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Künstliche Intelligenz

Photoshop neu gedacht: Wie KI kostenlos Bilder in Ebenen zerlegt


Mithilfe von KI lassen sich bereits seit einiger Zeit ansehnliche Einladungskarten, Plakate oder Artworks erstellen. Deutlich kniffliger war es bisher, unliebsame Details zu ändern, ohne dabei den Rest des Bildes zu verunstalten. Mit dem kostenlosen KI-Bildmodell Qwen-Image-Layered ist dies kein Problem mehr. Die Party wurde verschoben? Der verhasste Ex soll vom Flyer verschwinden? Sie wollen das Halloween-Plakat vom ablenkenden Hintergrund befreien? All das lässt sich jetzt mit dem Open-Weights-Modell des chinesischen Handelskonzerns Alibaba erledigen – und zwar lokal auf dem eigenen Rechner, ohne teure Cloud-Dienste zu bemühen.

Qwen-Image-Layered zerlegt das Bild mithilfe von KI in zwei bis acht Ebenen, was ein wenig an Photoshop erinnert. So lässt sich etwa ein Schriftzug von den Figuren und Objekten im Hintergrund separieren. Während herkömmliche Bildbearbeitungssoftware beim Ausschneiden von überdeckten Objekten aber eine Lücke im Bild hinterlässt, füllt die KI diese automatisch. Das Modell fügt dem Hintergrund automatisch via Inpainting Rasen, Hochhäuser und dergleichen hinzu, passend zur Umgebung. Die Vordergrund-Ebenen mit Figuren oder anderen Objekten werden freigestellt und mit einem integrierten Alpha-Kanal für die transparenten Bereiche ausgegeben. So lassen sie sich in Programmen wie Photoshop, GIMP oder direkt im Workflow anordnen und bearbeiten – ohne mit komplizierten Tricks wie einer Maskierung für KI-Modelle zu arbeiten.

  • Mit Qwen-Image-Layered lassen sich Bilder erstmals lokal per KI in Ebenen zerlegen und flexibel neu zusammensetzen.
  • Der kostenlose Ansatz verspricht eine Alternative zu klassischer Bildbearbeitung und aufwendigen Masken – ganz ohne Cloud und Abo.
  • Wie gut das in der Praxis funktioniert, welche Hardware nötig ist und wo die Stärken und Grenzen liegen, zeigt dieser Ratgeber Schritt für Schritt.

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die KI-Bedienoberfläche ComfyUI installieren und die für Qwen-Image-Layered nötigen Modelle einrichten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beliebige Bilder oder Fotos in Ebenen aufteilen, um sie neu anzuordnen. Nötig ist dazu lediglich ein zeitgemäßer Spielerechner. Mit 16 GB Grafikspeicher lassen sich viele der verfügbaren Modelle betreiben, doch auch mit etwas weniger sollte es noch gelingen: Das kleinste quantisierte Modell, das auf der KI-Community-Plattform Hugging Face zum Download bereitsteht, ist 7,15 GByte groß.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Photoshop neu gedacht: Wie KI kostenlos Bilder in Ebenen zerlegt“.
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macOS: Password Utility entsperrt FileVault und macht sudo Biometrie-fähig


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nutzer von macOS kennen das Problem: Nicht alle Authentifizierungsdialoge im System nutzen die bequeme Nutzererkennung per Fingerabdruck – obwohl diese sicherer ist als die oft störende Eingabe des Passworts. Die Biometrie-Funktion Touch ID ist etwa bei sudo-Kommandos deaktiviert, gleiches gilt für den ersten Login / die FileVault-Entschlüsselung beim System- oder Neustart, dem Zugriff auf den Schlüsselbund, das Hinterlegen von Konfigurationsprofilen oder das Anlegen neuer Nutzer. Die Entwickler des auf Mac-Admin-Werkzeuge spezialisierten Softwareanbieter Twocanoes haben mit Password Utility nun ein neues Werkzeug vorgestellt, das Fähigkeiten mitbringt, die den Umgang mit macOS-Authentifizierungsprozessen erleichtert.

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Die App ermöglicht es, komplett ohne lokales Passwort zu arbeiten, indem sie das Systempasswort speichert und nach biometrischer Bestätigung via Touch ID in entsprechende Dialoge einfügt, die das normalerweise nicht erlauben. Die App kann außerdem Touch ID „refreshen“, also dafür sorgen, dass die regulären Authentifizierungsmethoden, die die Biometrie standardmäßig nutzen, nicht unter den Time-Out von 48 Stunden fallen. Weiterhin ermöglicht die App, ohne SSH-Aktivierung FileVault-Macs zu entschlüsseln und aus der Ferne (wieder) steuerbar zu machen.

Die Aktivierung von Password Utility erfolgt über einen Shortcut. Danach taucht der Touch-ID-Dialog auf, mit dem sich das Passwort dann einfügen lässt. Weitere Funktionen sind eine Anzeige des Secure-Token-Status samt Volume-Ownership sowie die Möglichkeit, auch den Login ohne Passwort zu erlauben: Dabei werden FIDO2-Sticks samt PIN-Eingabe unterstützt.

Password Utility lässt sich leicht per MDM auf lokale Macs verteilen. Ein großer Vorbehalt bleibt allerdings: Wer die App nutzt, muss sich darauf verlassen, dass Twocanoes korrekt gearbeitet hat und die App nicht selbst neue Sicherheitslücken reißt. Da sie nicht quelloffen ist, lässt sich das von außen nicht kontrollieren, ein unabhängiger Audit ist bislang nicht erfolgt.

Die App kostet pro Maschine und Jahr 10 US-Dollar plus Umsatzsteuer. Es bleibt zu hoffen, dass sich Apple von Password Utility inspirieren lässt – die Funktionen wären in macOS selbst deutlich besser aufgehoben. Nutzer sollten beispielsweise entscheiden dürfen, ob Biometrie zur Standardentsperrmethode wird oder nicht. Momentan erfolgt stets der Fallback zum Passwort. Unter iOS ist dies im Rahmen der Diebstahlschutzfunktion bereits anders.

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(bsc)



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Worauf Sie beim Wechsel zu Glasfaser achten sollten


Der Glasfaser gehört die Zukunft. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Provider das neue Netz flächendeckend ausbauen und möglichst viele Gebäude anschließen. Nutzer profitieren dann von stabilen Verbindungen, hohen Geschwindigkeiten und großen Leistungsreserven für die Zukunft. Aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive spricht zudem der geringe Energieverbrauch der Infrastruktur für die Glasfaser.

Doch vielen Verbrauchern bereitet der Umstieg erst einmal Probleme. Da ist zum einen die Frage, ob – und wann – man überhaupt wechseln sollte. Hinzu kommt vielfach Ärger mit Glasfaseranbietern: Unter ihren Vertrieblern gibt es viele schwarze Schafe, die mit Psychotricks und falschen Behauptungen Verträge an Land ziehen. Unterschreibt man, kann es Jahre dauern, bis der versprochene Anschluss aktiviert wird. Und selbst wenn der Anbieter nicht liefert, werden manche Kunden den Vertrag nicht wieder los. „Die Zahl der Rückfragen und Beschwerden, die uns zum Thema Glasfaser erreichen, steigt stetig“, berichtet Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, gegenüber c’t.

Wir schildern deshalb im Folgenden, in welchen Schritten der Abschluss eines Glasfaservertrages typischerweise abläuft, welche Probleme auftauchen können und welche Rechte Ihnen dann zustehen.


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Starlink im Iran: Wie das Regime den Dienst stört und was dagegen hilft


Seit Anfang Januar spitzt sich die Lage im Iran zu. Was Ende Dezember als Demonstrationen von Geschäftsleuten begann, die ihrem Ärger über die schlechte Wirtschaftslage Luft machten, hat sich zu Massenprotesten entwickelt, die das iranische Regime blutig unterdrückt. Mittlerweile ist von Tausenden Toten die Rede. Davon sollen möglichst wenig Bilder und Nachrichten in die Öffentlichkeit geraten, weshalb die iranische Regierung Kommunikationsnetze blockiert.

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Verlässliche Informationen sind schwer zu bekommen, denn seit den Abendstunden des 8. Januar ist praktisch das gesamte Land offline; das Content Delivery Network Cloudflare verzeichnet nahezu keinen Datenverkehr mehr aus dem Iran und auch die Internetbeobachtungsgruppe Netblocks spricht von einer vollständigen Kommunikationsblockade.

Einer der wenigen digitalen Wege nach draußen führt derzeit per Satellit über das weltumspannende Netzwerk Starlink der Firma SpaceX. Das ist im Iran zwar verboten, Terminals kommen aber durch Schmuggel ins Land und SpaceX toleriert die Nutzung; seit dem 13. Januar ist sie sogar kostenfrei. Aktuell häufen sich jedoch Berichte, dass auch Starlink im Iran zusehends schlechter funktioniert und Nutzer aktiv verfolgt werden. Doch wie kann ein System aus Tausenden Satelliten vom Boden aus gestört werden und wie findet das Regime Nutzer der Geräte, ohne Zugang zu Kundendaten oder dem Netzwerk?

  • Starlink ist im Iran illegal, aber Terminals werden ins Land geschmuggelt.
  • Die Funkverbindung aus dem All zum Terminal lässt sich leicht stören.
  • Die Starlink-Konstellation besteht mittlerweile aus über 9000 Satelliten.

Die US-amerikanische Organisation Holistic Resilience, die Iranern dabei hilft, ihre Internetzugänge abzusichern, spricht von rund 50.000 Nutzern im Land. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Starlink arbeitet, weshalb es im Iran funktioniert und wie die iranische Regierung das Netz mutmaßlich stört. Zwar lassen sich weder das Regime noch SpaceX gerne in die Karten schauen, doch Hacker und Journalisten interessiert das wenig und die Regeln der Physik gelten für alle.

Starlink ist eine von SpaceX gebaute Satellitenkonstellation im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, LEO), die der Internetversorgung dient. Das primäre Ziel des Tech-Milliardärs und SpaceX-Gründers Elon Musk: schneller, latenzarmer und bezahlbarer Internetzugang für entlegene Regionen der Welt, überall dort, wo andere Zugangswege versagen oder nicht wirtschaftlich sind. Das ab 2015 entwickelte, ab 2019 in den Orbit geschossene und seit 2021 für Privatkunden nutzbare Netzwerk zählt mittlerweile über 9 Millionen Verträge. Es ist zudem das bisher größte Satellitennetzwerk der Welt mit rund 9500 aktiven Satelliten, die mittlerweile den Großteil der menschengemachten Objekte im Erdorbit ausmachen. In Deutschland verlangt Starlink derzeit 50 Euro pro Monat für stationäre Nutzung ohne Volumenbegrenzung. Teurer ist der monatliche Tarif für das transportable Starlink-Terminal, das etwa auch Wohnmobile versorgt.



Ein typisches Starlink-Set für Heimnutzer besteht aus dem vollständig integrierten Satmodem und einem Router, der die Antenne per Ethernetkabel mit Strom versorgt. Weitere Antennen- oder Stromkabel sind nicht notwendig.

Internetzugang über Satellit ist nicht neu und seit den frühen 2000er-Jahren über geostationäre Satelliten verfügbar. Durch den niedrigen Orbit um 550 Kilometer kann Starlink gegenüber diesen deutlich bessere Ergebnisse liefern: Statt rund 120 Millisekunden Signallaufzeit für 35.800 Kilometer (geosynchroner Orbit) beträgt diese bei Starlink nur etwa 2 Millisekunden.

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Außerdem verteilen sich die Kunden auf die hohe Anzahl an Satelliten, wovon jeder wiederum bis zu 48 separate Spotbeams abstrahlt, was bessere Empfangsergebnisse und somit höhere Datenrate bedeutet. Typische Privatkunden mit stationärem Terminal dürfen zwischen 150 und 400 Mbit/s Downlink- und 10 bis 50 Mbit/s Uplink-Datenrate bei 25 bis 100 Millisekunden Latenz erwarten, ein großer Gewinn gegenüber den 50 bis 100 Mbit/s Downlink-Rate, den 600 Millisekunden Latenz und dem häufig limitierten Datenvolumen bei geostationären Angeboten.



Das seit Mitte 2024 erhältliche Starlink Mini liefert weniger Datenrate, ist aber dafür um einiges kleiner als das große Set und läuft an Gleichspannungsquellen zwischen 12 und 48 Volt wie Powerstations. Das große Set lässt sich zwar mit Adaptern auch so betreiben, ist aber mit 60 bis 140 Watt Leistungsaufnahme ein echter Stromfresser.

Damit das optimal klappt, muss der Nutzer das Satellitenmodem an einem Ort mit wenigstens 100 Grad freier Sicht auf den Himmel aufstellen. Derzeit gibt es das Standardset für stationäre Heimnutzer, das Mini für unterwegs, das Mini X mit zusätzlichem Mini-Router, Perfomance- und Enterprise-Modelle für Geschäftskunden sowie mehrere Spezialversionen für anspruchsvollere Anwendungen in See- und Luftfahrt.

Starlink nutzt Frequenzen zwischen 10,7 und 14,5 GHz (im sogenannten Ku-Band) für die Kommunikation zwischen dem Satelliten und der Kundenantenne sowie Blöcke zwischen 17,8 und 30 GHz für die Kommunikation zwischen Bodenstation und Satellit. Diese kurzen Wellenlängen weisen eine hohe Wegstreckendämpfung auf, sodass für große Distanzen immer Richtantennen nötig sind. Gleichzeitig hat SpaceX aber auch keine andere Wahl, denn wer viele Kunden mit hohen Datenraten versorgen will, benötigt breite Frequenzblöcke. Im Ku-Band liegen auch die Sendefrequenzen des digitalen Satellitenfernsehens DVB-S2.

Um den Dienst in seiner Qualität und Einfachheit zu ermöglichen, hat SpaceX phasengesteuerte Gruppenantennen massentauglich gemacht, sowohl für seine Satelliten als auch für die Satmodems beim Kunden. Solche Phased-Array-Antennen sind, grob zusammengefasst, elektronisch veränderbare Richtantennen ohne bewegliche Teile. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Antennenelementen, die dynamisch in Gruppen angesteuert und aufeinander abgestimmt werden.

Ein einfaches Phased Array wurde bereits 1905 entwickelt und besteht aus drei Strahlern, deren Anordnung ein gleichseitiges Dreieck mit etwas mehr als einer Viertel-Wellenlänge bilden. Einzeln betrieben ist jeder Strahler ungerichtet, er strahlt ringsum in alle Richtungen gleichmäßig ab und empfängt Signale aus allen Richtungen gleichmäßig gut. Speist man jedoch in der Dreiecksanordnung an zwei Strahlern an der Basis parallel ein und den Strahler an der Spitze über eine Phasen-Umwegleitung eine Viertel-Wellenlänge später, bekommt das Array die Charakteristik einer Richtantenne mit der Vorzugsrichtung Dreiecksspitze und -basis. Schließt man die Umwegleitung an einen der anderen Strahler an, ändert sich auch die Vorzugsrichtung des Arrays entsprechend um 60 Grad.



Die Gruppenantenne eines Starlink-Terminals besitzt mehrere Hundert bis Tausend Elemente, wie hier beim geöffneten Starlink-Mini zu sehen.

(Bild: Oleg Kutkov, Twitter)

Indem man die Anzahl der Antennenelemente drastisch erhöht – Starlink-Terminals sollen bis zu 1500 haben –, lassen sich sowohl Antennenleistung als auch Bündelung steigern, und zwar dynamisch im laufenden Betrieb. Das Prinzip ist also der Schlüssel von Starlinks Erfolg und kommt sowohl vom Satelliten zum Boden als auch in der Rückrichtung zum Einsatz; beide versuchen, die eigenen Aussendungen möglichst präzise aufeinander zu lenken.

Anders als bei Parabolschüsseln, wie man sie vom Satellitenfernsehen kennt, ist es beim Phased Array der Starlink-Terminals nicht mehr wichtig, die Antenne exakt auf einen Satelliten auszurichten: Die Empfangseinheit verstellt einfach die Vorzugsrichtung des Arrays so lange, bis es den Satelliten bestmöglich empfängt und umgekehrt. Durch kontinuierliches Nachstellen kann sie den Satelliten im Blick behalten, bis irgendwann der nächste Starlink-Satellit übernimmt und das Array darauf justiert wird.

Die ersten zwei Versionen der Starlink-„Schüsseln“ hatten zwar Motoren zur Ausrichtung, die aber nur zur initialen Positionierung dienten, nicht für aktives Nachführen der Antenne zum jeweils genutzten Satelliten. Mittlerweile ist das Ausrichten nur noch für bestmögliche Ergebnisse nötig; Starlink funktioniert aufgrund der großen Anzahl an Satelliten schon seit geraumer Zeit in beliebiger Ausrichtung zum Himmel sowie auch in Bewegung (Auto, Boot, Flugzeug et cetera).



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