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Künstliche Intelligenz

Ubuntu 25.10 führt optimierte Pakete für moderne x86-64-CPUs ein


Canonical erweitert Ubuntu 25.10 um ein neues Konzept namens Architektur-Varianten. Dabei handelt es sich um mehrere Versionen derselben Pakete, die für unterschiedliche Prozessor-Generationen optimiert wurden. Den Anfang macht die x86-64-v3-Variante, die speziell moderne Intel- und AMD-Prozessoren besser ausnutzt.

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Hierfür musste Canonical Anpassungen an den zentralen Komponenten dpkg, apt und der Build-Plattform Launchpad vornehmen. Wie das zuständige Ubuntu-Team in seinem offiziellen Discourse-Forum erklärt, können nun Pakete parallel für verschiedene Mikroarchitektur-Level kompiliert werden. Das Ziel: Performance-Gewinne auf aktueller Hardware ohne Einbußen bei der Kompatibilität mit älteren Systemen.

Die x86-64-v3-Architekturebene – von Ubuntu als amd64v3 bezeichnet – setzt Unterstützung für AVX, AVX2 sowie weitere Befehlssatzerweiterungen wie BMI1, BMI2, FMA und MOVBE voraus. Diese Features sind in Intel-Prozessoren ab der Haswell-Generation sowie in AMD-CPUs ab Excavator verfügbar. Folglich erfüllen die meisten Cloud-Instanzen und Desktop-Rechner der letzten zehn Jahre die Anforderungen.

Für Ubuntu 25.10 hat Canonical etwa 2000 Source-Pakete aus der Main-Komponente für amd64v3 neu kompiliert. Die Distribution setzt dabei auf ein Opt-in-Modell: Anwender müssen die optimierten Varianten explizit aktivieren. Hierfür genügt es, die aktuellste dpkg-Version zu installieren und anschließend die Konfigurationszeile APT::Architecture-Variants "amd64v3"; in der Datei /etc/apt/apt.conf.d/99enable-amd64v3 zu hinterlegen. Nach dem üblichen apt update und apt upgrade installiert das System die optimierten Pakete.

Die Entwickler weisen darauf hin, dass apt beim Upgrade möglicherweise von einem „Downgrade“ ausgeht – eine rein kosmetische Anzeige, die Ubuntu 26.04 LTS korrigieren soll. Außerdem sollten Nutzer beachten, dass sich eine mit amd64v3-Paketen ausgestattete Festplatte nicht ohne Weiteres bei einem Wechsel mit älterer Hardware einsetzen lässt, die diese Befehlssatzerweiterungen nicht beherrscht.

Nutzer können die Unterstützung ihres Systems mit einem einfachen Befehl prüfen: ld.so --help | grep '\-v[0-9]' listet die verfügbaren und unterstützten x86-64-Level auf. Zeigt die Ausgabe v2, v3 und optional v4 als „supported“ an, kann das System mit den optimierten Paketen umgehen.

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Benchmarks von Canonical, bei denen das gesamte Ubuntu-Archiv für x86-64-v3 neu gebaut wurde, zeigen überwiegend moderate Performance-Steigerungen von etwa einem Prozent. Bei rechenintensiven Anwendungen mit hohem Anteil an Fließkomma- und Vektoroperationen – zum Beispiel Multimedia-Encoding, wissenschaftliche Berechnungen oder Kryptographie – fallen die Verbesserungen jedoch deutlicher aus. Die aktuelle Ubuntu-25.10-Variante hat allerdings noch nicht das übliche Testing-Niveau durchlaufen, sodass Canonical vor möglichen Bugs bei testwilligen Anwendern warnt.

Für die kommende LTS-Version Ubuntu 26.04 plant Canonical, alle Pakete für amd64v3 neu zu kompilieren und sie denselben rigorosen Tests zu unterziehen wie die Standard-Pakete. Zudem arbeitet das Team an Funktionen, um Systeme wiederherzustellen, die versehentlich auf älterer Hardware mit amd64v3-Paketen gebootet werden. Langfristig könnte Ubuntu weitere Architektur-Varianten wie x86-64-v4 mit AVX-512-Unterstützung einführen, um noch neuere Prozessoren optimal auszunutzen – hierzu machen die Entwickler aber noch keine Angaben.


(fo)



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Künstliche Intelligenz

Neu in .NET 10.0 [8]: Neuerungen für partielle Klassen in C# 14.0


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

C# kennt seit Version 2.0 partielle Klassen und seit Version 3.0 partielle Methoden. Im Jahr 2024 kamen in C# 13.0 partielle Properties und Indexer hinzu.

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

In C# 14.0 können Entwicklerinnen und Entwickler das Schlüsselwort partial auch auf Konstruktoren und Events in C#-Klassen anwenden.

Folgender Code zeigt Teil 1 der Klasse:


public partial class Person
{
 public partial int ID { get; set; } // Partial Property
 public partial string Name { get; set; } // Partial Property
 public partial void Print(); // Partial Method
 public partial Person(int id); // NEU: Partial Constructor
 public static partial event Action PersonCreated; // NEU: Partial Event
}


Teil 2 der Klasse findet sich in folgendem Code:


// Teil 2 der Klasse
public partial class Person
{
 private int _ID;

 public partial int ID
 {
  get { return _ID; }
  set { _ID = value; }
 }

 private string _Name = "";

 public partial string Name
 {
  get { return _Name; }
  set { _Name = value; }
 }

 // NEU: Partial Constructor
 public partial Person(int id)
 {
  this.ID = id;
  Person._PersonCreated?.Invoke(this.ID, this.Name);
 }

 public partial void Print()
 {
  Console.WriteLine($"Person-ID: {this.ID} Name: {this.Name}");
 }

 private static Action _PersonCreated;

 // NEU: Partial Event: Implementierung des Partial Events muss add- und remove-Block besitzen
 public static partial event Action PersonCreated
 {
  add
  {
   Console.WriteLine("Handler für PersonCreated hinzugefügt.");
   _PersonCreated += value;
  }
  remove
  {
   Console.WriteLine("Handler für PersonCreated entfernt.");
   _PersonCreated -= value;
  }
 }
}



(rme)



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iX-Workshop: Microsoft 365 sicher einrichten und datenschutzkonform betreiben


Die Nutzung von Microsoft 365 ist für viele Unternehmen unverzichtbar, wenn es um moderne Arbeitsplatzlösungen geht. Dennoch äußern Datenschutzexperten immer wieder Bedenken hinsichtlich des datenschutzkonformen Einsatzes der cloudbasierten Version von Microsoft 365 im Rahmen der DSGVO.

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Der Workshop richtet sich an Administrierende, Datenschutzbeauftragte und Informationssicherheitsbeauftragte aus kleineren Unternehmen, die M365 nutzen möchten oder bereits damit arbeiten. Durch die Inhalte führt M365-Consultant Daniel Dreeser von der Rewion GmbH. Als Berater und Projektleiter unterstützt er Unternehmen bei großen Modern-Workplace-Projekten. Sein Kollege David Morva, ein erfahrener Datenschutzexperten, unterstützt ihn dabei.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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Microsoft: Aktienkurs wegen des schwächeren Cloud-Ausblicks abgeschmiert


Nachdem Microsofts Ausblick auf das kommende Cloud-Geschäft bei der Vorstellung der Geschäftszahlen verhaltener ausgefallen ist als erhofft, ist der Aktienkurs des US-Softwarekonzerns am Donnerstag um 10 Prozent abgesackt. Dazu dürfte der Fakt beigetragen haben, dass Microsoft zwar ein deutliches Plus der Buchungen von Cloud-Kapazität vermelden konnte, das aber vor allem OpenAI zu verdanken ist. Hier bleibt unklar, wann das KI-Unternehmen diese Kapazitäten tatsächlich bucht und vor allem bezahlt. Die erhebliche Kurskorrektur an der Börse ist für die Microsoft-Anteile der stärkste Rückgang seit März 2020, schreibt CNBC. Der Marktwert des Konzerns ist allein am Donnerstag um 357 Milliarden US-Dollar gefallen.

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Laut den am Mittwoch vorgestellten Geschäftszahlen hat Microsoft den Umsatz und die Gewinne zwar erneut deutlich gesteigert, wobei die Cloud-Geschäfte einmal mehr die größten Wachstumstreiber waren. Aber das prognostizierte Azure-Wachstum von 39 Prozent lag minimal unter den Erwartungen der Anleger und Anlegerinnen. Die Kurskorrektur hat sich deshalb schon im nachbörslichen Handel angedeutet, am Handelstag kam es dann aber deutlich dicker. Dabei hatte Microsofts Finanzchefin darauf verwiesen, dass man ein höheres Wachstum hätte erreichen können, wenn man mehr Cloud-Kapazität für die Kundschaft bereitgestellt und nicht für Microsofts eigene KI-Kapazitäten vorgehalten hätte. Das Argument hat augenscheinlich aber nicht verfangen.

Anders als bei Microsoft hat die Vorstellung der Geschäftszahlen bei Meta die Aktienmärkte regelrecht begeistern können. Die Aktien des Facebook-Konzerns haben allein am Donnerstag um mehr als 10 Prozent zugelegt. Wie es um das Cloud-Geschäft insgesamt steht und welche Erwartungen die anderen Schwergewichte der Branche haben, wird nächste Woche deutlicher werden, dann stellen Alphabet und Amazon ihre Geschäftszahlen vor.


(mho)



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