Online Marketing & SEO
So stellst du bevorzugte Quellen auf Google ein
Google führte kürzlich die Funktion „Bevorzugte Quellen“ für die Google-Suche auf Deutsch ein. Dieses Feature bietet Usern die Möglichkeit, ihre präferierten Nachrichtenquellen häufiger angezeigt zu bekommen.
KI-generierte Texte und auch Googles AI Mode beeinflussen schon seit Längerem, wie User auf Google Inhalte rezipieren. Vor allem die AI Overviews sorgen dafür, dass viele Nutzer:innen nur noch die Zusammenfassung von Google lesen, statt das Originalmedium für den News-Text anzuklicken.
Das sorgt bei Journalist:innen für Empörung, denn viele Medienhäuser befürchten, dass Google die Inhalte der Nachrichtenseiten nutzt, um User auf den eigenen Seiten zu halten und dabei Werbung zu schalten. Dazu gab es bereits eine Kartellrechtsbeschwerde bei der EU und eine Klage aufgrund „illegaler Journalismusausbeutung“ in den USA. Für mehr Traffic auf die Quellseiten soll indes die Funktion „Bevorzugte Quellen“ sorgen, die User ihre favorisierten Seiten als Priorität für Ausspielungen in den Schlagzeilen auf Google angeben lässt. Das seit 2025 verfügbare Feature gibt es jetzt für noch mehr Sprachen, auch Deutsch.
So findest du die neue Funktion
Das Thema Traffic von Google für Publisher bleibt umstritten; und genau deshalb hat Google nun in seiner Suchfunktion eine Funktion endlich auf Deutsch und weiteren Sprachen gelauncht: Mit der Funktion „Bevorzugte Quellen“ können Nutzer:innen in der Suche nun ihre präferierten Nachrichtenquellen in ihrem Suchbereich häufiger angezeigt bekommen.
Wenn User ein aktuelles Thema wie beispielsweise „Tankrabatt“ in der Google-Suche eingeben, erscheint neben der Überschrift „Schlagzeilen“ ein Button mit Sternchen. Wenn sie dieses anklicken, können sie aus einer Liste von über 200.000 internationalen News-Quellen ihr Lieblingsmedium auswählen. Auch OnlineMarketing.de nutzt diese Funktion bereits und kann als bevorzugtes Medium ausgewählt werden.

Das Unternehmen will damit laut eigenen Angaben Medienhäuser darin unterstützen, ihre Reichweite und Bindung zur Leser:innenschaft zu festigen. Denn bisherige Analysen würden zeigen, dass User, die eine Quelle als „bevorzugt“ markieren, diese doppelt so häufig anklicken wie andere Seiten. Zudem könnte so die Leser:innenbindung gestärkt werden, da Verlage ihre Rezipient:innen dazu einladen können, ihre Publikation zu abonnieren. Dabei können sie den passenden Deep Link zu den Quelleneinstellungen angeben oder etwa Buttons zum Folgen auf ihrer Seite integrieren.
Ist das neue Google Feature hilfreich für dich? Wirst du es zukünftig nutzen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!
Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Google testet AI-Zusammenfassung von Artikeln bei News

Online Marketing & SEO
Mega-Update für Meta Marketing: Das alles ist neu
AI Tools machen Kampagnen performanter, sagt Meta und liefert reihenweise neue Optionen für Advertiser, Agenturen und Creator. Dazu gehören KI-Übersetzungen in Creatives, einfachere Partnership-Entdeckungen und ein Shared Space für Creative und Media Teams.
Mit Zahlen überzeugt man im Marketing des Öfteren. Deshalb setzt Meta zwei relevante Größen ein, um Werbetreibenden und Creatorn die neuen Lösungen im eigenen Werbekosmos schmackhaft zu machen. Über 3,5 Milliarden User nutzen die Meta App Family regelmäßig. Da ist es kein Wunder, dass Werbung auf Facebook, Instagram, Threads und WhatsApp ihren Effekt hat. Laut Meta erhalten Advertiser im Jahr 2026 einen 25 Prozent höheren ROAS als noch 2022: Jedem ausgegebenen US-Dollar stehen 4,13 US-Dollar Umsatz gegenüber. Das ist das Ergebnis einer Analyse von einer Million Meta-Kampagnen im April, basierend auf einem Test-Framework der University of California in Berkeley.
Für diese Entwicklung macht Meta insbesondere die generative KI verantwortlich, die Marketern dabei hilft, Grenzen zu überwinden. Deshalb liefert der Konzern jetzt eine Reihe neuer Optionen, um mithilfe von KI noch mehr, noch bessere und international verfügbare Werbung auszuspielen. Dabei kommen auch Creator auf ihre Kosten, die prominent für Kooperationen hervorgehoben werden.
Standortgebühren für Meta Ads:
Meta legt Kosten auf Advertiser um

So verbessert Meta die AI Creative Journey: Neuer Hub, Agenturintegrationen und bessere Werbetexte
Im Rahmen des Cannes Lions Festivals stellte Meta den Update-Reigen für die Werbe- und Creator-Szene vor. Ganz neu ist zum Beispiel ein Shared Space für Media und Creative Teams. Dort sollen Kampagnenergebnisse und Analysen für das Marketing direkt mit Folgekampagnen verknüpft werden können. Die strategische Ausrichtung trifft auf die praktische Creative-Gestaltung – allerdings vorerst im limitierten Test.
Bei der kreativen Gestaltung unterstützt künftig das sogenannte Brand Memory. Damit lernt die KI, die beim der Kreation hilft, Details und USPs von Marken aus vorherigen Kampagnen kennen, um immer on brand kreieren zu können. Das hilft beim Skalieren der Creatives. Marketer können indes selbst beeinflussen, was die KI über die Marke erfährt und Anpassungen zur Markenidentität vornehmen.
Wer zahlreiche Creatives erstellt, setzt nicht selten auf Agentur-Support. Daher bietet Meta jetzt eine Agenturintegration für die Analyse, Generierung und Skalierung von Creatives für die Klient:innen. Aktuell testet der Konzern in Kooperation mit WPP eine Integration bei WPP Open, der agentischen Marketing-Plattform des weltweit agierenden Werbekonzerns.
Apropos international: Meta bietet Marketern im Ads Manager jetzt neue Features, um die Werbeelemente schnell zu optimieren. Dazu gehört die automatische Übersetzung von Sprache in Texten und Videos, die bei der Distribution in verschiedenen Märkten hilft. Für Texte werden nun die Sprachen Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Indonesisch auf Medienelementen unterstützt. Bei Videos kommen die Sprachen Portugiesisch, Hindi, Arabisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Chinesisch (Mandarin), Türkisch, Polnisch, Niederländisch und Indonesisch für Voiceover-Elemente hinzu. Des Weiteren können die Marketer auf neue Textgenerierungen per KI bauen. Statt nur Titel und Primärtexte kann die KI jetzt Texte in den Visuals selbst erstellen, die auf Markendetails aus den vorherigen Kampagnen aufbauen können.
Schließlich stellte Meta noch einen Workflow zum Absegnen der Creatives vor, der Werbetreibenden die Möglichkeit gibt, unmittelbar Feedback und Brand-Suitability-Bedenken einzupflegen. Diese Funktion befindet sich aber noch im Test.

Meta Creator Marketing Hub vereint Creator Marketplace und Partnership Ads Hub: Facebook Creator integriert
Zur Vereinfachung der Discovery von relevanten Creatorn und Inhalten, die Marken und Advertiser für ihre Kampagnen heranziehen könnten, stellt Meta künftig den Meta Creator Marketing Hub bereit. Dieser verbindet den Creator Marketplace mit dem Partnership Ads Hub. Im Laufe des Jahres soll der Bereich ausgerollt werden.
Im Bereich des Creator Marketplace können Interessierte bereits über fünf Millionen Instagram Creator entdecken. Jetzt kommen auch Facebook Creator zum Pool hinzu. So können Marketer etwa für plattformübergreifende Kampagnen die passenden Creator an einem Ort entdecken.

Im Partnership Ads Hub wiederum erleichtert Meta die Entdeckung von Creatorn, die für Marken und Werbetreibende von besonderem Interesse sein könnten. So werden jetzt Beiträge von Creatorn angezeigt, mit denen sie noch nicht zusammenarbeiten, die aber ihre Produkte oder Marken aktiv in ihren Beiträgen integrieren. Mit einem Filter können Beiträge zudem nach Content Tags durchsucht werden. Und wenn die Creator vorab der werblichen Verwendung der Inhalte zugestimmt haben, ist der Weg von der Entdeckung bis zur Ad aus UGC besonders kurz. Neue performance-basierte Insights zeigen derweil an, wie sich creator-basierte Ads schlagen, auch im Unterschied zu den offiziellen Marken-Ads auf Metas Plattformen.
Für noch mehr KI-Support des eigenen Geschäfts sorgen unterdessen die kürzlich eingeführten Meta Business Agents. Diese können Unternehmen einsetzen, um die Kund:inneninteraktionen zu skalieren und rund um die Uhr Support zu bieten – auch, wenn User mitten in der Nacht aus einer Ad konvertieren möchten. Mehr als eine Million Unternehmen bauen bereits auf die neuen Business Agents.
Meta startet Business Agents auf Instagram
– so selbstverständlich wie eine E-Mail-Adresse?

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Wie Instagram: LinkedIn führt Collaborative Posts ein
Erst kürzlich hat LinkedIn mit dem Creator Marketplace eine neue Plattform für Kooperationen zwischen Marken und Creatorn vorgestellt. Nun folgt mit den gemeinsamen Beiträgen das nächste Feature, das Zusammenarbeit auf LinkedIn stärken soll. Der Test der Collaborative Posts startet zunächst mit ausgewählten Creatorn und Brands auf dem Cannes Lions Festival. In den kommenden Monaten soll die Funktion schrittweise für weitere Nutzer:innen ausgerollt werden.
Wie Instagram und YouTube:
LinkedIn startet eigenen Creator Marketplace

LinkedIn erlaubt bis zu fünf Co-Autor:innen
Collab Posts dürften viele Nutzer:innen bereits von Instagram kennen. Auf der Business-Plattform LinkedIn fehlte das Feature bislang, obwohl solche Beiträge gerade im beruflichen Kontext wertvoll sein können. Denn wie das Business-Netzwerk selbst betont, entstehen viele Erfolge nicht allein, sondern durch Zusammenarbeit – von Produkt-Launches über Kampagnen bis hin zu Kooperationen und Unternehmens-News. Gerade deshalb dürften sich viele Nutzer:innen freuen, dass sie jetzt auch endlich auf LinkedIn kommen.
Mit den neuen Collaborative Posts können künftig mehrere Personen oder Unternehmensseiten gemeinsam hinter einem Post auf dem Business-Netzwerk stehen und als Mitwirkende sichtbar werden. Die jeweiligen Profile erscheinen dabei direkt oberhalb des Posts. Wie viele Beteiligte möglich sind, hatte LinkedIn selbst im Post nicht kommuniziert. Laut Manuel Kekeisen, Senior Agency Lead DACH bei LinkedIn, können aktuell jedoch bis zu fünf Personen oder Unternehmensseiten zu einem Collaborative Post hinzugefügt werden.
Für Creator und Marken dürfte das neue Feature schnell zu einem wichtigen Werkzeug werden. Besonders bei Kooperationen, Sponsoring-Kooperationen, Podcast-Folgen mit mehreren Hosts, gemeinsamen Studien, Events oder Produktankündigungen bietet sich die Funktion an. Wenn mehrere Profile denselben Beitrag veröffentlichen, erhöht sich potenziell nicht nur die Sichtbarkeit der Beteiligten. Auch die Reichweite könnte steigen, da Beiträge in mehreren Communities ausgespielt werden.
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WhatsApp bekommt neuen Chef – und Liquid Glass im Chat
Wachablösung bei WhatsApp: Will Cathcart übergibt die Führungsrolle an Kunal Shah, der CRED zu einer großen Fintech-Firma aufbaute. Derweil rollt WhatsApp Liquid Glass für Chats auf iOS aus.
Nach knapp sieben Jahren bekommt WhatsApp einen neuen Hauptverantwortlichen. Auf Will Cathcart folgt Kunal Shah. Auch der Messaging-Dienst verändert sich unterdessen massiv, erhält inzwischen Werbung und immer neue Funktionen – die ihn längst auch zu einer Social-Media-Plattform machen.
Schneller denn je Nachrichten verschicken:
WhatsApp testet Home Screen Widget für Voice Messages

„WhatsApp is in the strongest position it’s ever been“ – Cathcart übergibt die Führung
Unter Will Cathcart hat sich Metas WhatsApp zu einer App entwickelt, die über drei Milliarden monatlich aktive User hat. Für viele ist sie die zentrale Messaging-Anlaufstelle im Alltag, aber auch im Geschäftsleben. Die story-ähnlichen Statusmeldungen und die Channels, ebenfalls ähnlich wie auf Instagram, haben WhatsApp längst auch zu einer Art sozialem Medium gemacht. Dort ist inzwischen sogar Werbung integriert, von der Meta profitiert.

Und so schreibt Will Cathcart auf X:
[…] WhatsApp is in the strongest position it’s ever been — and that felt like the right moment to step back […].
Er wird Meta erhalten bleiben, aber eine neue Rolle einnehmen.
Some personal news. After nearly 7 years leading WhatsApp, I’m excited to share who will take over the responsibility of delivering simple, reliable, and private messaging for the world. WhatsApp is in the strongest position it’s ever been — and that felt like the right moment to…
— Will Cathcart (@wcathcart) June 22, 2026
Auf Cathcart folgt Kunal Shah, der ebenfalls auf X seinen Abschied als CEO von CRED ankündigte. Das indische Fintech-Unternehmen baute er seit 2018 zu einer Technologiegröße auf, von null auf heute 325 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr. Meta investierte bereits in das Unternehmen und ist inzwischen Minderheitsinvestor:in.
It’s been a minute.
2015–2018
– Exited FreeCharge. Spent time learning and investing.
– Pondered about: Why can’t trust be rewarded? Started with $1M of personal capital.
– Launched CRED to reward people for paying credit card bills on time.2019–2025
– Built a system run by a…— Kunal Shah (@kunalb11) June 22, 2026
Jetzt soll Shah die florierende Messaging App weiterführen. Dabei wird ihm seine Expertise im Bereich Consumer-Produkte und Tech-Entwicklung helfen können. Kunal Shah sieht noch viel Entwicklungsbedarf:
[…] While it’s come very far, the delta between WhatsApp today and its full potential is massive. I look forward to working with Mark, Chris, and the leadership across Meta for the next step in WhatsApp’s journey. Will, thank you for scaling something the world relies on quietly, and for making this transition smooth.
Nächstes Update für die App: Liquid Glass in Chats auf iOS
WhatsApp erhält fast wöchentlich neue Features, auf die die Nutzer:innen setzen können. Erste iOS User können in der Betaversion jetzt das Liquid Glass-Design direkt im Chat sehen. Das berichtet der auf die Messaging App spezialisierte Publisher WABetaInfo. So erscheint die Chat-Leiste wie ein schwebendes Element, während der Hintergrund wie hinter Glas erscheint. Auch die Navigationsleiste erhält einen transparenten Look und es gibt Übergangseffekte bei der Nutzung. Die Integration des Designs in Chats, das unter anderem bei Apple-Geräten Einzug gehalten hat, ergänzt die schon 2025 gestartete Einführung von Liquid Glass in anderen WhatsApp Interfaces. Ein umfassender Roll-out dürfte demnächst folgen.
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