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In Berlin steht eine besondere Plakatwand! › PAGE online


Am Stuttgarter Platz in Berlin bespielt der Fotograf Darius Ramazani eine Plakatwand, präsentiert dort Illustration, Kunst, Literatur – und setzt sich für Demokratie ein. Im Wahljahr 2026 jetzt mit einer Botschaft von Exit.

Stutti wird der Stuttgarter Platz in Berlin Charlottenburg liebevoll von Einheimischen genannt. Legendär und einstige Adresse der Kommune 1, ist er von Restaurants gesäumt, von Grün und einer bekannten Pizza-Bude.

Dort ist immer viel los. Ideal also für eine Plakatwand, wie sie der Fotograf Darius Ramazani dort seit Jahren besitzt und für die unterschiedlichsten Botschaften nutzt.

Er macht sich für Kultur, für Literatur und Illustration stark, für Elternpodcasts, Hilfe bei seelischen Problemen, er kündigt Ausstellungen an oder den DDC-Award und feierte 75 Jahre Grundgesetz mit einem typografischen Motiv.

Natürlich ist die Plakatwand dort wohlbekannt – und strahlt immer wieder auch über die Kiez-Grenzen hinaus.

So wie jetzt mit der Aktion für Exit Deutschland, einer Organisation, die seit 25 Jahren Wege aus dem Rechtsextremismus bietet.

Kreative für Exit

Exit ist spendenfinanziert, wurde dabei in der Vergangenheit unter anderem von fritz-cola oder dem FC St. Pauli unterstützt und von legendären und preisgekrönten Aktionen.

Allen voran der unfreiwillige Spendenlauf »Rechts gegen Rechts« von 2015 oder den T-Shirts, die 2011 bei einem NPD-Rockfestival in Jena verteilt wurden und nach dem Waschen die Nummer der Hilfe-Hotline zum Ausstieg aus der rechten Szene freigab.

Jetzt ist die neue Kampagne von Exit auch auf der Plakatwand von Darius Ramazani am Stuttgarter Platz zu sehen.

Entwickelt wurde sie von Art Director Nico Höfer und Alf Frommer, Kreativdirektor bei RYSM. Als das Motiv im digitalen Kanal von Exit erschien, war es der erfolgreichste Post aller Zeiten der NGO.

Mit der analogen Verbreitung soll an diesen Erfolg angeschlossen werden.

 

 

2026 ist Wahljahr!

Und das Motiv scheint wie ein Muss in dem Wahljahr, in dem es gleich vier Landtagswahlen gibt und das unter anderem in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Gerade in Zeiten von Rechtsextremismus und einer AfD im Umfragehoch sei es besonders wichtig, an die Stärken einer wehrhaften Demokratie zu erinnern, hatte Darius Ramazani bereits 2024 zum Jubiläum des Grundgesetzes gesagt. Und statt dass ein Rezept dagegen gefunden wurde, ist die Situation noch besorgniserregender geworden.

Wer auch mal mit einem Projekt auf der Plakatwand erscheinen möchte, wer »mitspielen« will, wie es von Darius Ramazani heißt, der kann über die Website ramazani.flasht.berlin direkt einen Vorschlag an den Macher senden.

 

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