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Neuauflage eines Werbeklassikers: Rügenwalder macht Wilson Gonzalez Ochsenknecht zum neuen Wurst-Cowboy


Neben Wilson Gonzalez Ochsenknecht spielt Nura die zweite Hauptrolle in dem Rügenwalder-Film

Ein verwegener Cowboy, der in der Fleischerei alle Rügenwalder-Produkte aufkauft – damit schrieb Rügenwalder Mühle vor 30 Jahren Werbegeschichte. Zum Jubiläum interpretiert die Marke ihren Werbeklassiker gleich mit fünf Promis neu. Die veganen Produkte spielen dabei – trotz Veganuary – allerdings nur eine Nebenrolle.

Für Werbefans ist es ein ganz spezieller Genuss, den Original-Werbespot von 1996 mit der Neuinterpretation (Produktion: Kleine Brüder Filmproduktion) zu vergleichen. Kam damals der Rügenwalder-Cowboy noch mit dem Pferd zur Metzgerei geritten, um „alle“ (!) Rügenwalder-Produkte zu kaufen, ist es heute Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der auf der E-Schwalbe vorfährt, um die kompletten Rügenwalder-Vorräte eines Späti zu plündern. Die Stullen-Party startet auch nicht mehr vor der ikonischen roten Mühle, sondern vor der neuen Rügenwalder-Kneipe. Und auch der Medienwandel hat seine Spuren hinterlassen: Das Kampagnen-Revival wird nicht im TV, sondern in Social Media gefeiert.

Auch nach 30 Jahren ist der klassische Spot für die Marke immer noch relevant, sagt Steffen Zeller, Chief Marketing Officer der Rügenwalder Mühle: „Der Reiter-Spot war damals ein bewusstes Investment in die Marke. Der Reiter hat die Rügenwalder Mühle nachhaltig geprägt. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum ist der Moment perfekt für die Rückkehr und zeigt: Wir kennen unsere Geschichte und gehen verantwortungsvoll, aber auch mit einem gewissen Augenzwinkern damit um.“

Tatsächlich sorgt gerade die Meme-Fähigkeit des Spots für die dauerhafte Relevanz der alten Kampagne auf Plattformen wie Tiktok, Reddit und Youtube. Der Original-Spot ist so über drei Generationen hinweg präsent – die Gen X kennt ihn aus dem Fernsehen, Millennials von Youtube-Compilations und Twitter-Memes, die Gen Z von Tiktok-Snippets. Zeller: „Jetzt geben wir dieser organischen Sehnsucht eine Antwort: das Revival, von dem niemand wusste, dass er oder sie darauf gewartet hat.“

Die Antwort erfolgt allerdings im Rahmen der breiter angelegten „Feierabend“-Kampagne, die mit der Reaktivierung des historischen „Feierabend“-Songs ebenfalls auf Werbenostalgie setzt. Während die TV-Kampagne nach wie vor die gewohnte ländliche Markenästhetik bedient, geht der neu interpretierte Reiter-Spot auch im Casting und im Look neue Wege.

Die von der Agentur Elbdudler kreierte Social-Media-Kampagne will nicht nur eine nostalgische Kopie, sondern eine selbstironische Neuinterpretation liefern, in der jedes Detail des Originals eine moderne Übersetzung findet. Juliana Buhse, Director Strategy bei Elbdudler: „Den Reiter-Spot in dieser Art neu zu inszenieren bedeutet: Nostalgie trifft Neuzeit und Vertical Storytelling trifft echte Markenarbeit. Kurz gesagt: Diese Kampagne ist aus der Community gedacht, aber für die Marke gemacht.“

„Feierabend, wie das duftet …“

Rügenwalder bringt Kult-Werbesong in neuer Markenkampagne zurück

Mit dem „Feierabend“-Lied hat die Rügenwalder Mühle in den 1990er Jahren deutsche Werbegeschichte geschrieben und für einen Dauer-Ohrwurm gesorgt. Nach über zehn Jahren steht das Lied jetzt erstmals wieder im Zentrum einer neuen Markenkampagne des Familienunternehmens.

Der Multi-Community-Cast rund um Wilson Gonzalez Ochsenknecht als Großstadtcowboy und Rapperin Nura soll Mainstream-Bekanntheit, Hip-Hop-Kredibilität und Social-Media-Reichweite verbinden: Neben Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Nura sind die Content-Creator Carlo Sommer, Ben Bernschneider und Gio1Neun zu sehen.
Die kommunikative Strategie der Kampagne gliedert sich in drei Phasen: eine Teaser-Phase, die Veröffentlichung des Spots auf Instagram, Tiktok und Youtube sowie eine Content-Phase, in der die Mitglieder das Casts in ihren eigenen Communitys Inhalte produzieren. Gleichzeitig wird die reguläre Social-Media-Kommunikation während der Kampagne zurückgefahren, um die Aufmerksamkeit auf den neuen Reiter-Spot zu fokussieren. Neben der medialen Aktivierung setzt die Aktivierung auch auf Gewinnspiele am Point of Sale (POS). So können die Kunden und Kundinnen Feierabend-Merchandise gewinnen, das Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Nura im Spot tragen.

Auffällig ist, dass die im Veganuary platzierte Kampagne komplett auf eine explizite Thematisierung der veganen Produkte verzichtet. Ochsenknecht nimmt zwar ausschließlich nur pflanzliche Produkte aus dem Späti mit, doch der Schwerpunkt der Kampagne liegt klar auf der Gemeinsamkeit der Freunde beim Genuss der Produkte. Das spiegelt zumindest teilweise die Entwicklung des veganen Gesamtmarkts in Deutschland wider, der 2025 schrumpfende Umsatzzahlen verdauen musste. Die alleinige Präsentation von veganen Produkten zum Veganuary ist 2026 offensichtlich nicht mehr ausreichend als Kaufargument.

Die Kampagne illustriert auch in anderer Hinsicht die Evolution des Unternehmens. Konnte Rügenwalder in der Vergangenheit sein Sortiment ausschließlich über die Fleischabteilungen des Lebensmittelhandels vertreiben, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark in die Snacking-Kategorie investiert, um auch im Out-of-Home-Verzehr zu wachsen. Der Rügenwalder-Kauf spät abends im Kiosk ist für die Gen Z als Kernzielgruppe der Kampagne ein durchaus naheliegender Touchpoint zur Marke.

Für die Kampagne verantwortlich ist Hanna Biesemann, Digital & Social Media Managerin bei der Rügenwalder Mühle. Der Spot wurde zusammen mit den Agenturen Elbdudler (Konzept, Kreation und Social Media), PION3ERS (Media-Planung und -Strategie) sowie Serviceplan Neo (Influencer Management) und Serviceplan Culture (Brand & Culture-Kommunikation) realisiert.



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Mediaqualität bis Influencer: Das sind die Top-Themen für Publisher, Agenturen und Werber 2026


89 Prozent der britischen Expert:innen aus dem digitalen Werbebereich sind überzeugt, dass die Eignung von Influencer:innen und Creator ein entscheidender Faktor bei der Werbung in digitalen Video-Umfeldern sein wird.

Advertiser investieren heuer laut einer IAS-Erhebung verstärkt in digitale Videos und soziale Medien. KI-generierte Inhalte setzen die Werbebranche indes weiter unter Druck.

Digitale Videos, soziale Plattformen und Mobilgeräte prägen die Mediapläne für 2026. Das zeigt der aktuelle „Industry Pulse Report

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„Erstmäääh zu Penny“: Penny macht Filialstürmung durch Schafherde zur genialen Eigen-PR


Sowas passiert nicht alle Tage: Am Montag wurde eine Penny-Filiale im unterfränkischen Burgsinn geradezu überrannt – von 50 Schafen. Der Discounter und seine Social-Media-Agentur Charles & Charlotte reagierten prompt und verwandelten den Vorfall in wahres Marketinggold.

Als Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner in den 20-Uhr-Nachrichten über das ungewöhnliche Ereignis berichtetete, dürfte dies das ultimative Zeichen für Penny gewesen sein, dass sich hier eine einmalige Chance zum reichweitenstarken Eigenmarketing geradezu aufdrängte. Rund 50 Schafe waren am Montag von ihrer zehnmal so großen Herde abgekommen und stürmten kurz darauf schnurstracks in einen Penny-Supermarkt in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn, wo sie sich zwanzig Minuten lang im Kassenbereich tummelten. Beim Personal und der anwesenden Kundschaft sorgte das Ganze eher für Belustigung als für Ärger, da sich die Tiere sehr friedlich verhielten und kaum Schaden anrichteten (bis auf gewisse Hinterlassenschaften).

Penny fackelte nicht lange und nutzte die landesweite Aufmerksamkeit für eine Aktion, die den Vorfall humorvoll weiterdrehte: Hans Neubert, Consulting Director bei Charles & Charlotte, organisierte spontan einen kleinen Videodreh mit ein paar Schafen aus seinem Heimatdorf, die genüsslich Obst und Gemüse aus Penny-Papiertüten mampfen. Überschrieben ist der Social-Media-Clip mit „Was danach geschah“ und der Caption „Unboxing vom määähga Wocheneinkauf“. Sowohl bei Instagram als auch bei TikTok tauschte der Discounter zudem sein Profilbild gegen das eines breit grinsenden Schafes aus und wandelte seinen bekannten Claim in der jeweiligen Bio in „Erstmäääh zu Penny“ um. Und auch ein lustiger Meme-Post mit Bildern der dicht gedrängten Schafe im Supermarkt und Sprüchen wie „Deutsche 5 Minuten vor Ladenschluss“ sorgten für viel Lob aus der Community. Die schnelle und clevere Reaktion zahlte sich aus: Auf seinem LinkedIn-Profil schreibt Neubert, dass die Posts zu der vorwitzigen Schafen plattformübergreifend innerhalb von 24 Stunden auf den Penny-Accounts mehr als 3 Millionen organische Views generiert haben. Zusätzlich zu den Online-Maßnahmen verkündete Penny, ein Jahr lang eine Patenschaft für die 50 Ausreißer-Schafe übernehmen zu wollen und sie im Rahmen dessen mit Futter zu versorgen.

Jan Flemming, Geschäftsleiter Penny Marketing, sagte zu HORIZONT: „Wenn 50 Schafe erstmal zu Penny gehen und zum Start unserer neuen Markenplattform Millionen Menschen ‚Echte Freude‘ bereiten, war klar: Dieses Momentum nutzen wir – mit lustigem Content in Social Media, TV und Digital-Prospekt. Alles in einem Tag dank määähga Teamwork von Charles & Charlotte, Saint Elmo’s und Penny.“

Huldigung für den gelungenen Eigen-PR-Stunt gab es aus der Marketingbranche jede Menge, unter anderem von Douglas-Marketingchef Rik Strubel. Dieser postete bei LinkedIn ein KI-generiertes Video, in dem eine Schafherde sich bei dem Kosmetikhändler einen Rundum-Wohlfühltag mit Shopping und Beauty-Behandlung gönnt. An den Charme der Originalgeschichte und der echten Tiere kommt dieser Clip allerdings nicht mal ansatzweise ran. 



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WhatsApp-Gruppen bekommen Rollen, Sticker und Erinnerungen


Diese 3 WhatsApp Features sorgen für Übersicht und Kreativität in Gruppen-Chats

Mit den neuen Mitglieder-Tags kannst du dir in jedem Gruppen-Chat eine eigene Rolle geben, zum Beispiel „Annas Papa“, „Kassenwart“ oder „Trainer“. Der Clou ist, dass die Tags gruppenabhängig sind. In einer Gruppe bist du Elternteil, in der nächsten Teammitglied. Gerade dort, wo sich nicht alle persönlich kennen, soll das Orientierung schaffen.

Außerdem können Nutzer:innen jetzt jedes beliebige Wort direkt in einen Sticker verwandeln, indem sie es in die Sticker-Suche eingeben. Die selbst erstellten Text-Sticker lassen sich direkt speichern und später wiederverwenden, ohne sie vorher im Chat posten zu müssen.

Auch die Organisation von Treffen wird einfacher. Wenn du in einem Gruppen-Chat ein Event erstellst, kannst du nun individuelle Erinnerungen für Eingeladene festlegen. Ob Geburtstag, Elternabend oder Video-Call – WhatsApp erinnert automatisch, bevor es losgeht.

WhatsApp stärkt Gruppenfunktionen – Konkurrenz kommt von OpenAI

Die neuen Features reihen sich in eine Serie jüngerer Updates für Gruppen ein. Erst Anfang Januar konnten erste Nutzer:innen ihren Chat-Verlauf mit neuen Gruppenmitgliedern teilen, um endlose Nachfragen zu vermeiden. Hinzu kommen seit einiger Zeit das Teilen großer Dateien bis zu zwei GB, HD-Medien, Sprach-Chats und mehr.

Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck. Während WhatsApp die eigenen Gruppenfunktionen ausbaut, hat OpenAI im November vergangenen Jahres Gruppen-Chats in ChatGPT weltweit ausgerollt. Auch dort können mehrere Personen gemeinsam chatten und Inhalte bearbeiten, allerdings stärker auf Arbeit und Kollaboration ausgerichtet.


Wie auf WhatsApp:
OpenAI launcht Gruppen-Chats für ChatGPT weltweit

Smartphone Mockup mit Gruppen-Chat auf ChatGPT, blauer Hintergrund
© OpenAI





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