutliche Worte zu der Frage DDR4 oder DDR5:
Kauft bloß keine DDR4-Plattform und den dazu notwendigen Speicher neu! Die Plattform ist alt und nur weil Speicher vielleicht günstiger ist, ist es der ganze Rest und das Drumherum nicht. DDR5-Systeme sind auch in teuren Zeiten der Weg, den man gehen sollte – und mit 9000X3D auch im Single-Channel-Betrieb schneller als alles, was auf AM4 verfügbar ist. Dual-Channel hat sich als einzig wahre Konfiguration ins kollektive Gedächtnis gebrannt, aber der Test zeigt, dass es in besonderen Zeiten auch anders geht.
Volker Rißka
Folgende Kaufberatungen finden sich zusätzlich im ComputerBase-Forum: