Datenschutz & Sicherheit

Microsoft: Warnung vor kritischer Sicherheitslücke in Windows Admin Center


Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke im Windows Admin Center. Angreifer können dadurch ihre Rechte ausweiten. IT-Verantwortliche müssen zum Schließen der Lücke aktiv werden und ein Software-Update installieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Schwachstellenbeschreibung mit der Bezeichnung CVE-2026-26119 hat Microsoft in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht. Es handelt sich um eine unzureichende Authentifizierung (CWE-287), schreibt Microsoft lediglich. Zu den Auswirkungen bei einem erfolgreichen Missbrauch führen die Entwickler noch aus: „Angreifende würden die Rechte der Benutzenden erlangen, die die betroffene Anwendung ausführen.“ (CVE-2026-26119, CVSS 8.8, Risiko „hoch“). Abweichend von der Risikoeinstufung gemäß CVSS3-Wert schätzen die Redmonder das Risiko jedoch sogar als „kritisch“ ein.

Zwar wurden die Details zur Schwachstelle bislang nicht veröffentlicht und Microsoft weiß auch noch von keinem verfügbaren Exploit. Jedoch schätzt das Unternehmen, dass Angreifer in absehbarer Zeit die Sicherheitslücke mit höherer Wahrscheinlichkeit ausnutzen werden.

Für das Windows Admin Center steht die Software-Version 2511 bereit. Die ist bereits im Dezember vergangenen Jahres erschienen und korrigiert das nun gemeldete Sicherheitsproblem. Vor einer Woche haben Microsofts Entwickler jedoch noch ein Verteilungsskript sowie die zugehörige Dokumentation aktualisiert. Wer die Softwareaktualisierung bereits installiert hat, muss nicht erneut handeln; wer noch ältere Fassungen einsetzt, sollte zügig auf den neuen Stand wechseln.

Das Windows Admin Center ist eine kostenlose Zusatzsoftware, die zur Verwaltung von Windows-Geräten ab Windows 10 und Windows Server 2012 in Netzwerken mit einer webbasierten Bedienoberfläche dient. Sie stellt übersichtlich Informationen zu Server-Performance, Voraussagen für benötigte Kapazitäten sowie Funktionen zur Verwaltung von Windows-Systemen und zur Lösung von auftretenden Problemen etwa mittels Fernwartung bereit. Sie fußt technisch auf der Microsoft Management Console (MMC).


(dmk)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen