Künstliche Intelligenz

Streaming: Apple schnappt sich Rechte hinter „Severance“


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Es dürfte viele überraschen, doch Apples Topserie „Severance“ gehört nicht dem iPhone-Konzern allein. Stattdessen wurde die Show – wie im Medienbereich oft üblich – von einem anderen Studio eingekauft. Doch künftig wird das anders sein: Apples Filmabteilung hat die Show nun vollständig „inhouse“ geholt. Laut einem Bericht des Hollywood-Fachblatts Deadline ging das geistige Eigentum (Intellectual Property, IP) an der Show samt „aller Rechte“ an Apple Studios, wie die eigene Produktion des iPhone-Konzerns heißt. Verkäufer war das Studio Fifth Season, das selbst wiederum einem südkoreanischen (CJ ENM) und einem japanischen (Toho International) Studio gehört – plus der Künstlermanagementfirma Endeavor.

Weiterlesen nach der Anzeige

Apple soll für die Rechte an „Severance“ angeblich etwas weniger als 70 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Das ist viel Geld, allerdings gibt Apple mittlerweile Hunderte Millionen nur für Kinostreifen aus. Neu ist diese Vorgehensweise nicht, hatte sich Apple doch auch schon die Science-Fiction-Show „Silo“ von AMC Studios gesichert, nachdem die erste Staffel fertig produziert worden war.

Apple Studios war schon zuvor an anderen Shows beteiligt, darunter „Sugar“ oder „Your Friends and Neighbors“. Dies geschieht oft aber unter Mithilfe anderer Studios. Teilweise gingen die Rechte an Apple, teilweise an die eigentlichen Produzenten. Das war auch beim Hitfilm „F1“ so.

Laut Deadline produziert Apple mittlerweile die Hälfte der Apple-TV-Inhalte zumindest mit. Das Vorgehen erinnert an Netflix, wo anfangs auch Shows anderer Studios eingekauft wurden, bevor der Streamingriese mehr und mehr Rechte ins eigene Haus holte. Apples Leiter der Videoabteilung kamen selbst von Sony Pictures Television Studios.

Grund für den Verkauf von „Severance“ soll auch sein, dass Fifth Season sich die teure Produktion trotz seiner großen Besitzer offenbar nicht mehr leisten kann. Apple sollte daher in Vorleistung gehen. Es wurde auch darüber nachgedacht, mit der Show nach Kanada umzuziehen, da dies billiger sei. Apple plant für „Severance“ nun mit weiteren Staffeln – es soll mindestens vier geben. Ben Stiller, Produzent und einer der Väter der Show, bleibt ebenfalls dabei, er hat eine eigene beteiligte Produktionsfirma.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen