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Kampagne zur Fußball-WM: Coca-Cola macht Joshua Kimmich zum deutschen Lamine Yamal


Coca-Cola startet seine WM-Kampagne in Deutschland

Nach der weltweiten Kampagne startet Coca-Cola seine WM-Kommunikation nun auch in Deutschland. Die entscheidende Wendung gibt der Story anders als im globalen TV-Spot aber nicht der spanische Ausnahmekicker Lamine Yamal, sondern Joshua Kimmich. Die Rollenverteilung in dem Spot bleibt gewöhnungsbedürftig.

Der globale Startschuss für die Kampagne fiel bereits letzte Woche, als WM-Hauptsponsor Coca-Cola den gemeinsam mit der WPP-Agentur Open X entwickelten Werbefilm „Bubbling Up“ vorstellte. Jetzt läuft sich der Getränkeriese auch hierzulande für das sportliche Großereignis warm, das vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird. 
In Deutschland wird wie wahrscheinlich in allen Teilnehmernationen eine auf den hiesigen Markt zugeschnittene Adaption des weltweiten Werbefilms zu sehen sein. Heißt: Auch im deutschen WM-Spot, der ab dieser Woche bis Ende Februar in den hiesigen TV-Werbeblöcken läuft, wird die zusammen mit den Musikern J. Balvin, Amber Mark, Steve Vai und Travis Barker produzierte Neuinterpretation des Van-Halen-Klassikers „Jump“ zu hören sein. Der einzige, aber entscheidende Unterschied ist, dass eben nicht der Spanier Lamine Yamal, sondern der deutsche FC-Bayern-Star Joshua Kimmich zur personifizierten Projektionsfläche der WM-Euphorie wird. 
Die etwas eigenwillige Story ist allerdings dieselbe. Die Hauptrolle in dem Commercial spielt ein frischgebackener Vater, der mit seiner Partnerin gerade im Standesamt vorstellig wird, um den Namen des gemeinsamen Sohnes eintragen zu lassen. Und weil auf einem Instore-TV-Gerät gerade ein Bericht über die Fußball-WM und das DFB-Team läuft und ihm die prickelnde Flasche Coca-Cola so gut schmeckt, entscheidet sich der Vater spontan um, streicht den Anfangsbuchstaben des ursprünglich ausgewählten Vornamens durch und schreibt auf das Formular stattdessen einfach „Joshua“. Was man halt so macht, wenn man gerade Eltern wird. Die Mutter des Kindes, die erst nachträglich gefragt wird, ob ihr der Name überhaupt gefällt, darf nur zuschauen, brav lächeln und nicken, während ihr Partner mal eben den Sprössling nach dem Kapitän der deutschen Nationalelf benennt. Als wäre Fußball nach wie vor ausschließlich ein Männersport.

Bubbling Up

Das ist die Kampagne von Coca-Cola zur Fußball-WM

Vom 11. Juni bis 19. Juli findet die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko statt. Für Hauptsponsor Coca-Cola ist das Mega-Event, bei dem erstmals 48 Teams antreten, vor allem eine große Chance. Um den Coke-Konsum im Sommer weltweit anzukurbeln, schaltet der Getränkeriese bereits jetzt werblich einen Gang höher.

Ungeachtet der gewöhnungsbedürftigen Story ist man bei Coca-Cola Deutschland davon überzeugt, von der Fußball-WM profitieren zu können – schon deshalb, weil Coca-Cola bereits seit 1981 eine Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) unterhält. „Mit der deutschen Version von ‚Bubbling Up‘ bringen wir diese Verbundenheit auf den Bildschirm und feiern gemeinsam mit der Nationalmannschaft die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft“, sagt Deutschland-Geschäftsführerin 
erinnert Evelyne De Leersnyder.



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