Künstliche Intelligenz
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 im Test: stark an Hang und Kante
LiDAR, Allrad und ein eigener Randmähteller machen den Luba Mini 2 AWD 1500 vielseitig. Schwächen bleiben bei Schnittbreite, Randhöhe und Preis.
Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 hebt sich deutlich vom kleineren 1000er-Modell ab – nicht nur in der Flächenleistung, sondern vor allem technisch. Während der 1000er auf NetRTK mit drei Kameras setzt, kombiniert der 1500er 360-Grad-LiDAR mit zwei Kameras. Der große Vorteil: Eine separate RTK-Antenne entfällt, und die Navigation fällt selbst unter Bäumen, entlang von Mauern oder in engen Passagen spürbar zuverlässiger aus als bei einer rein satellitenbasierten Positionierung. Neu hinzugekommen ist zudem eine zweite Randmähscheibe. Bewährt bleiben dagegen das kompakte Format und der Allradantrieb – Eigenschaften, die den Luba besonders für unebene, steile oder verwinkelte Gärten attraktiv machen.
Der Hersteller legt das Modell für Rasenflächen bis 1500 Quadratmeter aus – trotz des kleinen Chassis. Ob diese Rechnung aufgeht und wie sich das kleine Vierrad-Modell im Alltag schlägt, haben wir im Test überprüft.
Bilder: Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Für eine präzise Navigation sorgt das 360°-LiDAR, das oben auf dem Gehäuse sitzt.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Für eine präzise Navigation sorgt das 360°-LiDAR, das oben auf dem Gehäuse sitzt.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mit einer Community-Integration lässt sich der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 auch unter Home Assistant integrieren.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet Zeitpläne, detaillierte Mähprotokolle und viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Design und Verarbeitung
Optisch bleibt der Luba Mini 2 AWD 1500 der bisherigen Designsprache von Mammotion treu. Das flache Chassis, die vier weit außenstehenden Räder und die weiße Kunststoffverkleidung erinnern eher an ein kleines Geländefahrzeug oder einen Rennwagen als an einen klassischen Mähroboter. Wirklich klein ist das Modell trotz des Namens allerdings nicht. Mammotion nennt Abmessungen von rund 58 × 46 × 29 Zentimetern, das Gewicht beträgt stolze 17,2 Kilogramm. Damit lässt er sich noch tragen, angenehm leicht ist er aber nicht. Außerdem wirkt sich hohes Gewicht schnell auf die Grasnarbe aus – spätestens bei tiefem Rasen in Frühling oder Herbst.
Im Unterschied zum Luba Mini 2 AWD 1000 verfügt die Variante für 1500 Quadratmeter über einen oben sitzenden LiDAR-Sensor. Anders als beim nicht mehr erhältlichem Vorgänger Luba Mini AWD LiDAR arbeitet das neue Modell allerdings nicht mit einem Festkörper-LiDAR, sondern einem 360°-LiDAR. Der halbkugelförmige und von einem Metallkäfig geschützte Sensor ist ganz oben auf dem Mäher positioniert. Er erfasst die Umgebung rund um den Roboter. Die grundsätzliche Verarbeitung hinterlässt einen soliden Eindruck. Wie bei seinen Geschwistermodellen der Luba-Reihe machen aber auch hier die vorderen Schutzbleche über den Rädern Probleme, wenn der Roboter unter Büsche fahren soll – mehr dazu später. Das Gehäuse ist nach IPX6 geschützt.
Auch beim Luba Mini 2 AWD gilt dem Namenszusatz AWD (All Wheel Drive) entsprechend: Alle vier Räder werden angetrieben. Das hilft nicht nur an Steigungen, von denen der Roboter laut Mammotion bis zu 80 Prozent oder 38,6 Grad bewältigt. Der Allradantrieb erhöht auch die Traktion auf unebenen Übergängen, in kleinen Mulden und schlecht befestigten Verbindungswegen. Auf einem ebenen Rechteckrasen bringt der aufwendige Allradantrieb hingegen wenig Mehrwert. Auch kleinere Hindernisse überwindet der Luba Mini 2 AWD 1500. Mammotion nennt für ihn eine vertikale Überfahrhöhe von bis zu 45 Millimetern. Eine 3,6 Zentimeter hohe Dachlatte überfuhr er im Test zwar, allerdings nur mit abgeschalteter Hinderniserkennung.
Aufgesetzt hat er dabei nicht – und das, obwohl sich unter dem Chassis eine weitere Besonderheit der zweiten Generation befindet: eine zusätzliche seitliche Mähscheibe mit 12 Zentimetern Durchmesser. Sie soll näher an Rasenkanten schneiden und ist fest auf 50 Millimeter Schnitthöhe eingestellt. Gegenüber dem ersten Luba Mini AWD 1500, der nur eine zentrale Mähscheibe besaß, ist das eine klare funktionale Erweiterung. Die zentrale Hauptscheibe besitzt wie zuvor eine Arbeitsbreite von 20 Zentimetern. Ihre Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 20 und 65 Millimetern einstellen.
Inbetriebnahme und App
Der grundsätzliche Installationsaufwand ist deutlich geringer als bei einem Mähroboter mit Begrenzungskabel. Auch eine klassische RTK-Basisstation muss für den Luba Mini 2 AWD 1500 nicht montiert, ausgerichtet und mit freier Sicht zum Himmel platziert werden. Benötigt werden im Wesentlichen die Ladestation, eine Stromversorgung und die Mammotion-App. Anschließend wird die zu mähende Fläche digital erfasst.
Für die erste Karte sollte der Roboter manuell entlang der Grundstücksgrenze geführt werden. Dabei dient das Smartphone im Querformat als Fernsteuerung mit zwei virtuellen Buttons. Die Steuerung ist damit einwandfrei dosierbar, sodass der Roboter millimetergenau gefahren werden kann. Mammotion bietet inzwischen alternativ eine automatische Kartierung an, die Karte lässt sich anschließend bearbeiten. Wie immer funktioniert das aber nur bei Gärten mit klaren Begrenzungen durch gut sichtbare Randsteine, Zäune oder Mäuerchen wirklich gut. Wir bevorzugen daher den manuellen Anlernvorgang, zumal Nutzer dem Roboter dann auch beibringen können, unter Büschen zu mähen. Bei der automatischen Kartierung hält der Roboter zu in die Mähfläche hängende Zweige Abstand.
Die Kartenfunktionen wurden seit der Markteinführung mehrfach erweitert. Mammotion hat etwa die Genauigkeit automatisch erfasster Grenzen verbessert und später eine Funktion zum gezielten Neuzeichnen einzelner Kartenabschnitte ergänzt. Inzwischen lassen sich außerdem getrennte Rasenflächen erfassen, selbst wenn der Roboter auf dem Weg dorthin kurz über ein nicht befahrbares Hindernis wie eine Stufe getragen werden muss. Auch während der manuellen Kartierung aufgezeichnete Wege lassen sich mittlerweile korrigieren. Über die Mammotion-App können Aufgaben geplant, gestartet, pausiert und beendet werden. Auch der Gerätestatus lässt sich aus der Ferne abrufen. Eine Liveansicht der Kameras ist ebenfalls möglich.
Bis zu 20 getrennte Mähzonen können angelegt und dazwischen Verbindungswege definiert werden. Hindernisse wie Beete, Bäume, Teiche oder Spielbereiche können zusätzlich als feste oder temporäre Sperrzonen eingetragen werden. Für die Grenzen solcher Sperrzonen stehen inzwischen eigene Einstellungen für das Randmähen zur Verfügung. Die App bietet darüber hinaus Zeitpläne, unterschiedliche Mähaufgaben, die Einstellung der Schnitthöhe und die Wahl verschiedener Fahrmuster. So kann der Roboter parallel verlaufende Bahnen mähen und seine Ausrichtung innerhalb der Fläche automatisch zur Verminderung von Fahrspuren verändern. Praktisch ist die automatische Nutzung der effektivsten Mährichtung, bei der der Roboter selbst entscheidet, wie er die Bahnen setzt. Auch dekorative Muster lassen sich anlegen, auch wenn es sich dabei eher um eine Spielerei handelt.
Praktisch ist DropMow. Dabei wird der Luba in einem Bereich abgesetzt, den er einmalig bearbeiten soll. Dafür muss nicht zwingend eine dauerhafte Karte gespeichert werden. Das kann bei einer nur gelegentlich gemähten Nebenfläche sinnvoll sein. Dank Firmware-Update fährt der Roboter bei DropMow inzwischen außerdem zwei Runden entlang des Randes.
Die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten ist zugleich Stärke und Schwäche. Wer nur eine rechteckige Rasenfläche automatisch mähen lassen möchte, wird einen beträchtlichen Teil davon nie benötigen. Die App verlangt entsprechend etwas Einarbeitung.
Zur Kommunikation stehen WLAN, Bluetooth und 4G zur Verfügung. Mammotion liefert das 4G-Modul mit drei Jahren Datennutzung. Damit lassen sich Status und Aufgaben auch aus der Ferne kontrollieren. Für Home Assistant gibt es derzeit keine offizielle Integration von Mammotion. Es existiert jedoch ein aktiv entwickeltes Community-Projekt, das über HACS installiert werden kann. Unterstützt werden unter anderem Start, Stopp, Pause, Rückkehr zur Ladestation, Akkustand, Betriebsstatus und das Starten vorhandener Mähaufgaben. Der Entwickler kennzeichnet die Integration ausdrücklich als noch nicht abgeschlossen und es wird ein zweiter, ebenfalls kostenfreier Mammotion-Account benötigt.
Navigation und Hindernisvermeidung
Beim Luba Mini 2 AWD 1500 ist die Navigation eine der wichtigsten Neuerungen. Der Vorgänger kombinierte NetRTK mit mehreren Kameras. Das neue Modell nutzt einen LiDAR-Sensor mit 360-Grad-Sicht zusammen mit zwei Kameras. Mammotion nennt für den LiDAR eine Reichweite von ungefähr 60 Metern und eine Erfassung von 200.000 Messpunkten pro Sekunde. Damit sind theoretisch Flächen von fast 120 × 120 Meter mähbar, sofern am Rand Orientierungspunkte zu finden sind.
Bei der Navigation schneidet der Luba Mini 2 AWD 1500 sehr gut ab. Besonders in engen Bereichen fährt er exakt und sauber. Auch bei schmalen Verbindungswegen und beim Wechsel über befestigte Abschnitte arbeitet die Navigation präzise. Engstellen von 70 cm passierte das Testgerät problemlos. Der praktische Vorteil von LiDAR zeigt sich primär dort, wo Satellitennavigation ungünstige Bedingungen vorfindet. Große Baumkronen, nahe Hauswände und schmale Korridore sind für einen Sensor, der seine Umgebung direkt vermisst, grundsätzlich weniger problematisch als für ein System, das für seine präzise Position stark auf Satellitensignale angewiesen ist. Genau für solche komplexeren Gärten ist die 1500er Variante interessant.
Das Kamerasystem des 1500er-Modells hilft hauptsächlich bei der Einordnung von Hindernissen. Mammotion spricht von mehr als 300 erkennbaren stationären oder beweglichen Objekten. Im Test arbeitete die Hindernisvermeidung insgesamt zuverlässig und schnell und gehört klar zu den Stärken des Roboters. Kleine Gegenstände und ungewöhnliche Formen bleiben trotzdem eine Herausforderung für jeden Mähroboter. Entsprechend sollten diese nicht in der Dämmerung oder bei Nacht fahren, da die kamerabasierte Hinderniserkennung mangels Licht dann zwangsläufig weiter verschlechtert wird.
Mähleistung im Alltag
Beim eigentlichen Mähen arbeitet der Luba Mini 2 AWD 1500 systematisch in geordneten Bahnen. Im Alltag entsteht ein gleichmäßiges Schnittbild. Das Gras wird sauber gekürzt und die Bahnen liegen ordentlich parallel nebeneinander. Die zentrale Mähscheibe lässt sich zwischen 20 und 65 Millimetern einstellen. Die Arbeitsbreite beträgt auf der Fläche allerdings nur 20 Zentimeter. Für einen Roboter, der nominell bis zu 1500 Quadratmeter bearbeiten soll, ist das nicht viel und er benötigt für die gleiche Fläche doppelt so lange wie seine größeren Geschwister der Luba-3-Reihe mit 40-cm-Schnittbreite.
Auch die kompakten Minis kämpfen mit ihrem vergleichsweise hohen Eigengewicht. Auf festem, dichtem Rasen halten sich die Spuren zwar in Grenzen, und im Sommer sind daraus keine nennenswerten Schäden an der Grasnarbe zu befürchten. Anders sieht es jedoch in den feuchteren Jahreszeiten aus: Bei anhaltendem Regen im Frühjahr oder Herbst kann der Allradantrieb in Kombination mit dem hohen Gewicht problematisch werden – vor allem in engen Wendemanövern oder an Rasenkanten, wo die Grasnarbe dann leichter aufgerissen wird – erst recht im steilen Gelände.
Und ein weiteres Problem gibt es beim Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500. Wie auch seine Geschwistermodelle der Luba-Reihe verfügt er über Schutzbleche über den Vorderrädern. Schickt man den Roboter regelmäßig unter Büsche, klemmen sich immer mal wieder Zweige zwischen Chassis und Schutzblech ein. Das führt im Extremfall dazu, dass der Roboter nicht mehr unter den Büschen hervorkommt, weil er sich durch die Vorwärtsfahrt vorn an den Ästen anhebt. Das erkennt er anhand seiner Lagesensoren und stoppt die Fahrt.
Auf freiem Rasen hinterlässt der Mini keine Spuren, und auch in verwinkelten Gärten macht er eine gute Figur. Zwischen Beeten, durch enge Passagen oder auf kleinen Flächen braucht er weniger Wenderaum als die großen Lubas. Sein Pluspunkt: die separate Randmähscheibe auf der rechten Seite – ein Feature, das die großen Modelle nicht haben. Sie rückt die Schnittkante näher an Begrenzungen heran; Mammotion gibt hier 5 bis 5,5 Zentimeter Abstand zur Wand an, was im Test weitgehend bestätigt werden konnte. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber zentralen Mähwerken. Doch ganz rund läuft es auch bei den Minis nicht: In Ecken und an bestimmten Hindernissen bleiben Grasreste stehen, die perfektionistische Gartenbesitzer theoretisch per Hand korrigieren müssten. Zudem ärgert die starre Schnitthöhe der Seitenmähscheibe – sie ist fest auf 50 Millimeter eingestellt. Wer das Hauptmähwerk niedriger wählt, muss entlang der Kante zwangsläufig mit einem störenden Höhenversatz leben.
Damit die Randmähscheibe zufriedenstellend arbeiten kann, muss der Luba natürlich möglichst nahe an den Rand fahren. Wenn Büsche in die Rasenfläche ragen, tut er dies standardmäßig jedoch nicht, weil bei aktivierter Hinderniserkennung diese umfahren werden. Mit dem Ergebnis, dass Rasen unter Ästen und Büschen nicht gemäht wird. Damit ihm das gelingt, deaktiviert man entweder die Hinderniserkennung oder konfiguriert den entsprechenden Bereich unter Kartenbearbeitung – Erstellen mit „Hindernisfreie Zone“. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, eine zusätzliche Aufgabe einzurichten, bei der der Luba nur den Rand bei ausgeschalteter Hinderniserkennung mäht, während beim normalen Mähvorgang diese aus Sicherheitsgründen eingeschaltet bleibt. Die Einstellung ist in der App etwas versteckt und findet sich unter Mähmuster – Nur Perimeter.
Akku und Mähgeschwindigkeit
Im Luba Mini 2 AWD 1500 steckt ein austauschbarer Akku mit 131,76 Wh (6,1 Ah x 21,6 V). Mammotion gibt eine maximale Mähfläche von bis zu 500 Quadratmetern pro Ladung an, die angegebene Betriebsdauer liegt bei 150 Minuten. Für eine vollständige Ladung werden ebenfalls etwa 150 Minuten genannt. Gegenüber dem ursprünglichen Luba Mini AWD 1500 hat Mammotion die offiziellen Leistungsdaten damit deutlich verbessert. Für den Vorgänger wurden 350 Quadratmeter pro Ladung und 200 Minuten Ladezeit genannt. Beim neuen Modell steigt die angegebene Flächenleistung also, während die Ladepause kürzer ausfällt.
Im Alltag schafft der Roboter je nach Garten und eingestellter Geschwindigkeit eher 350 bis 400 m² mit einer Akkuladung und benötigt dafür etwa zwei bis 2,5 Stunden. Danach lädt er nach, wobei die Ladedauer von der anschließend noch zu mähenden Fläche abhängig ist. Die angegebenen 1500 Quadratmeter sind an einem Tag grundsätzlich machbar, erfordern aber mehrere Ladepausen und eine vergleichsweise einfache Rasengeometrie.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung für den Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 beträgt in Deutschland 1899 Euro. Mammotion selbst bietet das Modell derzeit bereits reduziert für 1599 Euro an. Mit dem Code MAMMOTIONDE50, den man an der Kasse eingibt, spart man 50 Euro. Ein Ersatzakku kostet 219 Euro.
Fazit
Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 ist primär für Gärten interessant, bei denen ein einfacher Mähroboter wegen steiler Steigung oder dichtem Baumbewuchs an seine (RTK)-Grenzen kommt. Der Allradantrieb sorgt für viel Traktion auf Steigungen und unebenem Untergrund. Die Navigation funktioniert dank LiDAR ohne separate RTK-Antenne und ist sehr präzise. Die Dualkamera ergänzt das System dabei erfolgreich bei der Hinderniserkennung und positiv wirkt sich beim ohnehin guten Schnittbild zudem das zusätzliche Randschnittwerk aus. Diese Kombination aus Beweglichkeit und weitgehend störungsfreier Navigation samt toller App ist die größte Stärke des Modells.
Wegen der eher schmalen Schnittbreite ist der Luba Mini 2 AWD 1500 aber besser auf kleinen und mittleren als auf sehr großen Grundstücken aufgehoben – er benötigt einfach spürbar länger für die Fläche als etwa ein Luba 3 1500 (Testbericht). Außerdem ist der Preis im Vergleich zur Konkurrenz eher hoch angesetzt. Der Mini 2 1500 lohnt sich daher in erster Linie, wenn seine Fähigkeiten auch wirklich gefordert werden. Ansonsten gibt es günstigere, wenn auch nicht unbedingt bessere Alternativen.
Künstliche Intelligenz
Windows 11: Microsoft behebt kaputten Mauszeiger
Das Windows-11-Update KB5124008 behebt Probleme rund um die Darstellung des Mauszeigers. Das Betriebssystem sollte damit benutzerdefinierte Mauszeigereinstellungen inklusive Größe und Zeigerart wieder korrekt darstellen.
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Ende August hat das Update KB5120998 unter anderem die Darstellung des Mauszeigers zerpflückt. In vielen Fällen wurde er viel zu groß, selbst auf der kleinsten Einstellungsgröße. Eine nachträgliche Deinstallation des Updates schuf keine Abhilfe. Das führte zu kuriosen Interaktionen: Lud Windows mit einem sichtbaren Ladekreis am Mauszeiger, schrumpfte letzterer. Je nach Last konnte der Mauszeiger daher hin und her zucken.
Lediglich ein zweites Problem ließ sich manuell beheben: Nach dem Update löschte Windows 11 den Hintergrund und stellte ihn lediglich schwarz dar. Anschließend konnten Nutzer wieder ein Bild als Hintergrund auswählen.
Deutsches Windows betroffen
Laut Microsoft entstand der Mausfehler durch „Codekomponenten […], die in nicht englischen Windows-Installationen verwendet werden“. Weiter hieß es: „In betroffenen Gebietsschemas können diese Einstellungen nicht geladen werden, sodass stattdessen eine Standardeinstellung verwendet wird. Der Versuch, die Einstellungswerte manuell wiederherzustellen, ist nicht erfolgreich, da das Problem das Laden dieser Einstellungen unabhängig von ihrem Wert verhindert.“
Ist die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert, installiert Windows 11 das Update KB5124008 automatisch. Ansonsten müssen Nutzer die Installation unter Einstellungen > Windows Update händisch anstoßen. Microsoft deklariert KB5124008 als Sicherheitsupdate, weil es hauptsächlich sicherheitsrelevante Verbesserungen bringen soll.
(mma)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Nach dem Einbruch – Digital Forensics & Incident Response
Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Malware gehören zu den größten Risiken für Unternehmen. Um Schäden zu begrenzen, kommt es darauf an, Vorfälle frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren, Incident-Responder und IT-Sicherheitsverantwortliche, die Cybervorfälle professionell analysieren und wirksam darauf reagieren möchten.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Portasplit-Sicherheitslücke: Midea verteilt Updates an Klimageräte
Midea aktualisiert in den nächsten Wochen automatisch alle PortaSplit-Klimageräte. Der Hersteller reagiert damit auf einen Hinweis von heise security und einem anonymen Whistleblower. Der hatte eine Android-App entwickelt, um ein Sicherheitsproblem zu demonstrieren. Mit ihr ließen sich beliebige Geräte per Bluetooth Low Energy (BLE) fernsteuern – auch gegen den Willen ihrer Besitzer.
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Wie wir berichteten, war zunächst unklar, ob das Verhalten als Sicherheitslücke gilt – in der Risikobewertung des chinesischen Herstellers kamen unbefugte Zugriffe per BLE offenbar nicht vor. Doch auf unsere Nachfrage versicherte Midea Anfang September, ein Update zu entwickeln und dieses baldmöglichst an seine Kunden verteilen zu wollen.
Der Rollout beginnt
Das ist nun passiert. Wie uns die Pressestelle des Konzerns schrieb, ist das Update für alle Geräterevisionen freigegeben und die Verteilung hat „Over the air“ (OTA) begonnen. Im Laufe der nächsten Zeit (genauere Angaben hat Midea nicht gemacht) erhalten alle PortaSplits das Update automatisch.
Die Aktualisierung enthält eine Anpassung des Authentifizierungsmoduls, um den unautorisierten BLE-Zugriff über eine API ohne Authentifizierung zu unterbinden. Das könnte auch die Steuerung der PortaSplit über Heimautomatisierungsplattformen wie Home Assistant beeinflussen.
Das Update trägt die Versionsnummer V.012634_0000_4000_8000_5006_1012. Sie unterscheidet sich nur in den sechs Ziffern nach „V.“ von der Vorgängerversion V.012236_0000_4000_8000_5006_1012. Für einen Vergleich sollte man also wie andernorts üblich lediglich ans Ende der Versionsnummer schauen. Die aktuelle Version der PortaSplit erfährt ihr Eigentümer beim Blick in die App: Zunächst das Gerät in der App ansteuern, dann auf das Burger-Menü oben rechts tippen, zuletzt unten im Menü „Firmware aktualisieren“ aufrufen.
Auf einem redaktionseigenen Gerät konnten wir das Sicherheitsupdate nicht nachvollziehen, unsere PortaSplit ist noch nicht in den Genuss eines OTA-Updates gekommen. Ob die Aktualisierung den Sicherheitsfehler zuverlässig behebt, konnten wir daher nicht eigenhändig überprüfen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Midea führt einen schrittweisen, sogenannten „staggered rollout“ durch. Um zu vermeiden, dass durch unentdeckte Fehler in der Gerätefirmware weitere Probleme auftauchen, werden nicht alle Geräte gleichzeitig, sondern wellenweise aktualisiert.
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Der chinesische Konzern hat auf der IFA kürzlich einen Nachfolger für das beliebte, noch immer schwer erhältliche Gerät vorgestellt. Die Neuausgabe arbeitet mit Propan und soll neue Funktionen für Smarthomes mitbringen. Auch der berüchtigte P1-Filterfehler soll der Vergangenheit angehören.
(cku)
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