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Safer Internet Day: Mehr Sicherheit mit wenigen Handgriffen


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Heute ist der zweite Tag der zweiten Woche des zweiten Monats, sprich: Safer Internet Day. Seit 2004 findet an diesem Tag des Jahres der Aktionstag statt. Ursprünglich als EU-Projekt gestartet, hat sich der Safer Internet Day mittlerweile zu einer weltweiten Initiative entwickelt, die in über 180 Ländern begangen wird.

Im Fokus stehen dabei nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern auch die Vermittlung von Medienkompetenz – besonders für Kinder und Jugendliche. Denn laut BSI kommen die meisten Kinder bereits im Vorschulalter mit dem Internet in Kontakt. In Deutschland koordiniert die Plattform klicksafe.de die nationalen Aktivitäten.

Für den Safer Internet Day hat klicksafe.de die Broschüre „Mein Kind und KI: Aufwachsen mit künstlicher Nähe“ veröffentlicht. Sie richtet sich an Eltern und Lehrer und erklärt, was KI-Chatbots und -Begleiter sind und in welcher Form sie problematisch sein können. Im Netz lauern allerdings noch etliche weitere Gefahren für Kinder und Jugendliche. Unsere ausführliche FAQ erklärt, wie Eltern ihre Kinder begleiten können – von kindgerechten Suchmaschinen über Jugendschutzeinstellungen bis hin zu Kinderschutz-Apps.

Der Safer Internet Day ist aber auch für Erwachsene ein guter Anlass, die eigenen Gewohnheiten, die genutzten Dienste und Anwendungen zu überprüfen. Wer seine digitale Sicherheit auf den Prüfstand stellen möchte, findet in den c’t-Security-Checklisten 2026 einen umfassenden Leitfaden. Oft reichen wenige Handgriffe, um die eigene Sicherheit deutlich zu verbessern.



16 Checklisten leiten Sie dabei an, Ihren PC sicherer zu konfigurieren.

(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)

Die Checklisten decken 16 Themenbereiche ab, von der Konfiguration des WLAN-Routers über sichere Passwörter bis hin zum Schutz vor Onlinebetrug. Neu in diesem Jahr sind Tipps für den Umgang mit KI-Sprachmodellen und Smart-Home-Geräten. Das Beste: c’t stellt alle Checklisten als kostenloses PDF-Booklet zum Download bereit – perfekt zum Weiterreichen an Familie und Freunde.

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Eines der größten Sicherheitsrisiken bleibt nach wie vor das Passwort. Die Lösung heißt Passkeys: In „Passkeys statt Passwörter“ erklärt c’t 3003, wie die Technik funktioniert. Passkeys sind nicht nur sicherer als Passwörter, sondern auch bequemer – der Login erfolgt per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN. Wer es genauer wissen will: Im c’t-Webinar „Passkeys verstehen und im digitalen Alltag nutzen“ erklärt Redakteur Niklas Dierking detailliert, warum genau Passkeys sicherer sind als Passwörter und wie sie sich im Alltag einsetzen lassen.

Immer mehr Dienste unterstützen Passkeys: PayPal, Amazon, Google, WhatsApp, GitHub und sogar die Agentur für Arbeit. Auch Passwortmanager wie KeePassXC können Passkeys verwalten, und Microsoft Edge synchronisiert sie seit Version 142 geräteübergreifend.

Phishing-Angriffe zielen darauf ab, Personen dazu zu manipulieren, vertrauliche Informationen preiszugeben oder Geräte mit Malware zu infizieren. Angreifer nutzen E-Mails, Instant-Messaging-Nachrichten, Telefonanrufe, Textnachrichten (SMS) oder Websites, um ihre Opfer zu täuschen. Damit locken Sie sie zum Beispiel auf eine Website, die der einer Bank täuschend echt nachempfunden ist. Gibt das Opfer dort seine Zugangsdaten an, greifen sie sie ab.

Angreifer können mit KI immer ausgefeiltere Phishing-Attacken fahren. Rechtschreibfehler und holpriges Deutsch als Erkennungsmerkmal? Das war einmal. Im Artikel „Wie sich Nutzer und Firmen vor Phishing schützen können“ erklärt Forscherin Melanie Volkamer vom KIT, worauf man heute achten sollte.

Gefahren drohen auch beim Online-Shopping. Bei Fake Shops bezahlt man für vermeintliche Schnäppchen, die aber niemals ankommen. Und auch beim Versand und bei Reklamationen kann viel schiefgehen. Die c’t klärt mit einer ausführlichen Artikelserie über die Stolperfallen auf und zeigt, wie Sie sie umgehen.

Die c’t behandelt in ihrer Rubrik „Vorsicht, Kunde!“ reale Konflikte, die Kunden mit Händlern, Herstellern oder Serviceabteilungen ausfechten mussten. c’t-Redakteurin Ulrike Kuhlmann bereitet die Fälle mit ihrem Kollegen Urs Mansmann und Rechtsanwalt Niklas Mühleis im gleichnamigen Podcast auf. Wenn Sie regelmäßig über Verbraucherthemen informiert werden möchten: Der kostenlose Newsletter „c’t Vorsicht, Kunde!“ informiert Sie jeden zweiten Freitag mit Tipps, News und echten Fällen.


(jo)



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