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Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

Die Entwickler des Linux-Ports von Lossless Scaling kündigen Version 2.0 an, mit großer Überarbeitung. GuideOS 1.0 ist erschienen. CachyOS arbeitet an einer Server-Version und erfreut sich großer Beliebtheit. X11 erhält eine Neuimplementierung, genauso wie weitere Arbeiten am bereinigten X11Libre-Fork.
Lossless Scaling für Linux erhält Überarbeitung zu Version 2.0
Lossless Scaling ermöglicht Upsampling und Frame-Generation unabhängig vom Grafikkartenhersteller. Als Mod in Form von lsfg-vk steht es auch für Linux und das Steam Deck bereit. Als Überarbeitung zu Version 2.0 wurden weite Teile des Tools neu geschrieben.
- All environment variables, as well as the layer name are now called „LSFGVK“, rather than „LSFG“. (This will break your existing setup!)
- Profiles now have an „active_in“ property, so their name is unrelated to which game they are active in. (This will also break your existing setup!)
- The user interface is now Qt and C++ based, rather than GTK and Rust (massively easier to maintain)
- The floorwork for dual GPU, adaptive frame generation, and better pacing has been laid out; but no new features have been implemented yet.
- The previous two testing releases (choosing profiles based on exe files & fp16 acceleration) are also included.
- A small utility called „lsfg-vk-cli“ exists for benchmarking and configuration validation.
- The Vulkan requirement has been lowered from Vulkan 1.3 to Vulkan 1.2, which increases the GPU compatibility from „eh it’ll probably run“, to „if it talks Vulkan, it will run“ (Yep, even the GTX 650!).
Lossless Scaling Vulkan via Discord
Wesentlich ist der Wechsel von GTK zu Qt. Ebenfalls wird das Interface nun mit C++ programmiert, anstatt Rust. Spannend ist auch die Herabsenkung der Anforderungen von Vulkan 1.3 zu 1.2, wodurch selbst ältere GTX-650-Grafikkarten kompatibel werden. An Distributionen angepasste Pakete entfallen, stattdessen muss das Paket nur noch entpackt werden. Auch der Speicherverbrauch der AppImage-Variante wurde verringert. Aktuell steht Version 2.0 nur als Entwickler-Vorschau auf GitHub zur Verfügung. Das Release-Datum ist noch offen.
GuideOS 1.0 erschienen
GuideOS ist eine deutsche Linux-Distribution, entstanden aus der Community von Linux Guides.
Technisch basiert das Ganze auf Debian, und die Zusammenstellung des Betriebssystems wird auf Grundlage des Community-Feedbacks erstellt. Besonderheit der Distribution ist die eigene Schaltzentrale PRIMO.
Darüber lässt sich Software bequem verwalten. Auch das Erscheinungsbild, des mit dem Cinnamon-Desktop ausgestatteten Linux, lässt sich über die zentrale Software ändern.
Ein Übersichtsreiter zeigt die aktuelle Systemauslastung und Speicherbelegung an. „Werkzeuge“ verlinken direkt auf wichtige Systemeinstellungen. Auch ein Geräte-Tab liefert eine schnelle Übersicht über zum Beispiel angeschlossene USB- und PCI-Geräte. Doch auch häufige Admin-Befehle wie das Update über apt oder Flatpak stehen mit einem Klick bereit. Praktisch ist auch die Auflistung von „Speicherfressern“ auf dem System. Version 1.0 steht auf der Projektseite zum Download bereit.
CachyOS kündigt Server Edition an
Die Entwickler von CachyOS haben in einer Jahreszusammenfassung den Stand der Entwicklung mit der Community geteilt. Neben der Bekanntgabe neuer Sponsoren, wie Framework und einer Erweiterung des Teams, war für einige auch die Ankündigung einer Server-Edition überraschend. Diese ist für NAS, Workstations und Server vorgesehen. Hosting-Anbieter sollen durch ein verifiziertes Image die Möglichkeit erhalten, Nutzern mit wenigen Klicks eine fertige CachyOS-Installation bereitstellen zu können.
Neuentwicklung des X11-Servers begonnen
Wie Phoronix berichtet, haben Entwickler mit den Arbeiten an einem neuen X11-Server namens Phoenix begonnen. Ziel des Ganzen soll ein moderner Ersatz, mit voller Kompatibilität des X11-Protokolls sein. Interessant ist an der Stelle die Verwendung der Zig-Programmiersprache. Dadurch soll die Neuentwicklung von sich aus bereits sicherer sein als das alte X11. Doch auch neue Features wie HDR und VRR sollen Einzug halten. Doch zum aktuellen Zeitpunkt ist Phoenix nicht wirklich nutzbar, nur die simple Darstellung einiger Fenster ist möglich.
X11Libre macht Fortschritte
Wer auf X11 angewiesen ist oder mit Wayland nichts anfangen kann, muss nicht zwingend auf die Entwicklung eines neuen X11-Servers warten. Das X11Libre-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den X11-Server weiter zu entwickeln. Dabei wird der Code bereinigt, vereinfacht, neue Features eingeführt und die Kompatibilität mit neuen Treibern sichergestellt. Das Projekt auf GitHub hat zum aktuellen Stand hunderte von Beitragenden und tausende Pull Requests. Mit Version 25.1.0 sind über 1.400 Änderungen seit dem letzten Release eingeflossen.
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Steam-Rabattaktion: Valve läutet eine Woche Rabatte auf PvP-Spiele ein

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. Immer wieder heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Multiplayer-Games mit PvP-Fokus gestartet. Die Angebote laufen bis zum 16. Februar um 19:00 Uhr.
PvP im Fokus
Heute geben sich zwei Steam-Aktionen die Klinke in die Hand: Direkt zum Ende des Spotlight-Events zu Tastaturspielen startet eine neue Genre-Rabattaktion. Diesmal geht es eine Woche lang um Multiplayer-Games mit Fokus auf PvP-Scharmützel. Das Event umfasst damit einerseits klassische Online-Shooter aller Subgenres und Facetten sowie Fighting-Games und Prügelspiele.
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Ja, das ist mein „Haupt-Genre“, ich spiele mehrmals die Woche PvP-Spiele.
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Ja, schon regelmäßig, aber andere Genres spiele ich häufiger.
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Na ja, immer mal wieder, meistens aber etwas anderes.
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Nein, kaum bis gar nicht – obwohl ich durchaus Multiplayer-Titel spiele.
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Nein, kaum bis gar nicht – aber ich spiele ohnehin keine Multiplayer-Titel.
Wie üblich stellt ein Trailer das Genre und ausgewählte Spiele kurz vor.
Neben rabattierten Games rückt Valve außerdem auch kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Zu bedenken ist wie üblich bei derartigen Rabattaktionen, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach der Rabattaktion zu PvP-Spielen geht es nur wenige Tage darauf schon mit dem nächsten Event weiter: Ab dem 19. Februar sind einige Tage lang Pferdespiele im Preis reduziert. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Radeon RX 9070 XT Nitro+: Sapphires Crimson Desert Edition erscheint noch im Februar

Die von Sapphire in der vergangenen Woche bereits ohne weiteren Kommentar gezeigte Radeon RX 9070 XT Nitro+ Crimson Desert Edition erscheint über ausgewählte Partner noch im Februar 2026. Das hat der Hersteller mitgeteilt. Auch hierzulande wird es sie der deutschen Pressemitteilung zufolge geben.
Bekannte Hardware im anderen Design
Dass Sapphire diese Sonderedition global auf den Markt bringen wird, dürfte kein Zufall sein: AMD hat parallel ein neues Spiele-Bundle für aktuelle Ryzen 9000X3D und Radeon RX 9070 (XT) aufgelegt, bei dem Käufer das Spiel Crimson Desert für kurze Zeit beim Kauf gratis erhalten können.
Die Crimson Desert Edition der Nitro+ entspricht technisch 1:1 der bekannten Radeon RX 9070 XT Nitro+ (Test), angepasst wurden der Aufdruck auf der magnetischen Backplate und die Aufkleber auf den Lüfternaben. Der UVP der Standardvariante liegt bei 869 Euro, im Handel ist sie aktuell ab 795 Euro zu bekommen. Einen UVP für die Sonderedition hat Sapphire nicht genannt.
Die Limited Edition der SAPPHIRE-Grafikkarte greift die Themen des Spiels auf und präsentiert das ikonische Spiel-Artwork auf der Quick Connect MagniPlate. Der ARGB-LED-Lichtbalken lässt sich dank ästhetischer Farbwahl an die Atmosphäre des Spiels anpassen. Das versteckte STEALTH-Stromkabel sorgt für eine saubere, aufgeräumte Optik und macht das externe Stromkabel völlig unsichtbar, für maximale Vibes. Die drei großen Lüfter im AeroCurve Fan Blade Design zieren das hypnotisierende Crimson Desert-Game-Badge-Logo sowie Crimson Desert-farbige SAPPHIRE NITRO+ Embleme für ein perfektes Crimson Desert-Design.
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Samsung Unpacked: Galaxy S26 wird am 25. Februar vorgestellt, das sind die Specs

Samsung hat mit einer Einladung zum Unpacked die Ankündigung der Galaxy-S26-Serie für den 25. Februar bestätigt. Die Vorstellung lässt sich ab 19 Uhr im Livestream verfolgen. Die technischen Daten aller drei neuen Modelle sind bereits durchgesickert und lassen neue Prozessoren sowie Feinschliff an den Kameras und Akkus erkennen.
Nachdem Samsung die Galaxy-S25-Serie letztes Jahr bereits Ende Januar vorgestellt hatte, hat sich der Hersteller für den Nachfolger somit rund einen Monat mehr Zeit genommen. Dem Teaser zum Event zufolge wird sich auch dieses Jahr wieder viel um das Thema „Galaxy AI“ drehen. Technische Details verrät Samsung selbst noch nicht.
Einblick in die Datenblätter ist allerdings schon heute via WinFuture möglich. ComputerBase hat die vorläufigen Spezifikationen bereits in die Produktdatenbank aufgenommen und ermöglicht so einen Vergleich mit Galaxy S25 und Galaxy S24.
Alle Bildschirme mit Gorilla Armor 2
Angefangen mit dem Bildschirm wird Samsung diesen beim Galaxy S26 um 0,1 Zoll auf 6,3 Zoll vergrößern. Galaxy S26+ und Galaxy S26 Ultra behalten ihre bekannten 6,7 und 6,9 Zoll. Neu ist zudem der Einsatz von Corning Gorilla Armor 2 in allen drei Modellen. Das bislang auf das Ultra beschränkte Glas reduziert Reflexionen deutlich und sorgt für bessere Schwarzwerte bei einfallendem Licht.
Exynos 2600 im Galaxy S26 und Galaxy S26+
Unter der Haube steht in puncto Hardware die wohl größte Veränderung rund um die Prozessoren an. Nachdem bereits bei der Galaxy-S24-Serie die zwei günstigeren Modelle mit dem Exynos 2400 bestückt waren, für das Galaxy S25 aber die gesamte Serie auf den Snapdragon 8 Elite umgestellt wurde, zieht in das Galaxy S26 und Galaxy S26+ jetzt der neue Exynos 2600 ein. Es handelt sich dabei um das erste SoC aus der 2-nm-GAA-Fertigung von Samsung. Der Chip nutzt die aktuellen C1-Kerne von Arm und eine in Kooperation mit AMD entwickelte Grafikeinheit mit RDNA-Unterbau.
Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 ist – zumindest in Europa – exklusiv dem Galaxy S26 Ultra vorbehalten. Auch dort wird der Prozessor mit 12 GB RAM kombiniert, lediglich das Topmodell mit 1 TB kommt mit 16 GB. Das gab es beim Galaxy S25 Ultra noch nicht.
Offenere Blenden für das Galaxy S26 Ultra
Die Kameras von Galaxy S26 und Galaxy S26+ scheint Samsung unverändert von den Vorgängern zu übernehmen, lediglich beim Galaxy S26 Ultra sind abweichende Blenden im Datenblatt zu finden, was potenziell für neue Sensoren steht. Die Hauptkamera wechselt von f/1.7 auf f/1.4, das zweite Tele von f/3.4 auf f/2.8.
Größerer Akku und schnelleres Laden
Davon abgesehen wächst beim Galaxy S26 die Batterie von 4.000 auf 4.300 mAh, außerdem unterstützt das Galaxy S26 Ultra das Laden mit 60 statt 45 Watt.
Preise für mehr Speicher steigen
Was die Galaxy-S26-Serie kosten wird, ist die letzten Tage ebenfalls bereits durchgesickert. Nachdem erste Preismeldungen aus Bulgarien noch durch die Bank signifikant höhere Preise erwarten ließen, zeigten zuletzt die für Frankreich gemeldeten Preise, dass Käufer vor allem bei den größeren Speicherkonfigurationen mehr auf den Tisch legen müssen. Die nachfolgenden Daten sind allerdings noch nicht offiziell.
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