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LG UltraGear für Gamer: OLED mit 480 Hz startet & 5K-Monitor mit vielen Mini-LEDs

LG will das besonders helle WQHD-Tandem-OLED-Panel mit 480 Hz in einem eigenen Monitor verbauen und kündigt zeitgleich einen 5K-Monitor mit 165 Hz und 2.304 Mini-LED-Zonen an. Der 27″-WQHD-Tandem-OLED soll zur CES 2026 im Januar (Thema) in den Verkauf gehen, der 5K-Monitor erstmals gezeigt werden.
Begriffs-Wegweiser
Da die Begriffe rund um „5K“ oder „5K2K“ schnell für Verwirrung und vor allem zu wenig Übersicht über die tatsächliche theoretische Bildschärfe (in ppi) sorgen, soll nachfolgende Tabelle eine schnelle Einordnung ermöglichen. Die Redaktion hat die bekanntesten Auflösungen und Displaygrößen herausgesucht, sodass die Tabelle einen schnellen Vergleich zum eigenen Monitor schaffen kann. Eine höhere Pixeldichte bedeutet ein schärferes Bild, bei gleichbleibender Entfernung. Die im Artikel thematisierten Auflösungen sind farbig hervorgehoben.
LG UltraGear evo 27″ GM9 (27GM950B)
Das Jahr 2026 schickt sich schon jetzt an, für Spieler interessant zu werden: Neue OLED-Monitore gehören mittlerweile jährlich zur Norm, der GM950B läutet mit einer Auflösung von 5.120 × 2.880 (5K) bei einer Bildwiederholrate von 165 Hz jedoch nun auch höhere Auflösungen für Gamer ein. Auch Samsung hat bereits 5K- und 6K-Gaming-Monitore angekündigt. Sie werden ebenfalls zur CES im Januar erwartet.
Neu hinzu kommen KI-Funktionen, die lokal das Bild analysieren und „verbessern“ bevor es angezeigt wird. Zudem gibt es AI-Sound und eine weitere AI-Bildverbesserung.
2.304 Mini-LED-Zonen sagen Blooming den Kampf an
Das Panel setzt nicht auf organische Leuchtdioden, sondern auf ein LCD mit Mini-LED-Zonen. LG will das hier öfter auftretende Problem von Blooming „gelöst“ haben und verbaut gleich 2.304 einzeln ansteuerbare Zonen. Das ist im Vergleich zur (eigenen) Konkurrenz viel, für 5K sogar einmalig. Viele Monitore mit weniger Auflösung oder mehr Displaygröße kommen im Preisvergleich nur auf 1.152 oder gar 576 Zonen. Ein Test muss jedoch erst zeigen, ob die höhere Zonendichte hier wirklich ausreicht, um das Strahlen von Helligkeit in dunkle Bereiche „gelöst“ zu haben.
Dank der Hintergrundbeleuchtung ist der Monitor nach VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert und soll in der Spitze bis zu 1.250 cd/m² erreichen. Da es sich nicht um ein OLED-Panel handelt, kann laut Spezifikation ganzflächig sogar 1.000 cd/m² erwartet werden.
Weitere Monitore von LG UltraGear Evo
LG hat zudem zwei gekrümmte Monitore in 39″ und 52″ mit jeweils einer Auflösung von 5K2K (5.120 × 2.160) vorgestellt, die ebenfalls zur neuen LG UltraGear Evo Serie gehören. Details hat die Redaktion in einem separaten Artikel zusammengefasst.
LG UltraGear GX7 (27GX790B) bald lieferbar
Kein Teil der neuen Evo-Serie, aber auch bisher nicht im Handel erhältlich, ist der GX790B. Der Monitor richtet sich mit neuestem Tandem-OLED bei 27″ und WQHD-Auflösung (2.560 × 1.440) an Gamer, die von hohen Auflösungen noch Abstand nehmen, um höhere Bildraten zu erreichen.
Im Gegensatz zu dem vor einem Jahr vorgestellten Bruder GX790A, verbaut LG nun ein neues Panel mit bis zu 540 Hertz bei nativer Auflösung und einer höheren Helligkeit. Dank Dual-Modus sind auch 720 Hz möglich, wenn die Auflösung auf HD oder 1.280 × 720 Pixeln abgesenkt wird. Die Pixeldichte sinkt hier dann übrigens auf 54 ppi.
Tandem-OLED mit höhere Helligkeit
Das neue Panel des GX790B hatte die Redaktion erst kürzlich im Test beim Review des Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W. Tandem-WOLED konnte hier nochmal deutlich heller als frühere Generationen strahlen. LG bestätigt mit den Helligkeitswerten auf einer Übersichtsseite, dass die Helligkeit des getesteten Asus ROG erreicht wird.
Auf das neue RGB-OLED von LG Display ohne den weißen Pixel aus WOLED, setzt der GX790B aber nicht. Im Preisvergleich ist der Monitor zwar schon gelistet, aber noch nicht lieferbar. Das will LG jetzt zur CES nachholen.
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Das sollte man an der Kasse im Supermarkt besser nicht tun
Bargeld beim Einkauf an der Kasse im Supermarkt abheben? Für viele Kunden ist das längst Routine – ob bei Aldi, Lidl oder Rewe. Kostenlos, schnell, ohne den Umweg zum Geldautomaten. Doch der Komfort hat seinen Preis. Es gibt mehrere Gründe, warum das Geldabheben an der Kasse problematisch sein kann.
1. Bargeld macht transparent
Ob Supermarkt oder Drogerie – viele Banken, insbesondere solche ohne eigenes Automatennetz wie jüngst die ING, bewerben den Service offensiv: Geld abheben beim Einkauf, völlig gebührenfrei. Doch jede Auszahlung wird im Kassensystem protokolliert. Wer zusätzlich Kundenbindungsprogramme wie Payback oder Lidl Plus nutzt, verknüpft seine Bargeldtransaktion mit einem detaillierten Einkaufsprofil – ein Datensatz, der sowohl Einkaufsgewohnheiten als auch zeitliche Bewegungsmuster offenlegt.
Verbraucherschützer kritisieren diese Praxis scharf und haben Lidl wegen der Datenverarbeitung in der Lidl-Plus-App bereits verklagt. Am klassischen Geldautomaten hingegen bleibt der Händler außen vor – und damit auch die zusätzliche Datenspur.
2. Erhöhtes Risiko für Diebstahl
Das Eingeben der PIN in einem belebten Kassenbereich ist oft weniger diskret als am Geldautomaten einer Bank. Besonders Selbstbedienungskassen bergen ein erhöhtes Risiko für sogenanntes „Shoulder Surfing“ – das Ausspähen der PIN durch Dritte. Hinzu kommt die Gefahr eines Überfalls nach der Bargeldabhebung: auf dem Parkplatz, an einer Bushaltestelle oder auf dem Heimweg, insbesondere bei Dunkelheit oder geringer Frequentierung.
3. Obacht, Falschgeld
Nach Angaben der Deutschen Bundesbank wurden 2024 rund 72.400 gefälschte Euro-Banknoten im Wert von 4,5 Millionen Euro aus dem Umlauf gezogen – ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am häufigsten betroffen: 20- und 50-Euro-Scheine, da sie im Alltag am häufigsten genutzt werden.
→ Neue Geldautomaten kommen nach Deutschland: Das wird beim Geldabheben anders
Auffällig ist: Das meiste Falschgeld taucht im Einzelhandel auf und wird oft erst erkannt, wenn es später bei der Bank eingezahlt wird. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, an der Supermarktkasse eine „Blüte“ zu erhalten, ungleich höher als am Bankautomaten – dort gilt das Risiko als nahezu null.
Das Bundeskriminalamt warnt: „Wer Falschgeld entgegennimmt und es zu spät erkennt, bleibt auf dem Schaden sitzen. Eine Entschädigung gibt es nicht. Wer es wissentlich weitergibt, macht sich strafbar.“
Weitere Kritikpunkte – auch aus dem Bankensektor
Selbst aus den Reihen der Banken kommt Skepsis gegenüber Bargeld. Die Sparkasse weist darauf hin, dass Banknoten oft mit einer Vielzahl von Keimen und sogar Spuren illegaler Substanzen wie Kokain belastet sind – Folge ihres langen Umlaufs. Studien belegen, dass Bargeld nicht nur hygienisch problematisch sein kann, sondern in seltenen Fällen auch ein gesundheitliches Risiko darstellt.
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Z-Angle Memory: ZAM soll besser als HBM werden
Die Softbank-Tochter SAIMEMORY will in Kooperation mit Intel einen neuen Speicher auf Basis von DRAM entwickeln. Der sogenannte Z-Angle Memory (ZAM) wird schon als HBM-Konkurrent gehandelt, soll aber mehr Speicherplatz bieten und weniger Strom verbrauchen. Wie es um die Leistung bestellt ist, bleibt unklar.
Sowohl Softbank als auch Intel haben die Zusammenarbeit beim Z-Angle Memory (ZAM) Anfang Februar öffentlich bekannt gegeben. Die erst im Dezember 2024 gegründete SAIMEMORY Corp., eine Tochtergesellschaft von Softbank mit Sitz in Japan, soll die Kommerzialisierung des neuen Speichers übernehmen.
Technik aus Intels NGDB-Initiative
Dabei kommt technische Expertise aus der Intel-Initiative Next Generation DRAM Bonding (NGDB) zum Zuge, die sich dazu verschrieben hat, neue DRAM-Speicherprodukte mit mehr Leistung und Energieeffizienz zu entwickeln.
Der Name Z-Angle (Z-Achse) und Abbildungen verraten, dass im Gegensatz zum HBM, bei dem der DRAM horizontal in bis zu 16 Schichten übereinander gestapelt wird, die Speicherchips vertikal (praktisch hochkant) nebeneinander liegen. Sie werden also in Richtung der Z-Achse gestapelt. Das soll Leitungswege verkürzen und mehr DRAM-Schichten für mehr Speicherkapazität ermöglichen.
Auf der Veranstaltung Intel Connection Japan 2026 wurden einige Folien gezeigt, die verraten, dass SAIMEMORY im Juli 2025 mit den Arbeiten begonnen hat. „Redifining AI Memory“ lautet das Motto. Schnell wird also klar, dass primär KI-Rechenzentren mit dem Speicher bedacht werden sollen, die sich als treibende Kraft bei der Speicherforschung entpuppen, da sie nicht zuletzt für globale Engpässe und hohe Preise bei DRAM sorgen.
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Auszüge aus einem Intel-Patent (Bild: via X)
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Mehr Speichervolumen, weniger Energie
Bisher setzen KI-Server vor allem auf High Bandwidth Memory (HBM), wobei es sich vereinfacht gesagt um in mehreren Schichten übereinander gestapelten DRAM handelt. Doch kommen so langsam Zweifel auf, wie sich diese Speicherform noch weiter skalieren lässt, da er insbesondere bei Energiebedarf und Wärmeabfuhr bald an seine Grenzen stoßen könnte.
SAIMEMORY verspricht mit dem ZAM eine geringere Leistungsaufnahme, höhere Speicherkapazitäten und noch mehr Durchsatz („wider bandwidth“), ohne das konkrete Zahlen vorliegen. Diese liefert vorerst unbestätigt ein Bericht von Nikkei, demzufolge die Speicherkapazität gegenüber HBM um das Zwei- bis Dreifache steigen soll, während die Leistungsaufnahme in etwa halbiert werde. Bei den Kosten soll ZAM zumindest ähnlich teuer wie HBM ausfallen, im besten Fall günstiger sein. Prognosen zur Leistung gibt es aber bisher nicht.
Zur Entwicklung trage auch die University of Tokyo einen Teil bei und mit Fujitsu gibt es einen weiteren großen Namen als Partner aus der Branche.
Prototypen frühestens 2027
Im Fiskaljahr 2027, das vom 1. April 2027 bis zum 31. März 2028 läuft, sollen nach aktuellen Plänen die ersten Prototypen des ZAM fertiggestellt werden. Bereits im Fiskaljahr 2029 (1. April 2029 bis 31. März 2030) soll der kommerzielle Start erfolgen. Mit Stand Ende Dezember 2025 seien 8 Milliarden Japanische Yen (rund 51 Millionen USD) von Investoren in das Unterfangen geflossen.
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Samsung Galaxy S25 FE endlich günstig? Tarif-Kracher sichern!
In rund zwei Wochen erscheint hält Samsung sein Unpacked-Event ab, bei dem wir auch das neue Samsung Galaxy S26 zu Gesicht bekommen werden. Passend dazu bietet MediaMarkt jetzt eine besondere Variante der aktuellen Samsung-Flaggschiffe im Tarif-Kracher an.
Das Samsung Galaxy S25 FE hat die Flaggschiff-Serie des südkoreanischen Unternehmens im vergangenen Jahr komplettiert. Zum Release war es jedoch recht kostspielig, was viele Interessenten vorerst abschreckte. Da nun jedoch die neuen Samsung Galaxy S26-Modelle in den Startlöchern stheen, könnt Ihr Euch die Fan-Edition bei MediaMarkt mit passendem Telefónica-Tarif für gerade einmal 17,99 Euro pro Monat schnappen. Mit einem einmaligen Gerätepreis über 1 Euro wird daraus ein richtig spannender Deal.
Mit einem etwas größeren Display als bei der Standardausführung kann das Galaxy S25 FE bereits überzeugen. Es bietet eine flotte 120-Hz-Bildwiederholrate und ist dank IP68-Zertifizierung sogar vor Wasser geschützt. Der hauseigene Exynos-Prozessor sorgt mit 8 GB RAM und 128 GB Gerätespeicher für ausreichend Leistung, während die 50-MP-Hauptkamera für starke Tageslichtaufnahmen sorgt. Wie üblich ist es auch die Verarbeitungsqualität, die in unserem ersten Hands-On zum Galaxy S25 FE überzeugte. Das Gesamtpaket wird durch einen langen Software-Support und den Einsatz von GalaxyAI abgerundet.
Der Handytarif im Check
Das Smartphone kostet Euch aktuell mindestens 449,90 Euro im Netz. Bei MediaMarkt könnt Ihr jedoch von einem Tarif-Deal profitieren. In Verbindung mit einer Telefónica Allnet-Flat befindet Ihr Euch nicht nur im sehr guten o2-Netz, sondern profitiert auch von einem monatlichen 25-GB-Datenpaket. Die maximale Download-Bandbreite ist mit 50 Mbit/s mehr als ausreichend für Netflix oder Spotify und auch EU-Roaming ist mit an Bord.
Die Kosten können sich ebenfalls sehen lassen: Gerade einmal 1 Euro zahlt Ihr gerade für das Smartphone. Hinzu kommt eine Anschlussgebühr über 39,99 Euro und noch einmal 5,95 Euro für den Versand. Kombiniert mit den monatlichen Kosten in Höhe von 17,99 Euro, ergibt sich ein Gesamtpreis von 478,70 Euro nach Ablauf der Mindestlaufzeit (24 Monate). Bedeutet, dass Ihr effektiv für den Tarif gerade einmal 1,20 Euro zusätzlich im Monat zahlt. Günstiger werdet Ihr derzeit nicht an eine Tarif-Kombo kommen. Wir haben Euch die wichtigsten Eckdaten nachfolgend noch einmal zusammengefasst:
Das Tarif-Angebot im Detail
- Samsung Galaxy S25 FE + Telefónica Allnet-Flat 25 GB Extra (Freenet)
- 25 GB Datenvolumen
- 5G
- Allnet-Flat
- max. 50 Mbit/s
- EU-Roaming inklusive
- Einmaliger Gerätepreis: 1 Euro
- Monatliche Kosten: 17,99 Euro
- Anschlussgebühr: 39,99 Euro
- Versandkosten: 5,95 Euro
- Effektive Tarifkosten pro Monat: 1,20 Euro
- Direkt zum Angebot
Für wen lohnt sich das Samsung-Angebot?
Interessiert Ihr Euch für die aktuellen Samsung-Flaggschiffe, bietet das Samsung Galaxy S25 FE einen günstigen Kompromiss. Im direkten Vergleich der S25-Modelle wird recht schnell klar, dass Ihr hier eine Art Einsteigermodell der Serie erhaltet, was sich nun auch endlich im Preis zeigt. In Verbindung mit dem Tarif könnt Ihr Euch somit einen Flaggschiff-Anwärter zum guten Kurs schnappen, was sich vor allem für Sparfüchse richtig lohnen kann, die keine Lust haben, die recht hohen Kosten der neuen Samsung Galaxy S26-Reihe zu stemmen.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist der Deal interessant für Euch oder spart Ihr bereits auf das neue Samsung-Smartphone? Lasst es uns wissen!
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