Künstliche Intelligenz

OpenAIs KI-Gadget kommt erst 2027 und nicht unter der Marke io


Erst im Januar dieses Jahres hieß es seitens OpenAI, man sei mit dem ersten KI-Gadget „auf Kurs“, um es noch bis Ende 2026 auf den Markt zu bringen. Dieser Plan hat sich nun offenbar geändert: Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass es erst 2027 erscheinen wird. Wegen einer Markenrechtsklage wird das Gadget außerdem nicht als ein Produkt der Marke io Products erscheinen, die OpenAI von Jony Ive für 6,5 Milliarden US-Dollar übernommen hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Diese Informationen stammen aus Gerichtsdokumenten zu einer Markenrechtsklage, die das Audio-Startup iyO im vergangenen Jahr gegen OpenAI eingereicht hat, wie unter anderem das Magazin Wired berichtet. iyO hatte OpenAI verklagt, nachdem es das Start-up io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive übernommen hatte. Peter Welinder, Vizepräsident und Geschäftsführer von OpenAI, erklärte in der Klage, dass OpenAI seine Strategie zur Produktbenennung überprüft und „beschlossen habe, den Namen ‚io‘ nicht im Zusammenhang mit der Benennung, Werbung, Vermarktung oder dem Verkauf von Hardwareprodukten mit künstlicher Intelligenz zu verwenden“.

Der OpenAI-Manager sagte zudem, dass OpenAI einen besseren Überblick über den Zeitplan für die Markteinführung seiner KI-Hardware habe. Demzufolge werde das erste KI-Gadget nicht vor Ende Februar 2027 an Kunden ausgeliefert.

Es sind nicht die ersten Details über OpenAIs KI-Hardwarepodukt, die aus den Gerichtsdokumenten der Markenrechtsklage durchgesickert sind: Laut den Gerichtsakten gab Tang Tan, Chief Hardware Officer von io und ehemaliger Apple-Designleiter, damals zu Protokoll, dass das erste Gerät weder ein „In-Ear-Gerät“ noch ein „Wearable“ sein wird.

Lesen Sie auch

Weiterlesen nach der Anzeige

Von OpenAI gibt es indes wenig konkrete Informationen zu dem Produkt. Zuletzt sagten OpenAI-CEO Sam Altman und Design-Legende Jony Ive im November 2025 bei einer Veranstaltung, dass man ein Gerät haben wolle, „das alles weiß, was Du jemals gedacht, gelesen und gesagt hast“. Zudem hieß es: Das Design sei dann richtig, wenn man das Gerät „ablecken oder anbeißen“ wolle. Das sei bei den Prototypen bereits so, hieß es. Angestrebt sei eine Hardware, die „fast naiv in ihrer Einfachheit und dem Gefühl, das sie vermittelt“, sagte Ive. Altman ergänzte, das Gerät werde „ruhiger“ als ein Smartphone sein und die Nutzer von seiner Einfachheit überrascht sein würden.

Es deutet sich zudem an, dass OpenAI bei seinem ersten KI-Produkt den Fokus auf „Audio first“ legt und es sich durchgesickerten Details zufolge offenbar um ein „spezielles Audioprodukt“ handelt, das man angeblich hinter die Ohren heftet. Was an diesen Gerüchten dran ist, werden wir aber wohl erst nächstes Jahr erfahren.


(afl)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen