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Installation von Ultra OOH: Darum ist in Berlin ein PS5-Raumschiff notgelandet
Mit einem abgestürzten Raumschiff wirbt Ultra OOH für die PS5, die dieses Jahr fünf Jahre alt wird.
Ein leuchtendes, qualmendes Raumschiff, das in Berlin havariert ist – klingt wie die Kulisse eines Sci-Fi-Films, ist in Wahrheit Teil aber der Kampagne „It Happened on PS5“. Die zuständige Agentur Ultra OOH will sich mit dieser Aktion aus dem weihnachtlichen Werbewirbel abheben und die Marke Playstation erlebbar machen.
Wer dieser Tage in Berlin in der Nähe des Alexanderplatzes unterwegs ist, dürfte nicht schlecht staunen: Am Ravelinplatz ist ein 14 Meter langes, sieben Meter breites und 3,5 Tonnen schweres Raumschiff „notgelandet“. Nach Einbruch der Dunkelheit wird das Raumschiff beleuchtet und qualmt außerdem eindrucksvoll vor sich hin und wird so zum attraktiven Fotospot.
Nach Einbruch der Dunkelheit dampft und leuchtet das Raumschiff eindrucksvoll.
Besucherinnen und Besucher des Raumschiffs haben die Chance, bei einem Gewinnspiel ein umfangreiches Playstation-Paket zu gewinnen, indem sie einen QR-Code am Raumschiff und einen weiteren an der Saturn-Gaming- und Erlebniswelt Xperion scannen. Durch diese Kombination aus physischen Erlebnissen und digitaler Interaktion will sich Ultra OOH von typsicher Außerwerbung abheben. Vian Feldhusen will mit außergewöhnlichen Aktionen wie dieser Orte schaffen, an denen Marken erlebbar werden. Für sie seien Marken keine Botschaften, sondern Räume, die Menschen betreten, so Feldhusen. Das Raumschiff ist bereits am Black Friday in Berlin gelandet und bleibt noch bis zum 14. Dezember. Für Ultra OOH zeichnet sich der Erfolg jetzt schon ab: Der Art Directors Club (ADC) hat sie aktiv zur Einreichung der Kampagne eingeladen.
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Instagram ersetzt Follows mit Friends
Auf Instagram sehen einige Creator einen Friends Count anstelle eines Follow Counts. Dabei werden Friends neu definiert und sogar als Content Label im Feed genutzt.
Wenn Instagram zur Veränderung ansetzt, dann horcht die Creator-Gemeinde auf. Gerade, wenn es um eine Kernmetrik geht. Die Meta-Tochter mit über drei Milliarden monatlich aktiven Usern hat sich den Status erarbeitet, der für Furore bei großen Veränderungen sorgt – wie zuletzt beim offiziell verkündeten Hashtag Limit oder vor einiger Zeit der Einführung von Views als übergeordnete Kernmetrik. Jetzt, kurz nach der Vorstellung von Instagrams Agenda für 2026, kommt die nächste große Veränderung auf Creator zu. Die Plattform experimentiert mit einem Friends Count im Profil. Dieser ersetzt dort die Follows-Angabe und setzt sich auch anders zusammen. Diese Entwicklung hat nicht zuletzt mit KI zu tun. Zugleich dürfen einige Creator neue Like Icons einsetzen – und das, während viele User von einem regelrechten Like Crash berichten.
„Der Hochglanz-Feed ist tot“:
Instagrams Kurs für 2026

Instagrams Friends Count in der Übersicht: Was die Metrik bedeutet
Einige Instagram Creator sehen sie schon, die neue Metrik im Profil. Neben Followern und Beiträgen sehen sie einen Friends Count, wo normalerweise der Follow Count zu finden ist. Letzterer gibt an, wie vielen Accounts der User folgt. Der Friends Count aber zeigt an, wie vielen Freund:innen ein User folgt. Und das ist nicht das gleiche, wie Business Insider berichtet. Denn als Friends werden Accounts eingestuft, die einem User auch zurückfolgen; man fühlt sich beinahe an alte Follow-for-Follow-Zeiten erinnert. Daher dürfte der Friends Count meist eine niedrigere Zahl anzeigen als der Follow Count. So sehen manche Creator aber ebenso, welcher der gefolgten Accounts eigentlich zurückfolgt. Ein Mitglied von Metas Presse-Team bestätigte den Test, den wir noch nicht sehen können, und erklärte:
Friends are central to the Instagram experience, so we’re exploring ways to make these connections more visible and meaningful. We’re running a small test to highlight Friends throughout Instagram.
Tatsächlich ist dieses Experiment zuerst nur für einige wenige Creator zu sehen. Instagram möchte damit mehr Wert auf echte menschliche Verbindungen legen. Zum einen geht das mit der eigenen Entwicklungslogik für die Plattform einher. Der Austausch der Creator in der Community soll im Fokus stehen. Darauf zahlen diverse Features ein, zum Beispiel die 2025 eingeführte Friends Map à la Snapchat oder das Teilen öffentlicher Instagram Stories ohne Markierung. Zum anderen möchte die Plattform mit dem Fokus auf Friends eine klare Abgrenzung zu KI-Inhalten und KI-Kommunikation schaffen. Plattformchef Adam Mosseri warnte zuletzt schon:
Everything that made creators matter – the ability to be real, to connect, to have a voice that couldn’t be faked – is now suddenly accessible to anyone with the right tools.
Originalität soll besser gerankt werden und Mosseri ergänzt:
We need to surface credibility signals about who’s posting so people can decide who to trust.
Daher markiert Instagram im Rahmen des Tests sogar im Feed einige Inhalte mit dem Label Friends, das anstelle von Posts oder Following steht. Ob aber diese Anpassung umfassend ausgerollt wird und dann auch bald in Deutschland auftaucht, ist noch unklar.
Neue und einzigartige Likes: Top Creator fallen auf
Parallel zum Friends Count-Test können manche Creator auf Instagram einzigartige Herz-Icons als Like-Symbol einsetzen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen Test, sondern um ein Sonder-Feature für die 25 Sieger:innen von Instagrams Rings Awards. Mit den Rings Awards werden erstmals 25 Creator für ihren Mut und ihre Kreativität ausgezeichnet. In der Jury dafür saßen unter anderem Regisseur Spike Lee, Designer Marc Jacobs, YouTuber Marques Brownlee, Schauspielerin Yara Shahidi und Make-up-Artistin Pat McGrath. Die Sieger:innen erhalten jetzt je ein unikales Like-Herz. Das kann dann aussehen wie ein DJ-Pult, wie ein Gänseblümchen oder wie ein zerknülltes Papier. IM Jahr 2026 können diese Creator die besonderen Like Icons für ihre Likes einstellen.
Alle anderen Creator müssen sich indes mit dem klassischen roten Herzen begnügen. Dabei werden Likes derzeit mehr und mehr zur Vanity-Metrik. Viele Creator berichten von immer weniger Likes, was nicht zuletzt mit Instagrams Fokus auf DMs, Stories und insbesondere Reels zusammenhängt. Laut Daten von SensorTower, die CNBC vorliegen, stieg der Anteil der auf Instagram verbrachten Zeit in Bezug auf Reels in den USA von 37 Prozent im Mahr 2024 auf 46 Prozent im Jahr 2025. Relevanz auf Instagram entsteht in der menschlichen Interaktion, langfristig vor allem aber auch im Kurzvideokontext.
Like-Verlust auf Instagram:
„100 Likes sind die neuen 1.000“

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Wechsel in der VSA-Geschäftsführung: Inka Müller-Schmäh verlässt Sportsponsoring-Verband VSA
Die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) verliert ihre Geschäftsführerin: Inka Müller‑Schmäh, seit 2012 für die VSA tätig, verlässt den Verband zum 1. April 2026 – auf eigenen Wunsch. Über ihre Nachfolge ist noch nichts bekannt.
Darüber will der Vorstand „zu gegebener Zeit“ informieren, wie er in einer Pressemitteilung erklärt. Darin würdigt VSA‑Präsident M
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Nostalgie-Trend in Social-Media: Was die Werbung von 2016 über Kreativität und Kultur verrät
Hornbach prägte mit seiner Kampagne das Werbejahr 2026
Nostalgietrends gibt es immer wieder – im Moment feiern User:innen auf TikTok, Instagram und Co die Ästhetik und Popkultur von 2016. Musik, Memes und Mode? Warum nicht auch einen Blick auf die Werbung von vor zehn Jahren werfen: Er offeriert eine Art kreative Zwischenzeit.
Der aktuelle Social-Media-Hype wird nicht zuletzt damit erklärt, dass die Welt 2016 gerade noch so in Ordnung war: Die erste Amtszeit von Donald
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