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Instagram testet eigene Quicksnap App nach Snapchat-Vorbild
Das Quicksnap Feature gibt es seit 2025 auf Instagram. Ein Leak zeigt nun, dass Meta offenbar mit einer eigenen Foto-App im Snapchat-Stil experimentiert – getrennt von Reels und Feed, als Raum für private Momente.
Instagram denkt offenbar darüber nach, die von Snapchat inspirierte Funktion Quicksnap aus der App herauszulösen und als eigenständigen Dienst weiterzuentwickeln. Dabei geht es um die Funktion, mit der Nutzer:innen spontane Fotos verschicken können, die nach dem Ansehen wieder verschwinden.
Entdeckt wurde der Hinweis auf eine dedizierte App von dem App-Forscher Alessandro Paluzzi, der in den Einstellungen einen neuen Eintrag gefunden hat.
Dort taucht Instants beziehungsweise Quicksnap erstmals als mögliche Standalone App auf, eingeordnet neben Diensten wie WhatsApp, Facebook oder Messenger.
Instagram-Test:
Carousels auch nach dem Posten neu ordnen

Warum Quicksnap für Meta wichtiger wird
Quicksnap ist 2025 in Instagram gestartet (getestet wurde eine solche Funktion unter dem Namen Quick Snaps bereits Mitte 2024) und richtet sich an alle, die einfach kurz etwas teilen wollen, ohne daraus direkt Content zu machen. User schicken dabei spontane Fotos nur an ausgewählte Freund:innen, die nach dem Ansehen wieder verschwinden.
Bislang ist Quicksnap direkt in die Instagram-Direktnachrichten integriert und dort eher unauffällig platziert, zwischen Notes und Suchleiste. Dass Meta nun über eine eigenständige App nachdenkt, passt zu einer Entwicklung, die Instagram schon länger verfolgt. Private Gespräche und spontane Momente sollen wieder mehr Raum bekommen, aber ohne die Entdeckungs-Experience rund um Reels und Suche zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund könnte eine dedizierte Quicksnap App sinnvoll sein. Ob und wann eine solche App kommt, ist jedoch noch offen. Instagram selbst hat sich noch nicht dazu geäußert.
Parallel dazu setzt Instagram stärker auf KI, um Inhalte besser auffindbar zu machen. Der Plattformchef Adam Mosseri betonte zuletzt, dass KI die Nutzung nicht grundlegend verändern, sondern das Entdecken, Erstellen und Einordnen von Content erleichtern soll. Gleichzeitig experimentiert Instagram mit einem Exit-Feature für Close Friends, das Nutzer:innen erlaubt, sich selbst aus von anderen erstellten Freundeslisten entfernen können.