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Günstiger Laptop fürs Office ab 270 Euro im Test: Blackview Acebook 6
Der Blackview Acebook 6 lockt mit einem Kampfpreis von nur 244 Euro. Der 15,6-Zoll-Laptop bietet mit dem Intel N150 und 16 GB RAM klassische Office-Ausstattung.
Das Blackview Acebook 6 ist ein Einsteiger-Laptop, der vor allem durch seinen extrem niedrigen Preis auffällt. Für gerade einmal 244 Euro bekommt man ein 15,6-Zoll-Notebook mit Intel N150 Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Der Intel N150 ist zwar kein Leistungswunder, reicht aber für Office-Arbeiten, Surfen und einfache Multimedia-Anwendungen aus. Das macht das Acebook 6 interessant für Sparfüchse, Schüler und Studenten sowie alle, die einen günstigen Zweitrechner für grundlegende Aufgaben suchen. Ob das Acebook 6 trotz des Kampfpreises ein brauchbarer Alltags-Laptop ist und wo die Kompromisse liegen, klären wir im Test.
Das Testgerät hat uns Blackview zur Verfügung gestellt.
Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Blackview Acebook 6?
Das graue Kunststoffgehäuse des Acebook 6 ist dem Preis entsprechend verarbeitet. Mit Abmessungen von 357,5 x 229,5 x 19,5 mm und einem Gewicht von 1,7 kg ist der Laptop für ein 15,6-Zoll-Gerät durchschnittlich groß, aber für den nur 38 Wh großen Akku vergleichsweise schwer. Der Kunststoff fühlt sich billig an und verkratzt recht schnell. Hier und da knarzt das Gehäuse beim Anheben oder bei Druck auf die Handballenauflage. Die Spaltmaße sind ordentlich. Will man an die Technik, muss man 15 Schrauben lösen, was die Wartung umständlich macht. Die Clips-Halterungen erweisen sich als hartnäckig – beim Testgerät ist beim Öffnen mit einem Plektrum eine kleine Halterungsnase abgebrochen. Das ist ärgerlich, der Laptop lässt sich aber trotzdem wieder verschließen.
Die ANSI-Tastatur mit QWERTY-Layout erfordert für deutsche Nutzer eine Anpassung. Blackview legt mehrere Sets an Stickern bei, die man selbst auf die Tasten kleben muss – eine umständliche Lösung. Gummimatten wären eleganter gewesen, aber beide Lösungen können nicht mit einer richtigen ISO-Tastatur mit deutschem QWERTZ-Layout mithalten. Die Sticker lösen zudem nicht das Problem der anders dimensionierten Tasten – die Enter-Taste bleibt etwa kleiner. Der Tastendruck beim Numpad ist fest, die Tasten sind etwas klein. Das Hauptkeyboard fühlt sich solide, aber etwas schwammig und klapprig an. Die Gehäusestabilität um die Tastatur ist ordentlich – das Gehäuse gibt bei normalem Tastendruck nicht allzu viel nach.
Die beiden integrierten Lautsprecher klingen meist recht klar, aber Bass und Mitten fehlen. Bei höheren Frequenzen scheppern sie minimal und sind am Rande der Übersteuerung, obwohl die maximale Lautstärke nicht besonders hoch ist. Für Videokonferenzen und gelegentliche Videos reicht es, für Musikgenuss sollte man externe Lautsprecher verwenden. Bei 244 Euro kann man aber keine Klangwunder erwarten.
Blackview Acebook 6 – Bilderstrecke
Lieferumfang: Welches Zubehör liegt beim Blackview Acebook 6 bei?
Im Lieferumfang des Blackview Acebook 6 befinden sich neben dem Laptop selbst ein Netzteil mit USB-C-Anschluss sowie mehrere Sets an Tastatur-Stickern für verschiedene Sprachenlayouts. Die Sticker ermöglichen die Anpassung der ANSI-Tastatur an das deutsche QWERTZ-Layout. Eine Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei. Weiteres Zubehör gibt es nicht.
Display: Wie hoch löst das Display des Blackview Acebook 6 auf?
Das 15,6-Zoll-Display löst 1920 x 1080 Pixel, also Full HD auf und nutzt IPS-Technologie. Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von 220 cd/m² an, wir messen 277 cd/m². Beides ist zu dunkel – für den Außeneinsatz sind über 400 cd/m² nötig. Das matte Panel verhindert zwar Spiegelungen, kann die fehlende Helligkeit aber nicht ausgleichen. Selbst in hellen Innenräumen wünscht man sich mehr Leuchtkraft. Die Bildqualität ist solide, aber nicht brillant. Farben wirken blass, der Kontrast könnte besser sein. Für Office-Arbeiten reicht die Darstellung, die Full-HD-Auflösung sorgt für ausreichende Schärfe. Das Screen-to-Body-Verhältnis liegt bei 84 Prozent. Die Bildwiederholrate beträgt nur 60 Hz.
Die integrierte 1-Megapixel-Webcam mit 720p-Auflösung liefert eine schwache Bildqualität. Das Bild ist dunkel, unscharf und verrauscht. Die Farbwiedergabe überzeugt nicht, Hauttöne wirken unnatürlich. In dunklen Umgebungen oder bei Gegenlicht sind Personen kaum erkennbar. Die Kamera brennt an den oberen Rändern links und rechts dunkel aus, es entstehen dunkle Schleier. Für gelegentliche Videocalls bei guten Lichtverhältnissen reicht es gerade, für regelmäßige Videokonferenzen sollte man eine externe Webcam verwenden. Oder eben ein hochwertigeres Notebook, wenn das das Anforderungsprofil ist. Die verschiebbare Abdeckung an der oberen Displaykante ist praktisch für mehr Privatsphäre.
Ausstattung: Welche Hardware bietet der Blackview Acebook 6?
Herzstück des Acebook 6 ist der Intel N150, ein Vierkernprozessor aus der Twin-Lake-Familie. Der Chip wurde Anfang 2025 vorgestellt, basiert aber noch auf der älteren 10-Nm-Fertigung (Intel-7-Lithographie). Die vier Gracemont-E-Kerne unterstützen kein Hyper-Threading, können also nur vier Threads gleichzeitig abarbeiten. Der Maximaltakt liegt bei 3,6 GHz, die TDP bei sparsamen 6 Watt. Die integrierte Intel Iris Xe Graphics mit 24 Execution Units (EUs) taktet mit maximal 1000 MHz und ist schwachbrüstig. Der Chip ist typisch für Einsteiger-Laptops, Tablets und lüfterlose Mini-PCs.
Die 16 GB an DDR4-RAM mit 2666 MT/s sind als einzelnes SO-DIMM-Modul von No-Name-Hersteller Colorful verbaut. Theoretisch könnte man das Modul austauschen, eine Aufrüstung ist durch die Limitationen des N150 aber nicht möglich – 16 GB sind bereits das Maximum. Ein DDR5-fähiges Mainboard hätte einen kleinen Performancevorteil gebracht, wurde aber nicht verbaut.
Die 512 GB große SSD stammt ebenfalls von Colorful (Modell: CF400) und erreicht im Crystaldiskmark nur SATA-Geschwindigkeiten: 534 MB/s beim Lesen und 512 MB/s beim Schreiben. Auf seiner Webseite schreibt Blackview etwas ungeschickt von 7000 MB/s – das ist natürlich entsprechend nicht richtig. Gemeint hat man hier aber wohl, dass M.2-SSDs deutlich schneller als HDDs sind, die Formulierung könnte aber den Eindruck erwecken, dass es um die integrierte SSD geht. Maximal ist eine Kapazität von 1 TB möglich.
Bei den Anschlüssen gibt es zweimal USB-A 3.2 Gen1, einmal USB-A 2.0, HDMI 2.0, einen vollausgestatteten USB-C-Port mit Stromversorgung und DisplayPort 1.4, einen Micro-SD-Kartenslot und Kensington Lock. Der USB-C-Port ist praktisch, da er Laden, Datenübertragung und Bildausgabe vereint. Drahtlos überträgt der Laptop über den Chipsatz Realtek 8821CE mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0. Das ist für diese Preisklasse gut, auch wenn der Standard nicht der aktuelle ist.
Performance: Wie schnell ist der Blackview Acebook 6?
Die Performance des Acebook 6 ist für alltägliche Aufgaben ausreichend. Im Netzbetrieb erreicht der Laptop im PCMark 10 durchschnittlich 2960 Punkte. Die Spitzenwerte liegen bei 3058 Punkten, die niedrigsten bei 2850 Punkten. Der 3DMark Time Spy zeigt 440 Punkte. Davon entfallen 390 Punkte auf die Grafik und 1698 Punkte auf die CPU. In Geekbench 6 erreicht das Acebook 974 Punkte im Single-Core-Test. Im Multi-Core-Test sind es 2414 Punkte. Der OpenCL-Grafiktest zeigt 4207 Punkte. Cinebench 2024 attestiert 44 Punkte im Single-Core-Durchlauf. Im Multi-Core-Test erreicht der Laptop 120 Punkte. Diese Werte reichen für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Surfen problemlos aus.
Im Akkubetrieb sinkt die Leistung erwartungsgemäß. PCMark 10 zeigt nur noch durchschnittlich 2486 Punkte. Die Höchstwerte liegen bei 2500 Punkten, die Tiefstwerte bei 2472 Punkten. Der 3DMark Time Spy erreicht 444 Punkte. Die Grafik kommt auf 393 Punkte, die CPU auf 1695 Punkte. Geekbench 6 misst nur noch 753 Punkte im Single-Core-Test. Der Multi-Core-Test zeigt 2575 Punkte. Im OpenCL-Test sind es 4078 Punkte. Cinebench 2024 erreicht im Single-Core nur 36 Punkte. Der Multi-Core-Test endet bei 94 Punkten. Die Performance ist beim Surfen mit mehreren Tabs bisweilen am Rande des Ruckelns. Auch Dinge wie das Aufrufen des Datei-Explorers werden spürbar langsamer.
Für Spiele reicht die Leistung definitiv nicht. Videobearbeitung oder andere anspruchsvolle Aufgaben sind nicht sinnvoll möglich. Im Akkubetrieb ist die Performance beim normalen Alltagseinsatz mit Browser bisweilen grenzwertig. Im Netzbetrieb ist sie stabil und ordentlich, man reißt aber keine Bäume aus.
Lüfter: Wie laut ist der Blackview Acebook 6 und wie hoch ist seine Leistungsaufnahme?
Die Lautstärke des Blackview Acebook 6 ist hervorragend gering. Mit unter 20 dB(A) lässt sie sich mit unseren Mitteln kaum ordentlich messen. Selbst unter Volllast im einstündigen Stresstest bleibt das Gerät flüsterleise. Die CPU-Temperatur verbleibt dabei bei maximal 71 Grad. Der niedrige Stromverbrauch des Intel N150 mit 6 Watt TDP trägt zur geringen Wärmeentwicklung bei. Für lärmempfindliche Nutzer ist das ein Pluspunkt.
Im einstündigen Stresstest mit Aida64 bleibt die CPU-Temperatur bei maximal 71 Grad. Der Takt startet bei 3,6 GHz, fällt dann schnell auf 1,6 GHz ab und pendelt sich bei 2,0 bis 2,1 GHz ein.
Software: Mit welchem Betriebssystem arbeitet der Blackview Acebook 6?
Das Acebook 6 kommt mit Windows 11 Home im Updatestand 24H2. Vorinstalliert ist Microsoft Office sowie Google Chrome. Bei unserem routinemäßigen Virenscan mit Windows Defender finden wir keine Auffälligkeiten im vollständigen Systemscan.
Linux läuft auch auf dem Rechner. Ins AMI-BIOS kommen wir allerdings nur über die erweiterten Wiederherstellungsoptionen. Bei Ankunft im BIOS ist nur eine Menüseite verfügbar – dort kann man nur die Sprache verstellen. Erst durch Drücken von ESC tauchen die erweiterten Einstellungen auf, wo man etwa auf Secure Boot, Boot-Reihenfolge und erweiterte Temperatureinstellungen zugreifen kann. So können wir in Linux starten, wobei wir das auf Ubuntu basierende Tuxedo OS verwenden. Auf dem Desktop funktionieren WLAN, Bluetooth und Audio einwandfrei. Die Auflösung wird richtig erkannt und der Laptop wacht aus dem Standby-Modus auf.
Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Blackview Acebook 6?
Die Akkulaufzeit liegt bei knapp unter 4 Stunden im PCMark 10 Battery Test Modern Office. Dabei stellen wir die Helligkeit auf 200 cd/m² ein und lassen WLAN aktiviert. Der Test simuliert ein realistisches Alltagsszenario durch wechselndes Aufrufen von Programmen wie Libre Office, Firefox-Nutzung und kurze Idle-Phasen. Der nur 38 Wh große Akku ist für ein 15,6-Zoll-Gerät mager und reicht nicht für einen halben Arbeitstag. Für mobiles Arbeiten ist das Acebook 6 nur bedingt geeignet. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-C-Port.
Preis: Was kostet der Blackview Acebook 6?
Der Blackview Acebook 6 kostet beim Hersteller regulär 316 Euro für die Version mit 16 GB RAM und 256 GB SSD. Die größere Variante mit 512 GB ist aktuell bei Aliexpress für 244 Euro erhältlich. Bei MediaMarkt kostet die 256-GB-Version 289 Euro, bei Amazon 307 Euro. Für unter 250 Euro einen Windows-Laptop mit 16 GB RAM zu bekommen, ist selten.
Fazit
Der Blackview Acebook 6 ist ein Budget-Laptop, der für seinen Preis viel bietet. Man bekommt einen Windows-11-Laptop mit 16 GB RAM und 512 GB SSD. Die Performance des Intel N150 reicht für Office, Surfen und Multimedia aus, für mehr aber nicht. Positiv sind die extrem niedrige Lautstärke unter 20 dB(A) und der niedrige Preis. Die Verarbeitung ist einfach, das Display mit 277 cd/m² zu dunkel, die Akkulaufzeit mit unter 4 Stunden kurz. Die SSD-Geschwindigkeitsangaben des Herstellers sind irreführend – statt 7000 MB/s gibt es nur SATA-Tempo. Die Webcam ist schwach, die Lautsprecher mittelmäßig. Wer einen günstigen Laptop für einfache Aufgaben sucht und mit den Kompromissen leben kann, bekommt für 244 Euro einen soliden Computer. Für mobiles Arbeiten oder anspruchsvolle Aufgaben sollte man mehr investieren.
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WD und Seagate bestätigen: Festplatten fürs Jahr 2026 ausverkauft
Mit Western Digital und Seagate haben zwei der drei weltweit verbliebenen Festplattenhersteller bestätigt, dass sie ihr Produktionskontingent für 2026 schon komplett oder fast komplett verkauft haben. Bei Toshiba dürfte die Situation ähnlich aussehen.
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Die Aussagen stammen von den Firmenchefs in den Analystenkonferenzen zu den jüngsten Geschäftsberichten. Sie bestätigen damit Spekulationen vom September 2025. Und auch über das Jahr 2026 gibt es schon erste Abkommen. Sie kommen größtenteils von Hyperscalern, die Festplatten für ihre KI-Rechenzentren wollen, etwa um darauf Trainingsdaten zu speichern. Dazu zählen etwa Amazon (AWS), Google, Microsoft (Azure), Meta und OpenAI.
Das sagen die CEOs
Western-Digital-Chef Tiang Yew Tan sagte: „Wir sind für das Kalenderjahr 2026 so ziemlich ausverkauft. Wir haben feste Bestellungen von unseren sieben größten Kunden für das gesamte Kalenderjahr 2026. Außerdem haben wir solide Handelsvereinbarungen mit drei unserer fünf größten Kunden abgeschlossen, zwei davon für das gesamte Kalenderjahr 2027 und eine für das gesamte Kalenderjahr 2028.“
Seagate-Chef William Mosley führte aus: „Unsere Nearline-Kapazitäten sind bis für das Kalenderjahr 2026 vollständig zugeteilt und wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Monaten mit der Annahme von Bestellungen für das erste Halbjahr des Kalenderjahres 2027 beginnen können. Darüber hinaus verbessert sich die Sichtbarkeit der Nachfrage aufgrund der langfristigen Vereinbarungen mit großen Cloud-Kunden bis zum Kalenderjahr 2027. Zusätzlich diskutieren mehrere Cloud-Kunden ihre Prognosen für das Nachfragewachstum im Kalenderjahr 2028.“
Unter Nearline versteht Seagate sein HDD-Angebot mit Serverfokus. Teilweise schwappen solche Modelle auch in den Einzelhandel. Laut Geschäftsbericht machte Nearline zuletzt 87 Prozent von Seagates Festplattenverkauf aus. Die Sparte verdrängt das restliche Angebot zusehends. Ein Jahr zuvor lag Nearline noch bei 83 Prozent.
Vorerst keine Produktionserweiterung
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Laut Mosley baut Seagate seine Produktionskapazitäten vorerst nicht aus. Wachstum soll nur durch Festplatten mit höherer Kapazität entstehen, nicht aber durch zusätzliche Stückzahlen.
Finanzchef Gianluca Romano ergänzte: „Wenn wir in einem Quartal etwas mehr produzieren können, werden wir diese Exabytes natürlich auf dem freien Markt mit guter Rentabilität verkaufen. Aber ich würde sagen, dass der überwiegende Teil der Kapazität bereits zugewiesen ist.“
Toshiba ist seit 2023 nicht mehr an der Börse notiert. Damit gibt es öffentlich nur noch rudimentäre Finanzinfos. Ausblicke wie die Konkurrenz gibt die Firma nicht mehr.
Alle drei HDD-Hersteller haben Umsatz und Gewinn zuletzt gesteigert. Western Digitals Umsatz beispielsweise stieg im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25 Prozent auf drei Milliarden US-Dollar. Der Betriebsgewinn stieg um 62 Prozent auf 908 Millionen US-Dollar. Eine höhere Bruttomarge (46,1 statt 38,4 Prozent) untermauert, dass der Hersteller höhere Preise aufruft.
HDD- und SSD-Preise steigen
Im deutschen Handel sind die HDD-Preise verglichen mit Mitte 2025 um etwa 20 bis 50 Prozent gestiegen. Ein Mangel an HDDs für Rechenzentren wirkt sich zusätzlich auf SSDs aus: Hyperscaler kaufen als Alternative SSDs mit hoher Kapazität. Hersteller schichten deshalb ihre Produktion um, was für Preissteigerungen im Einzelhandel sorgt.
Viele Modelle mit bis zu zwei Terabyte Speicherplatz sind seit dem Sommer 2025 um die 50 Prozent teurer geworden, etwa im Falle von Samsung. Härter trifft es kleinere SSD-Hersteller ohne eigene Speicherproduktion – dort sind Preissteigerungen um den Faktor 2 bis 3 zu beobachten, etwa bei Kingston, Lexar und Patriot.
Western-Digital-SSDs verschwinden derzeit vom Markt, da die Modelle künftig unter neuen Sandisk-Namen weiterlaufen. Beide Firmen haben sich 2025 voneinander getrennt.
(mma)
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OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt
Seit Adrian Bowyer mit dem RepRap-Projekt (Replicating Rapid Prototyper) im Jahr 2004 den Grundstein für Open-Source-3D-Druck gelegt hat, sind bereits mehr als 20 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich zahlreiche Enthusiasten (und auch daraus entstandene Firmen) an der Technik ausgetobt und die Mechanik und Firmware enorm weiterentwickelt: vom beheizbaren Druckbett über Auto-Nivellierung bis hin zum rasend schnellen Mehrfarbdruck in Industriequalität.
Auch die Slicer haben erhebliche Fortschritte gemacht, sind leistungsstärker und benutzerfreundlicher geworden – oft auch dadurch, dass sie Ideen voneinander übernommen haben.
- Warum OrcaSlicer immer beliebter wird
- Welche Möglichkeiten er eröffnet
- Wie er mit den anderen Slicern zusammenhängt
Einer ihrer Vertreter, der sich gerade großer Beliebtheit erfreut, ist der OrcaSlicer. Was ihn besonders macht und für wen sich ein Umstieg lohnt, klären wir in diesem Artikel.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OrcaSlicer: Der Fast-alles-Könner für den 3D-Druck vorgestellt“.
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Volkswagen plant offenbar 60-Milliarden-Euro-Sparprogramm | heise autos
Volkswagen plant einem Pressebericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Laut Manager Magazin sollen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent sinken, wie das Blatt unter Berufung auf interne Informationen berichtet. So komme man auf den genannten Betrag.
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Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle. Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus, hieß es. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.
Volkswagen reagierte zurückhaltend und verwies auf die bereits laufenden Sparprogramme bei allen Marken. Dadurch habe man bereits Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht, sagte ein Sprecher. „Damit konnte der Konzern die geopolitischen Gegenläufer – wie die Zölle in den USA – abfedern und bleibt auf Kurs.“ Einen Zwischenstand werde Konzernchef Oliver Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz bekannt geben.
Betriebsrat: Mit uns keine Werksschließungen
Der Betriebsrat wurde deutlicher. Der Artikel erscheine „eher als eine Zustandsbeschreibung der längst laufenden Effizienzprogramme“, heißt es im VW-Intranet in einer Betriebsrats-Stellungnahme für die Belegschaft. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sprach sich im Intranet erneut klar gegen Standortschließungen aus. „Mit uns wird es keine Werksschließungen geben.“
Ihr sei bewusst, dass sich der Konzern nach wie vor in einer schwierigen Lage befinde, wird Cavallo weiter zitiert. „Deshalb haben wir in der Volkswagen AG bereits Ende 2024 mit dem Dezember-Kompromiss alles in die Wege geleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen für die Belegschaft sozialverträglich zu gestalten. Mit dieser Einigung haben wir Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausgeschlossen.“
Umfangreicher Stellenabbau seit 2024
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Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen. Der Stellenabbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen.
Mehr über den Konzern
(fpi)
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