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Tado X liefert eine einzigartige Funktion, die Euch sonst über 800 Euro kostet
Tado erweitert seine X-Thermostate um eine Funktion, die bisher nur Fachleute teuer erledigen konnten. Das System übernimmt einen komplexen Heizungsprozess automatisch und soll damit Effizienz und Kosten deutlich verbessern. Welche Vorteile das bringt, lest Ihr im Artikel.
Mit einem überraschenden Update führt Tado erstmals eine Funktion ein, die in dieser Form bei smarten Heizthermostaten bisher nicht zu finden war. Die Geräte der Tado X-Reihe sollen nun selbstständig erkennen, wie viel Durchfluss jeder Heizkörper benötigt – und damit eine Aufgabe digital übernehmen, die man sonst aufwendig und kostspielig von Hand erledigen muss. Wie der neue Ansatz funktioniert und welche Grenzen er hat, zeigt sich bei genauerem Hinsehen.
Smarte Lösung für ein mechanisches Dilemma
Wer bisher das eigene Heizsystem optimieren wollte, konnte dafür lediglich durch Fachmänner einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper und Raum genau die Menge an Heizwasser erhält, die er auch benötigt. Dadurch verhindert man auf mechanischer Ebene, dass ein Raum zu heiß wird, während andere Räume unzureichend mit Heizwasser versorgt werden. Das Wasser neigt dazu, in Leitungen den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen. Indem man also Widerstände auf mechanische Art integriert und die Durchflussmengen reguliert, kann sich das System so individuell auf jedes Gebäude einstimmen lassen. Die Maßnahme kann die Heizkosten in einem Haus um fünf bis fünfzehn Prozent herabsenken.
Das sind in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rund 100 bis 300 Euro jährlich. Die genauen Kosten hängen stark vom Zustand und der Größe des eigenen Heizsystems ab. In einem durchschnittlichen Ein- bis Zweifamilienhaus könnt Ihr heute mit Kosten von etwa 800 Euro rechnen. Die Maßnahmen könnt Ihr durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) bezuschussen lassen. Selbst ohne Zuschuss würde sich die Investition jedoch in den meisten Fällen innerhalb von drei bis fünf Jahren amortisieren. Für viele andere Fördermaßnahmen, wie etwa die Heizungsförderung für den Heizungstausch, ist sie eine vorgeschriebene Komponente. Doch wer nicht in ein neues Heizsystem investieren möchte, sondern das bestehende möglichst effizient nutzen möchte, kann sich diese Kosten nun sparen. Tado erledigt den hydraulischen Abgleich mit Thermostaten seiner X-Reihe künftig softwareseitig.

Smarte Heizthermostate liefern hydraulischen Abgleich
Ab heute ist die neue Funktion in allen smarten Heizthermostaten der X-Reihe von Tado verfügbar. Es sind keine Installationsarbeiten dafür notwendig, um von dem Update zu profitieren. Das System funktioniert mit den vorhandenen Systemen, und steuert automatisch den Wasserfluss, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu allen Heizkörpern zu gewährleisten. Dabei analysiert Tado, wie viel Durchfluss ein jeder Eurer Heizkörper benötigt und lernt aus den erhobenen Daten. Die Wassermenge in den jeweiligen Heizkörpern begrenzt das System dabei entsprechend. Wer bisher keine smarten Thermostate von Tado besitzt, kann die Thermostate in wenigen Minuten an den eigenen Heizkörpern anbringen. Durch die optimierte Durchflussmenge werden Räume gleichmäßig mit Wärme versorgt. Dadurch arbeitet Euer Heizsystem automatisch effizienter, ganz gleich, ob Ihr bereits über eine Wärmepumpe verfügt oder über einen Heizkessel.
Durch die Partnerschaft zwischen Tado und Panasonic können alle Besitzer einer Panasonic AQUAREA-Wärmepumpe sowie eines Wärmepumpenoptimierer X von Tado den automatischen hydraulischen Abgleich kostenlos nutzen. Für alle anderen Kunden ist die Funktion Teil des Tao AI-Assist-Abonnements, das ab 3,99 Euro monatlich oder 24,99 Euro jährlich erhältlich ist. Sollte die Funktion halten, was sie verspricht, wäre das meiner Ansicht nach die erste Funktion in einem solchen Abonnement, für das ich selbst eines abschließen würde. Denn der Vorteil hier besteht darin, dass das System mit den Daten lernt, die sich in der weiteren Verwendung ergeben. Es kann sich somit auch anpassen, wenn sich Änderungen wie der Zubau oder Wegfall eines neuen Heizkörpers ergeben. Ohne dass ein weiteres Mal ein mechanischer Abgleich ausgeführt werden muss.
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Umbau der RTX 5080 Phoenix GS: Ein Erfahrungsbericht mit Wasserkühlung
ComputerBase-User LiniXXus nutzt den Umbau seiner RTX 5080 Phoenix GS auf Wasserkühlung, um die Community an seiner Erfahrung teilhaben zu lassen. Als Vergleichsmodell nutzt er die Phoenix Non-GS seiner Tochter.
Ursprünglich als reiner Post in einem vorhandenen Thread gedacht, hat LiniXXus daraus einen Vergleich mit der Phoenix Non-GS gemacht. Daraus entstand letztendlich sein Leserartikel.
Bei dem Umbau von der serienmäßigen Luft- auf die Wasserkühlung, zeigte sich z.B., dass die rückwärtige Backplate nur eine optische Funktion bietet, wobei die Karte auch mit den Serienlüftern nur 70°C unter Furmark und in Games 60°C erreicht hat. Beides sind unkritische Werte.
Vor dem unkomplizierten Umbau wurde die Karte aber nochmals im Serientrimm in seinem Desktop-PC getestet. Nachdem es dabei keine Auffälligkeiten gab, erfolgte die Demontage des alten und die Montage des neuen Kühlers.
Das endgültige Ergebnis, im giftgrünen Farblook kann sich dann auch sehen lassen.
Die Phoenix GS nutzt einen selektierten Chip, der einen höheren Boost-Takt erlaubt und im Vergleich zur Non-GS unter Wasser auch weniger einbricht.
Der „Haben-wollen“-Reflex war da höher, als der eigentliche Nutzen.
Dabei hat LiniXXus festgestellt, dass die Non-GS den vollen, offiziellen Boost-Takt der GS erreichen kann, diese aber wiederum bis 2.880 MHz taktet.
Als Stromstecker kam bei seiner Tochter der des Netzteils zum Einsatz, während er für seine GS einen abgewinkelten 90° Stecker nutzen kann.
In seinem Fall kann auch der Stecker nach unten geführt werden, während bei der Karte im Serientrimm der Stecker nach oben weggehen muss, da der Luftkühler zu weit absteht.
Als Anmerkung hat der User dann noch Folgendes angehängt:
In diesem Thema geht es aber um Erfahrungen mit der Gainward GeForce RTX 5080 Phoenix als GS und auch ohne GS im Originalzustand. Bezüglich meines Umbaues sind halt noch Eigenschaften ersichtlich, die ohne die Grafikkarte hierzu zu zerlegen nicht immer ersichtlich sind. Zudem gibt es noch Hintergrundinformationen, falls jemand diese Grafikkarte auch mit einem Wasserkühler umbauen möchte.
LiniXXus
Feedback und Hinweise ausdrücklich erwünscht
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zu dem Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie in dem entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.
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Peerless Assassin 120 Vision: Thermalright baut Display-Kühler Black, RGB und Max

Das neue Spitzenmodell der Peerless-Assassin-Reihe von Thermalright ergänzt einen Twin-Tower-Kühler um ein Display. Das gibt es in zwei Größen, wodurch der Kühler auf insgesamt drei Varianten kommt. Preislich macht nichts davon einen Unterschied.
Der Vision basiert auf dem Peerless Assassin 120, den es als 120 Mini und Peerless Assassin 90 schon in kleineren Größen gibt. Als Vision geht es hingegen in die andere Richtung: Das Doppelturm-Modell wird größer.
So unterscheiden sich die Kühler
An der Größe des Lamellenkörpers ändert sich allerdings nichts, sie wird lediglich mit einem Deckelelement verkleidet, das die Höhe um etwa sechs Millimeter nach oben treibt. Diese zusätzliche Höhe braucht es, um ein Display unterbringen zu können. In den Varianten Black und ARGB hat es eine Diagonale von 2,8 Zoll und eine Auflösung von 320 × 240 Bildpunkten. Die relativ kleinen Abmessungen versucht Thermalright visuell mit Symbolen, die rund um das Display liegen, etwa zu kaschieren. Beim Vision Max wächst die Diagonale um fast 100 Prozent auf 5 Zoll, die Auflösung auf 480 × 854 Pixel.
Mit Daten wird der Bildschirm über einen internen USB-2.0-Header am Mainboard versorgt. Was genau angezeigt wird, verrät die Produktseite nicht. Anzunehmen ist, dass wie beim Burst Assassin 120 Vision mit Thermalrights TRCC-Software Temperaturen, Tageszeit, Logos, GIFs und kurze Videos angezeigt werden können.
Alle drei Modelle werden mit unterschiedlichen Lüftern belüftet. Sie sind neben dem Bildschirm das Hauptunterscheidungsmerkmal der Vision-Kühler. Beim Vision Black kommen unbeleuchtete, schwarze Lüfter des Typs TL-C12C-X28 V2 mit einer Maximaldrehzahl von 1.850 U/Min zum Einsatz. Exakt gleiche Modelle nur mit Beleuchtung nutzt der Vision ARGB. Der Vision Max nutzt hingegen TL-K12-Lüfter, die nur am Rahmen mit RGB-Streifen leuchten. Sie drehen mit bis zu 1.850 U/Min zwar langsamer und fördern weniger Luft, besitzen dafür aber einen höheren statischen Druck, können also leichter Luft zwischen die Lamellen drücken.
Das Montagesystem der Kühler erlaubt eine Nutzung auf aktuellen Mittelklasse-Sockeln von AMD und Intel.
Preis: Immer gleich
Unabhängig von der Menge der beleuchteten Elemente oder der Größe des Bildschirms bleibt der Preis immer gleich. Für jede der drei Varianten verlangt Thermalright im Direktvertrieb über Amazon laut ComputerBase-Preisvergleich rund 100 Euro.
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KI-Beschleuniger: Microsoft beschleunigt Azure mit Maia 200 für KI
Beim Thema KI und KI-Beschleuniger führt in der Regel kein Weg an Nvidia vorbei. Andere Hersteller inklusive Branchenriesen wie Amazon und Google tun sich schwer dagegen, versuchen es aber immer wieder ein Mal. So erneut Microsoft mit „Maia 200“, einem KI-Chip für die Azure Cloud, der sich gegen die Konkurrenz stemmt.
Vergleich nur mit AWS und Google
Microsoft gibt an, dass Maia 200 in ihrem Datenzentrum in der Nähe von Des Moines (Iowa) eingesetzt werden wird. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen das US-Rechenzentrum West 3 in Phoenix (Arizona) und andere Regionen folgen. Betont wird, dass sich Maia 200 nahtlos in Azure integrieren lässt. Notwendig dafür ist das Maia-SDK mit entsprechenden Werkzeugen zur Programmierung der Hardware, das in einer Preview-Version zur Verfügung steht. Maia kann dabei auch auf eine eigene Low-Level-Programmiersprache zurückgreifen.
In ihrer Vorstellung zieht Microsoft einen Vergleich zu AWS Trainium 3 sowie Googles TPU v7 alias Ironwood und kann bei den wichtigen Eckdaten entsprechend auftrumpfen – auch wenn man einem direkten Vergleich mit Nvidia aus dem Weg geht. 216 GB HBM-Speicher, 5.072 TFLOPS Rechenleistung im Datenformat FP8 und 10 PetaFLOPS für FP4. Auch bei den weiteren Daten schneidet Maia 200 gut ab und liegt vor der direkten Konkurrenz.
Diese Leistungsdaten sollen Maia 200 bei einer TDP von 750 Watt seine Konkurrenzfähigeit bescheinigen. Mit den Eckdaten ist der Chip zudem laut Microsoft für die aktuell größten KI-Modelle geeignet und hat reichlich Spielraum für noch größere Modelle in der Zukunft. Jede Maia-200-GPU verfügt zudem über ein bidirektionales Fabric, über das 2,8 TB/s gesendet werden können soll, was mehr ist als bei Nvidia NVLink auf einer B200-GPU wäre, die auf 1,8 TB/s kommt.
Den direkten Vergleich zu Nvidias B200 scheut Microsoft in ihrer Vorstellung, da eine B200-GPU bei 1000 W TDP doch noch mal ein gutes Stück schneller wäre, sofern angenommen wird, dass Microsoft die Sparse-Rechenleistung angibt.
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