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Schöne neue Welt? Koto rebranded MachineX › PAGE online


Es ist die Frage, wie sehr man sich eine Machine Economy herbeiwünscht, die ohne direkte menschliche Eingriffe funktioniert. MachineX auf jeden Fall setzt darauf – und das mit einem emotionalen Redesign von Koto Berlin, das Mensch und Maschine verbindet.

Maschinen, die selber Entscheidungen treffen und Handel treiben? Eine Mischung des Internets of Things (IoT), KI und einer Blockchain-Technologie, um sichere Transaktionen durchzuführen, ermöglicht die Marke MachineX.

Und die blickt mit einem Rebranding von Koto Berlin, das die dezentrale Börse, an der von »DePIN-Utility-Token bis hin zu Raum, Zeit und Energie« alles gehandelt werden kann, in eine leuchtende Zukunft.

Es legt nicht nur das autonome Wirtschaftsmodell, für das MachineX steht, dar, sondern versieht die Marke mit Glaubwürdigkeit und kultureller Relevanz – und mit farbenfrohen Welten, die das Konzept Human x Machine mit reichlich Emotion aufladen.

Etwas Star Wars, viel Gefühl

Der Himmel strahlt Blau, die Sonne leuchtet im satten Gelb, rosarote Wölkchen ziehen am Horizont entlang, während sich blaue Zypressen aus einer sandfarbenen Landschaft empor schrauben und am Himmel Drohnen schwirren.

Inspiriert ist der »retro-futuristische« Stil des Rebrandings (ausgerechnet) von dem berüchtigten Schmuggler-Raumhafen Mos Eisley aus Start Wars und von den Ideen des Biochemikers und Science-Fiction-Autors Isaac Asimov (»I, Robot«).

Gleichzeitig setzt sich das Rebranding mit seinen leuchtenden, warmen Farben meilenweit von anderen Technologie-Produkten ab, die in der Regel kühler und distanzierter erscheinen. Stattdessen zeigt Koto’s Blick in die Zukunft ein Morgen, das warm, lebendig und sonnig ist.

Lächelnde Maschinen

Darüber hinaus führt der Roboter Dexter durch die Szenerie und schafft Nähe und Verbindung. Mal sieht man ihn in leuchtendem Orange, mit Knopfaugen und dazu springt er auch mal hoch und reißt die Beine – ganz menschlich und mit Humor versehen –  auseinander. Dann wieder findet man ihn fein liniert und in changierenden Umrissen im Webauftritt.

Und damit ist nicht Schluss, denn die Kreativen beschreiben die Machine Economy von MachineX als eine Welt, in der »sogar Maschinen lächeln können«, wie es heißt.

Selbstbewusste Typografie

Wird das Wortlogo selbst in prägnanten Versalien geschrieben, die mit kleinen Serifen versehen sind, stechen gleichzeitig unique gezeichnete Buchstaben wie das E hervor, das an das Euro-Zeichen erinnert. Gleichzeitig sind Buchstaben zum Teil kursiv gesetzt und an einer Stelle sogar übereinanderlegt.

Die Feature Deck von Commercial Type wird für schmal laufende Überschriften verwendet, die ABC Rom und ABC Rom Mono bestimmen die längeren Texte.

Im Mittelpunkt des Rebrandings aber stehen das Worldbuilding und die Illustrationen, die von einer farbenfrohen Zukunft für Human x Machine erzählen.

Das ist mitreißend und visuell eine Freude, obwohl man über die positive Vision, die dieses Rebranding versprüht, sicherlich geteilter Meinung sein kann. Oder?

 

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