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Mewgenics: Neuer Indie-Hit schickt Zuchtkatzen in den Kampf

Der erste (Indie-)Hit des Jahres ist Mewgenics, das „ultimative rundenbasierte Katzen-Roguelite“. Das sagen nicht nur seine Entwickler. Auch Tester feiern das Rundentaktik-Spiel und vergeben hohe Wertungen. Auch nach über 100 Spielstunden hat es noch Neues parat.
Die Qualität von Mewgenics kommt nicht aus dem Nichts. Hinter dem Spiel stecken Edmund McMillen, der The Binding of Isaac und Super Meat Boy entwickelt hat, sowie Tyler Glaiel, der Entwickler von Closure und The End Is Nigh. Die beiden erfolgreichen Indie-Entwickler haben ihr Können gebündelt: In Mewgenics züchten Spieler Katzen, vererben dabei ihre Fähigkeiten sowie Besonderheiten und trainieren sie in verschiedenen Rollen wie Krieger, Magier und Tank.
Anschließend ziehen sie in Abenteuer mit rundenbasierten Kämpfen, wo weitere Entscheidungen warten. Dort können über 1.000 Fähigkeiten, 900 Gegenstände und interaktive Optionen auf den Schlachtfeldern eingesetzt werden. Im Laufe der Abenteuer entstehen so immer stärkere Katzen, ein größeres Zucht-Haus – und neue Ideen. Die Welt des Spiels erschließt sich Stück für Stück durch immer größere Erkundungsrunden mit immer mächtigeren Katzen.
Darum ist Mewgenics gut
Das Konzept geht dem Vernehmen nach auf. Der Schnitt auf Metacritic liegt bei 90 Punkten. Das Spiel schaffe spannende Situationen, sei strukturell auf das Ausprobieren unterschiedlicher Dinge ausgelegt und schaffe es auch nach dutzenden Stunden noch zu überraschen.
Rock, Paper, Shotgun findet nach über 100 Stunden noch neue Mechaniken. „Das Spiel ist nie damit zufrieden mehr vom gleichen zu bieten“, lautet das Urteil. Es gebe nach jeder Kampfrunde eine Geschichte zu erzählen. Selbst Fehlschläge oder Pech beim „Würfeln“ der Spielzüge werden damit überaus faszinierend. Zudem stellt das Spiel einen vor spannende Entscheidungen.
Eurogamer lobt zudem die Abwägung zwischen Belohnung und Risiko sowie verrückte Synergie-Effekte zwischen Katzen-Fähigkeiten. Das endet häufig im Chaos, aber in produktivem, unterhaltsamem Chaos, das PC Gamer als eine der größten Stärken des Spiels benennt.
Geringe Anforderungen
Auch die Systemanforderungen gehören dazu: Laut Steam braucht das Spiel nur vier Rechenkerne von 2014, 8 Gigabyte RAM und 6 Gigabyte Speicherplatz. Diese Mindestanforderungen sind allerdings nur eine Richtlinie, auch mit weniger Leistung könne das Spiel noch funktionieren, schreiben die Entwickler.
Bis zum 24. Februar kann Mewgenics mit einem kleinen Einführungsrabatt auf Steam für rund 26 Euro erworben werden.