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Apps & Mobile Entwicklung

Samsung Galaxy TriFold im Hands-on


Auf der CES hat Samsung mit dem Galaxy TriFold ein echtes Highlight im Gepäck. Wir hatten die Gelegenheit, das außergewöhnliche Gerät vor Ort in Las Vegas auszuprobieren. Hier schildern wir Euch unsere ersten Eindrücke zu einem Smartphone, das Ihr so garantiert noch nie gesehen habt.

Faltbare Smartphones gehören mittlerweile fast zum Alltag. Das Galaxy Fold ist bereits in der siebten Generation und technisch so ausgereift, dass es sich fast ohne Kompromisse nutzen lässt. Dennoch war die Rückkehr zu einem klassischen „Barren-Smartphone“ nach längeren Testphasen oft eine Erleichterung. Auch wenn die bisherigen Foldables technisch faszinieren, hielt sich der echte Mehrwert im Alltag oft in Grenzen.

Das kompakte Flip trägt zusammengeklappt in der Hosentasche ganz schön auf, und das große Fold konnte aufgrund seines fast quadratischen Formats selten voll überzeugen: Filme haben riesige schwarze Balken und auch bei Dokumenten gewinnt man nur wenige Zeilen dazu.

Hat Samsung den perfekten Formfaktor gefunden?

Das Galaxy TriFold geht diese Probleme anders an. Wenn Ihr das Gerät komplett aufklappt, blickt Ihr auf ein sattes 10-Zoll-Display im bewährten 4:3-Format. Das bedeutet: Fotos lassen sich in voller Pracht genießen und Videos laufen mit deutlich schmaleren Rändern. Auch produktives Arbeiten ergibt hier endlich Sinn, denn im Grunde haltet Ihr ein vollwertiges 10-Zoll-Tablet in den Händen.

Samsung Galaxy TriFold auf der CES 2026
Aufgeklappt ist das Samsung Galaxy TriFold ein echtes Tablet Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Dieser Luxus hat jedoch seinen Preis beim Formfaktor. Während das aktuelle Fold7 kaum dicker als ein normales Handy ist, trägt die dritte Display-Schicht beim TriFold deutlich auf. Mit rund 13 Millimetern Dicke entspricht das TriFold etwa anderthalb herkömmlichen Smartphones. Auch das Gewicht ist mit 309 Gramm spürbar höher – gut 50 Prozent mehr als gewohnt.

Der erste Eindruck des Galaxy TriFold

Man kann sich das Samsung Galaxy TriFold im Grunde wie ein erweitertes Fold7 vorstellen. Die beiden äußeren Drittel des Bildschirms werden hierbei auf das mittlere Drittel gefaltet. Ein großer Vorteil gegenüber dem Huawei Mate XT Tri-Fold: Das empfindliche Innendisplay ist im geschlossenen Zustand komplett geschützt, da außen robustes Glas den Abschluss bildet. Das ist essenziell, da flexible Panels immer noch kratzanfälliger sind.

Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold
Die Rückseite des Samsung Galaxy TriFold Bildquelle: Timo Brauer / inside digital

Die Präsentation auf der CES in Las Vegas zeigte die gewohnt hohe Verarbeitungsqualität, die Ihr von Samsung kennt. Die Scharniere wirken robust und halten das Gerät in jedem Winkel stabil. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass das rechte Scharnier etwas massiver gebaut ist als das linke – logisch, denn es muss die zusätzliche Display-Lage umschließen. Wichtig für die Nutzung: Die linke Seite muss immer zuerst eingeklappt werden. Solltet Ihr die Reihenfolge vertauschen, warnt Euch das Gerät mit einer Vibration und einer entsprechenden Animation.

Beim Design setzt Samsung auf ein dunkles Blaugrau in Carbon-Optik. Das wirkt vielleicht nicht ganz so edel wie die Farbpalette des Fold7, unterstreicht aber den innovativen, fast technischen „Prototyp-Charakter“ dieses Geräts sehr passend.

Der Marktstart für das Galaxy TriFold ist in den USA noch für das erste Quartal geplant. Ob und wann wir dieses einzigartige Falt-Wunder auch hier in Europa kaufen können, hat Samsung bislang noch nicht verraten.

Jetzt seid Ihr gefragt: Ist ein dreifach faltbares Smartphone für Euch der nächste logische Schritt oder wäre Euch das Gerät am Ende zu schwer und klobig?



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Diese Crime-Serie erreicht ihren bisherigen Höhepunkt


Vier Staffeln Anlauf, jetzt der Volltreffer: Eine Crime-Serie auf Paramount+ wird von Kritikern plötzlich gefeiert wie nie zuvor. Sie stammt von einem Schöpfer polarisierender Serien. Was sich geändert hat – und warum gerade Staffel 4 den Wendepunkt markiert.

Manche Serien brauchen Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Sie tasten sich vor, probieren aus, verwerfen Ideen – und treffen irgendwann genau ins Schwarze. Genau das scheint jetzt passiert zu sein. Mit der vierten Staffel von Mayor of Kingstown ist ein Punkt erreicht, an dem aus solider Spannung plötzlich kompromisslose Qualität wird.

Ein perfekter Wert, der nicht aus dem Nichts kommt

Dass Staffel 4 bei Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 100 Prozent erreicht, ist kein Zufall. Zwar basiert der Score auf fünf Kritiken, doch der Kontrast zu den vorherigen Staffeln könnte größer kaum sein: Staffel 3 kam auf 86 Prozent, Staffel 2 auf 50 Prozent und die erste Staffel sogar nur auf 33 Prozent.

Auch das Publikum zieht mit. Die Zuschauerwertung liegt aktuell bei 86 Prozent, basierend auf mehr als 100 Bewertungen. Das Bild ist klar: Die Serie hat sich sichtbar weiterentwickelt und wird dafür endlich auch einhellig anerkannt. Doch Achtung an alle, die die bisherigen Staffeln nicht kennen, ein paar Eckpunkte in diesem Artikel könnte man als Spoiler verstehen.

Warum Staffel 4 so viel besser funktioniert

Kritiker sind sich ungewöhnlich einig: Die vierte Staffel verstärkt genau das, was Mayor of Kingstown schon immer ausgezeichnet hat. Die Bedrohungen wirken persönlicher, die Gewalt konsequenter und die Korruption allgegenwärtiger. Gleichzeitig ist das Storytelling spürbar straffer.

Statt sich zu wiederholen, fokussiert sich die Serie stärker auf ihre Kernthemen. Entscheidungen haben spürbare Konsequenzen, Konflikte eskalieren schneller – und nichts fühlt sich mehr wie bloßes Füllmaterial an. Das Ergebnis ist eine düstere, kontrollierte Erzählweise, die kaum Luft zum Durchatmen lässt.

Die Lage in Kingstown spitzt sich dramatisch zu

Inhaltlich gerät Mike McLusky, gespielt von Jeremy Renner, stärker unter Druck als je zuvor. Nach dem Rückzug der russischen Akteure entsteht ein Machtvakuum, das neue Gruppen gnadenlos ausnutzen wollen. Ein Bandenkrieg droht, die fragile Ordnung der Stadt endgültig zu zerreißen.

Während Mike versucht, das Chaos einzudämmen, geraten ausgerechnet die Menschen in Gefahr, die ihm am nächsten stehen. Die Serie verlagert ihren Fokus damit weg von abstrakten Machtspielen hin zu persönlichen Risiken – ein Schritt, der die emotionale Intensität deutlich erhöht.

Neue Gesichter, neue Konflikte

Frischen Wind bringt Edie Falco als Nina Hobbs, die neue Gefängnisdirektorin von Anchor Bay. Ihre kompromisslose Art kollidiert direkt mit Mikes Vorgehensweise. Gleichzeitig kehrt Lennie James als Gangster Frank Moses zurück und verschärft die ohnehin angespannte Lage. Diese Figuren sind kein Selbstzweck, sondern treiben die Handlung konsequent voran. Konflikte werden klarer gezogen, Fronten härter.

Der bisherige Höhepunkt einer langen Entwicklung

Hinter der Serie steht weiterhin Taylor Sheridan, der mit seinen Produktionen auf Paramount+ regelmäßig polarisiert – und jetzt einen seiner größten Kritikererfolge feiert. Staffel 4 von Mayor of Kingstown wirkt wie das Ergebnis jahrelanger Feinarbeit. Für Euch heißt das: Wenn Ihr der Serie bisher skeptisch gegenüberstandet, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt einzusteigen. Und wenn Ihr schon dabei seid, erlebt Ihr gerade ihren bislang stärksten Moment.



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Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0


Corsair Galeon 100 SD: Tastatur + Stream-Deck ergeben Makro-Tasten 2.0

Bild: Corsair

Corsair ist schon länger Besitzer des Streaming-Zubehör-Anbieters Elgato. Beide Unternehmen produzieren nun ein „gemeinsames“ Eingabegerät: Die Corsair Galeon 100 SD kombiniert eine mechanische Tastatur mit einem Stream Deck, bestehend aus Display, Drehreglern sowie LCD-Tasten, und verspricht damit eine neue Ära der Eingabe“.

Der Tastatur-Teil besteht aus einem Aluminium-Gehäuse, das ein wenig an das der Makr 75 erinnert. Darin befinden sich Hot-Swap-Sockel und lineare MLX-Taster, die Corsair als „Hi-Fi-Switches“ vorstellt. Das hat seine Bewandtnis in ihrer Abstimmung. Die mit 45 Gramm Widerstand leichtgängigen MLX Pulse besitzen ein klackendes („Thocky“) Akustikprofil, sollen also hörbare Anschläge produzieren. Sie sitzen in Hot-Swap-Sockeln. Den Schall formen darüber hinaus sechs Schichten Schaumstoff. Welche Materialien genau verwendet werden, ist nicht bekannt.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Abgerundet wird die Ausstattung mit einer Polling-Rate von 8000 Hz, einer magnetisch befestigten Handballenauflage und Unterstützung für Corsairs Web Hub. Darüber lässt sich die Tastatur im Browser konfigurieren. Daten überträgt die Galleon 100 SD ausschließlich per Kabel.

Stream Deck statt Nummernblock

Der ungewöhnliche Teil befindet sich dort, wo normalerweise der Nummernblock sitzt. Corsair hat ihn bei der Galleon 100 SD durch ein Elgato Stream Deck ersetzt. Es besteht hier aus zwei Drehreglern, einem 5″-Display und zwölf LCD-Tasten. Drehregler und Display-Tasten können frei belegt werden, darüber hinaus ihre Funktion auf das Spiel oder Programm angepasst anzeigen – die Beschriftung bestimmt der Benutzer. Sie sind durch diese freie Beschriftungsmöglichkeit quasi Makrotasten der nächsten Generation, wie sie etwa auch die be quiet! Dark Mount (Test) in ihrem Makro-Modul verwendet.

Galeon 100 SD
Galeon 100 SD (Bild: Corsair)

Plugins und Profile finden sich im Elgato Marketplace. Um eigene Profile zu nutzen, wird allerdings die Elgato Stream Deck Software benötigt. Dort kann auch das Display eingebunden werden. Es zeigt Infos zur jeweiligen App beziehungsweise dem Profil an, kann aber auch mit maximal 4 Widgets bestückt werden.

Teure Kombination

Die Kombination von Features und die besonderen Tasten sind eine kostspielige Angelegenheit. Für die Galleon 100 SD verlangt Corsair im eigenen Webshop rund 350 Euro.



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AMD Instinct MI500: CDNA 6 erscheint 2027 mit HBM4E, MI455X debütiert mit Helios


AMD Instinct MI500: CDNA 6 erscheint 2027 mit HBM4E, MI455X debütiert mit Helios

AMD gab auf der CES erneut einen Ausblick auf die kommende KI-Beschleuniger-Serie Instinct MI500. Diese soll weiterhin 2027 erscheinen und nutzt die CDNA-6-Architektur in einem „fortgeschrittenen“ 2-nm-Prozess sowie HBM4E als neuen Speichertyp. Die Leistungsprognose ist absurd hoch, doch wenig aussagekräftig.

MI500 kommt mit CDNA 6

Einen enormen Leistungsschub prognostiziert AMD für die Instinct-MI500-Serie, die bekanntlich 2027 erscheinen soll. Bestätigt wurde nun, dass die GPU-Architektur CDNA 6 zum Einsatz kommt. Ob damit im Grunde der erwarteten Zusammenlegung von RDNA und CDNA als vereinte UDNA-Architektur eine Absage erteilt wird, bleibt abzuwarten. Zumindest hat der Name CDNA weiter Bestand im Profiumfeld.

AMDs aktuelle Instinct Roadmap bis 2027
AMDs aktuelle Instinct Roadmap bis 2027 (Bild: AMD)
Ein fulminanter Ausblick auf AMD Instinct MI500 mit CDNA 6 in 2 nm
Ein fulminanter Ausblick auf AMD Instinct MI500 mit CDNA 6 in 2 nm (Bild: AMD)

Die Fertigung der MI500-Beschleuniger soll erneut in einem 2-nm-Prozess erfolgen. Dies ist zwar schon bei der für dieses Jahr geplanten MI400-Serie der Fall, allerdings spricht AMD von „Advanced 2nm“, was also eine Weiterentwicklung bedeuten kann. Bei MI500 soll zudem erstmals HBM4E zum Einsatz kommen.

Die Leistungsprognose von einer wahnwitzig hohen Steigerung um mehr als den Faktor 1.000 gegenüber Instinct MI300X darf an dieser Stelle erwähnt werden, lässt sich aber mangels Details nicht einordnen.

Zwischen MI430X und MI455X ist noch Platz: MI440X kommt

Dass zwischen der erst kürzlich vorgestellten Instinct MI430X für den HPC-Bereich und der Instinct MI455X als AI-Beschleuniger auch noch Platz ist, beweist AMD mit der nun neu vorgestellten MI440X. Dabei handelt es sich laut Hersteller um eine „On-Premises-Lösung mit 8 GPUs für Enterprise KI (Training, Feintuning und Inferenz), die sich nahtlos in bestehende Infrastrukturen integriert“.

Das Helios Rack in ganzer Pracht

Vor Ort auf der CES 2026 in Las Vegas konnte die Redaktion die Helios-Plattform mit MI455X und Epyc Venice (Zen 6) in voller Größe in Augenschein nehmen.

AMD Helios Rack mit Redakteur
AMD Helios Rack mit Redakteur

Darin kommen jene 72 MI455X zum Einsatz, die für 2,9 ExaFLOPS an KI-Leistung sorgen sollen. Die Epyc-Prozessoren der nächsten Generation kommen zusammen auf 4.600 Kerne und die 31 TB an HBM4 sollen vereint für 43 TB/s Durchsatz sorgen.

AMD Instinct MI455X
AMD Instinct MI455X (Bild: AMD)
AMD Helios Rack
AMD Helios Rack (Bild: AMD)
AMDs Data Center Portfolio
AMDs Data Center Portfolio (Bild: AMD)

Ein komischer Vergleich* mit MI455X

Nicht zum ersten Mal sorgen AMDs Präsentationsfolien für Stirnrunzeln. Auf einer wird von einer 10-fachen KI-Leistung der Instinct MI455X im Vergleich zum Vorgänger Instinct MI355X gesprochen und auf eine Fußnote mit weiteren Details zu dieser Aussage verwiesen. Doch diese Fußnote am Ende der Präsentation macht die Verwirrung komplett, denn dort wird vom Vergleich von 72 MI355X mit 8 MI455X gesprochen – was bereits dem Faktor 9 entspricht. Das soll allerdings nicht korrekt sein, der Vergleich sei auf Basis von einzelnen Beschleunigern angestellt worden – ein großes Fragezeichen bleibt.

AMD Instinct MI455X im „komischen“ Vergleich mit MI355X (Bild: AMD)

Nach weiteren Details zur MI500-Leistungsprognose gefragt, blieb AMD vor Ort verschlossen und es ist stark davon auszugehen, dass hinter dem Leistungszuwachs um den Faktor 1.000x der Vergleich von Datenformaten steckt, den die alte MI300X-Plattform noch gar nicht unterstützt. Hinzu kommt die dann wahrscheinlich fast drei bis vierfache TDP zuzüglich unzähliger weiterer Verbesserungen.



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