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Legacy of the Dark Knight: Lego Batman braucht doch weniger extrem teuren RAM

Speicherpreise schnellen nach oben. Lego Batman: Legacy of the Dark Knight korrigiert seine Anforderungen nach unten und halbiert den Speicherbedarf. Der Grund dafür entspricht exakt dem Vorwurf, den die ersten Systemanforderungen den Entwicklern eingebracht haben.
Ursprünglich hatte TT Games für Legacy of the Dark Knight 32 Gigabyte RAM empfohlen. Für ein überschaubares Lego-Spiel war das eine Menge, vor allem aber vier Mal so viel wie für das letzte Lego-Spiel des Studios, die Skywalker-Saga. Im Netz wurde daraufhin der Vorwurf erhoben, das Spiel sei schlicht schlecht optimiert. Genau das ist der Grund gewesen.
Noch schlecht optimiert
In diesem Fall handelt es sich um einen gut erklärbaren Grund. Legacy of the Dark Knight erscheint erst am 29. Mai, die Produktseite sollte, um Vorbestellungen sammeln zu können, aber schon frühzeitig online gehen. Die Anfang des Jahres veröffentlichten Systemanforderungen haben schlicht lediglich den damaligen Stand abgebildet. Das erscheint normal: Optimierungen am Ressourcenbedarf erfolgen tendenziell, wenn alles andere steht.
In einem kurzen Statement weisen die Entwickler darauf hin, dass auch der aktuelle noch nicht der endgültige Stand sein muss, man werde „weiterhin optimieren und Verbesserungen vornehmen“. Ob das Spiel auch mit weniger als 16 Gigabyte RAM auskommt, wird sich zeigen. Entscheidend ist das jedoch nicht mehr: 16 Gigabyte sind oberhalb von reinen Office-Rechnern seit Jahren Standard, was keinerlei Investitionen zu einem ungünstigen Zeitpunkt erforderlich machen sollte.
Aktuelle Systemanforderungen
Besonders niedrig fallen die übrigen Anforderungen jedoch nicht aus. Minimal sind laut Jetzt-Stand ein Sechskern-Prozessor und eine GeForce RTX 2070 zum Spielen nötig. Eine SSD gehört zudem zur Pflichtausstattung. Empfohlen wird gar ein relativ moderner Achtkern-Prozessor mit Mittelklasse-Grafikleistung in Form einer GeForce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 XT. Preislich sind die Mindestanforderungen beträchtlich: Rund 70 Euro werden auf Steam verlangt, die Deluxe Edition, die das Erscheinungsdatum drei Tage nach vorne verlegt, kostet gar knapp 90 Euro.